Eure letzten Live-Erlebnisse

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Nils Macher » Mittwoch 5. Juni 2019, 19:28

Peter Kubaschk hat geschrieben:Und wie fandest du das Konzert?


:grins: scheinbar nicht so eindrucksvoll wie das Drumherum.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon cgrage » Mittwoch 5. Juni 2019, 20:22

Peter Kubaschk hat geschrieben:Und wie fandest du das Konzert?

Es war ein Erlebnis, was ich gerne wiederholen möchte.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Peter Kubaschk » Mittwoch 5. Juni 2019, 20:34

Nun, dann mal kurz mein Eindruck, denn ich war ja auch da.

Ich saß in einem Unterrang, links seitlich von der Bühne mit ziemlich gutem Blick. Die Vorband habe ich verpasst (war erst um 19.30 überhaupt wieder zu Hause in Berlin und das auch noch hungrig), aber war pünktlich kurz vor 9 an meinem Platz.

In Sachen Licht- & Videoshow, Sound, Setlist (u.a. 'Parabola', 'Vicarious', 'Stinkfist', zwei neue Songs) und Spielzeit war eigentlich alles top. Eigentlich fast ein bisschen zu perfekt. Dadurch, dass der Fokus bei einem TOOL-Konzert irgendwie null bei der Band ist, sondern beim ganzen drumherum, kam bei mir kaum Konzertstimmung auf. Lag vielleicht auch am sehr emotionslosen Block, in dem ich saß, aber lag auch daran, dass ich die ganze Zeit irgendwie das Gefühl hatte eher eine gute BluRay zu schauen als bei einem Konzert zu sein. Die Band ging geschlossen bei Ian Hill zur "wie bewege ich mich möglichst wenig bei einem Konzert"-Schule, zu kaum einem Zeitpunkt hatte man den Eindruck, dass die Musiker Spaß an dem Konzert hätten. Vor allem Maynard nicht, der auch noch zurückversetzt neben dem Schlagzeuger sein Mikro stehen hatte und den vermutlich 90% der Besucher nicht wirklich gesehen haben, da auch nie ein Spotlight auf ihn gerichtet war.

Klar, wer TOOL kennt, der weiß, dass einen das erwartet und es scheint den allermeisten Besuchern nix ausgemacht zu haben, aber mich hat es schon anno 2001 gestört und heuer wieder. Gutes Konzert, aber kein Sensationsereignis.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Mr. Know-It-All » Donnerstag 6. Juni 2019, 08:56

Bei Maynard ist es doch schon geradezu publikumsverliebt, wenn er nicht mit dem Rücken zur Menge steht. ;-)
Wenn ich mich recht an deinen 2001er-Bericht erinnere ...
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Raphael Paebst » Dienstag 11. Juni 2019, 23:56

Am 05.06. war ich bei Crimson Dawn und Doomocracy hier in Marburg, wobei ich natürlich sagen sollte, habe ich die Show von Crimson Dawn und Doomocracy mitveranstaltet. Auch wenn wegen des tollen Wetters verdammt wenig Leute da waren, waren beide Bands richtig, richtig stark. Dass das bei den Kretern so ist, wissen ja inzwischen schon recht viele, aber auch die Italiener sollten sich mal ein paar mehr Leute anhören und auch live anschauen.

Dann natürlich Rock Hard Festival, aber dazu gibt's hier ja bald nen ausführlichen Bericht. Jetzt fliege ich Freitag nach Athen, schaue mir Manowar mit Battleroar als Support an, fliege dann nach Sofia für eine weitere Runde Manowar, bevor ich Montag wieder in Deutschland aufschlage. So ein Bisschen Trueness kann ja auch mir nicht schaden, denke ich. :grins:
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Rüdiger Stehle » Mittwoch 12. Juni 2019, 16:34

Viel Spaß mit den Kings!
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Raphael Paebst » Mittwoch 12. Juni 2019, 19:14

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Viel Spaß mit den Kings!

Danke!
Ich bin mal gespannt, wie die sich so auf dem Balkan geben.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Oliver Passgang » Mittwoch 12. Juni 2019, 19:56

Raphael Paebst hat geschrieben:Ich bin mal gespannt, wie die sich so auf dem Balkan geben.


Selbstreflektiert und demütig? :grins:

Ne, aber berichte mal, interessiert mich auch!


Bei mir geht's morgen zum (vorletzten) Mal zu SLAYER nach Leipzig. Mein erstes richtiges Metalkonzert seitdem ich im August Deutschland verlassen habe. Das wird groß. :)
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon cgrage » Montag 17. Juni 2019, 05:57

Das war dann nun das Dream Fest in Oberhausen. Ich hatte mich schon gewundert, als das Konzert in der Turbinenhale als Open Air Show angekündigt wurde. Als ich dann in Oberhausen aus der Straßenbahn stieg und die Bühne sehen konnte, merkte ich, das das doch ernst gemeint war.
Also hingelaufen, auf den Einlass gewartet. Nach dem Einlass, der seitens der Security ziemlich lasch gehandhabt wurde erstmal Geld in Getränkebons umtauschen und dann in die erste Reihe.
Die Band LAST TEMPTATION hatte die "Ehre", das Festival zu eröffnen. Sie waren durchaus bemüht, aber eben da. Dasselbe galt für GHOST IRIS, die aber aufgrund meines Vorliebe für Dinge aus Dänemark einen kleinen Stein im Brett hinterlassen haben.
Red's Cool als drittes hatten Spaß auf den Bühne, der sich auch auf das Publikum übertragen hat. Die wurden, zumindest war das mein Eindruck, durchaus abgefeiert.
ANDY MCKEE hat alle versöhnt und auch begeistert. Andächtig wurde seine Fingerfertigkeit bestaunt.
Etwas ungewöhnlich fand ich, das während der Umbaupause zu Dream Theater Kraftwerk als Begleitmusik gespielt wurde.
Um 21 Uhr ertönte das Intro zum Hauptereignis des Abends und die Band betrat unter lautem Jubel die Bühne, der denn gleich mit dem Opener des aktuellen Albums loslegte und das Tempo des Abends bestimmt hat. Man merkte irgendwie gleich: Die Band hatte Bock. Besonders Mangini , der war im absoluten Monster-Modus. Ich weiß nicht, was der genommen hat.Danach wurde dann "A Nightmare To Remember" auf das Publikum losgelassen, welches auf den Punkt gespielt war. Nach der Begrüßungsansprache von James, wo er sich für den fleißigen Kauf des Albums bedankte, und er ein paar Witzchen über das Alter der jeweiligen Bandmitglieder machte (gehört das mit über 50 zum Standard?) wurde Fall into the Light abgefeuert. Danach gab es Peruvian Skies auf die Ohren, dieses Mal ohne Pink Floyd bzw. Metallica Einschübe. Nach Barstool Warrior wurde zum Dance of Eternity aufgefordert, dieses Mal mit einigen kleinen Erweiterungen, die durchaus interessant waren. Nachdem dann auch noch Lie gespielt wurde, war mit Pale Blue Dot erstmal Schluß. Aber die Band kam unter lautem Jubel nochmal zurück und haute den ca. 4.000 Fans, die Vor Ort gewesen sein sollen, den Train of Thought Opener "As I Am" um die Ohren.
Dieser 90 Minütige Ritt war eindeutig zu kurz. Ich hatte jetzt mitbekommen, das bei einigen Festival Auftritten auch noch Pull me Under gespielt wurde. Den hätte man als Rausschmeißer auch noch bringen können um die Leute zu versöhnen.
Hoffen wir mal, das die richtige Europatournee nicht lange auf sich warten lässt.
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Re: Eure letzten Live-Erlebnisse

Beitragvon Nils Macher » Montag 17. Juni 2019, 08:20

Ich war am Samstag ja auch vor Ort und bin zum letzten Song von RED'S COOL angekommen. MCKEE fand ich echt beeindruckend, aber nach zwei Songs war da für mich musikalisch schon alles gesagt.

DREAM THEATER fand ich richtig stark. Mit einer ziemlich guten Setlist ('In The Presence of Enemies Part 1' wurde gespielt, 'A Nightmare to Remember' hört man auch nicht alle Tage) gab es absolut nichts zu meckern. Neben der erwähnten Spielfreude fand ich auch den Sound richtig gut. Myung hat endlich mal wieder soetwas wie einen vernünftigen Bass-Ton, ohne das angezerrte Geknirsche der letzten Tourneen.

Einziger Kritikpunkt: Bei der letzten Open-Air-Show von DT in Bonn vor ein paar Jahren gab es HAKEN und Heavy Devy als Anheizer ... das am Samstag war wohl seitens des lokalen Veranstalters eher aus der Not geboren, um die Leute früher an die Getränkestände zu bekommen.

Jetzt bitte noch die "Scenes" live in Düsseldorf und ich bin zufrieden :)
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