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von Rüdiger Stehle » Samstag 17. November 2018, 13:50
Super. Freut mich sehr, dass du dir den alten Traum erfüllen konntest. Ich hätte geschätzt, dass es so ca. 60-70 Leute waren. Ist nicht viel, aber ich habe schon Schlimmeres erlebt. Im Württembergischen sind's tendenziell aber schon immer mehr Leute bei Stormwitch. Im Mai in Hechingen werden es so ca. 200 gewesen sein, hätte ich geschätzt, und davor im Lokschuppen in Heidenheim natürlich eh, denn das ist ja Heimspiel pur.
Stormwitch ist immer eine tolle Band fürs Schwelgen in alten Zeiten. Und inzwischen scheint die Chemie innerhalb der Band so toll zu sein, wie sicherlich selten zuvor. Das spürt man einfach, und das hat Andy vorgestern auch bestätigt, dass es grad wahnsinnig viel Spaß mache.
Ich hab mir mal unverbindlich vorgenommen, ggf. zwischen den Jahren am 28.12. in Crailsheim nochmal hinzugehen, wobei die Hexen da leider nicht Headliner sind, sondern mit PC69, Motörjesus und Shakra am Start. Mal sehen. Wäre dann der dritte Hexengig in acht Monaten.
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von Rüdiger Stehle » Montag 19. August 2019, 20:24
Jo, und kein Jahr später der ganz, ganz große Knall... wie so oft... wie immer, mag man sagen. Das macht mich sehr traurig gerade. Ich hab für zwei kommende Stormwitch-Gigs eine Karte hier, und ich weiß nicht, wie sich das anfühlen soll. https://powermetal.de/news/news-STORMWI ... 45961.htmlDamn... 
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von Jhonny » Dienstag 20. August 2019, 14:49
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Jo, und kein Jahr später der ganz, ganz große Knall... wie so oft... wie immer, mag man sagen. Das macht mich sehr traurig gerade. Ich hab für zwei kommende Stormwitch-Gigs eine Karte hier, und ich weiß nicht, wie sich das anfühlen soll. https://powermetal.de/news/news-STORMWI ... 45961.htmlDamn... 
Hmm mal gucken was das fürs Trveheim bedeutet...
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von Rüdiger Stehle » Sonntag 25. August 2019, 03:58
Also... ja, STORMWITCH hat beim Trveheim gespielt, und STORMWITCH hat formell auch gut gespielt. Dabei waren neben Andy Mück am Mikro und Liz im Photograben, zwei wirklich sehr junge Gitarristen (die Namen wohl, wenn wir es richtig verstanden haben, Jonathan und Erik, offenbar aus der Heimatgegend von Andy), während der Basser (vermutlich Piedro) und der Drummer (wohl Ralf) etwas älter waren. Nachnamen hat Andy keine angesagt, auch nichts dazu, wo die Herrschaften vorher waren, und auch so überhaupt nichts zum Split; kein Wort.
Spielerisch waren alle Musiker absolut in Ordnung; die älteren Sachen spielten vor allem die Gitarristen ein wenig härter als die vorige Besetzung, hatte ich das Gefühl. In Sachen Performance bzw. Ausstrahlung und Stimmung wirkte es halt insgesamt nicht so familiär und locker wie in den letzten Jahren, aber weder lustlos noch schlecht eingespielt. Die Band hat offenbar schon eine ganze Weile geprobt und es wirkte auch bei allen Beteiligten so, als hätten sie durchaus Freude an dem, was sie tun. Aber die Interaktion mit dem Publikum war reservierter, etwas steifer als zuletzt. Man wusste wohl, dass man nun wieder auf der Probe steht, und auch das Publikum - zumindest diejenigen, die das ganze Theater mitverfolgt haben - wussten offenbar auch nicht so recht, wie man damit nun umgehen soll. Dafür war der Gig aber dann doch absolut in Ordnung, und die neuen Mitmusiker können ja nun am allerwenigsten für den Stress.
Die Setliste war die auch in den letzten Jahren übliche ca. 50:50-Mischung zwischen alt und neu, immerhin mit drei Songs vom Jubiläumsalbum (es war ja als 35. Jubiläum von "Walpurgis Night" angekündigt), wobei "Werewolves On The Hunt" durchaus als Überraschung durchgeht, da eher selten gespielt:
Dance With The Witches Ancient Times Odin's Ravens Fallen From God Ravenlord Stormwitch Stronger Than Heaven Tears By The Firelight Bound To The Witch Songs of Steel Rats In The Attic Call of the Wicked Werewolves On The Hunt Priest of Evil Walpurgis Night
Jo, objektiv und neutral betrachtet, gab's nicht viel zu meckern, aber ja, irgendwie fühlte es sich echt komisch an, dass plötzlich Wanschis Tochter nicht mehr die Querflöte bei "Tears" spielt, dass man die Musiker nicht mehr vor und nach dem Gig am Merch trifft, und dass da Leute auf der Bühne sind, von denen man noch gar nichts weiß.
Wie bisher waren Liz, Andy, Andys Kostüm, der Chefroadie, die Songs und der Efeu am Mikroständer. Ansonsten aber halt einmal komplett neu. Schwierig... mitgesungen haben wir trotzdem.
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von mindreader » Sonntag 25. August 2019, 15:15
Als Anmerkung und Zusatzinfo: Der Sologitarrist heißt Nick Berger und spielt auch bei Palace.
Schwierig, den Auftritt neutral zu bewerten, ohne Vorkenntnisse hätte ich definitiv (noch) mehr Spaß dran gehabt, auch wenn ich mir nicht ganz sicher bin, in wie weit mir das doch heftigere Gitarrenspiel bei Stormwitch gefällt. Sympathisch waren die Jungs ja, und für ein eventuelles Album täte etwas mehr heaviness als zuletzt wohl ganz gut, denn das songwriting war ja auf der letzten Platte wieder ein großer Schritt nach vorne. Und deswegen hab ich das Gefühl, dass die Gitarrenfraktion besser zu den alten Songs passt als zu den Sachen seit 2000. Müssen auf jeden Fall (hinter dem Rücken der Altband) fleißig geübt haben, bevor den Herren der Laufpass gegeben wurde. Und Andy hat ja doch „neue alte“ Texte lernen können...
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von Rüdiger Stehle » Sonntag 25. August 2019, 15:29
Ja, Ansagen richtig zu verstehen, ist immer eine Krux. So wurde "Der Nick" zu "Erik"... danke für die Info.
Ansonsten bin ich im Wesentlichen bei dir, bei den Eindrücken. Die härteren Gitarren sind mir auch deutlich aufgefallen, und ja, zu den alten Songs passte die aggressivere Ausrichtung ziemlich gut.
Welche "neuen alten Texte" meinst du? Der einzige alte Song, der nicht im Standardrepertoire der letzten Jahre war, ist "Werewolves".
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von mindreader » Sonntag 25. August 2019, 15:31
Ja, den meinte ich. Sorry, *der neue alte Tex*t hätte es heissen müssen, aber nachdem ja auch daran wohl etwas Streit in der alten Band entfacht ist, fand ich es bemerkenswert, dass doch Zeit da war, was Ungewöhnliches einzustudieren.
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von Rüdiger Stehle » Sonntag 29. September 2019, 01:49
Heute nun den zweiten STORMWITCH-Gig seit dem Split gesehen.
250 Zahlende in Burgrieden im Riffelhof, das heißt gut besucht aber nicht gerammelt voll... das kommt dann nächste Woche bei GRAVESTONE, wo die Tickets auf dem Schwarzmarkt nun schon für über 100 Euro gehandelt werden.
Vorgruppe war MISSION IN BLACK ebenfalls aus der Heidenheimer Gegend. Cooler Auftritt. Erwarteter Stil, Female Fronted, moderner, härterer Power Metal, nicht zu melodisch und ohne Keyboard-Overkill. Kannte die Band bisher nur vom Namen her. Taugt.
Das neue STORMWITCH Line-up hat nun Namen und Gesichter, neben Andy Mück haben wir eine erfahrene Rhythmusgruppe mit Pietro Raneri (Bass) und Alex Sauer (Drums), während die Gitarrenfraktion mit Nick Berger und Jonathan Kröner eher in die Kategorie blutjung aber gut fällt. Der Eindruck vom Trveheim verfestigt sich; die Band wirkt in dem Line-up etwas härter und aggressiver. Die Band gab sich demonstrativ kumpelhaft und gut gelaunt, wohl um der Casting-Band-Kritik zu begegnen und die Kritikwelle zu kontern, die nach wie vor den Split beklagt. Auf mich wirkte es allerdings trotzdem nicht aufgesetzt. Daher hake ich die Geschichte für mich nun ab; ich hab den geschassten Mitgliedern mit ihrer neuen Band SKULL & CROSSBONES alles Gute gewünscht und bin sehr gespannt auf den Sänger, der bald bestätigt werden soll, aber genauso werde ich auch die neue Sturmhexenband weiter verfolgen, denn die neuen Bandmitglieder können mit Sicherheit am wenigsten für all die Unbill der letzten Wochen, so dass sie ihre Chance verdient haben.
"Wooden Drum" hatte ich mir vor Kurzem auf Facebook von der Band gewünscht. Mein Wunsch wurde erfüllt. Gelungene Überraschung. Auch von den alten Klassikern gab es - wie schon beim Trveheim - nochmals "Werewolves" und zudem "Sword of Sagon" als weiteren selten gespielten Song. Auch der Titelsong der "Eye Of The Storm" ist dankenswerter Weise wieder im Programm gewesen. Ansonsten der übliche ca. 50:50 alt und neu Mix. Passt.
Setlist (die Reihenfolge stimmt nicht ganz, da ich den ganze Gig über photographiert habe, konnte ich nicht mitschreiben, aber ich glaube, dass ich keinen Song vergessen habe und die Reihung auch so halbwegs passt):
Dance with the Witches Ancient Times Odin's Ravens Sword Of Sagon Fallen From God ? Ravenlord Stormwitch Stronger Than Heaven Last Warrior Tears by the Firelight Bound to the Witch Songs of Steel Wooden Drum Witchcraft Eye Of The Storm Rats in the Attic Call of the Wicked Werewolves on the Hunt ------- Priest of Evil Walpurgis Night
Ausführlicher Bericht mit Bildern wird irgendwann demnächst kommen.
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