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von Pillamyd » Mittwoch 27. Oktober 2021, 14:42
Ah ok, ja stimmt es gibt ja ganz viele Interviews auf youtube. Unüblich viel steht auch Myung zu Verfügung. Dann ist das sogar der aktuellen Lage geschuldet.
Tour ist ja verschoben und so wie ich mitbekommen habe, gibt es weitere Daten für Europa. Da hoffe ich doch dann schon auf einen Termin für den Süden. Berlin als einzigen Deutschlandtermin fand ich ja schon komisch. Aber auch da gilt wahrscheinlich das gleiche wie oben.
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von cgrage » Mittwoch 27. Oktober 2021, 18:44
Pillamyd hat geschrieben:Tour ist ja verschoben und so wie ich mitbekommen habe, gibt es weitere Daten für Europa. Da hoffe ich doch dann schon auf einen Termin für den Süden. Berlin als einzigen Deutschlandtermin fand ich ja schon komisch.
Die Verschiebung betrifft bisher nur die US Konzerte, die bis Dezember geplant waren. Für den süd/südwestlichen Raum gibt es jetzt auch Shows in Genf und Luxemburg.
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von cgrage » Donnerstag 28. Oktober 2021, 10:12
Jetzt spielen Dream Theater auch noch in Oberhausen und haben für die Europa Konzerte Devin Townsend als Anheizer dabei. 
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von Pillamyd » Donnerstag 28. Oktober 2021, 10:48
Geil, Devin! Hmm...na ja, dann werde ich Berlin wohl einen Besuch abstatten müssen. Istanbul könnte ich kombinieren. Ob ich das aber wirklich will, weiß ich nicht und wird vermutlich auch schwierig mit der Urlaubsplanung.
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von Havoc » Sonntag 31. Oktober 2021, 22:28
Hier lief ja jetzt noch mal "The Astonishing". Der habe ich damals nach etwas Eingewöhnung und Euphorie 9,5 Punkte gegeben. Das sehe ich heute nicht mehr so. Allen voran sei gesagt, dass CD 2 die klar bessere ist. Also wenn ihr es noch mal versuchen wollt, dann legt am besten gleich CD 2 ein. Insgesamt bietet einem das Album schon viele tolle Melodien, Momente und Songs. Es ist beileibe nicht so schlecht wie es gemacht wird. Allerdings muss ich schon auch zugeben, dass allen voran CD 1 etwas zu aufgeblasen, ausgebremst und lethargisch ist. Aber man muss sich halt auch ein wenig darauf einstellen. Wenn man ruhige DT mag, dann ist das hier schon auch richtig stark. Erwartet man heavy progressive Abfahrten ala "TOT", dann wird man natürlich nicht glücklich mit dem Werk. Ich will das hier niemandem schön reden. Ich kann es gut verstehen, dass viele Leute das für viel zu cheesy und nicht DT-like halten. Ich mag es aber immer noch, auch wenn ich von meiner 9,5 Abstand nehme. Es ist eher eine 8,5. Toll finde ich aber, das die Band hier echt was gewagt hat. Und es wird auf alle Zeiten eine Sonderstellung im DT-Katalog einnehmen (wenn auch bei den meisten negativ belegt). So...genug dazu...mein nächster Post wird sich dann mit der Neuen befassen. Maybe nächstes Wochenende. 
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von cgrage » Donnerstag 4. November 2021, 06:19
Die Chartplatzierungen sind ja wieder mal sehr gut. 
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von Havoc » Freitag 5. November 2021, 22:42
The Alien 8,5 Der Opener prescht gleich gut los und geht direkt in die Vollen. Auch wenn ich das eigentlich gar nicht mal so mag. Ich habe es lieber wenn ein Album eher ruhiger startet. Aber es ist kein Negativpunkt. Der Song wächst mit der Zeit. Viele Melodien erinnern einen an frühere Songs. Fragt mich jetzt aber bitte nicht an welche. Die Melodien werden aber immer etwas abgewandelt und präsentiert. Insgesamt ein starker Opener, der einen aber nicht vollends wegbläst.
Answering The Call 8,0 Dieser Song ist ein ziemlich typischer für die neueren DT. Melodisch, aber auch mit Frickelei versehen. Opertypisch eigentlich. Und dennoch muss man so einen Song auch erst mal austüfteln. Der ist echt nicht schlecht. Ist sicher ein Kandidat für „Unterschätztes vermeintliches hässliches Entlein“. Doch. Der kann definitiv was, wenn auch sicherlich kein Übersong.
Invisible Monster 8,0 Hier geht es mir genauso wie beim Vorgängersong. Sehr typisch für neuere DT. Und trotzdem richtig gut. Tjo. Viel mehr fällt mir dazu nicht ein. Mag den Song ohne in Euphorie zu verfallen.
Sleeping Giant 9,0 Aha. Hier haben wir ihn. Den ersten Song wo ich denke „Geil!“. Der Beginn ist cool und etwas ungewöhnlicher. Auch hier wirken einige Passagen etwas vertraut…insbesondere die Gesangsmelodien von LaBrie. Das macht aber gar nix. Ich freue mich bei jedem Durchlauf auf den Song. Für mich ein Highlight des Albums. Da machen mir auch die 14 Skunden ab 6:52 „lockt keinen Hund mehr vor dem Ofen hervor“ von Rudess nix kaputt. Wenn ich nicht dran denke, dann höre ich das eigentlich gar nicht mehr. Ist also kaum als Negativpunkt zu werten, aber natürlich auch nicht als Positivereignis. Dennoch muss ich sagen, dass das ganze Album sicherlich keine Rudess-Großtat ist. Das mag einerseits na ihm selbst liegen, aber anderseits ist das Ding auch mehr auf Drums, Gitarren und Gesang getrimmt wie mir scheint.
Transcending Time 8,5 Das ist wirklich ein angenehm schöner Song. Aber für mich auch nicht so gut, dass ich ihn jetzt als totales Highlight des Albums ansehen würde. Aber er hat schon eine etwas andere Note als die obertypischen Songs 2 und 3. Man fühlt sich fast ein wenig an „Images And Words“-Zeiten erinnert. Diese Melodien. Schon stark.
Awaken The Master – 9,0 Das Stück gefiel mir auf Anhieb ziemlich gut. Von der Grundstimmung her erinnert es mich stark an die „Black Clouds…“. Die Melodien sind schon erste Sahne. Und die härtere Art gefällt mir auch. Und der Gesang. Wobei das auf das ganze Album zutrifft. LaBrie singt auf Platte einfach immer noch super wie eh und je. Er ist die Stimme von Dream Theater und aus meiner Sicht vielleicht sogar das wichtigste Alleinstellungsmerkmal der Band überhaupt. Die Band geht nicht mit einem anderen Sänger. Er hat trotz seiner Schwächen eine unverwechselbare Stimme.
A View From The Top Of The World 9,5 Nun zum Longtrack. 20 Minutes to go! Let´s Go! Hier war ich natürlich besonders gespannt drauf. Kann das Ding mit Großtaten wie „The Illumination Theory“, „The Count Of Tuscany“ oder gar „Octavarium“ mithalten? Mal sehn. Es fängt schon mal gut an. Der Song startet stark. Sehr atmosphärisch. Wieder schöne Melodien. Toll. Nach 3.22 darf James dann auch mal ans Mikro. Andere Bands läuten da gerade das Ende ihrer Songs ein. Hier fängt er erst richtig an. Übrigens hat auch dieser Song seinen „Lockt keinen Hund mehr vor dem Ofen Moment“ wie in „Sleeping Giants“. Und zwar die Passage ab 7:25. Das hatten wir gefühlt schon hundert Mal. Aber auch hier stört das nicht wirklich. Was sind schon 10 Sekunden bei einem ansonsten ziemlich geilen 24 Minuten Song? Jammern auf hohem Niveau in der Tat! Dann kommen schöne ruhige Streicher-Parts. Ich mag sowas meistens. Die haben „The Illumination Theory“ so genial gemacht! Ja. Dann setzt LaBrie wieder wundervoll ein. Das ist schon große Klasse. Sowieso ist es wieder mal unfassbar, wie die Band die Zeit vergehen lässt. Alleine das bürgt wohl schon für Qualität. Gut 70 Minuten dauert das Album. Gefühlt ist das echt manchmal nur eine halbe Stunde. Das schafft wirklich keine andere Band auf diesem Planeten. Für mich zumindest nicht. Dann die Gitarren bei in etwa Minute 13. Mann ey. Petrucci ist he Guitar-God! Egal ob schnell oder Gefühl. Er kann es einfach und berührt. Und dann kommt der Aha-Wow-Moment ab 14:14. Ich liebe das! Das ist DT in Reinkultur. Yeeesss Baby!!! Macht mich doch fertig. Ja. Jetzt ist klar. Auch wenn es klischeehaft wirkt. Dieser Longtrack ist das Herzstück und der beste Song des Albums.
Fazit: Was bleibt nun in der Summe noch zu sagen. Ja. Ich bin zwar nicht total weggeblasen, aber schon mehr als begeistert, da es die Band nach dem ungewöhnlichen „The Astonishing“ und der nicht nur genialen Rückbesinnung „Distance Over Time“ geschafft hat ein weiteres klassiches DT-Werk zu erschaffen. Klar. Von der Struktur her ist das natürlich schon ein wenig auf Nummer sicher. Aber dennoch muss man diese Songs auch erst mal so hinbekommen. Und davor ziehe ich meinen Hut. Vieles (das Cover tut sein Übriges) erinnert mich vom Sound her an „A Dramatic Turn…“. Man hätte es fast auch „Part II“ nennen können. Stärker als das finde ich es aber sicher nicht. Und auch nicht unbedingt stärker als das aus meiner Sicht arg unterschätzte 2013er „Dream Theater“. Aber es ist in etwa auf Augenhöhe. Und das will schon was heißen. Ganz toll. Bin sehr zufrieden!!! In der Summe macht das 8,64 Punkte. Und das trifft tatsächlich auch den Nerv meines Gesamtempfindens. Ich schwanke sehr zwischen 8,5 und 9 Punkten mit Tendenz zur 9.
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von Jakob » Samstag 6. November 2021, 13:37
Mag den Song ohne in Euphorie zu verfallen.
Diese Aussage trifft bei mir bisher auf alles zu, was ich vom Album gehört habe. Alles gut gemacht, aber Begeisterung will sich nicht breit machen 
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von Havoc » Samstag 6. November 2021, 16:12
Jakob hat geschrieben:Mag den Song ohne in Euphorie zu verfallen.
Diese Aussage trifft bei mir bisher auf alles zu, was ich vom Album gehört habe. Alles gut gemacht, aber Begeisterung will sich nicht breit machen 
Begeisterung kann ich es schon nennen. Aber eben nicht Euphorie. Dafür fehlt dann doch noch ein wenig Wahnwitz und Magie. Das Album hat es aber schon geschafft, das DT-Feuer wieder etwas zu entfachen. Wenn auch eher auf Sparflamme. Höher als 9,0 kann ich aber auf keinen Fall gehen. Wobei ich erst jetzt gemerkt habe, dass eine 8,64 ja gerundet auch eher eine 8,5 ist. 
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von Pillamyd » Sonntag 7. November 2021, 21:09
Ich bin auch schon fleißig am Schreiben. Dachte eigentlich ich packe das, meine Meinung dieses Wochenende zu veröffentlichen. Aus mir sprudelt es aber gerade nur so vor Gedanken und die Tastatur läuft etwas heiß (nicht nur wegen dem neuen Album. Diverse Verpflichtungen heften mich gerade auch am Laptop/Tablet). Mal schauen ob ich es bis nächstes Wochenende dann mal schaffe.
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