Cannibal Corpse

Re: Cannibal Corpse

Beitragvon Drumtier » Sonntag 23. Mai 2021, 13:56

Ich hab tatsächlich überlegt, ob ich das Album kaufen soll, auch wenn das nie ein ernsthafter Gedanke war. Wart ihr gespannt auf das Album? Glaube ich euch nicht. Man weiß ja, wie es klingen wird, der kreative Schaffensprozess ist da, aber das Resultat daraus klang auf den letzten Alben ja schon genauso. Der intrinsische Nachteil ist der, dass Fans bei einem neuen Album von beispielsweise ENSLAVED sich nie darauf verlassen können, was sie bekommen, und ob ihnen eine eventuelle Neuausrichtung gefallen wird. Bei CC weiß ich, dass mir das neue Album gefallen wird, ich weiß, wie es klingt, ich weiß, dass mich nichts daran überraschen wird. Das ist für Künstler, die von genau diesem kreativen Schaffensprozess leben, ja ein extremer Nachteil und daher ist mein obiger Post ein entsprechend großes Kompliment. Ich hätte auch sagen können, dass das Album klingt wie die fünf davor und mir logischerweise gefällt. Da hätte euch nicht nur die Musik, sondern auch meine Reaktion dazu nicht überrascht und es gäbe keinen Grund über die Band zu diskutieren.

Diskussionsbedarf bestand ja bei den letzten Alben wie man sieht auch nicht und nicht einmal nachdem O'Brien als langjähriger Gitarrist fehlte. Warum? Weil jeder von euch wusste, dass sich nichts an ihrer Musik ändern würde. Großer Nachteil. Große Leistung.
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Re: Cannibal Corpse

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 23. Mai 2021, 15:44

Ich muss an dieser Stelle zugeben, dass ich im Death Metal und teilweise auch im Black Metal das Problem habe, dass ich die meisten Bands auf diese Art rezipiere, wie du es hier erwähnst. Nicht "song by song", sondern als Gesamtkunstwerk, als Einheit von Klangbild, Ästhetik, Sound, Handwerk; als Trademark-Handschrift. Deshalb ist für mich tatsächlich ein neues CC-Werk vielleicht weniger spannend, aber nicht weniger gut.

Wenn ich das jetzt vergleiche mit Bands die weniger konzeptorientiert aber dafür songorientierter sind, dann sieht das bei ähnlicher Stiltreue und musikalischer Klasse ein bisschen anders aus. Mal ein Beispiel aus dem Bauch heraus: Eine neue AC/DC oder eine neue ACCEPT. Die sind genauso wenig überraschend und konzeptionell vielseitig wie eine neue CANNIBAL CORPSE, und es handelt sich auch hier jeweils um Musiker die absolute Vollprofis und meisterliche Handwerker ihres Fachs sind. Dennoch fällt es mir bei AC/DC oder ACCEPT leichter, ein neues Album anhand eines Songs, einer speziellen Hookline, eines speziellen Refrains zu identifizieren und innert des diskographischen Kontextes zu individualisieren als bei CC.

Mag sein, dass das jetzt ein wenig an der Diskussion vorbei geht, aber das fiel mir gerade dazu ein.
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Re: Cannibal Corpse

Beitragvon Havoc » Sonntag 23. Mai 2021, 20:03

Drumtier hat geschrieben:Ich hab tatsächlich überlegt, ob ich das Album kaufen soll, auch wenn das nie ein ernsthafter Gedanke war. Wart ihr gespannt auf das Album? Glaube ich euch nicht. Man weiß ja, wie es klingen wird, der kreative Schaffensprozess ist da, aber das Resultat daraus klang auf den letzten Alben ja schon genauso.


Ist das denn wirklich so krass? Ich kenne mich ja kaum aus im CC-Universum. Aber ich denke schon, dass es Fans gibt die auf ein neues Album gespannt sind. Das muss doch eigentlich auch so sein...weshalb sollte man es denn ansonsten kaufen? Ich werfe hier mal Amon Amarth in den Ring. Bei denen weiß man eigentlich auch so ziemlich wie ein neues Album klingen wird. Und dennoch freut man sich drauf und will es haben. Man ist also schon auch etwas gespannt drauf und hat Vorfreude. Wenn das nicht mehr da ist, dann kauft man es doch normalerweise auch nicht oder?!
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Re: Cannibal Corpse

Beitragvon Pillamyd » Sonntag 23. Mai 2021, 22:26

Drumtier hat geschrieben:Wart ihr gespannt auf das Album? Glaube ich euch nicht.


Das wirst du aber leider müssen, weil ich es war. Warum? 3 Gründe:

1. Ich entdecke die Band erst jetzt so richtig.
2. Wollte ich, nachdem ich die letzten Alben für sehr geil empfand wissen, ob sie die thrashige Ausrichtung beibehalten.
3. Was bringt der neue Gitarrist?

Man kann meinen, dass die Band immer das gleiche auf sehr hohem Niveau zockt und ihren Stiefel dabei immer mit sich tragen. Das will ich gar nicht bestreiten. Aber die Abfahrten gefallen mir wunderbar und davon gibt es auf dem neuen Album zu Hauf. Gerade die Rutan Sachen sind meiner Meinung nach der Oberknaller. "Enslaved"" da als Bandvergleich ranzuziehen hinkt. Das Korsett sitzt da deutlich lockerer und ist auch völlig anders. Bei einer extremen Band wie CC sie sind, sind es die Nuancen die es gilt rauszufinden gilt, das spannende. Das passiert übrigens mit jedem weiteren Durchlauf. Das scheinst du anders zu sehen. Ist auch völlig ok. Aber CC, zumindest mit Fisher sind eben CC. Das ist nicht nichts neues für mich, sondern einfach deren Stil meiner Meinung nach, der mit jedem Album verfeinert, abgewandelt und spannend umgesetzt ist.

Drumtier hat geschrieben:...ein entsprechend großes Kompliment.


Ich habe zu keiner Sekunde gesagt, dass das kein großes Kompliment ist, nur dass es eine seltsame Wortwahl ist zu beschreiben wie du das Album findest. Du schließt mir da zu sehr von dich auf andere, was ich schade finde, weil:

1. Kennst du meine Meinung dazu gar nicht und,
2. kommen wir musikalisch von sehr differenzierten Muster.

Drumtier hat geschrieben: Ich hätte auch sagen können, dass das Album klingt wie die fünf davor und mir logischerweise gefällt. Da hätte euch nicht nur die Musik, sondern auch meine Reaktion dazu nicht überrascht und es gäbe keinen Grund über die Band zu diskutieren.


Vielleicht nicht überrascht, vielleicht auch ohne die Diskussion hier. Aber mit Sicherheit hätte man sich über die Musik austauschen könne, dann wäre das hier auch Thema geworden. Fragen, zum Beispiel. Ganz simpel, einfach und tut überraschenderweise nicht weh.
Und ganz wichtig, mit einem Unterschied: ohne deine Unterstellungen!

Drumtier hat geschrieben:Diskussionsbedarf bestand ja bei den letzten Alben wie man sieht auch nicht und nicht einmal nachdem O'Brien als langjähriger Gitarrist fehlte. Warum? Weil jeder von euch wusste, dass sich nichts an ihrer Musik ändern würde. Großer Nachteil. Große Leistung.


Unterstellung Numero 2. Es gibt schlicht zwei Gründe warum das zumindest bei mir so ist. Dieses Jahr hatte ich einen hohen Death Metal Bedarf und dann auch bock mit mit CC zu befassen. Die Band mit Barnes gab mir zu wenig, die mit Fisher ziemlich viel, auch wenn ich sagen muss, dass ich nur Bruchstücke davon kenne. Und gerade die Ausrichtung seit "Kill" finde ich sehr stimmig.
Zu der Zeit als das mit O'Brien passierte ist, hat mich das nicht interessiert und tut es auch heute nicht. Warum? Der Mann hat ein riesengroßes Problem und bekommt die Strafe die er verdient und auch die Hilfe die ein solcher Mensch benötigt. Die Band äußert sich dazu nicht und das ist zu respektieren. Was soll ich deiner Meinung nach dazu noch schreiben, ohne das es zu einem Kaffeeklatsch verkommt? Dafür ist mir meine Zeit zu schade.
Und doch finde ich, dass sich musikalisch was getan hat. Die Musik ist durch Rutan nochmal eine Ecke dichter und pointierter geworden. Verliert aber zu keine Zeitpunkt an Aggression und einem hohen technischen Level und ich bin froh, dass der thrashige Anteil geblieben ist, der mir so auf den letzten Alben gemundet hat. Dadurch gewinnt es an Raffinesse und dem coolness Faktor, weil es nicht nach technischem Zurschaustellung klingt.

Verstehe mich nicht falsch, ich lese deine Beiträge sehr gern, weil du ein Death Metal Affiner Typ bist, der mir Neuling mit sicherheit bestimmt einige Musik in der Richtung schmackhaft machen könnte. Du darfst das auch sehr kontrovers diskutieren. Absolut! Aber zu behaupten das wäre so, weil du diese Beziehung zu CC Musik entwickelt hast, ist nicht richtig. Ich habe das Anhand meiner Argumente jetzt auch ausführlich versucht zu verdeutlichen.

Das was Havoc geschrieben hat, lässt in mir die Frage aufkeimen ob man deine Meinung nicht mit einer Sättigung bezüglich der CC Musik gleichstellen kann? So kommt es mir nämlich irgendwie vor. Ich möchte da selber nichts unterstellen, deswegen die Frage.
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Re: Cannibal Corpse

Beitragvon Havoc » Montag 24. Mai 2021, 09:26

Drumtier hat geschrieben:Wart ihr gespannt auf das Album? Glaube ich euch nicht. Man weiß ja, wie es klingen wird, der kreative Schaffensprozess ist da, aber das Resultat daraus klang auf den letzten Alben ja schon genauso.


Drumtier hat hier und da zwar schon ein wenig "schärfer" formuliert, aber ich habe das jetzt überhaupt nicht als "Unterstellung" in dem Sinne verstanden. Alles gut aus meiner Sicht.
Dennoch ist hier wohl ein gewisser Sättigungsgrad erreicht. Was aber nicht heißen muss, dass einen das Album nicht interessiert. Bei Amon Amarth bin ich eigentlich auch bereits mehr als gesättigt, aber dennoch will ich irgendwie immer wissen wie die neue Scheibe so ist. Auch wenn man eigentlich zu 95% weiß wie es wird. Und dabei zähle ich AA eigentlich nicht mal so wirklich zu meinen echten Lieblingsbands. ;-)
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Re: Cannibal Corpse

Beitragvon Drumtier » Montag 24. Mai 2021, 17:22

Natürlich wollte ich hier niemandem etwas unterstellen, tut mir leid, falls das so rübergekommen ist. Keinesfalls will ich auch leugnen, dass ich mit 15 Alben und 2 DVDs definitiv gesättigt bin, was CC betrifft. Deswegen bin ich auch nicht gespannt, wie ein neues Album klingen wird, aber ja, ich will wissen, wie sie ist. Ich freue mich auch darauf, aber das ist nicht das gleich wie gespannt sein. Und da bleibe ich wiederum durchaus bei meiner Meinung, dass ich nicht glaube, dass Fans, die schon länger dabei sind und die Band nicht gerade erst entdecken, gespannt auf ein neues Album sind. Vielleicht ein Problem der Wortwahl, zur Sache stehe ich schon.

Und ich würde auch gerne über die neue Musik als solche diskutieren, aber das war hier auf 10 Seiten noch nicht der Fall, deswegen habe ich ein Stilmittel gewählt, um zu verdeutlichen, wie eine Band dieses Kalibers und dieser musikalischen Ausrichtung ihre neuen Alben "rechtfertigt", obwohl man sie als unnötig bezeichnen könnte.
Pillamyd hat geschrieben:Und doch finde ich, dass sich musikalisch was getan hat. Die Musik ist durch Rutan nochmal eine Ecke dichter und pointierter geworden. Verliert aber zu keine Zeitpunkt an Aggression und einem hohen technischen Level und ich bin froh, dass der thrashige Anteil geblieben ist, der mir so auf den letzten Alben gemundet hat. Dadurch gewinnt es an Raffinesse und dem coolness Faktor, weil es nicht nach technischem Zurschaustellung klingt.

Das hier ist dementsprechend auch eine der absoluten Ausnahmen, hier über rein musikalische Aspekte neuer Musik von CC zu diskutieren. Finde ich super, ich wollte halt einmal eine andere Ausrichtung probieren. Ich stimme dir auch durchaus zu, dass die Gitarrenarbeit schon einmal weniger thrashig war, aber ob die Musik durch Rutan dichter und pointierter geworden ist, stelle ich einer natürlich statistischen Schwankung gegenüber, die es bei allen Alben und Songs gibt. Der ist ja auch schon jahrelang als Produzent oder Aushilfsgitarrist mit der Band verbunden, sodass er da nahtlos einsteigt und ich minimale musikalische Änderungen nicht zwangsläufig ihm zuschreiben würde.
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Re: Cannibal Corpse

Beitragvon Pillamyd » Dienstag 25. Mai 2021, 13:52

Alles gut!
Ich hab ja auch nur reagiert und versucht zu argumentieren warum das nicht so ist. Man müsste da tatsächlich mehr Meinungen einholen um sich da ein Bild zu machen ob der Großteil wirklich so denkt wie du.
Ich bestreite das nicht, glaube aber das es die Sorte von Fans gibt die absolut auf neue Musik brennen und es kaum erwarten können die ersten Noten zu hören. Deswegen tue ich mir trotzdem schwer mit deiner Aussage.

Dein Stilmittel war und ist völlig in Ordnung, wenn man zugleich auch mit Gegenwind rechnen sollte dabei.
Nein, im ernst. Du hast durchaus getriggert mit deinen Aussagen und der Fisch ( :grins: ) hat angebissen.
Ich muss sagen, dass ich das auf der Heimfahrt am Handy geschrieben habe (nein nicht selber am Steuer, ich fahre mit den öffentlichen), weil mir tatsächlich sehr viele Gedanken durch den Kopf geschossen sind, die ich schnell schreiben wollte.

Um aber bei der Musik zu bleiben:

Drumtier hat geschrieben: Ich stimme dir auch durchaus zu, dass die Gitarrenarbeit schon einmal weniger thrashig war, aber ob die Musik durch Rutan dichter und pointierter geworden ist, stelle ich einer natürlich statistischen Schwankung gegenüber, die es bei allen Alben und Songs gibt. Der ist ja auch schon jahrelang als Produzent oder Aushilfsgitarrist mit der Band verbunden, sodass er da nahtlos einsteigt und ich minimale musikalische Änderungen nicht zwangsläufig ihm zuschreiben würde.


Ja, dass er mit CC schon sehr lange zu tun hat wusste ich. Ich habe aber nie erfahren welchen Wirkung er als Produzent auf die Band hat, musikalisch gesehen. Gerade die Songs die er aber auch geschrieben hat merkt man das meiner Meinung nach schon an. Überhaupt, gleich auf dem ersten Album 3 Songs beizusteuern ist schon hervorragend und zeigt wie offen die Band ist. Auch wenn beide Seiten schon vor dem offiziellen Einstieg in die Band zu tun gehabt haben. Ich bleib da bei meiner Meinung :D

Ansonsten schön, dass es doch noch thematisch zur Musik gekommen ist. Freut mich :dafuer:
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Re: Cannibal Corpse

Beitragvon Havoc » Samstag 29. Mai 2021, 20:31

Heute lief nach Jahren noch mal die "Gore Obsessed". War mein einziges Album der Band, was ich aber vor Jahren verkauft habe. Eine Kopie liegt mir aber noch vor.
Mein Eindruck? Läuft mir schon noch recht gut rein. Der Sound ist schon massiv. Insbesondere die etwas groovenderen Passagen machen Spaß. Da knattert es echt heftig!
Geil finde ich es auch, wenn der Corpsegrinder plötzlich vom Gegrunze in diese hohen Screams wechselt die einen förmlich in der Mitte durchreißen. Und dennoch stelle ich fest, dass
mir diese Musik recht schnell etwas zu eintönig wird. So nach einer halben Stunde kann es schon passieren, dass man mal auf die Uhr schaut. Von daher hat sich mein Eindruck von damals
eigentlich exakt bestätigt...und zwar, dass ich die Musik schon gut finde und nachvollziehen kann, dass es Leute gibt die das anbeten. Aber zum Fan werde ich hier dann doch eher nicht.
Dieses Album würde ich allerdings nicht noch einmal verkaufen, aber mehr brauche ich davon irgendwie auch nicht. Da ist mir dann eine Band wie NILE doch näher.
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Re: Cannibal Corpse

Beitragvon Drumtier » Freitag 20. August 2021, 16:55

Ich mag die Gore Obsessed zwar auch, gleichzeitig muss man aber sagen, dass das Album im Allgemeinen nicht unbedingt zu ihren Top-Werken gezählt wird. Besonders wenn das dein einziges Album ist, solltest du dich von der vorhandenen stilistischen Einschränkung nicht fälschlicherweise dazu verleiten lassen, dass gar keine stilistische Offenheit da ist. Hör die Tomb Of The Mutilated und Kill dazu an und du wirst drei verhältnismäßg unterschiedliche Alben hören.

Ich gebe dir aber recht, dass CC von kürzeren Alben durchaus profitieren. Das sehe ich zwar in den meisten Subgenres des Metals so, im Death Metal aber noch einmal verstärkt und besonders in der Ausprägung von CC. NILE hör ich gerne für 45 Minuten, CANNIBAL CORPSE funktioniert besser in knackigen 35.
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Re: Cannibal Corpse

Beitragvon Havoc » Freitag 20. August 2021, 23:07

Drumtier hat geschrieben:Ich mag die Gore Obsessed zwar auch, gleichzeitig muss man aber sagen, dass das Album im Allgemeinen nicht unbedingt zu ihren Top-Werken gezählt wird. Besonders wenn das dein einziges Album ist, solltest du dich von der vorhandenen stilistischen Einschränkung nicht fälschlicherweise dazu verleiten lassen, dass gar keine stilistische Offenheit da ist. Hör die Tomb Of The Mutilated und Kill dazu an und du wirst drei verhältnismäßg unterschiedliche Alben hören.


Glaube ich Dir. Habe aber aktuell nicht das große Bedürfnis hier weiter zu machen. Vielleicht ja irgendwann. ;-)

Ich gebe dir aber recht, dass CC von kürzeren Alben durchaus profitieren. Das sehe ich zwar in den meisten Subgenres des Metals so, im Death Metal aber noch einmal verstärkt und besonders in der Ausprägung von CC. NILE hör ich gerne für 45 Minuten, CANNIBAL CORPSE funktioniert besser in knackigen 35.


Ja. Sehe ich auch so. Gerade sehr extreme Alben sollten nicht zu lange dauern. Ausnahmen bestätigen die Regel. Von NILE z.B. kann ich auch mehr als 45 Minuten ertragen. Zumindest wenn es etwas variabler zugeht und nicht nur getrümmert wird. Für mich ist es eigentlich immer ein Qualitätsmerkmal, wenn ein Album wie im Flug vergeht. Es gibt 75 min Alben die wirken wie 40 min und halt auch umgekehrt.
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