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von Pillamyd » Freitag 13. August 2021, 10:56
Verdammt, ich hatte vorgestern noch dran gedacht und gestern komplett vergessen, dass das schwarze Album 30 wird. Ein Album das in meinem Geburtsjahr erschienen ist kann nicht schlecht sein Spaß beiseite. Ich sehe das sehr ähnlich wie Rüdiger und Loomis. Ich muss bloß sagen, dass die AJFA so dermaßen für sich selbst steht, dass ich da nicht unbedingt sagen würde, dass "Harvester Of Sorrow" oder "Eye Of The Beholder" andeuten, in welche Richtung die nächste Platte geht. Für mich ist die Schwarze das komplette Gegenstück zu der Platte davor. Das Teil lief damals rauf und runter, überall. Im Urlaub, im Schullandheim, in den Pausen in der Schule, auf dem Heimweg und Daheim. Ja, irgendwann hat es sich etwas abgenudelt. Mit den Jahren höre ich gerne die Songs die nicht auf MTV oder in der allgemeinen Fachpresse immer erwähnt werden. "Holier Than Thou", "Of Wolf And Man", "My Friend Of Misery". Das sind ja eher die Songs, die weniger Erwähnung finden, vielleicht nicht das Hitpotential wie "Enter Sandman", "Wherever I May Roam" oder "Nothing Else Matters" haben. Aber nicht minder uninteressant klingen. Bietet dann doch einen starken Kontrast zu den bekannteren Songs, sogleich das Album wie aus einem Guss klingt. Für das Metallica Album halte ich es aber trotzdem dann doch auch nicht. Wohl auch eher an fünfter Stelle anzusiedeln.
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von Jhonny » Freitag 13. August 2021, 10:58
Peter Kubaschk hat geschrieben: Bei mir ist es wohl auch eher #4 der ersten fünf, vor der ...Justice.
Hier genauso. Die lief im Freundeskreis rauf und runter. Und das war schon ne Ansage, da sie halt ca. 15 Jahre alt war. Aus der Zeit war so intensiv wohl nur die "Nevermind" einer Band aus Seattle Party-Soundtrack.
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von Pillamyd » Freitag 13. August 2021, 11:01
Listen?
01. Ride The Lightning 02. Kill 'Em All 03. ...And Justice For All 04. Master Of Puppets 05. Metallica
3 und 4 Boxen sich immer mal wieder um die Plätze. Spontan, gerade, würde ich das aber so setzen.
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von Loomis » Freitag 13. August 2021, 11:09
01. Master Of Puppets 02. Ride The Lightning 03. Kill 'Em All 04. ...And Justice For All 05. Metallica
Wobei 1 bis 3 wirklich nahe beieinander sind und hier je nach Tagesform auch mal RTL vorne liegen kann.
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von Pillamyd » Freitag 13. August 2021, 11:34
Weil ich gerade drüber nachgedacht habe läuft hier gerade  Wie ich darauf komme? Nun, als das Album rausgekommen ist konnte man immer mal wieder Parallelen zum Schwarzen Album lesen. Nicht unbedingt musikalisch gesehen, aber in seiner Wirkung. Ich habe das Album jetzt schon länger nicht mehr gehört aber ich würde dem tatsächlich zustimmen. Das liegt zum einen in der Eingängigkeit die Ghost hier an den Tag legen. Ebenso die eindringlichen Refrains, die schon in poppigeren Gefilden toben und trotzdem schaffen es Ghost auf diesem Album "AHA-Effekte" präzise und gut dosiert zu präsentieren. War es bei Metallicas selbstbetitelter Scheibe ebenfalls die Eingängigkeit die herausstach so waren vor allem auch die Drumfills eines Lars Ulrich immer wieder Effektvoll und man hat sich damals schon gewundert, wie man so viel aus simplen Songs rausholen kann. Von den wirklich songdienlichen Soli mal abgesehen. So ist es auf "Prequelle" das simpel stampfende, aber sehr Wirkungsvolle Ende von "Rats". Das Saxophon in Miasma und die Huldigung (bewusst oder unbewusst) an einen berühmten Michael Jackson Song. Der Bass in "Witch Image". Aber auch das gelungene Cover "It's A Sin". Wer hätte gedacht, das die "Pet Shop Boys" so gut zum Sound der Band passen? Ich nicht. Diese Parallele der Eingängigkeit, der Songdienlichkeit, der Präzision ohne verkopft zu klingen, (obwohl das sehr wohl durchdachte Ideen beinhaltet) sind es einfach die diesen Vergleich durchaus eine Daseinsberechtigung gibt. Mit sowas um die Ecke zu kommen, gelingt den wenigsten und deshalb finde ich dieses Album auch so spannend.
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von Feamorn » Freitag 13. August 2021, 11:44
Bei Metallica bin ich ja ein Outlier...  1. ...And Justice For All 2. Ride The Lightning 3. Master Of Puppets 4. Kill Em All 5. Metallica Wobei der Abstand zwischen 4 und 5 hauchdünn ist. Die Schwarze war auch meine Erste der Band, und ich hab die nie als "schwach" gesehen, aber auch bei mir war das eben sehr früh in meiner Metal-Reise, als ich noch nicht sooo viel anderes kannte. Dass ausgerechnet die AJFA, ohne Bass, für mich als Bassfetischist auf der Pole liegt, habe ich einfach als Kuriosum abgeheftet. 
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von Feamorn » Freitag 13. August 2021, 11:47
Pillamyd hat geschrieben:Weil ich gerade drüber nachgedacht habe läuft hier gerade  Wie ich darauf komme? Nun, als das Album rausgekommen ist konnte man immer mal wieder Parallelen zum Schwarzen Album lesen. Nicht unbedingt musikalisch gesehen, aber in seiner Wirkung. Ich habe das Album jetzt schon länger nicht mehr gehört aber ich würde dem tatsächlich zustimmen. Das liegt zum einen in der Eingängigkeit die Ghost hier an den Tag legen. Ebenso die eindringlichen Refrains, die schon in poppigeren Gefilden toben und trotzdem schaffen es Ghost auf diesem Album "AHA-Effekte" präzise und gut dosiert zu präsentieren. War es bei Metallicas selbstbetitelter Scheibe ebenfalls die Eingängigkeit die herausstach so waren vor allem auch die Drumfills eines Lars Ulrich immer wieder Effektvoll und man hat sich damals schon gewundert, wie man so viel aus simplen Songs rausholen kann. Von den wirklich songdienlichen Soli mal abgesehen. So ist es auf "Prequelle" das simpel stampfende, aber sehr Wirkungsvolle Ende von "Rats". Das Saxophon in Miasma und die Huldigung (bewusst oder unbewusst) an einen berühmten Michael Jackson Song. Der Bass in "Witch Image". Aber auch das gelungene Cover "It's A Sin". Wer hätte gedacht, das die "Pet Shop Boys" so gut zum Sound der Band passen? Ich nicht. Diese Parallele der Eingängigkeit, der Songdienlichkeit, der Präzision ohne verkopft zu klingen, (obwohl das sehr wohl durchdachte Ideen beinhaltet) sind es einfach die diesen Vergleich durchaus eine Daseinsberechtigung gibt. Mit sowas um die Ecke zu kommen, gelingt den wenigsten und deshalb finde ich dieses Album auch so spannend.
Ich hab die Prequelle viel zu wenig gehört, auch wenn ich sie, mittlerweile, echt toll finde. Direkt zum Release war die für mich allerdings eine kleine Enttäuschung, weil Meliora (und insbesondere die Square Hammer EP) für mich zu den besten Veröffentlichungen der letzten Jahre zählen. Alles in Allem ist Ghost für mich schlicht eine der Top-Bands der letzten Jahre. Live auch stets eine Riesengaudi!
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von Pillamyd » Freitag 13. August 2021, 11:58
Wie gesagt, "...And Justice For All" ist für mich das Album, dass aus der Diskographie einfach heraussticht. Das ist geheftet an den tragischen Ereignissen, die der Band widerfahren ist. Das liegt an der Herangehensweise an das Songwriting, dass sich für mich nicht vergleichen lässt mit den vorherigen Alben. Das ist halt komplett eigenständig. Auch wenn man Rifftechnisch mal Richtung "Dark Angel" geschielt hat Aber da könnte man ja Bücher darüber schreiben. Die vierte Platzierung schockt mich zwar ein bisschen. Aber nun... Feamorn hat geschrieben:Ich hab die Prequelle viel zu wenig gehört, auch wenn ich sie, mittlerweile, echt toll finde. Direkt zum Release war die für mich allerdings eine kleine Enttäuschung, weil Meliora (und insbesondere die Square Hammer EP) für mich zu den besten Veröffentlichungen der letzten Jahre zählen. Alles in Allem ist Ghost für mich schlicht eine der Top-Bands der letzten Jahre. Live auch stets eine Riesengaudi!
Klar "Meliora" ist wahnsinnig. Aber "Prequelle" war halt schon ein Schritt weiter in Richtung poppigere Ausrichtung. Da das "Metallica" zu diesem Zeitpunkt ja auch gern mal vorgeworfen wird, war der Vergleich halt naheliegend. Für mich war das keine Enttäuschung. Total überraschend. Süchtig machend. Ich hatte zur VÖ ständig bock auf dieses Album. Das ist etwas abgeklungen nach dem Konzerterlebnis. Aber das war schon eine pure Macht.
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von Loomis » Freitag 13. August 2021, 12:05
Pillamyd hat geschrieben: Auch wenn man Rifftechnisch mal Richtung "Dark Angel" geschielt hat
Du meinst die Double Bass-Stelle bei "One"?
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von Pillamyd » Freitag 13. August 2021, 12:06
Loomis hat geschrieben:Pillamyd hat geschrieben: Auch wenn man Rifftechnisch mal Richtung "Dark Angel" geschielt hat
Du meinst die Double Bass-Stelle bei "One"?
Genau. Wird ja alle Lichtjahre mal Thema.
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