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Brot und Spiele für den Powermetal.de-User: große Projekte der Community und umfassende Forenspiele finden hier ihren Platz
von frankjaeger » Montag 26. Juli 2021, 19:47
Gruppe 1.11
Oh je, diese Gruppe ist aber heftig gut. Bis auf einen Song.
01. METAL CHURCH - Metal Church Klassiker. Drittbester Song (nach BTB und GOW) eines absolut brillanten Albums.
02. SYMPHONY X - Serpent's Kiss Oh ja, diese Scheibe hatte ich auch in der engeren Auswahl. Ganz toll, ich hätte aber den Titelsong gewählt
03. PAIN OF SALVATION - Ashes Das ist toll. die frühen PoS sind absoluter Top-Prog. Dieses Album steht bei mir immer im Schatten von "Remedy Lane",
04. OZZY OSBOURNE - Crazy Train Noch ein Klassiker. Die ersten vier Ozzy-Alben sind großartig, die fünfte noch fast genauso gut, die nachfolgenden nur noch gut. Aber das hier u
05. DEEP PURPLE – A Gypsy‘s Kiss Schnell, melodisch und mit einem Supersänger. In einer anderen Gruppe wäre das bei mir sehr weit oben gelandet.
06. KILLING JOKE – Love Like Blood Diesen hypnotischen Rhythmus mit dem tollen Refrain finde ich gut, ich mag die Band aber sowieso, sowohl die Elektro-Frühphase wie die noisige Platte mit Grohl, die technobeeinflusste "Pandemonium" und "Democracy", aber auch die neueren Sachen, alles ist anders, aber alles hat seinen Reiz.
07. PEARL JAM - Daughter Das Lied finde ich stark, auch wenn es auf dem Album nur zwei, drei tolle Lieder gibt. Das hier gehört dazu.
08. RED HOT CHILLI PEPPERS – The Power Of Equality Cool und funky. So sind sie arschcool.
09. FUNNY VAN DAMMEN – Opa Das ist tatsächlich ziemlich gut getextet. Die Musik ist auch gut, auch wenn der Fokus auf der Lyrik liegt.
10. MARDUK – On Darkend Wings Sorry, das gibt mir nichts.
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frankjaeger
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von frankjaeger » Montag 26. Juli 2021, 20:10
Gruppe 1.12
01. IRON MAIDEN - Phantom of the Opera Einer der besten Songs aller Zeiten.
02. THE GATHERING - Saturnine Wow, das ist einfach mächtig. Zieht nur knapp gegen den besten Maiden-Song den Kürzeren. In (fast?) jeder anderen Gruppe wohl Nummer 1.
03. URIAH HEEP - Look At Yourself Noch so ein Klassiker. Wobei ich außer diesem Song das Album eher so lala finde.
04. THRESHOLD - Pilot In A Sky Of Dreams Hm. Ausgerechnet dieses Lied? Ich werde mit diesem Stück nicht warm. Alle anderen Songs des Albums sind für mich stärker. Na ja, ist Geschmackssache, ich habe ja auch damals komisch geguckt, als dieses Lied als Single ausgekoppelt wurde. Aber schlechte Lieder gibt es von dieser Band einfach nicht.
05. EINSTÜRZENDE NEUBATEN - Haus Der Lüge Oh, sehr coole Wahl. Die Neubauten sind natürlich Musikgeschichte und sicher kein Easy Listening, aber sehr originell und bemerkenswert.
06. STATUS QUO - Big Fat Mama Quo ist mit jedem Lied fast immer toll, nur nach einer handvoll Songs reicht es mir dann meistens auf Konserve. Aber eine unterhaltsame Band ist das auf jeden Fall.
07. DELIVERANCE - Weapons Of Our Warfare Feiner Thrash mit einem furchtbaren Sound, aber sonst schön. Warum habe ich von denen eigentlich nichts im Regal stehen?
08. ZZ TOP - Black Fly Sehr cooler Groove.
09. SEPULTURA - Agony Of Defeat Das ist auch schön, wie ich die Band sowieso ganz gut finde, ohne dass es für ganz große Begeisterung reichen würde. Trotzdem nice.
10. RHAPSODY - Eternal Glory Die Scheibe habe ich auch, kann ich aber nur rausziehen, wenn ich mal Lust auf etwas Klebriges habe. Sirup-Metal, unverdünnt schwer genießbar, aber manchmal muss es eben die grobe Kelle sein, Erdnussbutter *und* Marmelade.
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von Holger Andrae » Montag 26. Juli 2021, 21:18
Gruppe 11 Metal Church:Das ist einer dieser Songs, die ich jmd vorspielen würde, der wissen möchte, wie denn Heavy Metal für mich zu klingen habe. Besser geht es in diesem Genre nicht. Selbst der limitierte Gesang von David Wayne passt hier perfekt. Das Klangbild ist exakt so wie ich mir so etwas wünsche. Druckvoll, kantig, transparent. Jahrhundertsong! Killing Joke:Auch wenn ich von Kiling Joke sonst nur noch das tolle "Democracy"-Album kenne, ist das ein Song, der bei uns in den 80ern auf jeder Metal-Party und sogar im Proberaum andauernd lief. POS:Einer meiner POS Favoriten, obwohl eher untypisch für die Band. Zumindest musikalisch. Melancholie verbreitet man ja gern mal sehr gekonnt. Immer wieder toll! Ozzy:Klassiker! Ozzy mit Randy ist natürlich sensationell. Auch wegen Daisley und Kerslake. Die Neueinspielungen von Mike Bordin und Robert Trujillo mögen technisch toll sein, nehmen dme Ganzen aber etwas Flair. Deep Purple:Hier funktionier das, was Symphony X in moderner Form eben geboten hat für mich viel besser. Ist eh eine meiner Lieblingsscheiben von DP.' Symphony X:Das ist musikalisch und natürlich auch gesanglich ganz groß, aber leider erreicht mich das nur bedingt. Dann lieber Rainbow. Marduk:Da ist überraschend viel Musik im Notendickicht. Funny Van Dammen:Hm, da merke ich wieder, dass ein guter Text allein bei mir nicht zur Begeisterung reicht. Irgendwie empfinde ich die Stimme als etwas anstrengend. Pearl Jam:Nee, ich werde kein Freund mehr von dem Gejammere  Das funktioniert für mich nur auf der "Ten", denn da ist die Musik kraftvoll. RHCP:Klar, Flea kann spielen, aber der Gesamtsound nervt mich schon ziemlich. Dazu dieser gepresste Gesang. Dann lieber Klaus Meines Schnupfenstimme.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Rüdiger Stehle » Montag 26. Juli 2021, 22:10
Gruppe 4:
STEVE GOODMAN - 'If Your Life Was on Video Tape' => Wenn ein einzelner Song mich so sehr berührt, dass er mich dazu bringt, mir 27 Jahre nach meiner ersten E-Gitarre endlich auch eine Akustikgitarre zu kaufen, dann muss er mir wohl ziemlich gefallen haben. Steve Goodman ist für mich aber auch davon abgesehen ein ganz besonderer Songwriter, Musiker, Sänger und Mensch. Ich finde die tragische Geschichte des viel zu jung verstorbenen Ausnahmetalents sehr berührend, und daher ist er hier auch vor dem Monstersong von Judas Priest im Ziel, was eine verdammt schwierige Übung war.
JUDAS PRIEST - 'Desert Plains' => Obwohl er nur etwas über 4 Minuten lang ist, gehört der Song mich zu den epischen Songs der Priest-Geschichte. Vielleicht auch deshalb, weil er in der ansonsten sehr Rock'n'Roll-lastigen Mischung auf "Point of Entry" dadurch etwas heraus sticht. Toller Song, der normal die Gruppe gewinnen würde, wenn ich zu diesem speziellen Goodman-Song nicht eine ganz besondere persönliche Bindung hätte.
KRIS KRISTOFFERSON - 'Sunday Morning Coming Down' => Ja, meine Güte, wieder Country, was? Was mich etwas wundert ist, dass der eine oder andere Mitspieler doch ein bisschen eine Country=Country-Brille auf zu haben scheint, denn ich finde schon, dass ein Kristoffersen, ein Coe, ein Nelson oder ein Cash von Amerikas Version des deutschen Schlagers ähnlich weit entfernt sind, wie dies der gute alte deutsche Liedermacher ist. Aber sei's drum, ich schätze die alten Haudegen unheimlich, weil aus ihren Stimmen und ihren Texten doch sehr viel von der Story ihres Lebens ans Gemüt des Hörers dringt, und weil ich auch diese Stimmen der "alten weißen Männer" so faszinierend finde, und im Falle von Kris Kristofferson ist dies oftmals nicht minder sozialkritisch wie bei einem Biermann, einem Wecker oder einem Söllner. An Schlager muss ich da zu keiner Sekunde denken. Der Song ist ein Stück mit dem Kris, für mein Empfinden sehr eindringlich über seine überwundene Alkoholsucht reflektiert.
FREAK KITCHEN - 'Silence!' => Das ist ja auch eine durchaus wandelbare Band, hier mit einer ihrer aggressiveren, wilderen Inkarnationen; trotzdem mit coolen Melodien, und der die Band immer irgendwie prägenden instrumentalen Vertracktheit. Gefällt mir, ohne dass es so 100% in mein Beutespektrum passt. Die Instrumentalarbeit ist aber echt bombig, und der Refrain auch sehr lässig.
WARREN ZEVON - 'Carmelita' => Dass ich gerade so ein bisschen auf Singer/Songwriter-Stoff stehe, hat sich wohl herum gesprochen. Toller Song, cooler Text, ausdrucksstarker Sänger, die kleinen Hispanic-Einflüsse sind auch sehr hübsch. Gelungener Americana-Stoff. Behalte ich mal im Auge.
THEODOR BASTARD - 'Takaya Mija' => Für den Moment geht das an einigen Sachen vorbei, die an sich stilistisch besser zu mir passen, weil ich gerade recht empfänglich für folkig-tranciges Mantrenzeug bin. Die können viel besser mäandern als Iron Maiden, so viel steht fest. Glaube zwar nicht, dass das in der nächsten Runde noch eine Chance hat, aber hier und jetzt und heute, macht es mir mehr Freude als ein paar andere Kandidaten.
THRESHOLD - 'Mission Profile' => Eine weitere dieser Bands, die mich nie so sehr angesprochen haben, wie man es vielleicht erwarten könnte. Progressiven Metal mag ich irgendwie nur wirklich gerne, wenn er irgendwo einen ausgeprägten Freak-Faktor hat, und der fehlt mir halt bei Threshold ziemlich komplett. Das ist produktionstechnisch schon alles sehr glatt und hochglänzend. Aber ich arbeite daran, mir auch diese Band zu erschließen, denn der Sänger kann halt schon echt ziemlich viel, und manche Parts finde ich auch echt super, trotz des vielen Flutschi.
INXS - 'Mystify' => Hört sich angenehm an, während er läuft, bleibt aber trotz der vermeintlichen Eingängigkeit gar nicht hängen. Er läuft jetzt zum achten Mal am Stück und ich kann ihn mir trotzdem nicht merken. Trotzdem hörbarer Pop Rock. Vielleicht auch etwas besser. Langsam prägt sich die Hookline des Refrains doch noch ein.
TORI AMOS - 'Space Dog' => Ja, das läuft schön nebenbei und die Stimme der Dame ist ganz fabelhaft, aber rein musikalisch ist es mir ein bisschen zu entrückt und transzendental. Ich denke, das ist etwas, das Tori in ähnlicher Weise ausmacht wie auch Björk, ohne dass die beiden jetzt unbedingt ähnliche Musik spielen würden. Aber die Musik hat eine ätherische Art, die mich bei aller Bewunderung gerne mal verliert.
QUEEN - 'The March of The Black Queen' => Ja, hier spielt sich mein großes Versagen ab. Bei allem Respekt für die unbestreitbare Weltklasse der Musiker und des Sängers war mir Queen meist zu kitschig, zu quietschig, zu androgyn, zu überkandidelt. Auch 'Bohemian Rhapsody'... viele tolle Parts, aber wenn dann das gilfige Kanongesinge losgeht, geht's mir ähnlich wie bei den Stöhnorgien von Robert Plant. Kriege ich unheimlich schnell zu viel davon, und das ist auch hier so. Keine Ahnung, irgendwann muss ich mal ein bisschen Queen-Drowning machen und mich in dem Zeug ersäufen, vielleicht schmeckt's dann doch noch.
alias Hugin der Rabe. Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
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von Susanne Schaarschmidt » Montag 26. Juli 2021, 23:04
EINSTÜRZENDE NEUBAUTEN - Haus Der Lüge ...ist tauglich für mich. SEPULTURA - Agony Of Defeat Das Intro gefällt schon sehr, aber auch der restliche Song überzeugt. URIAH HEEP - Look At Yourself ...hat definitiv auch was, sogar recht viel. IRON MAIDEN - Phantom of the Opera abwechslungsreich und unterhaltsam ZZ TOP - Black Fly ...geht recht gut ins Ohr. THE GATHERING - Saturnine ...funktioniert schon auch. RHAPSODY - Eternal Glory Hm, heute eher nicht, aber ein anderes Mal bin ich da womöglich schon in passender Stimmung. STATUS QUO - Big Fat Mama Mancher Song von SQ passt schon. Dieser hier ist ok, holt mich aber nicht komplett ab. DELIVERANCE - Weapons Of Our Warfare Dafür war ich heute nicht in entsprechender Stimmung, war vielleicht Pech, das es der Erste in der Gruppe war und so gar nicht zu GAUPA passte, deren EP ich zuvor lauschte. THRESHOLD - Pilot In A Sky Of Dreams ...hat mich überhaupt nicht angesprochen. Insgesamt waren die ersten vier Songs extrem knapp. Eigentlich hätte jeder davon auf Platz 1 gedurft, aber wenn man mir schon die Neubauten anbietet... 
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von Pillamyd » Dienstag 27. Juli 2021, 22:27
Gruppe 1.12
01. Iron Maiden – Phantom Of The Opera: Nicht überraschend, auf welchem Platz dieser Song landen wird. Ich habs ja gestern schon im Bandeigenen Thread geschrieben. Aber die ersten beiden Scheiben sind bei mir wahnsinnig gestiegen in den letzten Jahren. Ich habe diese punkige Attitüde echt zu schätzen gelernt. Zu was der Harris aber schon damals im Stande war zu komponieren, ist schon krass. Aber im Nachhinein kann man den Song doch als Referenz dafür begreifen, was da noch in den nächsten Jahren alles gekommen ist. Das trägt schon deutlich die typische Maiden Handschrift. Ich hatte gehofft den Song vor 3 Jahren live zu hören, den gabs aber nicht. Aber vielleicht ja nächstes Jahr.
02. Sepultura – Agony Of Defeat: Fea hats eigentlich auf den Punkt gebracht. Wahnsinnsscheibe, Wahnsinssong. Auch heute könnte ich aus der Haut fahren so intensiv empfinde ich den Song. Mit Sicherheit eines der besten Songs der Band.
03. Uriah Heep – Look At Yourself: Mir gefallen zwar die noch älteren Uriah Heep (erstes Album) noch besser. Aber es wäre vermessen zu sagen, dass das weniger grandios sei. Hier geht schwindelerregend in die Höhe. Der Song hat eine ganz eigenständige Art sich aufzubauen. Etwas hektisch, aber auf eine angenehme Art. Viele Ideen die verarbeitet und in Form gebracht werden. Da gibt es bei jedem Durchlauf etwas zu entdecken. Ganz großartige Band, die ich erst seit kurzem so richtig auf dem Schirm habe und von denen ich unbedingt noch mehr haben möchte. Ganz interessante Band.
04. ZZ Top – Black Fly: Ach, wieder so eine miese Lücke in der Sammlung. Den Song kenne ich gar nicht. Nicht mal das Album. Klingt nach etwas jüngeren Werken der Band. Keine Ahnung, von wann der Song ist. Aber ich finde das direkt sehr ansprechend. Groovt, bluest, soliert und lässt ein durstig in der staubtrockenen Hitze zurück.
05. Status Quo – Big Fat Mama: Ich mag die Band. Ich mag das Lied. Leider bis jetzt nur ein Album daheim. Muss ich mal ändern. Als Stimmungsaufheller sind die Jungens nie schlecht. Das beweist der Song ja auf phänomenale Art und Weise. Die Diskographie ist aber halt auch so verdammt lang.
06. Deliverance – Weapons Of Our Warfare: Mal etwas ältere und härtere Töne in dem Spiel. Vom Sound her fühl ich mich komplett wohl in dem Song. Solo sehr knackig gespielt. Ich mag den knochentrockenen Sound hier. Versprüht einen herrlich angestaubten oldschool Vibe, der absolut positiv zu bewerten ist.
07. The Gathering – Saturnine: Ja super! Cool, dass ich so auch hier zum Reinhören komme. Ich kenne viel zu wenig, obwohl mich die Band wirklich arg interessiert. Der Song kommt Live mal richtig gut. Schön wie das Publikum mitsingt, -klatscht und sichtlich erfreut sind über dieses Lied. Aber der Song soll hier zählen. Anneke ist halt unvergleichlich in der Art wie sie singt. Klingt ganz schön Alternative mäßig. Kann man die Band überhaupt irgendeinem Genre zuordnen? Ich habe jedes Mal das Gefühl ich höre etwas anderes.
08. Threshold – Pilot In A Sky Of Dreams: Ist leider auch nie mein bevorzugter Threshold Song. Was an dem immer alle so finden verstehe ich nicht. Der Song will irgendwie nicht an mich ran. Ich finde auch dass es da durchaus bessere Songs gibt auf dem Album und insgesamt fällt er in dem Portfolio der Band deutlich ab.
09. Rhapsody – Eternal Glory: Sollte es wirklich noch passieren und es gibt einen Song, den der Pille anhören kann, ohne schreiend wegzulaufen? Ich möchte fast sagen, ja. Das trieft zwar immer noch vor Kitsch, ist aber irgendwie dann doch gut umgesetzt, weil dramaturgisch einiges in die Songs gelegt wird. Die Chöre zum Beipiel tragen sehr dazu bei. Der Sänger hält sich zurück und singt songdienlich. Gar nicht übel, aber ich befürchte, dass es dabei bleiben wird.
10. Einstürzende Neubauten – Haus Der Lüge: Kenne ich auch nur vom Namen her. Wüsste auch gar nicht wo ich die zuordnen sollte. Klingt in meinen Ohren halt leider komplett fremd. Kalt und distanziert. Ich habe versucht mich auf den Text zu konzentrieren, um irgendeinen Anhaltspunkt zu haben, aber das ist für mich kaum möglich. Lässt mich ratlos zurück.
Eigentlich grotesk einen Song von Threshold überhaupt auf den achten Platz zu setzen, aber dann auch noch unter Rhapsody? Das ist schon irre, finde ich. Aber man will ja die Songs bewerten und wenn etwas auch nur leicht überrascht hat, dann wird er halt höher gesetzt. Höchst unangenehm, ist aber so. Abgesehen davon ist die Konkurrenz halt schon massiv hoch in der Gruppe.
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Pillamyd
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von Pillamyd » Dienstag 27. Juli 2021, 22:36
Gruppe 1.13:
01. Tori Amos – Winter: Ich bin drauf und dran mir von der Frau die ein oder andere Scheibe zu besorgen. Gefällt mir ausgesprochen gut. Das ist supermelancholisch, tiefgründig und eindringlich. Allein von der Klaviermusik habe ich ähnliche Assoziationen zu Ludovico Einaudis „Nightbook“ Album. Habe ich damals nur durch Zufall mitbekommen und gehört. Der Song hätte ohne Gesang auch auf besagtem Album stehen können. Das Teil habe ich zeitweise auch sehr gerne am Abend laufen lassen. Das nimmt mich gerade gut mit hier. Wird definitiv in der Einkaufsliste berücksichtigt.
02. Harem Scarem – Change Comes Around: Ist mir auch wieder mal nur vom Namen her ein Begriff. Aber die kommen aus Kanada und da kommt meist nur sehr gute Musik her. Ganz schön spritziger Song. Tönt in den Strophen rotzfrech durch die Boxen um dann im Refrain einem den Ahornsirup ums Maul zu schmieren. Schmeckt halt aber auch wunderbar. Frühstück für morgen steht fest!
03. Deep Purple – Rapture Of The Deep: Super Scheibe, die ich viel zu selten auflege. Ich mag Purple ja vor allem dann, wenn sie sehr verspielt, aber zugleich zugänglich sind. Rapture Of The Deep (das Album) steht den Alben, die danach kamen in nichts nach. Ich steh halt total auf diese entspannte Herangehensweise die die Band auch heute noch an den Tag legt. Solo ist ein typischer Morse. Scheibe ist für morgen rausgelegt.
04. Demon – The Spell: Meine Herren! Das ist aber schon sehr „poppig“ für Demon Verhältnisse, oder? Das ist überhaupt nicht despektierlich gemeint, denn der Song hat einiges auf dem Kasten. Ich hatte mir nur gänzlich etwas Härteres vorgestellt. Der Schuss AOR im Song macht mich sogar recht wuschig. Mensch, ich brauch da mal was von der Band.
05. Jehtro Tull – Cross-Eyed Mary: Habe ich noch gar nicht so lange, die Scheibe. Aber der Song bleibt eigentlich ja auch sofort hängen, oder? Ganz großes Kino. Gilt sowohl für den Song, wie auch für das Album und vor allem als auch für die Band insgesamt.
06. Vicious Rumors – Don’t Wait For Me: Ebenfalls blanke Leere. Muss ich ändern, aber diese Neuveröffentlichung sind nichts. Deswegen steht auch das noch nicht bei mir. Ja, überragender Heavy fuckin‘ Metal. Was soll man noch sagen? Richtig, nichts. Hören und genießen.
07. Uriah Heep – Bird Of Prey: Noch einen Song. Da bin ich glatt dafür, gerade dann, wenn es sich um eben jenes Lied dreht. Super Auswahl, weil er auch schon wieder so anders ist als der zuvor. Der erste Kommentar unter dem Video, ließ mich zustimmend mit dem Kopf nicken. Tatsächlich nie wirklich drüber nachgedacht. Aber das macht alles Sinn. Großartig!
08. Siouxsie And The Banshees – The Staircase: Gefällt mir direkt von den ersten Tönen her besser als der erste Song der hier vorkam. Ich finde diese Grundstimmung hier in dem Song und auch andere Bands, die mich in letzter Zeit hier begeistert haben, unfassbar intensiv. Die Assoziation zu New Model Army ist hier stark ausgeprägt. Diese Unzufriedenheit, spiegelt sich ja schon irgendwie in der Musik wider. Wobei ich da die Band nicht so gut kenne. Aber gerade bei eben genannter Band wurde mir das bei einer Doku klar. Und irgendwie geht mein Gedanke immer wieder in die Richtung, bei der Art von Sound die uns die Bands hier präsentieren. Ganz eigenartig, aber total anziehend.
09.Savatage – One Child: Ja, die Alben nach „Edge Of Thorns“ habe ich gar nicht. Da ist der Song doch irgendwo drauf, stimmts? Von Savatage gibt’s aber schon auch bessere Songs. Ist ganz ordentlich, aber die Oberklasse, die man sonst von Savatage auditiv serviert bekommt, bleibt hier etwas aus. Immer noch gut, keine Frage. Es gibt aber auch besseres.
10. Ted Nugent – Never Stop Believing: Wirklich sehr eingängig, fast schon poppig. Ich frage mich, wen er mit dem Song ansprechen möchte und welchen Gedanken er dahinter hat? Zu positiv. Das klingt schon fast anarchistisch, Straßenpunkmäßig, ohne es zu können. Ich kenne bloß Stranglehold und dagegen klingt das hier sehr lau(warm).
Gar keine leichte Gruppe. Überhaupt nicht, weil man sagen kann, das eigentlich nur der letzte Song richtig abfällt. Bis Platz 9 spielt sich hier alles von gut bis hervorragend ab. Zwischen Platz 9 und 10 gibt es noch einen himmelweiten Abstand.
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von Pillamyd » Dienstag 27. Juli 2021, 22:42
Gruppe 1.14:
01. Judas Priest – Island Of Domination: Erfrischende Wahl bei dieser Ansammlung von Klassikern dieses Albums. Gehört definitiv zu meinen liebsten Scheiben der Priester.
02. Loudness – Esper: Schön speedlastig. Hoher Gesang, aber mit der Power die ich Liebe. Müsste unbedingt her. Nach den letzten beiden Songs, erfrischt mich das wie eine kalte Dusche im Hochsommer. Sauber!
03. Candlemass – Where The Runes Still Speak: Gehört mit Sicherheit zu den Alben, die ich am wenigsten verinnerlicht habe. Bedarf unbedingt einer Änderung. Der Sänger ist echt stark. Die Höhlenproduktion hat einen touch von Horror. Das Solo ist der pure Wahn. Doch, das ist vom Sound her aber trotz allem sehr druckvoll und transparent. Erzeugt ordentlich Stimmung und Atmosphäre.
04. Iron Maiden – Afraid To Shoot Strangers: Eines der wenigen Highlights auf „Fear Of The Dark“. Sein vom Aufbau und Melodien her größerer Zwilling „No Prayer For The Dying“ finde ich aber trotzdem stärker. Wie der Song aber vom Mittelteil in das Hauptthema zurückfindet, ist aber wahrlich stark.
05. Europe – Star From The Dark: Oh, noch einen Europe Song. Fand ich den anderen gar nicht so stark, so finde ich diesen hier sehr druckvoll. Schön dreckiges Riffing. Wirbelt ordentlich staub auf. Sehr überzeugend. Im Refrain wird es leider etwas schwächer. Aber sobald dieses Riffing wieder anfängt, hat der Song mich fest im Griff.
06. Ougenweide – Merseburger Zauber: Völlig unbekannt. Mittelalterliche Rock aus den 70er? Spannend. Schreit fast nach eigenem Thread. Ist ein völlig unbekanntes Stück Land für mich. Der etwas seltsame Name ließ mich erst zusammenzucken. Aber das finde ich tatsächlich sehr angenehm in seiner Art wie der Song vorgetragen wird. Sehr entspannt, wieder aufs wesentliche fokussiert und authentisch rübergebracht. Mag ich!
07. Mystic Prophecy – Ravenlord: Angenehme Überraschung. Kraftvoller Gesang, ala Jorn Lande. Musikalisch fühle ich mich an die modern produzierten Saxon ala „Battering Ram“. Und das Album gefällt mir ja sehr gut.
08. Kiss – Rain: Das sind Kiss? Ich muss ja zugeben, ich kenn sehr wenig von der Band. Aber das klingt vergleichsweise schon sehr anders und hart. Sehr 90er lastig. Trocken, steril. Interessante Wahl. Hätte ich jetzt so nicht vermutet. Klingt eher nach einem Side Project des Sängers.
09. Joachim Witt – Liebe Und Zorn: Der Mann der von der NDW, bis hin zur NDH einen unfassbaren Wandel gemacht hat (auch äußerlich), so finde ich. Ich kenne nur den Song mit Heppner, „Die Flut?“ Lief bei meinem Vater damals rauf und runter. Wenn ich ihn heute höre, habe ich viele Erinnerungen daran. Den Song hier gibt mir aber gar nichts. Das ist mir zu viel Industrial-gepolter. Ich kann dem Song nicht wirklich folgen. Der Gesang trägt dazu bei. Haha, jetzt beim nachschauen, ist der Song den ich erwähnt habe auf gleichem Album. Eieieiei. Aber dann kann ich vergleichen. Gesang finde ich halt beim ersten Song um einiges stärker und eindringlicher. Aber da macht auch der Heppner mit und der klingt auch sehr eindringlich schon fast verstörend in seiner Tonart.
10. Kamelot – Ghost Opera: Möchte ich, nachdem ersten Trauma und dem Lesen des kommenden Titels wegrennen? Ja, will ich!
Echt einige Leckerbissen wieder in der Gruppe. Aber auch wieder zwei Songs die für mich kaum funktionieren. An Witt habe ich wenigstens noch positive Erinnerung. Bei Kamelot fehlt komplett alles. Vor allem Seele. Das klingt so künstlich, dass ich es fast abbrechen musste.
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von Peter Kubaschk » Dienstag 27. Juli 2021, 23:54
Gruppe 14: Insgesamt nicht ganz so stark wie einige Gruppen davor, aber der Priest-Song ist schon sehr groß, die Candlemass-Nummer sehr gerne übersehen. Europe mit dem Titelsong vom einzigen Album, das mit fehlt. Muss ich ändern, wieder stark. Loudness auch ziemlich cool, vielleicht doch mal japanischen Metal ins Regal stellen. Danach dann ein Qualitätsabfalll. Der Maiden-Song ist zwar einer der besseren auf der "Fear of the Dark", aber halt auch nicht wirklich super, der Kiss-Song ist ganz gut, aber kein Kiss, Mystic Prophecy fand ich in der Frühphase ganz cool, aber das Spätwerk schon eher austauschbar, so auch dieser Song. Kamelot mit Khan ist mir immer zu viel, reicht nur knapp für die Ougenweide, aber locker für den Joachim.
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von Chavo89 » Mittwoch 28. Juli 2021, 06:58
Gruppe 11 - Der PURPLE-Song ist schon sehr stark. Ich liebe diese Gniedel-Gitarre, die im Solopart nahtlos in die Orgel übergeht. Toll gesungen auch natürlich. Generell auch ein sehr cooles Album, das ich tatsächlich besitze. FUNNY VAN DANNEN kommt natürlich von mir, liebe alles daran. Schön, dass es trotz meist miesen Platzierungen doch ein paar warme Worte für das Stück gibt. Funny schafft es übrigens immer, neben diversen komischen Liedern auch immer wieder ernste Songs zu schreiben. Sehr ausgeglichene Diskographie in dieser Hinsicht. Den KILLING JOKEr kenne ich aus dem Radio. Ist ganz cool, packt mich aber nicht und verleitet mich auch nicht dazu, mich näher mit der Band zu befassen. Bei MARDUK genieße ich die ruhigen Zwischentöne sehr. Wäre mir sonst zu schrei-ig, aber das passt schon. Das METAL CHURCH-Debüt habe ich schon viel zu lange nicht mehr gehört. Grandios. Der OZZY-Zug hingegen ist inzwischen leider etwas abgenutzt und durchgenudelt. Von PAIN OF SALVATION kenne ich bisher nur "Remedy Lane", welches ich sehr schätze. Irgendwann werde ich da bestimmt weiter auf Entdeckungsreise gehen, 'Ashes' verleitet mich nun allerdings nicht unbedingt dazu. Sehr verwaschener Sound und leider ziemlich widerhakenfrei. PEARL JAM fand ich bisher immer verzichtbar, ich mag vor allem die Stimme gar nicht. Aber auch das ganzen Klangbild und die Ästhetik sagt mir nicht zu. Gilt auch für dieses Stück hier. Gibt mir gar nichts. Die CHILI PEPPERS können auch nur bedingt überzeugen. Bei dem guten Text hätte ich mir einen talentierteren Sänger gewünscht, damit die Message auch ankommt. Scheitert aber natürlich auch total am viel zu relaxten Rhythmus und der fehlenden Aggression. Funktioniert für mich so leider nicht. Das SYMPHONY X-Album habe ich sogar. Guter Song, auch wenn ich andere Favoriten auf der Scheibe habe.
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Chavo89
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