Musikalische Erkenntnis des Tages

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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon hellknulf616 » Dienstag 3. September 2019, 20:32

Keine Mayhem, keine Burzum? - Check. Erstere haben mir nie was gegeben, letzteren würde ich nie was geben.

Es war mE in den 90ern extrem leicht eine stabile BM-Sozialisation ohne diese beiden Kapellen (oder etwa Darkthrone) zu erreichen. Die hatten vielleicht den wegbereitenden Impact und die pseudoelitären Ansprüche, aber die stilistische Ausformung haben viele andere verrichtet. Meine Überzeugung.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Peter Kubaschk » Dienstag 3. September 2019, 20:33

Wenn Kohsiek die MGLA als "bestes Album des Jahres" bezeichnet, muss er ja unter Drogen stehen, wenn in dem selben Jahr Arch/Matheos und AKX erscheinen.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Nils Macher » Dienstag 3. September 2019, 20:53

Peter Kubaschk hat geschrieben:Wenn Kohsiek die MGLA als "bestes Album des Jahres" bezeichnet, muss er ja unter Drogen stehen, wenn in dem selben Jahr Arch/Matheos und AKX erscheinen.


Es ging um das BM-Album des Jahres. Keine Angst :grins:
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Peter Kubaschk » Dienstag 3. September 2019, 21:07

Ach so, dann habe ich das falsch gelesen... gut, das kann sogar sein. 7-7.5 Punkte für BM kann man schon mal geben. Habe ich mal bei Isvind & Marduk gemacht.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Rüdiger Stehle » Dienstag 3. September 2019, 21:55

Oliver Passgang hat geschrieben:
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Ich finde ja gerade mal wieder die Jubelarien um Atlantean Kodex und Mgla unheimlich anstrengend. Beides fraglos sehr gute Bands, aber trotzdem will mir das nicht in die Rübe, was da abgeht. Vor allem finde ich es fast schon ärgerlich, wenn mir Leute erzählen, dass Mgla das Non-Plus-Ultra in Sachen Black Metal sei, die in den 90ern die Genre-Klassiker mit dem Arsch nicht angeschaut haben.


AKX finde ich super. Nicht mehr, nicht weniger.

MGLA ist für mich persönlich tatsächlich das Non-Plus-Ultra in Sachen BM, ohne jedweden Anspruch auf Allgemeingültigkeit; da könnte mir Szenerelevanz oder ob das noch wer so sieht auch kaum egaler sein. Und das traue ich mich auch zu sagen, ohne jeden 90er-Klassiker auswendig zu kennen. (Auch wenn ich mich vom überragenden Summer Breeze-Gig motiviert/inspiriert erst in den letzten Tagen mal wieder im Gesamtwerk vom EMPEROR verloren habe - unfassbar! oO )


Diese reflexartigen Abwehrreaktionen kann ich total nachvollziehen, sind aber eigentlich sehr schade... :-/


Was hat das jetzt denn mit reflexartigen Abwehrreaktionen zu tun?

Ich hab alle Scheiben der Band und finde die sehr stark. Mich nervt nur dieses Verabsolutieren so ungemein, das gewisse Leute dauernd betreiben, das quasi impliziert als könne man das gar nicht anders sehen. Es gibt ein paar Bands, die in dieser Weise durch's Dorf getrieben werden (Atlantean Kodex, Mgla, Chapel Of Disease, Sulphur Aeon...) und scheinbar ohne jedes Maß und Ziel über sämtliche genredefinierenden Klassiker erhoben werden, dass es mich einfach gruselt.

Da können die Bands ja gar nichts dafür, aber bei mir sorgt das tatsächlich oft dafür, dass ich auf die Bands gar keine Lust mehr habe, und das ist schade, denn die Bands sind ja fraglos sehr gut. Dieses Superlative-Dreschen geht mir halt nur so massiv auf den Zeiger.

Ich feiere eine neue Cirith Ungol auch, aber ich schreib wenigstens ganz offen, dass es meine persönliche Affektion ist, die mich dazu treibt, und versuche nicht, die subjektive Brillanz der Band zu objektivieren.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Siebi » Dienstag 3. September 2019, 22:44

Rüdiger Stehle hat geschrieben:...
Ich hab alle Scheiben der Band und finde die sehr stark. Mich nervt nur dieses Verabsolutieren so ungemein, das gewisse Leute dauernd betreiben, das quasi impliziert als könne man das gar nicht anders sehen. Es gibt ein paar Bands, die in dieser Weise durch's Dorf getrieben werden (Atlantean Kodex, Mgla, Chapel Of Disease, Sulphur Aeon...) und scheinbar ohne jedes Maß und Ziel über sämtliche genredefinierenden Klassiker erhoben werden, dass es mich einfach gruselt.

Da können die Bands ja gar nichts dafür, aber bei mir sorgt das tatsächlich oft dafür, dass ich auf die Bands gar keine Lust mehr habe, und das ist schade, denn die Bands sind ja fraglos sehr gut. Dieses Superlative-Dreschen geht mir halt nur so massiv auf den Zeiger.

Ich feiere eine neue Cirith Ungol auch, aber ich schreib wenigstens ganz offen, dass es meine persönliche Affektion ist, die mich dazu treibt, und versuche nicht, die subjektive Brillanz der Band zu objektivieren.

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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Oliver Passgang » Mittwoch 4. September 2019, 06:44

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Was hat das jetzt denn mit reflexartigen Abwehrreaktionen zu tun?

Ich hab alle Scheiben der Band und finde die sehr stark. Mich nervt nur dieses Verabsolutieren so ungemein, das gewisse Leute dauernd betreiben, das quasi impliziert als könne man das gar nicht anders sehen. Es gibt ein paar Bands, die in dieser Weise durch's Dorf getrieben werden (Atlantean Kodex, Mgla, Chapel Of Disease, Sulphur Aeon...) und scheinbar ohne jedes Maß und Ziel über sämtliche genredefinierenden Klassiker erhoben werden, dass es mich einfach gruselt.

Da können die Bands ja gar nichts dafür, aber bei mir sorgt das tatsächlich oft dafür, dass ich auf die Bands gar keine Lust mehr habe, und das ist schade, denn die Bands sind ja fraglos sehr gut. Dieses Superlative-Dreschen geht mir halt nur so massiv auf den Zeiger.

Ich feiere eine neue Cirith Ungol auch, aber ich schreib wenigstens ganz offen, dass es meine persönliche Affektion ist, die mich dazu treibt, und versuche nicht, die subjektive Brillanz der Band zu objektivieren.


Gut, "reflexartig" ist deine Abwehrreaktion vielleicht nicht, aber wenn dir der Spaß an einer extrem guten Band durch das Gerede anderer vermiest wird, dann finde ich das einfach schade.

Und ernst gemeintes Verabsolutieren ist natürlich Quatsch. Aber das könnte mir auch kaum egaler sein. Wenn ich eine Truppe sehr mag und andere freuen sich mit mir: geil! Wenn nicht: auch super! :) Und wenn andere eine Kapelle übermäßig und mit Absolutheitsanspruch in den Himmel loben, dann freuen sie sich hoffentlich wirklich ihren Worten entsprechend... ;-)
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon salisbury » Mittwoch 4. September 2019, 13:23

Peter Kubaschk hat geschrieben:Wenn Kohsiek die MGLA als "bestes Album des Jahres" bezeichnet, muss er ja unter Drogen stehen, wenn in dem selben Jahr Arch/Matheos und AKX erscheinen.


Haha, ich finde es nicht allzu schwierig A/M und AKX zu toppen ;-) . MGLA habe ich allerdings auch noch nie gehört.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Rüdiger Stehle » Mittwoch 4. September 2019, 18:23

Oliver Passgang hat geschrieben:
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Was hat das jetzt denn mit reflexartigen Abwehrreaktionen zu tun?

Ich hab alle Scheiben der Band und finde die sehr stark. Mich nervt nur dieses Verabsolutieren so ungemein, das gewisse Leute dauernd betreiben, das quasi impliziert als könne man das gar nicht anders sehen. Es gibt ein paar Bands, die in dieser Weise durch's Dorf getrieben werden (Atlantean Kodex, Mgla, Chapel Of Disease, Sulphur Aeon...) und scheinbar ohne jedes Maß und Ziel über sämtliche genredefinierenden Klassiker erhoben werden, dass es mich einfach gruselt.

Da können die Bands ja gar nichts dafür, aber bei mir sorgt das tatsächlich oft dafür, dass ich auf die Bands gar keine Lust mehr habe, und das ist schade, denn die Bands sind ja fraglos sehr gut. Dieses Superlative-Dreschen geht mir halt nur so massiv auf den Zeiger.

Ich feiere eine neue Cirith Ungol auch, aber ich schreib wenigstens ganz offen, dass es meine persönliche Affektion ist, die mich dazu treibt, und versuche nicht, die subjektive Brillanz der Band zu objektivieren.


Gut, "reflexartig" ist deine Abwehrreaktion vielleicht nicht, aber wenn dir der Spaß an einer extrem guten Band durch das Gerede anderer vermiest wird, dann finde ich das einfach schade.

Und ernst gemeintes Verabsolutieren ist natürlich Quatsch. Aber das könnte mir auch kaum egaler sein. Wenn ich eine Truppe sehr mag und andere freuen sich mit mir: geil! Wenn nicht: auch super! :) Und wenn andere eine Kapelle übermäßig und mit Absolutheitsanspruch in den Himmel loben, dann freuen sie sich hoffentlich wirklich ihren Worten entsprechend... ;-)


Vielleicht lese ich einfach zu viel von den entsprechenden Gestalten (a.k.a. Jubelpersern), als dass mir das egal sein könnte. Im Grunde genommen hast du natürlich recht, aber wenn du weißt, wer da jubelt, wie er jubelt, und wie wenig man vorher teilweise überhaupt mit BM am Hut hatte, dann ist das halt alles höchst seltsam.
:subber:

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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Oliver Passgang » Mittwoch 4. September 2019, 19:10

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Vielleicht lese ich einfach zu viel von den entsprechenden Gestalten (a.k.a. Jubelpersern), als dass mir das egal sein könnte. Im Grunde genommen hast du natürlich recht, aber wenn du weißt, wer da jubelt, wie er jubelt, und wie wenig man vorher teilweise überhaupt mit BM am Hut hatte, dann ist das halt alles höchst seltsam.
:subber:


Ja, das kann ich auch schon verstehen... Hoffentlich kannst du dich aber zukünftig etwas mehr abgrenzen. :)

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Die Mgla ist trotzdem bereits bei NH bestellt. Keine Sorge.


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