Flotsam & Jetsam

Re: Flotsam & Jetsam

Beitragvon Loomis » Dienstag 19. Oktober 2021, 09:59

"Dreams of Death" erscheint am 29.10.21 als Rerelease auf CD.
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Re: Flotsam & Jetsam

Beitragvon Jhonny » Dienstag 19. Oktober 2021, 11:05

Loomis hat geschrieben:"Dreams of Death" erscheint am 29.10.21 als Rerelease auf CD.


Das ist eine sehr gute Nachricht.
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Re: Flotsam & Jetsam

Beitragvon Rüdiger Stehle » Montag 27. Dezember 2021, 14:24

Damit es nicht vergessen wird:

"Dreams of Death" ist inzwischen wieder erhältlich.
https://napalmrecords.com/deutsch/dream ... th-cd.html

Und im März kommt die 1985er-Demo-Compilation "Iron Tears & Metal Shock":
https://napalmrecords.com/deutsch/iron- ... ck-cd.html

Gibt's natürlich alles nicht nur bei Napalm. Sind nur ein Beispiellinks.
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Re: Flotsam & Jetsam

Beitragvon Pillamyd » Montag 27. Dezember 2021, 14:53

Die "Dreams Of Death" habe ich ja mittlerweile. Aber die Demo-Compilation ist wohl Pflicht.
Danke fürs aufmerksam machen.
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Re: Flotsam & Jetsam

Beitragvon Pillamyd » Dienstag 1. Februar 2022, 10:56

Flotsam And Jetsam | The Cold (2010)
Bild

Tracklist:
1. Hypocrite 04:05
2. Take 04:19
3. The Cold 07:19
4. Black Cloud 04:41
5. Blackened Eyes Staring 04:38
6. Better Off Dead 05:43
7. Falling Short 05:12
8. Always 03:38
9. K.Y.A. 05:26
10. Secret Life 07:03

„The Cold“ hat bei Release ja ordentlich Staub aufgewirbelt und wurde richtig gut bei der Mehrheit aufgenommen. Bis zum letzten Jahr hatte ich tatsächlich keine Ton von dieser Scheibe gehört. Vorab liest man auch in Bezug auf das was ich hier gestartet hab mit der Band auch über dieses Album so einiges. Und da war ich dann doch schon einmal recht zurückhaltend. Wahrscheinlich hat es deshalb auch Lichtjahre gebraucht bis ich das Album endlich hatte. Da war von „modern“ und „Nevermore“ die Rede. Natürlich war ich dann schon auch gespannt, aber wenn sich das bewahrheiten soll, weiß ich nicht, ob ich da so auf den Zug verspätet aufspringen mag. Ich hoffte also inständig, dass ich da noch meine Flotzis raushören würde.

Entsprechend erleichtert war ich dann. Die zweiten Nevermore haben sich nicht bestätigt. Ich möchte da überhaupt nicht despektierlich klingen. Aber einen Nevermore Klon hätte ich einfach nicht gebraucht. In all den Jahren hat die Band immer ihren Stiefel durchgezogen, klar wurden verschiedene Sachen ausprobiert, aber sie haben sich da nie wirklich reinquatschen lassen.

Ja, die Produktion scheint etwas moderner ausgefallen zu sein. Aber ich habe so das Gefühl, dass in all den Jahren des Ausprobierens, hier zum ersten Mal etwas genauso entstanden ist, wie sich die Band das vorgestellt hat. Etwas breitbandiger, ausgereizt wie zum Beispiel im Titelsong. Witzigerweise ist der Song, den ich für den schwächsten auf dem Album halte. Aber jetzt habe ich vorgegriffen.

„Hypocrite“ mit seinem Klavierintro macht noch nicht ganz klar, wohin die Richtung gehen soll. Aber was dann folgt lässt den Song zu einem starken Opener mutieren. Die Songs sind teilweise recht hart, aber auch düster ausgefallen. Stellen wie die in „Take“, kurz vor dem Refrain, sind erfrischend neu im Flotzi Universum. Ich gebe zu, daran habe ich mich erst einmal gewöhnen müssen. Auch die Melodien kommen hier in keiner Weise zu kurz, schiebt sich mit der Härte immer wieder den Ball hin und her.

Herzstück der Scheibe ist für mich dann der Song „Better Off Dead“. Ich muss zugeben, der Song ist mit ein Grund, warum ich die Scheibe nicht wirklich oft hören kann. Der verursacht bei mir einen dicken Kloß im Hals, weil diese Verzweiflung in Musik und Text so heftig spürbar ist, dass ich da selten in Stimmung für bin. Erik intoniert das ganze so irre gut, dass die Gänsepelle um einige Zentimeter wächst.

Etwas klassischer, aber auch zu meinen Highlights zählend kommt „Falling Short“ dahergeritten. Das Album geht auch genauso dem Ende entgegen. Ich wäre sogar bereit zu sagen, dass mir die zweite Hälfte noch besser gefällt. Der Gesang auf „Always“ ist einfach nur zum Dahinknien.

Flotsam And Jetsam werden auf diesem Album über mehrere Jahre aufbauen. Eine spannende Erkenntnis, wenn man alles danach noch vor diesem Album kennengelernt hat. Ein Album mit dem ich erstmal warm (haha) werden musste, denn auch wenn sich gelesenes nicht zu 100 Prozent bestätigt haben, gefällt mir der Sound nicht ganz so stark. Hintenraus gefällt mir das Album aber immer besser. Kurzweilige und mit Sicherheit die stärkste Scheibe seit vielen, vielen Jahren. Und die Anerkennung haben sie auch verdient bekommen.

Line Up:
Eric A.K. – Vocals
Edward Carlson – Gutiars
Mark Simpson – Guitars
Jason Ward – Bass
Craig Nielsen – Drums
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Re: Flotsam & Jetsam

Beitragvon Martin van der Laan » Dienstag 1. Februar 2022, 11:08

Für mich ist "The Cold" das beste FLOTSAM-Album seit "No Place For Disgrace". Und das will bei der starken Diskographie schon was heißen...
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Re: Flotsam & Jetsam

Beitragvon Rüdiger Stehle » Mittwoch 2. Februar 2022, 02:02

Ich bin da ganz bei Martin und bei Pillamyd. Grandioses, phänomenales, über alle Maßen emotionales Album mit grandioser Gesangsleistung und dem perfekten Klangbild für das, was es ist. Kann man nicht besser machen.
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Re: Flotsam & Jetsam

Beitragvon Jhonny » Donnerstag 3. Februar 2022, 10:24

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Ich bin da ganz bei Martin und bei Pillamyd. Grandioses, phänomenales, über alle Maßen emotionales Album mit grandioser Gesangsleistung und dem perfekten Klangbild für das, was es ist. Kann man nicht besser machen.


Auch wenn ich nie der riesen Flotz-Fan war, auch ich finde dieses Album wirklich großartig.
Für mich definitiv ihr spannendstes Werk - für mich sogar seit dem Debüt, aber das liegt daran, dass ich den Zweitling einfach nicht habe (ein anständiger CD-Rerelease wäre hier mal fein).
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Re: Flotsam & Jetsam

Beitragvon Pillamyd » Donnerstag 3. Februar 2022, 10:50

So weit würde ich zwar nicht gehen, vor allem weil ich die ersten 3 Neunziger Alben noch lieber habe. Aber es ist schon sehr verständlich, dass das Album so unfassbar gut ankommt.

So, mal sehen. Noch vier Alben sind offen. Danach würde ich mich mal an ein persönliches Ranking machen. Gerade habe ich wieder mächtig bock drauf.
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Re: Flotsam & Jetsam

Beitragvon Pillamyd » Donnerstag 3. Februar 2022, 14:59

Flotsam And Jetsam | Ugly Noise (2013)
Bild

Tracklist:
1. Ugly Noise 04:10
2. Gitty Up 03:09
3. Run And Hide 05:28
4. Carry On 04:19
5. Rabbit’s Foot 04:17
6. Play Your Part 05:29
7. Rage 03:25
8. Cross The Sky 04:45
9. Motherfuckery 03:07
10. I Believe 02:53
11. To Be Free 03:08
12. Machine Gun 03:17

„Ugly Noise“ wurde damals über PledgeMusic finanziert. Gleichzeitig bedeutet das Album die Rückkehr von Michael Gilbert an der Gitarre und Kelly David Smith an den Drums.

Interessant dürfte hier sein, dass Jason Newsted für ein paar Songs zur Seite gesprungen ist, leider allerdings wohl nur was die Lyrics betrifft. Jedenfalls habe ich es bis zu dem einen Tag nicht gewusst, als ich angefangen habe, mich hier mit den Alben auseinanderzusetzen. Zunächst, ohne das Vorwissen, dass er mit der Musik nichts zu tun hatte, waren meine Erwartungen natürlich immens hoch. Was allerdings ein Fehler war…
...auch, weil ich gedacht habe, dass er auch an der Musik beteiligt gewesen wäre.

Was ist aber „Ugly Noise“ denn nun für ein Album geworden?
Ich tue mich schwer mit diesem Album und weiß auch nicht so genau wie ich das Ganze beschreiben soll. Das stellt mich vor einer großen Aufgabe, diese Zeilen hier einzutippen.

Auf das Wesentliche beschränkt würde ich sagen: „Ugly Noise“ ist ein zaghaftes, schüchternes und ruhiges Album geworden. Von „ugly“ und „noise“ spüre ich da wenig bis gar nichts. Das Ruhige in den Songs finde ich einen interessanten Ansatz, bringen eine weitere Note in den ein oder anderen Song, gleichzeitig fehlt halt einfach der Biss. In vielen Teilen ist mir das Album auch dann viel zu simpel ausgefallen. Meist muss man echt nach den Widerhaken suchen. Da passiert gar nicht so viel, außer Variationen in Rhythmik. Auf mich wirkt das Album wie eine Art Schnellschuss. Wie als hätte man die Songs nicht zu Ende gedacht. Manchmal auch leider echt sehr langweilig. Dabei hätte man doch durch das pledgen so viel Zeit investieren können. Ich finde das sehr bedauerlich.

Ich finde die ersten 3 Songs im Vergleich zu dem Rest sehr Hörbar und machen auch spaß. Das klingt teilweise nach wirklich gutem US-Metal. Aber wirklich aus den Socken hauen? Nein, das ist nicht gegeben hier. Vielleicht hätte man zu Begrüßung der Wiedereingestiegenen aus dem Album eine EP machen sollen. Aber was weiß ich schon…

War die Vision der Band ein reines Heavy Metal mit Fokus auf die 80er wirklich gewollt? Dann frage ich mich, wo dabei die Ideen abgeblieben sind. Das ist allein Rifftechnisch schon manchmal so blutleer, dass ich mich dabei erwische, wie ich den Kopf schüttle. Die Produktion des Albums erübrigt sich eigentlich. Auch da finde ich den Ansatz gut, aber in Kombi mit den Songs, wirkt das nur noch leerer. Einziger Lichtpunkt ist mal wieder Sänger Eric. Aber allein er kann das diesmal halt auch nicht retten.

Das Album ist für mich mit Sicherheit auf dem letzten Platz der Diskographie. Und ja, hinter jedem 90er Album. Warum? Selbst wenn nicht jedes Album der 90er ein heißer Ritt ist und auch dort viel experimentiert wurde, so klingen genau diese Alben noch eher nach den Flotzis, als es hier der Fall ist.

Line Up:
Eric A.K. – Vocals
Edward Carlson – Gutiars
Michael Gilbert – Guitars
Jason Ward – Bass
Kelly-David Smith – Drums
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