111 Alben, die die Welt nicht braucht.

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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Jesus » Mittwoch 27. Oktober 2010, 20:05

123_7 hat geschrieben:Interessant, dann verhält es sich umgekehrt zur Realität.


Schön, wenn dem so ist. Freut mich für Dich.

123_7 hat geschrieben:Hier geht's nicht um mich, poste lieber noch ein paar schöne Alben :-)


Morgen. Da gibt's was, worüber sich Eike freuen wird. Und auch was, was er langweilig findet. ;)
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon 123_7 » Mittwoch 27. Oktober 2010, 20:13

Mal abgesehen von meinen harten Worten, die ich wohl etwas sehr emotional gewählte habe, freue ich mich übrigens sehr, dass dir das Album so gut gefällt. Das Album wäre auch bei mir sehr weit vorne gewesen. Ich versuche mich zu in Zukunft zu zügeln.
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Peter Kubaschk » Mittwoch 27. Oktober 2010, 20:19

du immer mit deinem Konjunktiv. Richtig heißt es: "es wird bei mir in nicht ganz absehbarer Zukunft auch weit vorne stehen..."
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Drumtier » Freitag 29. Oktober 2010, 01:10

Jaja, der querulierende Death Metaller hat zwar vom Rest der Musikwelt keine Ahnung, kommt aber doch immer wieder raus aus seiner Höhle, hört sich durch Jesu Thread und kommentiert seine Erfahrungen dann auch noch mehr oder weniger ausführlich...
Neinein, keine Angst, ist ja jetzt nicht so, dass ich mich irgendwie angegriffen oder so fühlen würde, wenn ich womit ein Problem habe sag ichs eh weiterhin, daran wirds schon nicht scheitern ;-)

NEGURA BUNGET:
Werden ja auch des öfteren erwähnt und fand sie auch immer ziemlich interessant. Interessant, aber schwierig. Schwierig weils nicht ganz meine übliche Heimat ist, mir aber trotzdem gefällt wodurch sich der Konflikt ergibt, vernünftig und verständlich erklären zu können was mir gefällt. Manche Riffs und Teile gefallen mir dann nämlich wieder weniger obwohl mir jetzt keine größeren stilistischen Unterschiede zu Teilen die mir wieder sehr gut gefallen ins Ohr stechen. Das machts aber ja auch wieder nur interessanter, der Gesang gefällt mir auch sehr gut, notiert ists ja schon länger, mal sehen wann sich da was ergibt ;-)
OPETH:
Gibt nicht viel was mir dazu einfällt außer dass ich sie mir ja eh bald holen werde! ;-)
MAUDLIN OF THE WELL:
Schwer einzuordnen, sowohl stilistisch als auch vom Eindruck her. Es wundert mich nicht, das hier in genau diesem Thread zu finden und es gefällt mir auch erstmal besser als andere "vergleichbare" Bands die sich hier schon tummelten. Das hat ja schon einen gewissen verrückten Reiz, aber tatsächlich überzeugen vermags mich nicht.
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Teichfrosch » Sonntag 31. Oktober 2010, 04:28

Hm, also irgendwie bin ich fast enttäuscht, dass ich doch tatsächlich so viel von dem hier vorgestellten kenne. Irgendwie hab ich nach den ersten paar Seiten, nach welchen ich dann eine längere Lesepause genommen habe, erwartet, dass ich hier wirklich seitenweise Überraschungen lesen werde.

Nicht falsch verstehen, hier kenne ich immernoch viel weniger als in anderen Threads von Forenmitgliedern, deren musikalische Präferenzen sich (teilweise) mit den meinigen überschneiden, aber doch mehr, als ich erwartet und erhofft habe.

Also irgendwie macht mein Geschreibsel keinen Sinn, aber ich bin jetzt zu dickköpfig um es zu löschen.

Der vorgestellte BM ist fast durchgängig knorke, ebenso der POST-METAL (!!!), das österreichische Dorf hat ebenfalls so einiges zu bieten. Was der Teichfrosch kennt, das hört er halt gerne.
Das beste: nichts MANOWAR'iges! Dafür mal ich dir bei Gelegenheit ein lachendes Gesicht ins Hausaufgabenheft.

Aber glücklicherweise gibts ja dennoch sehr viel zu entdecken, auf COBALT und KHANATE fahr ich spontan ziemlich ab. Geiler Scheiss.
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Regina Löwenstein » Sonntag 31. Oktober 2010, 09:15

Teichfrosch hat geschrieben:Aber glücklicherweise gibts ja dennoch sehr viel zu entdecken, auf COBALT und KHANATE fahr ich spontan ziemlich ab. Geiler Scheiss.

*sign*
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Jesus » Sonntag 31. Oktober 2010, 19:21

So, mit etwas Verspätung kommen nun die Plätze 13 und 12. Präsentiert von selbstgemachten Ragout fin, Radeberger Pilsener und Joints aus dem Gewächshaus von Mamas kleiner Schwester. Ich liebe Dich, Tantchen. Falls also etwas keinen Sinn ergeben sollte, sind der Alkohol und die Drogen daran schuld.

TOM WAITS - Bone Machine
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Veröffentlichungjahr: 1992
Land: Bild
Genre: Kaputtnik-Blues/ Knochen-Rock/ Fuckin' Voodoo Magic/ The Great American Storyteller

Die letzten 12 Stunden und 55 Minuten leitet der Teufel höchstpersönlich ein. Ein weiser alter Mann, der über allem thront und den unbedarften Hörer durch Amerika führt. Kläng, boom, bäng, 'Such a Scream' tönt nach kapitalistischen Industriehochburgen, geschäftig und gefüllt mit unterbezahlten Arbeitern, die einmal pro Woche in Jazzclubs tanzen. 'Black Wings' führt in den sagenhaften Mythos des Wilden Westens, wie es ein Gothic Western von Sergio Corbucci nicht besser hätte machen können. Zu 'Goin' Out West' möchte man in den verrauchten Kellerkneipen einer versumpften Großstadt einfach mal Brad Pitt verkloppen, während man zu den Klängen von 'Earth Died Screaming' über die Highways rast. Mit Madeleine Stowe im Arm. Und auf dem Weg verkloppt man wieder Brad Pitt. Es geht quasi nur um Brad Pitt in diesem Album. Irgendwo kommt man auch mal in den Sümpfen Louisianas an, nachdem man mit Hobos zusammen in Zügen reiste und dabei irren Wanderpredigern lauschte, aber Klangbeispiele sind im Netz eher rar gesät. Jedenfalls trieft das Album vor unendlicher Coolness. Wesentlich mehr als Brad Pitt.


LUNAR AURORA - Andacht
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Veröffentlichungsjahr: 2007
Land: Bild
Genre: Teutonic Black Metal

Ihr habt sicher alle schon die Schnauze voll von meiner Affinität für deutsches Schwarzwurzelgebräu, aber mit etwas 'Glück' ist das hier das letzte Album seiner Art. Tiefdunkelschwarze Klänge mit atmosphärischen Momenten gibt's bei 'Geisterschiff' und ungewöhnlich viel Groove, ohne in irgendwelche pervers modernen Wigger-Gefilde abzudriften, knallt dem Hörer entgegen bei 'Dunkler Mann'. Genau das richtige Maß aus Riffs, Trueness, guter Produktion, Grimmigkeit, abwechslungsreichen Songs, Eingängigkeit, ohne dabei poppig zu sein und allem, was ich mir von Black Metal erhoffe. Wird hier wieder kaum einer nachvollziehen können, aber was interessieren mich die schwarzmetallisch unbeleckten Ignoranten ;)

Teichfrosch hat geschrieben:Das beste: nichts MANOWAR'iges! Dafür mal ich dir bei Gelegenheit ein lachendes Gesicht ins Hausaufgabenheft.


Peinlich stapfender homoerotischer Musikantenstadl für hüftsteife Geronten hat in so einer Liste auch nichts zu suchen. Und sonst noch danke für die Blümchen.
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Jhonny » Sonntag 31. Oktober 2010, 21:20

Tom Waits kommentiere ich nicht :grins:


Lunar Aurora klingt ziemlich gut!
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Vaillant » Sonntag 31. Oktober 2010, 21:52

TOM WAITS' "Black Wings" von der Knochenmaschine ist genial, hab das immer mit FAITH NO MOREs "RV" hintereinander gehört. TOM WAITS hört gern norwegischen Black Metal, man glaubt es ihm. Ein Superalbum.
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Re: 111 Alben, die die Welt nicht braucht.

Beitragvon Drumtier » Sonntag 31. Oktober 2010, 21:53

TOM WAITS:
Hab mir immer noch alles angehört was hier schon von ihm zu finden war und werd das auch weiterhin machen. Bis jetzt gings mir aber immer so, dass es ganz nett klang und ich durchaus auch die Begeisterung nachvollziehen aber eben nicht teilen konnte. Das hier geht in eine andere Richtung, leider in die falsche, könnt ich mir jetzt nicht länger anhören...
LUNAR AURORA:
Eine der größten Erkenntnisse die ich aus der Aktion mitnehmen werde ist sicher die Entdeckung von vielen erstaunlich guten deutschen Black Metal Bands. Da ich im Black immer eher auf der Oberfläche unterwegs war und nur ein paar der bekannten Bands kannte (aber schon auch mochte) ging der deutsche Ableger bis auf ein paar Ausnahmen fast völlig an mir vorbei. Gerade Lunar Aurora gefällt mir von den hier vorgestellten Bands sehr gut, auch das wieder. Die Produktion ist halt sehr typisch trve und deshalb für mich sicher erstmal gewöhnungsbedürftig, aber der fantastische Gesang und die eiskalten Riffs machen schon ordentlich Eindruck. Besonders Dunkler Mann gefällt mir extrem gut!
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