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von Pavlos » Freitag 10. April 2020, 21:32
Rabe01:
THE DICTATORS - No Tomorrow
Instrumental finde ich das cool, aber was hier gar nicht passt, ist imo der Gesang. Als ob er jeden zweiten Ton absichtlich neben die Spur platziert. Keine Ahnung, ob das so gewollt war, oder er es einfach nicht besser kann. Genau diese Nummer hab ich beim letztjährigen SMB Wichteln auch auf meinem Sampler gehabt, und auch da hab ich folgendes gesagt: lässiger Track, wenn nur die Stimme nicht wäre.
Ich hab es schon ein paar Mal mit den Diktatoren versucht (darf man sowas überhaupt in D laut sagen?!), aber aufgrund des Gesangs wird das nix mehr. Schade eigentlich, denn die Instrumente klingen gefährlich!!
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Pavlos
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von Eike » Freitag 10. April 2020, 21:35
Täglich empfohlene Tagesdosis 1: OBSCURA - ' Ode To The Sun' Schriftzug kündigt Getödel alter Schule an, Artwork sieht nach Progmetal aus, Einstiegsriff erinnert mich warum auch immer an SAMAEL. Danach wird es finster... Ode an die Sonnenfinsternis hätte da auch gepasst. Klangbild erinnert mich positiv an mein Lieblingstodesalbum "Odium" von MORGOTH, schön dicht und trocken, aber mit erstickter Luft statt bloß Betonmauerkompression. Dann knallt der Gesang rein und bringt OPETH-Groove mit sich. Groove! Beim Death Metal. Aber ohne SIX FEET UNDER-Bierzelt. Doch, das kann was. Einiges sogar. Zwischendurch tatsächlich noch etwas leicht episch-progressive Spielereien, Fastschonklargitarre wie bei der ersten DISILLUSION. Frauenchor? Ok, einmal ist ok, für die Stimmung. Solange die keine Hook draus machen wie ein schlecht geklauter BUSHIDO-Song. ...hey, das Teil gefällt mir wirklich erstaunlich gut. Und eigentlich hatte ich Pille gar nicht als Deathmetaller auf dem Schirm. Aber ok, mich würde man da auch nicht verorten, noch weniger eigentlich. Ja, Ausnahmen bestätigen die Regel, oder so. Passt! Bin gespannt, was Jhonny an den Start bringt. Irgendwas halbschwarz veredeltes, oder was durch und durch episches, oder Bluesrock mit Eiern?
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von Rüdiger Stehle » Freitag 10. April 2020, 21:38
Pavlos hat geschrieben:Rabe01:
THE DICTATORS - No Tomorrow
Instrumental finde ich das cool, aber was hier gar nicht passt, ist imo der Gesang. Als ob er jeden zweiten Ton absichtlich neben die Spur platziert. Keine Ahnung, ob das so gewollt war, oder er es einfach nicht besser kann. Genau diese Nummer hab ich beim letztjährigen SMB Wichteln auch auf meinem Sampler gehabt, und auch da hab ich folgendes gesagt: lässiger Track, wenn nur die Stimme nicht wäre.
Ich hab es schon ein paar Mal mit den Diktatoren versucht (darf man sowas überhaupt in D laut sagen?!), aber aufgrund des Gesangs wird das nix mehr. Schade eigentlich, denn die Instrumente klingen gefährlich!!
Jo, der Manitoba ist schon ein Vogel. Ist wohl NYC-Standard. Mit Tönen kannten sich die Ramones auch nicht so aus.
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von Pavlos » Freitag 10. April 2020, 21:40
...die hatten aber die weitaus stärkeren Refrains.
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von Eike » Freitag 10. April 2020, 21:40
Rüdiger Stehle hat geschrieben:OBSCURA "Ode To The Sun" -> Direkt mit Knüppel aus dem Sack, technischer, kalter, verfrickelter und brutaler Death Metal. Ich bin mit dem Stil bisher nie so richtig 100% warm geworden, aber das ist schon gut. Der Bass gefällt mir gut, und die Klargesangspassagen passen auch ganz gut.
Kalt? OK, während der ersten Takte hatte ich eine SAMAEL-Assoziation... AAAAABER: Für mich klingt der Song insgesamt, naja, gerade noch warm. So wie eine frische Leiche. Mmmmh, Leichen... Naja, so ne Ghoulwärme halt. Du bist den ganzen Tag durch diesen nasskalten und einsamen Dungeon gelaufen, überall nur Giftspinnen, Gewuerm, Knochen, Fackeln, Staub und so... Und dann so ein Ghoul. Fast schon ein Kompagnon. Egal. Hauptsache, der Bass passt, Bass basst, Baaaaaasss macht Spaaaaaß. Ja, der ist wirklich toll hier.
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von Pillamyd » Freitag 10. April 2020, 21:41
Eike hat geschrieben:Täglich empfohlene Tagesdosis 1: OBSCURA - ' Ode To The Sun' Schriftzug kündigt Getödel alter Schule an, Artwork sieht nach Progmetal aus, Einstiegsriff erinnert mich warum auch immer an SAMAEL. Danach wird es finster... Ode an die Sonnenfinsternis hätte da auch gepasst. Klangbild erinnert mich positiv an mein Lieblingstodesalbum "Odium" von MORGOTH, schön dicht und trocken, aber mit erstickter Luft statt bloß Betonmauerkompression. Dann knallt der Gesang rein und bringt OPETH-Groove mit sich. Groove! Beim Death Metal. Aber ohne SIX FEET UNDER-Bierzelt. Doch, das kann was. Einiges sogar. Zwischendurch tatsächlich noch etwas leicht episch-progressive Spielereien, Fastschonklargitarre wie bei der ersten DISILLUSION. Frauenchor? Ok, einmal ist ok, für die Stimmung. Solange die keine Hook draus machen wie ein schlecht geklauter BUSHIDO-Song. ...hey, das Teil gefällt mir wirklich erstaunlich gut. Und eigentlich hatte ich Pille gar nicht als Deathmetaller auf dem Schirm. Aber ok, mich würde man da auch nicht verorten, noch weniger eigentlich. Ja, Ausnahmen bestätigen die Regel, oder so. Passt! Bin gespannt, was Jhonny an den Start bringt. Irgendwas halbschwarz veredeltes, oder was durch und durch episches, oder Bluesrock mit Eiern?
Wunderbar! Ja in der Death Ecke ist es sehr wenig was ich habe. "Obscura" gefällt mir aber sehr gut, weil sie es auch hinbekommen einen Song fließen zu lassen. Bei vielen Tech-Deathern klingt mir das manchmal zu abgehackt.
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von Eike » Freitag 10. April 2020, 21:42
Pavlos hat geschrieben:aufgrund des Gesangs wird das nix mehr.
Warst du nicht der, der bei Lemmy über die "unsaubere Stimmfärbung" geklagt hat? Oder hörst du dich bloß so an wie der? 
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von Rüdiger Stehle » Freitag 10. April 2020, 21:44
# 02: VON PILLAMYD: QUEENSRYCHE "One More Time" -> Ahh, die "Promised Land". Irgendwie habe ich nach der "Empire" nicht weiter gemacht; erst wieder als Todd gekommen ist. Wobei ich schon wusste, dass auf jeden Fall die "Promised Land" noch echt gut klar geht. Die Hörprobe bestätigt selbiges Wissen und daher liegt sie jetzt irgendwo in einem Einkaufskorb, wobei ich denke, dass mein Lokal Dealer die auch haben sollte. Muss ich mal fragen. Besser den Local Dealer unterstützt als die letzte verbliebene Weltmacht.  - Aber echt ein wunderbarer Song, ohne Wenn und Aber.
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von Pillamyd » Freitag 10. April 2020, 21:44
#02 von Hugin: Tang Dynasty - Knight Of Romantic Eine chinesische Rockband. Interessant. Kenne ich nicht. Der Song ist vor allem im ersten und zweiten Gitarren Solo Part toll. Danach wirds auch härter. Klingt für mich aber insgesamt etwas drucklos. Hab auch den Eindruck das klingt sehr cineastisch. Warte mal, wie viel Soli werden da denn gespielt in dem Song? Ey der Song entwickelt sich. Das gefällt mir mit jedem Solo fast besser. Wirkt sogar auch etwas fröhlich zum Ende hin. Hätte ich beim Rüdiger nicht vermutet.
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von Eike » Freitag 10. April 2020, 21:45
Pillamyd hat geschrieben:Ja in der Death Ecke ist es sehr wenig was ich habe. "Obscura" gefällt mir aber sehr gut, weil sie es auch hinbekommen einen Song fließen zu lassen.
DAS ist ein wichtiger Punkt. Nicht nur in der Death-Ecke, aber gerade da. Woanders lasse ich mich gerne auch mal quer durch die Botanik zappen als wäre ich von Schlachthof 5 posttraumatisiert, aber bei Deathmetal passiert meist eh schon so viel, da darf es ruhig mal straight fließen wie der Styx, halt bloß mit mehr Stromschnellen.
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