Iron Maiden

Re: Iron Maiden

Beitragvon Havoc » Dienstag 5. Oktober 2021, 22:16

Es freut mich sehr, dass du deine Eindrücke nun doch noch hier niedergeschrieben hast. :dafuer:
Ich werde das in etwas kürzerer nicht ganz so detaillierter Form dann hoffentlich am Wochenende auch mal hinbekommen. ;-)
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Re: Iron Maiden

Beitragvon Pillamyd » Donnerstag 7. Oktober 2021, 11:48

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Danke für das tolle Review und die zahlreichen Bezugnahmen auf meine Ausführungen. Das ist spannend, bin grad bloß ein wenig im Stress und muss das nochmal in Ruhe mit mehr Zeit lesen, dann werde ich nochmal etwas mehr dazu sagen.


Havoc hat geschrieben:Es freut mich sehr, dass du deine Eindrücke nun doch noch hier niedergeschrieben hast.


Es freut mich sehr, dass ihr spannend findet, was ich da zu berichten habe.
Ich warte sehr gespannt auch auf deine Meinung Havoc. Gerade auch weil die Band nach Jahren doch irgendwie zu dir gedrungen ist. Das ist wirklich sehr, sehr spannend und um den Appell zu unterstützen der an Loomis gerichtet war. Go for it!
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Re: Iron Maiden

Beitragvon Feamorn » Donnerstag 7. Oktober 2021, 11:58

Pillamyd hat geschrieben:
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Danke für das tolle Review und die zahlreichen Bezugnahmen auf meine Ausführungen. Das ist spannend, bin grad bloß ein wenig im Stress und muss das nochmal in Ruhe mit mehr Zeit lesen, dann werde ich nochmal etwas mehr dazu sagen.


Havoc hat geschrieben:Es freut mich sehr, dass du deine Eindrücke nun doch noch hier niedergeschrieben hast.


Es freut mich sehr, dass ihr spannend findet, was ich da zu berichten habe.
Ich warte sehr gespannt auch auf deine Meinung Havoc. Gerade auch weil die Band nach Jahren doch irgendwie zu dir gedrungen ist. Das ist wirklich sehr, sehr spannend und um den Appell zu unterstützen der an Loomis gerichtet war. Go for it!


Hat mich auch sehr gefreut, deine Eindrücke zu lesen!

Tut mir leid, für den Beef hier neulich.

Bei mir hat es sich bislang so entwickelt, dass, ausgerechnet(?), Writing On The Wall bei mir gerade ziemlich zu wachsen scheint, mit dem hatte ich ja von Anfang an ziemliche Probleme, aber insbesondere der Anfang gefällt mir mittlerweile ausgesprochen gut! Bin gespannt, wie sich das weiter entwickelt.

Und Havocs Entdeckungstour zu folgen ist in der Tat einfach nur Zucker, wunderbar, das mitzuverfolgen! 😊👍
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Re: Iron Maiden

Beitragvon Pillamyd » Donnerstag 7. Oktober 2021, 12:02

Feamorn hat geschrieben:Tut mir leid, für den Beef hier neulich.


Mir tut das auch leid. Schwamm drüber. Von meiner Seite aus ist alles entspannt
:bier: (auch wenn meine Uhr mir sagt, dass es dafür viel zu früh ist :grins: )

Feamorn hat geschrieben:Hat mich auch sehr gefreut, deine Eindrücke zu lesen!


Auch dir Dankeschön.
Ich hoffe, dass durch ganz viele Eindrücke noch etwas wie ein Austausch stattfindet :)
Deswegen bin ich da sehr, sehr gespannt drauf.
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Re: Iron Maiden

Beitragvon Jhonny » Donnerstag 7. Oktober 2021, 12:04

Havoc hat geschrieben:Es freut mich sehr, dass du deine Eindrücke nun doch noch hier niedergeschrieben hast. :dafuer:


Hier schließe ich mich gerne an. War echt spannend zu lesen!
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Re: Iron Maiden

Beitragvon Havoc » Donnerstag 7. Oktober 2021, 21:36

Feamorn hat geschrieben:Und Havocs Entdeckungstour zu folgen ist in der Tat einfach nur Zucker, wunderbar, das mitzuverfolgen! 😊👍


Ich werde demnächst weiter berichten...bei mir laufen die vier neuen Maiden-Alben (also tatsächlich ja die ersten vier der Band) gerade rauf und runter. Schreibe das nicht immer in den "was hört ihr grade Thread". ;-) Aber die müssen noch weiter rotieren...am WE folgt dann erst mal noch ein Rundlauf der "Senjutsu". Dazu schreibe ich dann zuerst mal was. Tjo...und dann? Mal sehen. Glaube eine Pause wäre nicht schlecht. Dann kommt ja erst mal die neue Dream Theater. ;-)
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Re: Iron Maiden

Beitragvon Pillamyd » Freitag 8. Oktober 2021, 10:46

Havoc hat geschrieben:Glaube eine Pause wäre nicht schlecht.


Hattest du das nicht schon geschrieben, als du dir die "Powerslave" und "Seventh Son..." gekauft hast? :grins: :D
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Re: Iron Maiden

Beitragvon Rüdiger Stehle » Freitag 8. Oktober 2021, 13:25

Pausen sind nicht Metal.

The Madness never stops.

;-)
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Re: Iron Maiden

Beitragvon Havoc » Freitag 8. Oktober 2021, 21:54

Pillamyd hat geschrieben:
Havoc hat geschrieben:Glaube eine Pause wäre nicht schlecht.

Hattest du das nicht schon geschrieben, als du dir die "Powerslave" und "Seventh Son..." gekauft hast? :grins: :D


Erwischt! oO
Ja...irgendwie mache ich ziemlich oft das Gegenteil von dem was ich gerade propagiert habe.
Das hatte aber auch drei Gründe...1. Maiden entdecken macht grad Spaß...2. Die CDs waren günstig...3. Diese 2015er Remaster-Digis gefallen mir von der Aufmachung her.

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Pausen sind nicht Metal.
The Madness never stops.
;-)


Ja. Da ist was dran. :D
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Re: Iron Maiden

Beitragvon Havoc » Samstag 9. Oktober 2021, 00:33

Hier mein Sermon (nicht vom Sinner) zu „Senjutsu“.

Mit „Senjutsu“ gleich zu Beginn ein Achtminüter? Da wollte man wohl direkt mal ein Statement setzen. Kann das gutgehen? Nun. Ich finde schon. Der Song hätte so vom Vibe her zwar auch durchaus ein Rausschmeißer sein können, aber ich denke, dass er auch als Opener durchaus passt. Und ich finde ihn auch nicht zu lang. Mit den hohen Schreien zwischendrin bringt mich Bruce zwar kurz mal wieder an meine Grenzen, aber insgesamt passt das schon alles. Guter Song. ->(8)

Da Maiden für mich (bisher) keine Muss-Band ist/war habe ich in „Stratego“ bereits vorab reingehört. Und es war dieser Song, der mich hat aufhorchen lassen und vielleicht sogar den Beginn meiner aktuellen kleinen „Euphorie“ entfacht hat, da er einfach locker lässig, ja unbeschwert daher galoppiert und halt richtig Bock macht. Schön, dass die Band auch noch solche kürzere knackigere Songs kann. -> (8,5)

„The Writing On The Wall“ habe ich mir auch vorab angehört. Den Song fand ich auch recht gut, aber so richtig konnte er mich dann doch nicht abholen. Und selbst jetzt tue ich mich hier immer noch etwas schwer mit einer Einschätzung. Auf der einen Seite hat diese Melodie schon was. Vielleicht krankt der Song ein wenig daran, dass diese „Riders On The Storm…“ Strophe etwas zu oft wiederholt wird. Vielleicht ist das sogar mit einer der Songs, wo man am ehesten zumindest ein kleinwenig hätte kürzen können. Und das sage ich trotz der Brocken, die am Ende noch kommen. Aber auch der Song gefällt mir durchaus gut. -> (7,5)

Dann folgt mit „Lost In A Lost World“ ein Neunminüter, bei dem mir direkt der etwas seltsame Gesang auffällt. Ich finde Bruce klingt hier anders und etwas seltsam. Die ersten zwei Minuten klingen echt ungewöhnlich und nicht so wirklich nach Maiden. Dann wird das Tempo angezogen…und Bruce hört sich fast noch komischer an. Und trotz des angezogenen Tempos wartet man immer noch, dass es jetzt mal so richtig losgeht bzw. das Stück in eine Richtung abbiegt. Aha…da kommt eine Melodie. Die klingt dann auch schon deutlich mehr nach Maiden. Aber ich bleibe dabei. Das hier ist der seltsamste und auch nichtssagendste Song Albums (Zweimal „Lost“ im Titel passt durchaus!). Er stellt irgendwie einfach Nichts da, plätschert auch etwas vor sich hin und ist demnach auch keine neun Minuten wert. Ein Rohrkrepierer ist auch das nicht, aber ich muss zumindest einmal auf diesem Doppelalbum unter die Siebenerschmerzgrenze gehen. -> (6,5)

Danach zieht das kurze „Days Of Future Past“ das Tempo wieder etwas an. Das tut nun auch Not. Ist ganz nett das Stück, aber mir gefällt „Stratego“ doch deutlich besser. Wie man hierfür zehn Punkte zücken kann Pilly ist mir echt etwas Schleierhaft (Nicht böse sein! ;-)). Bei mir sind es drei weniger. Das Ding zündet bei mir nicht. Ist der Song zu „einfach“? Ich weiß es nicht. -> (7)

Und schon endet die erste CD mit dem, so wie ich das bisher wahrgenommen habe, vielleicht zwiespältig bewertetsten Song „The Time Machine“. Ich schlage mich hier eindeutig auf die Seite der Freunde des Songs. Hier ist viel mehr Struktur drin als z.B. in „Lost In A Lost World“. Die Melodie ist doch cool. Und auch die Stelle wo der Song anzieht und in eine andere Richtung schwenkt ist doch wirklich stark. Auch der Instrumentalpart hat was. Doch. Mit das Highlight auf CD1 wie ich finde. -> (8)

"Darkest Hour" startet eher untypisch mit Meeresrauschen und baut sich dann schön langsam und düster auf. Dickinson singt hier stark und klingt richtig gut, auch wenn er hier ebenfalls ein paar mal sehr hoch geht. Sehr getragenes Stück. Man könnte fast sagen, dass das die „Ballade“ des Albums ist auch wenn es das sicher nur bedingt trifft. Aber von der Atmosphäre und vom Emotionalen her ist das vielleicht sogar der allerbeste Song auf „Senjutsu“. -> (9)

Und nun zum Harris-Triple-Mammut-Ende, zu dem ich ungerechterweise schon vor dem ersten Hören hier den Kommentar abgegeben habe, dass das wohl ein wenig übertrieben sei. Was ein Unfug, wie sich nun herausstellen sollte. „Death Of The Celts“ macht den Auftakt. Wie sich dieser Song aufbaut finde ich ganz toll. Das könnten tatsächlich meine liebsten zwei drei Minuten auf dem Album sein. Phantastisch. Der Gesang von Bruce klingt hier auch etwas anders. Aber es passt hier besser als auf „Lost…“. Nach knapp 5 Minuten wird dann ein Instrumentalpart eingeleitet (ob das Prog ist oder nicht…wen schert das?) der nicht schlecht ist, aber nun auch keine Begeisterungstürme auslöst. Das gibt auch aufgrund der Länge ein paar Abzüge in der B-Note. Aber ich finde den Song auf jeden Fall von seiner ganzen Atmosphäre und Ausstrahlung her richtig stark. Das dieser und auch der Folgende von Vielen als Schwachpunkte des Albums gelten will mir nicht so recht in den Sinn. Da bin ich dann doch wieder näher an Pilly. -> (8,5).

Wem das nun zu lang und ausgewalzt war, der wird vom folgenden „The Parchment“ noch ein kleinwenig mehr auf die Probe gestellt. Wie schon beschrieben wurde klingt dieser Song etwas orientalisch angehaucht. Gefällt mir. Der ruhige Beginn hat auch was, kann aber vom Aufbau her nicht mit dem vom Vorgängersong mithalten. Dafür ist der knallige plötzliche echte Beginn auch nicht übel. Ich muss ob der orientalischen Töne gar kurz an Melechesh denken, auch wenn die aus einer ganz anderen metallischen Ecke kommen. Ich könnte mir vorstellen, dass die folgenden Gesangslinien von Bruce für manch einen leierig rüberkommen. Aber mir gefällt das. Oh. Ich nehme Bruce in Schutz. Sachen gibt´s. Besonders schön ist die Passage ab 7:27 min. Ich habe lange überlegt, welcher dieser beiden Longtracks mir denn nun besser gefällt. Grob gesagt ist bei „Death Of The Celts“ der Beginn besser, hier das Ende. Im Endeffekt liegt „Death Of The Celts“ wohl ganz knapp vorne, aber ich gebe mal beiden dieselbe Note. -> (8,5).

Auf das finale „Hell On Earth“ war ich besonders gespannt, da dieser Song in fast allen Reviews sehr gut weggekommen ist. Und auch ich finde den Song richtig stark. Es ist wohl tatsächlich der allerbeste Song auf „Senjutsu“, auch wenn er echt ein wenig arg lang braucht um in die Pötte zu kommen. Manch jemand verglich den Song bereits mit den ganz großen Klassikerlongtracks wie „Alexander The Great“ oder „Rime Of The Ancient Mariner“. Das finde ich dann doch ein kleinwenig zu viel des Guten. Und dennoch zeigt vor allem ein Song wie dieser, dass die alten Recken immer noch mehr als eine Daseinsberechtigung haben. Viele Fans mögen sie etwas zu hoch auf einen Sockel stellen, aber ein (negativer) Vergleich mit der Vergangenheit in den Achtzigern ist halt auch unpassend und ungerechtfertigt. Dieser Song hat eigentlich fast alles zu bieten. Tolle Melodien, Atmosphäre, Spielfreude und Kreativität. Über die Songreihenfolge kann man sicher streiten, aber dieses Teil ganz ans Ende zu setzen war sicherlich goldrichtig. Für mich klingt der Song auch typischer nach Maiden als alle anderen auf dem Album. -> (9).

Zusammenfassung:

1. Senjutsu -> 8
2. Stratego -> 8,5
3. The Writing On The Wall -> 7,5
4. Lost In A Lost World -> 6,5
5. Days Of Future Past -> 7
6. The Time Machine -> 8
7. Darkest Hour -> 9
8. Death Of The Celts -> 8,5
9. The Parchment -> 8,5
10. Hell On Earth -> 9

Endnote: -> 8,05…also (8). Das trifft es auch!

Ihr erkennt es an den Noten. Dürfte ich nur eine CD behalten, dann wäre es ganz klar die Zweite. Das sehen Viele glaube ich ganz anders. Aber mir gefallen tatsächlich ganz besonders die Longtracks. Auch wenn ich ihn nicht am besten bewertet habe, so ist doch irgendwie „Death Of The Celts“ mein heimlicher Lieblingssong. Da freue ich mich immer am meisten drauf. Ich finde das Album nicht direkt zu lang, hätte aber schon so drei vier Minuten weggenommen und es auf eine CD gepresst. Noch ein Wort zu der Produktion. Ganz zu Beginn kam sie mir etwas schwachbrüstig vor. Aber mittlerweile habe ich da gar nix mehr auszusetzen. Klingt schön transparent. Ich finde es passt zur Musik. In der Summe ist das sicher ein mehr als rundes Werk einer Band im (hoffentlich) „erst“ frühen Winter ihrer Karriere. Aber ich habe ja eh noch Einiges zu entdecken und nachzuholen wie ihr wisst. Da bin ich fleißig dabei…to be continued!
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