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von TobiasDahs » Freitag 16. Juli 2021, 07:47
Also ich verstehe die Kritik auch nicht ganz, mir gefällt der Song extrem gut. Gerade das Main-Riff ist vielleicht das beste, das sie seit BNW geschrieben haben - gerade wegen dieses leichten Molly Hatchet-Einschlags. Zugegeben, wie fast immer bei Maiden nach BNW hätten es an ein paar Stellen ein paar Wiederholungen weniger sein dürfen - so 5 Minuten hätten dem Song besser zu Gesicht gestanden. Aber ich freue mich auf die Scheibe, bin aber auch im allgemeinen ein Fan der 2000er Maiden.
Video ist übrigens absolut großartig. Gerade in Zeiten von Lyric und primär Performance-Videos Mal endlich wieder etwas, das Spaß macht beim Zuschauen und nicht nur zur Berieselung während des Songs dient.
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von TobiasDahs » Freitag 16. Juli 2021, 07:53
Und zu Bruces Brexit-Ansichten. Die teile ich auch überhaupt nicht, macht mir (anders als etwa bei Jon Schaffer) die Band nicht madig. Und es gab ja auch einige, die vermuteten, dass sein Auftritt im britischen TV das ganze etwas überspitzt dargestellt, vielleicht um mehr Aufmerksamkeit zu bekommen - immerhin ging mit seinem Shirt da ja das Getease für die Single los .
Aber selbst wenn er es wörtlich gemeint hat, kann ich wie bei vielen Briten über die Kritik am absehbaren Ausgang eher schmunzeln, als mir davon den Spaß an Maiden nehmen zu lassen. Primär haben sie sich schließlich ins eigene Knie geschossen.
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von Feamorn » Freitag 16. Juli 2021, 08:30
Whoa, Leute. Ich hab bloss nach einer Erklärung gesucht, warum der neue Song einer meiner Lieblingsbands bei mir erstmal nur Schulterzuckem auslöst. Mit keinem Wort meinte ich, dass Bruce, oder gar die Band, deshalb weniger mag. Ich verwende Konjunktive durchaus bewusst.  Andererseits hat Bruce mit dem Video eine politische Komponente ja selbst in's Spiel gebracht, was ich angesichts seiner, ja, ich würde es Naivität nennen, bezüglich des Brexit, halt schon bemerkenswert finde. Ich hab den Mann halt bislang eher als reflektierten, fast schon, Kosmopoliten erlebt, dass ausgerechnet er dann eine Aktion unterstützt, die zu einem großen Teil auf den Bannern der Engstirnigen stattfand und findet, und meiner Meinung nach auch aktiv gegen das Zusammenleben der Völker und tatsächlich langfristig auch gegen die Friedensperspektive für Europa wirken könnte (auch hier: Konjunktiv!), finde ich halt bemerkenswert und eben auch zu einem gewissen Grad enttäuschend. Natürlich hat das nichts mit dem Song selbst zu tun, aber ich hatte es die Tage halt, mehr oder minder zufällig, im Kopf, und musste da im Kontext mit Maiden/Bruce halt zur Zeit dran denken. Aber davon abgesehen, ich hätte halt als Fan einfach gerne nochmal einen Song der Band, der mir richtig die Schuhe auszieht, denn das ist, in meinem Fall, mittlerweile einfach verdammt lang her. Ich schätze mal, das letzte Mal, als das wirklich passiert ist, waren einige Songs der Dance of Death, die AMOLAD hab ich auch noch mit viel Freude hoch und runter gehört, aber da war selbst schon bei meinen Lieblingsstücken manchmal ein Schatten sichtbar. The Final Frontier und Book Of Souls habe ich dann tatsächlich beide, gefühlt, kaum gehört und wüsste nicht mal, was ich da als Favoriten bezeichnen würde. Wie auch schon gesagt, der Song ist nicht schlecht, aber eben, gerade für diese Band (und ich bitte zu bedenken, ich hab ihn nur einmal gehört), halt für mich bislang absolut nicht bemerkenswert. Das ist nach sechs Jahren, für mein Fanherz, halt einfach etwas zu mager gewesen. Tolles Video hin oder her, am Ende komme ich für die Musik.
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von scumi » Freitag 16. Juli 2021, 12:14
Ich bin nie davon ausgegangen, dass Musiker oder Prominente im Allgemeinen irgendwie besser dafür qualifiziert wären, sich zu politischen und gesellschaftlichen Themen zu äußern, als Werner von der Tanke gegenüber. Daher kann ich auch die hin und wieder von Politikern oder Medien geäußerten Aufrufe nicht nachvollziehen, Prominente müssten zu Thema XY öffentlich Position beziehen oder Flagge zeigen - womit die sich so Äußernden natürlich immer ihre Position und ihre Flagge meinen.
Bruce Dickinsons Privatmeinung zum Brexit ist mir eigentlich ziemlich egal. Der darf dafür sein, ist völlig ok. Ob er es nun gut argumentieren kann, steht auf einem anderen Blatt. Und er wäre nun weiß Gott auch nicht der erste Mensch, der eine bei einer Wahl abgegebene Stimme hinterher bereut. Ich glaube in der Beziehung sitzt fast jeder selbst im Glashaus.
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von Pillamyd » Freitag 16. Juli 2021, 12:37
Feamorn hat geschrieben:Whoa, Leute. Ich hab bloss nach einer Erklärung gesucht, warum der neue Song einer meiner Lieblingsbands bei mir erstmal nur Schulterzuckem auslöst. Mit keinem Wort meinte ich, dass Bruce, oder gar die Band, deshalb weniger mag. Ich verwende Konjunktive durchaus bewusst.
Und ich hab nur gesagt, dass ich dieses politische Statement nicht in die Musik mit einbeziehe, weil ich es eher dumm finde, als dass ich das Ernst nehmen kann und das es einer von sechs Personen ist, die halt Müll verzapfen und ergänzend zu Tobias Beitrag, eben auch selbst verschuldet ist. Man hat sich sprichwörtlich ins eigene Knie geschossen. So einfach ist das. Wie ich allerdings auf sieben gekommen bin, weiß ich auch nicht. Ich hab vielleicht Eddie mit dazugezählt. Feamorn hat geschrieben:The Final Frontier und Book Of Souls habe ich dann tatsächlich beide, gefühlt, kaum gehört und wüsste nicht mal, was ich da als Favoriten bezeichnen würde.
Das ist einfach! The Final Frontier: Coming Home Starblind The Talisman The Book Of Souls: If Eternity Should Fail Speed Of Light The Great Unknown Tears Of A Clown The Man Of Sorrow Das sind tatsächlich Songs, die ich wirklich stark finde. Was ich halt immer ein bisschen komisch finde, ist die Tatsache, dass vor allem mit dem 2010er Album so viel Kritik aufgekommen ist und die Band immer wieder, ich suche das richtige Wort, belächelt worden ist, für ihre Art an die Songs ranzugehen. Man hört immer wieder, die Songs seien zu lang, da passiert nichts, Songs die aus dem Takt sind usw. Viele wünschen sich kürzere und knackigere Songs. Die gibt es aber auch, gefallen tun sie aber meist trotzdem nicht (Wildest Dreams, Death Or Glory, The Final Frontier (wenn man das Intro weglässt), Different World, The Wicker Man). Ergo: Man kann es eh niemand recht machen und dann frage ich mich schon, was da eigentlich für eine Erwartungshaltung da ist, wenn man doch weiß, wie einem die letzten 21 Jahre gemundet haben. Da wird sich jedes Mal drüber überrascht ausgelassen wie doof das doch alles klingt. Ich rede von der Allgemeinheit und meine hier keinen User spezifisch. Das ist bloß eine Erkenntnis der letzten Jahre. Es ist und bleibt alles Geschmackssache, aber manchmal kommt es mir vor eine Band runter zu machen um des runtermachen willens. Es wird ja auch teilweise jegliche Berechtigung der Band abgesprochen. So von wegen unterstützt jüngere Bands, als diese alten Krücken, die seit Jahren angeblich eh nichts mehr zustande bringen. Auch hiermit meine ich keinen von hier. Das Internet ist groß und man liest so einiges. Feamorn hat geschrieben:Ich hab den Mann halt bislang eher als reflektierten, fast schon, Kosmopoliten erlebt...
Du meinst nur auf politischer Basis? Nun, kann ich nicht beurteilen. Das er allerdings vom Leder ziehen kann, wie ala Kerry King dürfte aber auch bekannt sein.
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von Rüdiger Stehle » Freitag 16. Juli 2021, 14:40
Pillamyd hat geschrieben:Wie ich allerdings auf sieben gekommen bin, weiß ich auch nicht. Ich hab vielleicht Eddie mit dazugezählt.
Das liegt daran, dass sich dieser Tage ALLES um Helloween dreht.
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von Rüdiger Stehle » Freitag 16. Juli 2021, 14:54
Pillamyd hat geschrieben:Was ich halt immer ein bisschen komisch finde, ist die Tatsache, dass vor allem mit dem 2010er Album so viel Kritik aufgekommen ist und die Band immer wieder, ich suche das richtige Wort, belächelt worden ist, für ihre Art an die Songs ranzugehen. Man hört immer wieder, die Songs seien zu lang, da passiert nichts, Songs die aus dem Takt sind usw. Viele wünschen sich kürzere und knackigere Songs. Die gibt es aber auch, gefallen tun sie aber meist trotzdem nicht (Wildest Dreams, Death Or Glory, The Final Frontier (wenn man das Intro weglässt), Different World, The Wicker Man). Ergo: Man kann es eh niemand recht machen und dann frage ich mich schon, was da eigentlich für eine Erwartungshaltung da ist, wenn man doch weiß, wie einem die letzten 21 Jahre gemundet haben. Da wird sich jedes Mal drüber überrascht ausgelassen wie doof das doch alles klingt. Ich rede von der Allgemeinheit und meine hier keinen User spezifisch. Das ist bloß eine Erkenntnis der letzten Jahre. Es ist und bleibt alles Geschmackssache, aber manchmal kommt es mir vor eine Band runter zu machen um des runtermachen willens. Es wird ja auch teilweise jegliche Berechtigung der Band abgesprochen. So von wegen unterstützt jüngere Bands, als diese alten Krücken, die seit Jahren angeblich eh nichts mehr zustande bringen. Auch hiermit meine ich keinen von hier. Das Internet ist groß und man liest so einiges.
Witzigerweise nehme ich das doch recht konträr wahr, nämlich dass Maiden in deutlich geringerem Maße von dieser unsäglichen Abrotzerei betroffen ist als die meisten vergleichbaren Band, und doch bei einem weit größeren Teil von Szenegängern sakrosankt gilt, die so tun, als sei quasi jeder Ton seit der Reunion eine Offenbarung, während in den Ohren derselben Leute Bands wie Manowar, Running Wild, Judas Priest, Metallica, Virgin Steele u.v.m. mehr oder minder nur noch Rotz bringen. Das empfinde ich als so unsagbar anstrengend, dass es mich öfters mal auch zu dezenten Frotzeleien gegen moderne Maiden-Kunst hinreißt. Die Zielrichtung ist dabei aber gar nicht, Maiden schlecht zu machen, sondern den Punkt zu machen, dass es für ganz arg viele Leute um Maiden auch nicht besser - oder schlechter - bestellt ist, als um Running Wild oder Manowar, weil man sehr wohl "The Final Frontier" im Vergleich zu "Powerslave" auch nicht besser finden muss als "Gods Of War" im Vergleich zu "Into Glory Ride" oder "Rapid Foray" im Vergleich zu "Death Or Glory".
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von scumi » Freitag 16. Juli 2021, 15:40
Das stimmt! Meine These dazu wäre, dass es nicht allein die Musik ist, sondern auch die Wahrnehmung der Band.
Und nicht mal du wirst sicherlich bestreiten, dass Maiden heutzutage einfach sympathischer, echter und teilweise sogar noch bodenständiger rüberkommen, als die Ego-Show von Rock'n Rolf und der Zirkus von Manowar.
Man nimmt Maiden ab, dass für das stehen, was sie machen und da auch wirklich Spaß dran haben. Das ist zumindest für mich bei den anderen genannten Bands teilweise schon schwieriger bis unmöglich. Obwohl meine Gewichtung rein musikalisch auch eine andere ist. In den letzten 20 Jahren haben z.B. Judas Priest für mich eindeutig die relevantere Musik gemacht.
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von Rüdiger Stehle » Freitag 16. Juli 2021, 15:52
Ja, ich denke auch, dass der Grund, warum manchen Bands ihre so empfundene Formschwäche mehr aufs Brot geschmiert wird, oft in einer stärkeren Antipathie zu gewissen Protagonisten zu sehen ist. Das kann ich ein Stück weit verstehen, das Einzige was mich dabei aber tatsächlich sehr stört, ist, wenn manche daraus dann Objektivierungen herleiten, und dir so Dinger an den Kopf werfen, dass es schon komisch sei, dass du ausgerechnet die neue Maiden kritisierst, wenn du doch gleichzeitig die letzten Alben von Manowar und Virgin Steele magst, "die ja nun wirklich scheiße" seien. Und das höre ich halt von manchen Maiden-Aficionados andauernd, und es nervt nicht wenig.
Dinge wie persönliche Sympathie und Antipathie bewegen mich selbst an sich in Sachen Musik kaum bis gar nicht. Mir ist jetzt kein Fall bewusst, wo ich eine Band musikalisch weniger mögen würde, oder gar keinen Spaß mehr an ihr hätte, weil ein Bandmitglied dieses oder jenes gesagt oder getan hat.
Bei DeMaio und Kasparek habe ich tatsächlich auch NULL persönliche Antipathie. Ich mag die Typen, für das, was sie sind, und für das, was sie mir über die Jahrzehnte gegeben haben. Speziell in den beiden Fällen finde ich es halt einfach nur schade, dass sie so kritikresistent sind, weil ich bei Manowar und bei Running Wild felsenfest überzeugt bin, dass die Bands mit nur ein wenig mehr Hingabe ans eigene Werkeln und ein paar nachgezogenen Stellschrauben in Sound und Songwriting, noch wirklich richtig gute Alben machen könnten, mit denen sie viele verprellte Fans wieder ins Boot kriegen könnten.
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von Pillamyd » Freitag 16. Juli 2021, 17:27
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Pillamyd hat geschrieben:Was ich halt immer ein bisschen komisch finde, ist die Tatsache, dass vor allem mit dem 2010er Album so viel Kritik aufgekommen ist und die Band immer wieder, ich suche das richtige Wort, belächelt worden ist, für ihre Art an die Songs ranzugehen. Man hört immer wieder, die Songs seien zu lang, da passiert nichts, Songs die aus dem Takt sind usw. Viele wünschen sich kürzere und knackigere Songs. Die gibt es aber auch, gefallen tun sie aber meist trotzdem nicht (Wildest Dreams, Death Or Glory, The Final Frontier (wenn man das Intro weglässt), Different World, The Wicker Man). Ergo: Man kann es eh niemand recht machen und dann frage ich mich schon, was da eigentlich für eine Erwartungshaltung da ist, wenn man doch weiß, wie einem die letzten 21 Jahre gemundet haben. Da wird sich jedes Mal drüber überrascht ausgelassen wie doof das doch alles klingt. Ich rede von der Allgemeinheit und meine hier keinen User spezifisch. Das ist bloß eine Erkenntnis der letzten Jahre. Es ist und bleibt alles Geschmackssache, aber manchmal kommt es mir vor eine Band runter zu machen um des runtermachen willens. Es wird ja auch teilweise jegliche Berechtigung der Band abgesprochen. So von wegen unterstützt jüngere Bands, als diese alten Krücken, die seit Jahren angeblich eh nichts mehr zustande bringen. Auch hiermit meine ich keinen von hier. Das Internet ist groß und man liest so einiges.
Witzigerweise nehme ich das doch recht konträr wahr, nämlich dass Maiden in deutlich geringerem Maße von dieser unsäglichen Abrotzerei betroffen ist als die meisten vergleichbaren Band, und doch bei einem weit größeren Teil von Szenegängern sakrosankt gilt, die so tun, als sei quasi jeder Ton seit der Reunion eine Offenbarung, während in den Ohren derselben Leute Bands wie Manowar, Running Wild, Judas Priest, Metallica, Virgin Steele u.v.m. mehr oder minder nur noch Rotz bringen. Das empfinde ich als so unsagbar anstrengend, dass es mich öfters mal auch zu dezenten Frotzeleien gegen moderne Maiden-Kunst hinreißt. Die Zielrichtung ist dabei aber gar nicht, Maiden schlecht zu machen, sondern den Punkt zu machen, dass es für ganz arg viele Leute um Maiden auch nicht besser - oder schlechter - bestellt ist, als um Running Wild oder Manowar, weil man sehr wohl "The Final Frontier" im Vergleich zu "Powerslave" auch nicht besser finden muss als "Gods Of War" im Vergleich zu "Into Glory Ride" oder "Rapid Foray" im Vergleich zu "Death Or Glory".
Ja, alle 4, 5 oder 6 Jahre muss sich die Band das halt gefallen lassen. Weniger als bei Manowar und Running Wild oder sonst irgendwer. Aber ich finde das nicht minder beknackt. Ich mache da tatsächlich keine Unterschiede. Rüdiger Stehle hat geschrieben:Das kann ich ein Stück weit verstehen, das Einzige was mich dabei aber tatsächlich sehr stört, ist, wenn manche daraus dann Objektivierungen herleiten, und dir so Dinger an den Kopf werfen, dass es schon komisch sei, dass du ausgerechnet die neue Maiden kritisierst, wenn du doch gleichzeitig die letzten Alben von Manowar und Virgin Steele magst, "die ja nun wirklich scheiße" seien. Und das höre ich halt von manchen Maiden-Aficionados andauernd, und es nervt nicht wenig.
Ich hoffe ich bin damit nicht gemeint. Ich habe nur meinen Unmut dahingehend geäußert, dass ich manch eine Erwartungshaltung nicht verstehen kann, wenn man wie öffentlich kundgetan, mit den Alben der letzten 20 Jahre wenig anfangen kann. Eine Antwort darauf habe ich leider nicht bekommen.... Was die Band von anderen Bands die hier als Beispiel genannt worden sind unterscheidet, sind halt wohl wirklich die Steilvorlagen die die Bands dann halt auch geben. Was absolut nicht heißen mag, dass es dadurch gerechtfertigt sei. Aber manchmal bin ich der Meinung, einmal seine Unmut tun zu können, aber man muss ja damit nicht die Welt umsegeln und jedem aufs wirklich trockene Brot schmieren.
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Pillamyd
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