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von frankjaeger » Samstag 11. April 2020, 12:29
Trecelence gibt es echt nirgends. Ich dachte, ich guck mal, hab ja eine Lieferadresse in den USA, vielleicht kann ich ja mal zwei für Pavlos und mich ordern, aber nix isses.
Ich schreib die Band mal an, vielleicht gibt es ja noch welche. Auf jeden Fall gibt es eine neue 3-Track-EP. Mal schauen, was die Buben für 10 Stück haben wollen, ich bin sicher, ich bin schon ein paar los an Rüdiger, Holg, Pavlos, Jhonny und mich. Über Bandcamp ist es nicht ganz billig, etwa 7 Euro. dazu kommt die Steuer. Würde im Shop also etwa 10 Euro kosten, da müsste ich noch 5 loswerden. Mal sehen.
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von Pillamyd » Samstag 11. April 2020, 12:43
Eine neue 3 Track EP? Oder meinst du die "For I Am The Eyes"? Ich würde ja gern das Debüt Album "Justified Atrocities" haben wollen. Ich schätze die "Acidic Demise" EP gibt es gar nicht.
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von Jhonny » Samstag 11. April 2020, 12:43
Würde natürlich schon was abnehmen, so ist es nicht.
Danke fürs Schauen, Frank!
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von Eike » Samstag 11. April 2020, 14:11
Jhonny hat geschrieben:Von LAMB wandert "What Sound" auf meinen Einkaufszettel.
Oha. Mutig. Das Album ist ... sperrig. Aber wenn du es wo wirklich günstig abgreifen kannst, sicherlich auch ... interessant?
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von Rüdiger Stehle » Samstag 11. April 2020, 14:19
Kleiner Nachtrag noch zur gestrigen Runde.
Hab mal spaßeshalber ausgerechnet, was herauskommt, wenn ich in jeder Runde dem besten Song 3 Punkte, dem zweitbesten 2 Punkte und dem drittbesten 1 Punkt gebe, und das Schöne ist, dass da alle drei Tippgeber im Ergebnis fast gleichauf sind. Zweimal 19 Punkte und einmal 22 Punkte. Und es ist ja gar nicht immer das Wichtigste, den besten Song zu liefern, denn oft sind es ja auch die anderen Songs, die dann zum Einkaufen oder näher Reinhören animieren.
alias Hugin der Rabe. Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
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von Eike » Samstag 11. April 2020, 14:29
KINGSBANE - 'The Wages of Sin' Schön warmer, voller Achtzigerjahrestudioklang. Produktionstechnisch ist das schonmal erste Sahne. Musikalisch liegt es irgendwo zwischen AOR wie THE ALAN PARSONS PROJECT oder THE EAGLES, klassischem Rock der Marke MAGNUM (et alii; Bands mit denen ich mich viel zu wenig beschäftigt habe...) und einer gehörigen Portion LED ZEPPELIN-styled Hardrock und Grooverock wie beim frühen BRYAN ADAMS. Aber alles halt in fett und bratend und echt gut ausproduziert, mit Wumms dahinter und Metal-Schlagseite. Den Begriff Soft-Metal analog zu Hard-Rock bloß eben "auf elf!" gibt es meines Wissens nicht, oder er hat sich nie durchgesetzt. Hm... Dad Metal wäre auch noch ein hypothetischer Begriff, der mir dafür in den Kopf spukt. Eben sowas, was die Leute aus der Generation hören, die zu BLUE ÖYSTER CULT ihre "Heavy Metal Parking Lot"-Erweckungserlebnisse hatte. Ja, also ganz cool eigentlich, damit könnte ich meinen Kumpel Alex verarzten, der wird es mögen, hört sonst nämlich eher etwas softeres wie THE ALLMAN BROTHERS aber ist auch gerne offen für mehr - eben "auf elf". Mir läuft es gut rein, wandert zwar nicht auf die Einkaufsliste, wäre aber ins Autokassettendeck gewandert, wenn ich denn Auto oder Kassettendeck hätte und Jhonny mir das "musiktötende Hometape (TM)" im Heavy Metal Parking Lot zugesteckt hätte. 
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von Eike » Samstag 11. April 2020, 17:14
REO SPEEDWAGON - 'Live Every Moment' Hach, das ist so schön simpel und fröhlich. Ein orhwrumiger Song schätze ich, wenn man ihn denn einige Male öfter gehört hat. Es passiert auch viel nebenbei, die Percussion, die Keys, Minisolo hier, Minisolo da, Bridge, Refrain, Strophe, klassisches Rocksongwriting, 1980er-Flair, irgendwie sowas, wo ich an Radtouren mit der Familie denke, Zwischenstop für 'ne Limo und 'ne Bratwurst, oder Currywurst, oder Frikadelle, mehr gab es da nicht, zwei Sorten Bier für Eltern, Pils oder Export, und dann wieder auf die Räder gestiegen. Und am Kiosk lief halt sowas im Radio. Oder Kassettendeck. Nächste Rast war irgendein Straßen-Markt, da gab es dann Flaggen zu bestaunen oder Bandshirts, oder Promi-Spiegel am Verkaufsstand: Samantha Fox, Knight Rider, Michael Jackson. Oder Licher Bier Spiegel, die mit dem Pferdegeschirr, das war vor dem Eisvogel. Takes me back... 
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von Eike » Samstag 11. April 2020, 19:02
UNLEASHED - von denen wurde mir mal der Sauronrekrutierungssong zugewichtelt, den ich echt mag inzwischen. Eigentlich mochte ich den sofort, aber inzwischen halt noch mehr. In der GT hatten wir auch eine Scheibe von denen, als ich noch aktiv war. Die war auch solide bis mehr als solide. Dieser Song hier - 'Shadows Of The Deep' - groovet auch wieder fein, aber das letzte Quentchen fehlt, das mir den Mund offen stehen ließe. Ist Groove-Death ein Ding? Falls ja, wäre UNLEASHED ein Aushängeschild dafür. Falls nicht, bräuchte es bloß noch ein paar mehr UNLEASHED-Epigonen um den Stil fest zu etablieren. Hehe, ja nicht übel. DELIVERANCE - 'Weapons Of Our Warfare' Ah, schön schrammelig-crunchiger Power/Thrash-Metal mit fetten Bratgitarren und Wumms-Drums. Das passt ja ausgezeichnet zu UNLEASHED weiter oben, auf einem Sampler wäre das eine hübsche Steigerung nach 'Shadows Of The Deep', denn es speedet und gniedelt auch recht ordentlich. Ich mag meinen Thrash ja, wenn er rumpelt, und meinen Speed wenn er schlingert, und hier haben wir einen ganz netten Kompromiss aus gerade genug Rumpel für den Bumms und gerade genug Speed für den Wumms, gekreuzt mit gerade nicht zu viel Disziplin, sodass es bei aller Kontrolliertheit noch wahnwitzig genug klingt und nicht allzusehr nach in der anal zwanghaften Phase steckengebliebenem Krampfi-Strebertum. Das ist ja das Problem der meisten Powerthrashbands, dass sie unbedingt einen Virtuosenpreis von "Jugend forscht!" gewinnen wollen, statt einfach asseligen Hoch-Oktan-Heavy-Metal von der Elf auf die Dreizehen zu drehen. Nicht so DELIVERANCE, da weiß man, was es abzuliefern gilt, plain and simple. Nichts reparieren, was nicht kaputt ist. Das ist keine Wissenschaft, hier werden Schädel gespalten und nicht Atome. Jawollja, so fetzt das! TAYLOR SWIFT - 'All Too Well' Die flotte Schneiderin, nur zu gut, alle Sieben auf einen Streich, oder wie? Oha, ein entspannter Countrypopsongwritersong. Ich fand damals ja diesen Südstaatenbürgerkriegsfilm von Ang Lee gut, wo diese andere damals junge Countrydame namens JEWEL mitspielte, "Ride With The Devil" - Top-Film, und im Soundtrack war sie auch dabei. Das war etwas mehr "authentisch" (böses Wort, pfui!), hier ist es etwas mehr Nashville-like ausproduziert. "Nashville" ist übrigens auch ein ganz, ganz toller Film. Also, einfach mal die Filme schauen, Jhonny, und ich gebe mir dann vielleicht öfter mal Country... - oha, oder sollte ich sagen: Country-Rock? Eine Steigerung der Intensität, danach wird es wieder "heimelig" verträumt; dieser Ansatz des Songwritings erinnert mich stark an die mittleren bis späten 1990er, da war das durchaus beliebt (looking at you LIVE who perfected this little audio game, ick sach nur 'Lightning Crashes'). Kennste eigentlich HOOTIE AND THE BLOWFISH, die hatten ein nettes Americana-Album namens "Cracked Rear View", die Hit-Single daraus hieß ' Let Her Cry' - einfach nur, damit ich Dir nicht bloß Film-Tipps um die Ohren haue, sondern als Dankeschön auch noch etwas Musikalisches beitragen kann. Hach, Kansas-Schüleraustausch bei Damon Wilstead '96, schöne Zeiten riding over hills in Ol' Blue Dustbin... ...werden folgen. Versprochen!
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von Jhonny » Samstag 11. April 2020, 21:00
Voll cool, dass du dir das alles noch reinziehst, Eike, und sogar so viel dazu schreibst! Das ist sehr wertschätzend, Danke 
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von Jhonny » Samstag 11. April 2020, 21:01
In HOOTIE & THE BLOWFISH höre ich rein, sobald mein jetziges Album zu Ende ist 
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