Manowar

Re: Manowar

Beitragvon Havoc » Freitag 14. Juni 2019, 23:01

Ich schreibe einfach mal meine ersten Gedanken zu "The Final Battle I" nach nur zwei Durchgängen auf... ;-)

"March Of The Heroes Into Valhalla"...ist ein heroisches Intro, das ziemlich an "Gods Of War" erinnert. Gut, aber nicht herausragend. Netter Einstieg in die EP. Sound ganz gut.

"Blood And Steel"...typischer Manowar Song der für mich nach einem Mix aus "The Lord Of Steel" und der "The Dawn Of Battle EP" Songs klingt. Schön, aber bis jetzt noch nicht so wirklich der Burner.

"Sword Of The Highlands"...ist für mich das beste Kaufargument der CD. Natürlich erinnert gerade der Anfang total an den Score von "Der Herr der Ringe". Wer das nicht zugeben mag hat keine Ohren. Und dennoch mag ich diesen Song auf seine Art. Adams Vocals hier nach all den Jahren noch mal auf einem neuen Song zu hören versetzt einem schon ein wenig eine Gänsehaut. Alleine dieser Song ist fast den Preis der EP wert. Für mich ganz eindeutig das Highlight. Das macht echt Freude.

"You Shall Die Before I Die"...wenn ich es nicht wüßte, dann wäre ich wohl nicht drauf gekommen, dass hier DeMaio höchstpersönlich seine Stimmbänder transaliert. Der Song ist erfrischend anders, aber leider auch etwas zu gleichförmig. Die Haupttextzeile wird einfach zu oft wiederholt.

Macht in der Summe erst mal einen echten Treffer. Das ist schon Einiges dafür, dass ich noch vor Wochen dachte nie mehr einen neuen Ton von der Band zu hören. Teuer war es aber schon. 12 € für 19 Minuten. Das dann noch mal für Teil II und III...und noch mal das komplette Album...dann sind wir bei locker 50 €. Naja. Was zahlt man nicht alles für seine Helden. Ich hoffe aber dann tatsächlich, dass es die Jungs vielleicht danach gut sein lassen. Wie könnten sie besser abtreten, als mit einem Album das "The Final Battle" heißt?

So...warten wir mal ab was die nächsten Durchläufe so bringen. ;-)
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Re: Manowar

Beitragvon Rüdiger Stehle » Samstag 15. Juni 2019, 02:24

Nach "The Final Battle" muss programmatisch natürlich noch "Glorious Victory" und "Eternal Reign" kommen. Mann...!
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Re: Manowar

Beitragvon Pillamyd » Samstag 15. Juni 2019, 22:07

Ich hab ja die EP schon sehr früh in den Händen halten können. Ich komme zwar nicht auf die Anzahl der Durchläufe von Rüdiger ( :grins: ), aber es macht schon spaß. Tatsächlich gefällt mir das einfache "Blood And Steel" schon fast am besten. Der Refrain ist so geil von Eric gesungen. Und auch das Solo gefällt mir und wie das Tempo aufgebaut wird. "Sword Of The Highlands" kann ich dir auch zustimmen.
"You Shall Die Before I Die" hätte nicht sein müssen. Das ist mir auch zu viel des Guten. Also "March Of...", vor allem "Blood And Steel" und "Sword Of The Highlands" sind die Pluspunkte der EP.

Bin mal gespannt wie es weitergeht. Vor allem auch wann.
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Re: Manowar

Beitragvon Havoc » Samstag 15. Juni 2019, 22:21

Pillamyd hat geschrieben:Bin mal gespannt wie es weitergeht. Vor allem auch wann.


Ja. Wann? Das ist die Frage. Vielleicht schon sehr bald...vielleicht auch in ein paar Jahren oder gar nicht....alles denkbar. :grins:

"Blood And Steel" gefällt mir so langsam auch immer besser.

Aber wie siehst du das mit dem "Sword Of The Highlands"?
Zitat aus Rüdigers Review: "...mit einer Leadmelodie und einem Intro mit Hornpipe, das nicht wenige an wahlweise Loreena McKennitt oder das Auenland-Thema aus dem Soundtrack zu "Der Herr der Ringe" erinnert. Hier indes von Abkupferei zu sprechen, ginge mir deutlich zu weit, eine gewisse Inspiration scheint aber durchaus vorhanden zu sein."


Hier nicht von Abkupferei zu sprechen ginge mir ehrlich gesagt deutlich zu weit. :grins: ;-)
Das ist doch wohl so was von offensichtlich...ja...beinahe identisch.
Kann eigentlich jemand die Band deswegen verklagen?
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Re: Manowar

Beitragvon Pillamyd » Samstag 15. Juni 2019, 22:25

Havoc hat geschrieben:Ja. Wann? Das ist die Frage. Vielleicht schon sehr bald...vielleicht auch in ein paar Jahren oder gar nicht....alles denkbar. :grins:

Eben deswegen. Ich kann mir auch gut vorstellen, dass das Konzept verworfen wird. Nichtmal "Down" haben ihre 4 EPs durchgezogen.

Havoc hat geschrieben:Aber wie siehst du das mit dem "Sword Of The Highlands"?

Das könnte ich dir sagen, wenn ich den Score intus hätte. Habe ich aber leider nicht. Natürlich kommt da die Assoziation aus. Aber ich müsste lügen wenn ich da etwas behaupten würde.

Havoc hat geschrieben:Kann eigentlich jemand die Band deswegen verklagen?


Nur wenn du eine große Armee im Rücken hast :grins:
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Re: Manowar

Beitragvon Havoc » Samstag 15. Juni 2019, 22:27

Pillamyd hat geschrieben:Nur wenn du eine große Armee im Rücken hast :grins:


Orks und Uruk-Hais vs Manowarriors

Interessante Battle! 8-)
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Re: Manowar

Beitragvon Pillamyd » Samstag 15. Juni 2019, 22:29

Havoc hat geschrieben:
Pillamyd hat geschrieben:Nur wenn du eine große Armee im Rücken hast :grins:


Orks und Uruk-Hais vs Manowarriors

Interessante Battle! 8-)


Und schon hat DeMaio eine neue Idee und die EPs werden über Bord geworfen :grins:
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Re: Manowar

Beitragvon Havoc » Donnerstag 20. Juni 2019, 23:07

Pillamyd hat geschrieben:Tatsächlich gefällt mir das einfache "Blood And Steel" schon fast am besten. Der Refrain ist so geil von Eric gesungen. Und auch das Solo gefällt mir und wie das Tempo aufgebaut wird. "Sword Of The Highlands" kann ich dir auch zustimmen.
"You Shall Die Before I Die" hätte nicht sein müssen. Das ist mir auch zu viel des Guten. Also "March Of...", vor allem "Blood And Steel" und "Sword Of The Highlands" sind die Pluspunkte der EP.


Nach weiteren Spins kann ich sagen, dass das auch meine Meinung ist. Vielleicht ist "Blood And Steel" wirklich der beste Song. "Sword Of The Highlands" erinnert mich einfach etwas zu sehr an LOTR. Zudem ist das Stück arg an der Kitschgrenze. Aber ich mag ihn trotzdem. Aber von "You Shall Die Before I Die" hatte ich mir viel mehr erhofft. Der Gesang von Joey ist sicher nicht der Bringer. Zudem nervt der Song fast, da er viel zu ausgewalzt ist. Etwas kürzer und dann noch ein paar Gesangslinien von Adams dazu und es hätte ein guter Song werden können. Naja.
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Re: Manowar

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 5. März 2020, 21:37

An dieser Stelle mal was zur demnächst erscheinenden neuen Scheibe von Bossenross:

"Born Of Fire" ist für mich überraschend stark. Aus alter Verbundenheit und Zuneigung konnte ich ja noch jeder RTB-Scheibe was abgewinnen, aber unterm Strich war der ganz große Wurf nie dabei. Wenn man sagt, dass Manowar ohne Ross nie wieder zu voller Form aufgelaufen ist, dann gilt das für Ross Friedman umso mehr, denn ohne DeMaio und Adams hat er auch nichts Überwältigendes mehr abgeliefert. Überwältigend ist die neue Scheibe, sein viertes Album unter diesem Bandnamen, nun auch nicht unbedingt, aber schon richtig, richtig gut. Abwechslungsreicher, sehr harter US-Power-Metal mit diversen Hooks und kompositorischen Qualitäten, die mich erstmals so richtig verfolgen. Marc Lopes beweist, dass er zudem ein viel besserer und vor allem vielseitigerer Sänger ist, als es sein Ruf vermuten lässt. Gut vor allem, dass er nicht - wie etwa die Herren Peck, Owens & Co. - nur die Scream-Machine raushängt, sondern auch mal dunkel und hintergründig agiert. Ross hat feine Riffs und Soli parat, und der Bass von LePond punktet auch ganz ordentlich. Schwachpunkt ist der Bolognese-Drumsound, aber das ist im US-Power-Metal ja heute leider Volkskrankheit. Es ist hier aber erträglich.

Doch, saucooles Album. Hätte ich so nicht erwartet.
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Re: Manowar

Beitragvon Jhonny » Freitag 6. März 2020, 10:08

Da werde ich auf jeden Fall mal reinhören.
Das letzte Album fand ich aber eher nicht soo stark. Da hatte ich mir halt nach den überragenden Live-Auftritten irgendwie MANOWAR-Magie erhofft, und bekommen habe ich US-Metal-Stangenware.
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