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von Susanne Schaarschmidt » Samstag 24. Juli 2021, 22:06
Gruppe 1.11
MARDUK gefällt, ebenso wie PEARL JAM. A Gypsy's Kiss klingt in meinen Ohren besser als der DEEP PURPLE-Song der letzten Gruppe. PAIN OF SALVATION - Ashes ja, aber stellenweise vorhersehbare Töne METAL CHURCH - Metal Church hm, auch ganz gut SYMPHONY X - Serpent‘s Kiss irgendwie...doch, heute passt's KILLING JOKE - Love Like Blood voll 80er, insbesondere der Gesang Bis auf Erinnerungen an Beobachtungen in Clubs löst der Song nicht viel bei mir aus. 08. FUNNY VAN DAMMEN - Opa Nette Stimme und musikalisch ok, aber das war's dann auch schon. 09. OZZY OSBOURNE - Crazy Train Och nee, danke - ich wart lieber auf den nächsten Zug. Hier singt er mir zu "fröhlich". 10. RED HOT CHILI PEPPERS - The Power Of Equality ...kannte ich noch nicht, hab aber auch keinen Bedarf an Wiederholung.
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von Chris Staubach » Sonntag 25. Juli 2021, 10:56
Endlich ein bisschen mehr Metal. Gruppe 11 gefällt. Fast schon vorhersehbar thront METAL CHURCH mit einem Klassiker der Metalgeschichte. Dicht gefolgt von SYMPHONY X, einer sträflich unterbewerteten Band mit grandiosem Sänger. Auch OZZYs verrückter Zug ist ein toller Klassiker und PAIN OF SALVATION ist super verträumt mit tollen Melodien. Speziell die ersten drei Platzierungen sind abhängig von meiner Tagesform. Der DEEP-PURPLE-Song holt mich nicht so ab, gibt es bessere. KILLING JOKE überraschen mich mit coolem Riffing und gutem Refrain, ist aber nicht ganz meine 90er-Baustelle. FUNNY VAN DAMMEN ist im Singer-/ Songwriter-Genre einer der Besseren - und vor allem interessant, reicht aber nicht für mehr. PEARL JAM und RHCP haben deutlich bessere Songs, diese langweilen mich. Mit MARDUK kann ich dann wieder gar nichts anfangen. Black Metal ist sowas von nicht mein Beuteschema.
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von Rüdiger Stehle » Sonntag 25. Juli 2021, 14:57
Gruppe 2:
WILLIE NELSON - City Of New Orleans => Dass das den einen zu schlagerig und vielen zu glatt ist, finde ich sehr schade unauch nur schwer nachvollziehbar, doch was will man machen. Für mich ist Willie Nelson einer der ganz großen Charismatiker und seine Interpretation des Goodman-Klassikers hat mich immer sehr berührt. Eine Liveversion hätte vielleicht besser abgeschnitten, egal, sei es... Auf jeden Fall zweifelsfrei der Song aus der Gruppe, den ich am häufigsten und am vollständigsten im Ohr habe.
TESTAMENT - Over The Wall => Ganz großer Thrash-Klassiker-Alarm. Die Bay Area war selten besser als auf diesem Album. Toller Song. Passt alles.
PARADISE LOST - Fall From Grace => Ja, die Frühphase der Briten war in jedem Fall besonders gut; die Wirrungen zwischendurch hatten ihrer Momente, und inzwischen sind sie seit etlichen Alben wieder sehr gut dabei und stabil überzeugend. Den Song hier mag ich sehr gerne.
BRAINSTORM - Soul Temptation => Dass Brainstorm trotz ausgeprägten Lokalpatriotenbonus, persönlichen positiven Erlebnis, sympathischen Musikern und frühem Livekontakt nie ganz nach vorne in die Reihen meiner Lieblingsbands gestoßen ist, das ist irgendwie seltsam, denn wenn für jemanden der Spruch vom Propheten im eigenen Lande nicht gilt, dann bin das ja wohl ich. Irgendwie fand ich das Klangbild immer ein wenig kalt und modern; es hat lang gedauert, bis ich daher vollends aufgetaut bin, und da hatte auch Franks Begeisterung einen Anteil daran. Toller Song auch hier.
CORDE OBLIQUE - Venti Di Sale => Ich bin wohl auf dem folkigen Trip, was man ja meinen Nominationen durchaus angemerkt haben dürfte. Toll gesungen, feine Melodien, schönes Instrumentarium und einen Doppelgänger von Orlando Bloom an der Gitarre. Braucht man mehr?
MARLLION - Splintering Heart => Sehr schön gesungen, mir aber instrumental ein wenig arg zurückgenommen und einen Tick zu elektronisch; jedenfalls über weite Strecken. Trotzdem schön, denn gerade dadurch im Zusammenspiel mit dem intensiveren Zwischenstück, wirkt die Dynamik auch recht schön.
NICK CAVE & THE BAD SEEDS - 15 Feet Of Pure White Snow => Ich mag den Höhlenklausi ziemlich gerne, sehr coole Stimme, gruftige Ausstrahlung, auch dieser Song macht Spaß, wenn man mal die etwas zäh trippigen Parts ausblendet, die mir ein bisschen zu dröge sind. Dennoch. Daumen.
BUSH, Kate - Love And Anger => Wie beim Höhlenklausi, so finde ich auch bei der Gebüschkäthe die Stimme und die Ausstrahlung richtig toll. Kompositorisch ist mir das für den Moment ein wenig zu verspult, aber ich denke, dass ich da durchaus noch näher ran kommen könnte, wenn ich mich mal mehr damit befasse. Immerhin der Jugendschwarm vom Meister Cronos. Muss ja gut sein.
KATATONIA - I Am Nothing => Bringt mich dazu, die Theorie zu überdenken, dass KATATONIA nach "Brave Murder Day" aufhörte zu existieren. Sie sind nur schwächer geworden, aber immer noch akzeptabel.
SOILWORK - Figure Number Five => Als ich den Namen gelesen habe, war ich mir sicher, dass das der letzte Platz werden würde, denn ich konnte mit der Band und dem Stil echt nie etwas anfangen. Sie stand für alles, was ich an modernem Metal der späten Neunziger so furchtbar fand. Heute finde ich es gar nicht mal mehr so schlimm wie damals, aber ich kann diesen genretypischen Clean-Screamo-Wechselgesang echt ebensowenig ab wie die Chugga-Riffs und die flächigen Keyboardwände. Die Leadgitarren sind dagegen cool. Ja, kann ich mir anhören, aber das ist dann doch zu weit draußen aus meinem Wohlfühlambiente.
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von Susanne Schaarschmidt » Sonntag 25. Juli 2021, 15:47
@Rüdiger: Freut mich, dass du wieder bei PMDECS mit mischst 
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von Rüdiger Stehle » Sonntag 25. Juli 2021, 16:04
Susanne Schaarschmidt hat geschrieben:@Rüdiger: Freut mich, dass du wieder bei PMDECS mit mischst 
Oh, danke. Ich war nie weg, hatte nur irgendwie keinen Nerv, Reihenfolgen zu erstellen und Erklärungen zu schreiben. Was ich noch fragen wollte: Das Video von Shining hat dir dann wohl nicht so gut gefallen. Freut mich, dass der Song trotzdem auf Platz 1 geblieben ist, weil ich natürlich niemandem mit dem Video Unbehagen bereiten wollte. Dachte nur, wenn es schon eines dazu gibt, dann verlinke ich das auch.
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von Susanne Schaarschmidt » Sonntag 25. Juli 2021, 16:42
Ach, es lag lediglich an dem zur Schau gestellten Konsum chemischer Substanzen. Ansonsten wurde auch das Video gut aufgenommen/produziert. Ich war bereits nach dem ersten Anhören von dem Song überzeugt, so dass ich das anfangs erwähnte Thema bei der Wertung dann einfach ausgeblendet habe. Leicht zu erahnen, dass ich bis auf wenige Worte kein Norwegisch verstehe... Fein soeben entdeckt: Anfang November startet lokal in meiner Heimatstadt endlich ein neuer Sprackurs  Seitdem ich das im Blickfeld habe, gab es immer nur welche für Fortgeschrittene.
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von Rüdiger Stehle » Sonntag 25. Juli 2021, 16:56
Susanne Schaarschmidt hat geschrieben:Ach, es lag lediglich an dem zur Schau gestellten Konsum chemischer Substanzen. Ansonsten wurde auch das Video gut aufgenommen/produziert. Ich war bereits nach dem ersten Anhören von dem Song überzeugt, so dass ich das anfangs erwähnte Thema bei der Wertung dann einfach ausgeblendet habe. Leicht zu erahnen, dass ich bis auf wenige Worte kein Norwegisch verstehe... Fein soeben entdeckt: Anfang November startet lokal in meiner Heimatstadt endlich ein neuer Sprackurs  Seitdem ich das im Blickfeld habe, gab es immer nur welche für Fortgeschrittene.
Es ist Schwedisch, aber wenn man Norwegisch spricht, versteht man es auch ganz gut. Den Text finde ich persönlich ziemlich stark, lyrisch gesehen. Inhaltlich ist er natürlich recht heftig nihilistisch und er erklärt ziemlich gut die Gedankenwelt des Protagonisten. Man kann Kvarforth natürlich als den Promoter der völligen Selbstzerstörung bewerten, als der er sich ausdrücklich gibt, aber auf der anderen Seite hat auch Goethe den Jungen Werther möglicherweise deshalb geschrieben, um die eigene Suizidalität zu bewältigen. Mir vermittelt das Stück den Eindruck, dass viel Seele des Musikers darin steckt, und das gefällt mir, auch wenn es ganz offensichtlich eine sehr gequälte Seele ist.
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von Susanne Schaarschmidt » Sonntag 25. Juli 2021, 17:11
Oh, vielen lieben Dank für die Aufklärung!
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von Susanne Schaarschmidt » Sonntag 25. Juli 2021, 17:24
Apropos, ich habe damals im Gegensatz zu etlichen Klassenkameraden von dessen Leiden recht "gern" gelesen... eines der wenigen Bücher zum Thema Krieg, das ich bis zum Schluss kaum aus der Hand legen konnte.
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von Rüdiger Stehle » Sonntag 25. Juli 2021, 17:46
Susanne Schaarschmidt hat geschrieben:Apropos, ich habe damals im Gegensatz zu etlichen Klassenkameraden von dessen Leiden recht "gern" gelesen... eines der wenigen Bücher zum Thema Krieg, das ich bis zum Schluss kaum aus der Hand legen konnte.
Der Werther hat einen Kriegsbezug? Der ist mir entweder entgangen, oder ich habe ihn schlicht vergessen. Ist ja nun schon ca. 30 Jahre her, dass ich den in der Schule gelesen habe. Mir sind halt unerreichbare Liebe zu einer vergebenen Frau, der Weltschmerz, himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt, und der Suizid als letzter Ausweg aus einer ewig unglücklichen Situation im Gedächtnis geblieben.
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