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von Pillamyd » Montag 4. April 2022, 15:34
mindreader hat geschrieben:Parallelen zu British Lion kann ich jetzt spontan nicht viele erkennen, aber die beiden Lion-Platten konnten bei mir irgendwie kaum Begeisterung auslösen, wahrscheinlich aber auch deshalb, weil ich es einfach nicht schaffe, die Maiden-Brille abzusetzen.
Bei mir liegt es definitiv am Sänger. Das ist zwar auf dem zweiten Album etwas besser. Aber überzeugen kann der mich nicht. Das klingt alles so verdammt flach. Live hätte ich das vor zwei Jahren schon gern, weil Clubstimmung und Steve auf einer kleinen Bühne zu sehen mich dann irgendwie gereizt hätte. Die spielen zwar, so Gott will, dieses Jahr wieder einen Tag vor dem Maiden Konzert in Stuttgart. Aber im LKA...das brauche ich dann wohl weniger.
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von mindreader » Montag 4. April 2022, 15:40
Ja, live würd ich das auch gern sehen. Wir sind in Warschau dieses Jahr und auch dort spielt am Vorabend British Lion in einem Club. Mal sehen, ob es sich ergibt...
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von TobiasDahs » Montag 4. April 2022, 16:57
Der Vergleich zu British Lion war vielleicht doof - bisher werde ich mit dem beiden Platten auch nicht so richtig warm. Ich meinte eher, dass sich "X Factor" als Soloplatte von Harris besser gemacht hätte, weil man dann die Maiden Brille nicht auf gehabt hätte.
Bruce Dickinson Solowerke hab ich ganz vergessen, "Chemical Wedding" und "Accident Of Birth" hätte es ohne die Trennung auch nie gegeben und die beiden würde ich in meiner Sammlung schon arg vermissen.
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von Feamorn » Montag 4. April 2022, 18:41
Habe jetzt doch mal, aus der Hüfte geschossen, meine, natürlich nur heute Abend, für fünf Minuten oder so, gelten Maiden-Top-10-Songs rausgepresst.  Aus Jux mal noch die Songwriter mit raus gesucht, ergab aber kein echtes Muster. An Tagen an denen Hallowed mit rein kommt, könnte man vielleicht auf Harris-Longtracks schließen. Oo 01. Rime Of The Ancient Mariner (Harris) 02. Revelations (Dickinson) 03. Iron Maiden (Harris) 04. Killers (Harris/DiAnno) 05. 22 Acacia Avenue (Harris/Smith) 06. Powerslave (Dickinson) 07. Infinite Dreams (Harris) 08. Children Of The Damned (Harris) 09. The Loneliness Of The Long Distance Runner (Harris) 10. Childhood's End (Harris)
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von Havoc » Montag 4. April 2022, 18:55
Ich poste vielleicht auch bald mal ein paar Listen. Muss davor aber erstmal noch ein wenig anhören. 
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von Pillamyd » Dienstag 5. April 2022, 14:41
Feamorn hat geschrieben:10. Childhood's End (Harris)
Eigentlich müsste mir der Song gefallen, weil Bruce da nichg so rumkrächzt wie sonst auf dem Album. Aber musikalisch ist das für mich leider kaum greifbar. Ansonsten ist das natürlich ein fesche Auswahl. Hätte bei mir auch so stehen können. Aber das ist wohl Phasenabhängig.
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von Holger Andrae » Dienstag 5. April 2022, 22:27
Wenn ich da schon wieder die ganzen langen Songs lese, die ich teilweise auch gut finde und an die Beschreibung "progressiv" denke und dann 'Phantom Of The Opera' höre, muss ich schmunzeln. Während im Phantom tatsächlich viel passiert, sind viele der vermeintlich späteren progressiven Songs doch eigentlich nur lang. 'Rime Of The Ancient Mariner' ist auch so ein gutes Beispiel für einen kurzweiligen Longtrack, der tatsächlich progressiv ist.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von Feamorn » Mittwoch 6. April 2022, 00:20
Holger Andrae hat geschrieben:Wenn ich da schon wieder die ganzen langen Songs lese, die ich teilweise auch gut finde und an die Beschreibung "progressiv" denke und dann 'Phantom Of The Opera' höre, muss ich schmunzeln. Während im Phantom tatsächlich viel passiert, sind viele der vermeintlich späteren progressiven Songs doch eigentlich nur lang. 'Rime Of The Ancient Mariner' ist auch so ein gutes Beispiel für einen kurzweiligen Longtrack, der tatsächlich progressiv ist.
Das alte Leid der Doppelbedeutung, also Wortsinn vs. Genrebezeichnung, gibt für meine Ohren doch einigen "Progressive Metal" der erstaunlich konservativ ist in seiner "progressiveness". Ist auch völlig okay, find ich, aber die Genre-Bezeichnung lädt halt doch irgendwie zum stoßen ein. 🙈 Da fällt mir übrigens gerade, ab von dem Thema, auf, dass ich es echt gerne mag, wenn Bruce Geschichten erzählt bzw. noch mehr, wenn er vorhandene Gedichte/Texte verwendet, bzw. die Band das dann vertont. (Eben der Mariner, "Revelations" oder auch von Dickinson-Solo das, für mich, phänomenale "Jerusalem" von der ebenso großartigen "Chemical Wedding".) Und noch als Nachtrag zu meiner Liste, im erweiterten Raum kann ich auf jeden Fall festhalten, dass ich die Epen & Longtracks, bis zu einem gewissen Zeitpunkt zumindest, wirklich sehr, sehr, sehr gemocht habe. Das Phantom und Hallowed Be Thy Name waren auch heiße Kandidaten für die Liste, und über Sachen wie Sign of the Cross oder auch Dance of Death und Paschendale habe ich zumindest durchaus nachgedacht.
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von Jhonny » Donnerstag 7. April 2022, 10:08
Habe ich mir da eine beste Maiden-Longtrack-Liste eingebildet? Muss wohl. 7 Minuten habe ich als Mindestlänge für mich festgelegt. Eigentlich wollte ich eine Top 10 machen, aber dann wäre schon mal der Clansman raus, das geht gar nicht.
1. Hallowed Be Thy Name 2. Seventh Son Of A Seventh Son 3. Phantom Of The Opera 4. Caught Somewhere In Time 5. The Red And The Black 6. Fear Of The Dark 7. Rime Of The Ancient Mariner 8. To Tame A Land 9. Paschendale 10. Heaven Can Wait 11. The Clansman 12. Dream Of Mirrors 13. Alexander The Great 14. Sign Of The Cross 15. Lost In A Lost World 16. Empire Of The Clouds 17. The Man Who Would Be King 18. Darkest Hour 19. Brighter Than A Thousand Suns 20. The Nomad 21. Death Of The Celts 22. Hell On Earth 23. If Eternity Should Fail 24. When The Wild Winds Blow 25. Dance Of Death
Meine Güte, Maiden können Longtracks. Ja, die kurzen Brecher haben sie nach der "Brave New World" ein wenig verlernt, das ist tatsächlich schade. Aber auf der Langstrecke finde ich die Band fast immer überragend. Mit "Paschendale" stammt aus den 00er Jahren eine Übernummer, "The Red And The Black" ist für mich sowieso völlig erhaben und locker auf dem Niveau der 80er-Longtracks. Und auch viele weitere Nummern der letzten 30 Jahre sind für mich auf Langstrecke wirklich großartige Hymnen. Und schon ganz von Anfang an war die Band da extrem stark. Die Hochphase war für mich wohl trotzdem 86-88, das ist für mich ein Stück wie die Perfektion des Stils, auch wenn auf der Seventh Son tatsächlich nur der Titeltrack die 7-Minuten-Marke knackt.
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