Fates Warning

Re: Fates Warning

Beitragvon Peter Kubaschk » Dienstag 22. September 2020, 10:21

Ich muss mich korrigieren und erhöhe auf "Freu dich sehr".
Benutzeravatar
Peter Kubaschk
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 21959
Registriert: Dienstag 5. Januar 2010, 10:16

Re: Fates Warning

Beitragvon Havoc » Donnerstag 12. November 2020, 22:05

Ok. Ich sag mal was. Ja. Die neue FW ist mal wieder richtig richtig toll geworden. Falls es tatsächlich das letzte Album der Band bleiben sollte, dann wäre das ein mehr als würdiges Finale.
Ich möchte hier und heute aber noch kein abschließendes Fazit ziehen. Dazu sollte das Teil doch schon noch ein wenig rotieren und reifen in meinen Ohren. Fakt ist aber schon mal, dass ich ausnahmslos alle 13 Songs stark finde. Woran ich noch ein wenig knabbere ist tatsächlich, wie Peter laut seinem Review auch, der Longtrack an Position 12. Das ist schon ein etwas merkwürdiger Song vom Aufbau her. Er wirkt tatsächlich nicht so ganz flüssig und fluffig wie die meisten Longtracks der vergangenen Alben. So zumindest bisher mein Eindruck. Vielleicht zündet der ja mit Spätwirkung doch noch etwas mehr. Cool finde ich den schon auch, aber es ist halt bisher nicht so eine Granate wie z.B. die beiden auf "Theories Of Flight". Naja. Aber insgesamt ist das Album wieder große Klasse. Song Nr. 9 erinnert gar sehr stark an OSI. Den mag ich. Auch der Opener ist wunderbar und "The Way Home". Alles top. Ob es das letzte Album ist? Vieles deutet darauf hin. Titel, Cover, "The Last Song". Andererseits sind die Herren ja auch noch nicht sooo alt. Da ginge sicher schon noch was. Aber...wie will man auf diese 72 Minuten denn noch mal einen draufsetzen? Wobei...wenn das einem gelingen sollte, dann vielleicht auch eben nur Matheos und Co. ;-)
Benutzeravatar
Havoc
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 23753
Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 12:10

Re: Fates Warning

Beitragvon Peter Kubaschk » Sonntag 15. November 2020, 01:21

Ja, da gehen wir ja beide sehr überein. Meine Favoriten sind auch immer noch 'The Way Home', 'Shuttered World', 'When Snow Falls' und natürlich 'The Destination Onward'. Wobei heute, bei Durchlauf #60 oder so, war auch 'The Longest Shadow Of the Day' großartig. Da hat auch die Kante im Break gepasst. Aber ja, das ist ein schwieriger Song.
Benutzeravatar
Peter Kubaschk
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 21959
Registriert: Dienstag 5. Januar 2010, 10:16

Re: Fates Warning

Beitragvon Pillamyd » Dienstag 17. November 2020, 15:01

Ich würde sehr gern etwas über dieses Album schreiben. Aber irgendwie blockieren meine Gedanken den Schreibprozess. Ich habe mit Sicherheit schon 10 Mal versucht anzufangen etwas über dieses Album zu schreiben. Aber ich werde, und das ist jetzt kein Scherz, völlig übermannt von Gefühlen, so dass ich immer wieder abbreche. Das ist sehr lange her, dass dies passiert ist. In Zusammenhang mit der Situation sogar vielleicht das allererste Mal. Das ist brutal. Mich reißt das Album auf emotionaler Ebene komplett mit. Es ist natürlich sehr erfreulich, dass mich endlich ein Album so knallhart erwischt hat.

Dieses Jahr ist es meist bei anderen Veröffentlichungen in diesem Jahr eher so gewesen, dass ich mich schon auch gefreut habe, die jetzige Situation mich aber immer wieder schnell wieder hat vergessen lassen. Ich bin mir sicher, dass ich einige großartige VÖs dadurch verpasst hab. So pessimistisch bin ich schon lange nicht mehr durchs Leben gehüpft.
Das klingt vielleicht doof und nicht nachvollziehbar. Aber es ist so.

Ich gebe mir auf jeden Fall noch Zeit und schiebe es noch etwas auf. Auch wenn klar sein dürfte, in welche Richtung die Note gehen wird.
Benutzeravatar
Pillamyd
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 14149
Registriert: Freitag 19. Februar 2010, 22:44

Re: Fates Warning

Beitragvon salisbury » Dienstag 24. November 2020, 22:45

Hm, ich habe das Album für den Soundcheck gehört und fand es gut, stellenweise sehr gut. Aber ganz anders als offenbar Pilly habe ich so gut wie keine Gefühlsregung gespürt, wobei es schon Momente gibt, die so etwas zulassen würden. Aber Ich weiß nicht, das FATES WARNING-Feeling ist mir total abhanden gekommen, ich denke zwischen "Parallels" und "FWX" was das eines meiner großen Streckenpferde. Aber heuer kam mir ein Kauf noch nicht in den Sinn. Natürlich will man ein Album, dem man ne 8,5 gibt (war ein langes Hadern), irgendwann mal haben, aber dringend ist es erstmal nicht. Deswegen kann ich leider auch nicht viel Konstuktives schreiben. Ach, ja, ein Eindruck war, dass der letzte Song irgendwie ein Fragezeichen liegen lässt. Aus der Idee hätte man durchaus mehr machen können...
Realer Name: Thomas Becker
Benutzeravatar
salisbury
Musikredaktion
 
Beiträge: 22805
Registriert: Samstag 10. April 2010, 15:52
Wohnort: München

Re: Fates Warning

Beitragvon Havoc » Mittwoch 25. November 2020, 22:55

So dermaßen wie Pillamyd hat es mich bisher auch nicht erwischt. Bisher finde ich "Theories Of Flight" noch stärker. Und selbst an "Darkness In A Different Light" ist es bei mir noch nicht vorbei. Aber das Album hat bei mir ja auch ein kleinwenig einen Stein im Brett. Ich mochte das von Anfang an. Aber trotzdem ist die Neue auf jeden Fall sehr gut. Möchte die aber nicht gleich kaputt hören....Peter...60 Durchläufe?? Oh je...so viele werde ich da sicher erst in einem Jahr haben....oder in zwei? ;-) :P
Momentan ist es wohl so, dass der Longtrack tatsächlich etwas gewinnt...der Rest aber dafür ein kleinwenig nach unten geht....mhhh....seltsam! :P
Benutzeravatar
Havoc
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 23753
Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 12:10

Re: Fates Warning

Beitragvon Nils Macher » Donnerstag 26. November 2020, 12:25

Man kann Alben, die gut sind, kaputthören? Ich habe oft eher yay gegenteilige Gefühl, dass aufgrund der vielen Musik die einzelnen Alben zu selten laufen.
Benutzeravatar
Nils Macher
Musikredaktion
 
Beiträge: 12983
Registriert: Dienstag 17. Juli 2012, 18:40
Wohnort: Bergkamen

Re: Fates Warning

Beitragvon Havoc » Freitag 27. November 2020, 22:36

Nils Macher hat geschrieben:Man kann Alben, die gut sind, kaputthören?


Wirklich kaputt vielleicht nicht, aber ich achte schon ein wenig darauf, dass ich neue Alben nicht gleich zu oft hintereinander höre. Es kann sonst passieren, dass man auf einmal
erst mal lange Zeit keinen richtigen Bock mehr darauf hat. Aber ich höre sowieso eigentlich fast nie ein Album zwei mal hintereinander. ;-)

Ich habe oft eher yay gegenteilige Gefühl, dass aufgrund der vielen Musik die einzelnen Alben zu selten laufen.


Das auf jeden Fall. Ich würde ja auch am liebsten jeden Tag meine gesamte Sammlung anhören. :P
Benutzeravatar
Havoc
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 23753
Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 12:10

Re: Fates Warning

Beitragvon Nils Macher » Freitag 27. November 2020, 23:29

Havoc hat geschrieben:
Das auf jeden Fall. Ich würde ja auch am liebsten jeden Tag meine gesamte Sammlung anhören. :P


Immer wenn ich mir überlege, wie lange ich dafür bräuchte, zweifle ich an meinem Sammlertrieb. Aber jedem Zweifel steht dann auch wieder eine Bestellung irgendwo entgegen :grins:
Benutzeravatar
Nils Macher
Musikredaktion
 
Beiträge: 12983
Registriert: Dienstag 17. Juli 2012, 18:40
Wohnort: Bergkamen

Re: Fates Warning

Beitragvon Peter Kubaschk » Samstag 28. November 2020, 00:26

Havoc hat geschrieben:So dermaßen wie Pillamyd hat es mich bisher auch nicht erwischt. Bisher finde ich "Theories Of Flight" noch stärker. Und selbst an "Darkness In A Different Light" ist es bei mir noch nicht vorbei. Aber das Album hat bei mir ja auch ein kleinwenig einen Stein im Brett. Ich mochte das von Anfang an. Aber trotzdem ist die Neue auf jeden Fall sehr gut. Möchte die aber nicht gleich kaputt hören....Peter...60 Durchläufe?? Oh je...so viele werde ich da sicher erst in einem Jahr haben....oder in zwei? ;-) :P
Momentan ist es wohl so, dass der Longtrack tatsächlich etwas gewinnt...der Rest aber dafür ein kleinwenig nach unten geht....mhhh....seltsam! :P


Ja, das Album habe ich echt schon super oft gehört. Das liegt auch daran, dass ich dieses Jahr insgesamt sehr viel Musik gehört habe und natürlich auch daran, dass ich die Rezension und das IV gemacht habe. Da ist es schon so, dass so ein Album ab Tag des Erhalts erst einmal ein paar Wochen lang nahezu täglich läuft und in den ersten Tagen auch mal mehr als einmal. Gerade, wenn das IV sehr bald nach Erhalt des Albums stattfindet. Bei Biffy Clyro hatte ich knappe 48 Stunden zwischen "Promo-Mail ist angekommen" und "interview führen", da habe ich in den zwei Tagen das Album dann locker 10-12x gehört. Und bei "Long Day Good Night" habe ich erst einmal etwas gebraucht, um alles aufzunehmen und dann hat es mir mit jedem Durchlauf besser gefallen, so dass es logisch schien, die Scheibe auch am nächsten Tag wieder zur hören. Wenn du dann bedenkst, dass ich das Album bereits Ende August bekommen habe und damit fast 2.5 Monate Zeit hatte, relativiert sich das vielleicht etwas.
Benutzeravatar
Peter Kubaschk
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 21959
Registriert: Dienstag 5. Januar 2010, 10:16

VorherigeNächste

Zurück zu Prog / Rock / Hard Rock

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste