Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon NorthernGuy » Donnerstag 25. November 2010, 10:11

Ich tue mich ja mit SAVATAGE nach wie vor irgendwie schwer. Sie haben zwischendurch schon das ein oder andere gute Stück rausgebracht, aber die ganz große überschwengliche Begeisterung ist da bei mir noch nicht ausgebrochen. 'Hall Of The Mountain King' finde ich jedoch sehr gut und über den Titelsong wurde ja auch schon alles gesagt.
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 25. November 2010, 13:08

Martin van der Laan hat geschrieben:Im Gegensatz zu Jhonny würde ich allerdings das eine oder andere JAG PANZER-Album noch eine kleinen Tick höher einordnen. Sowohl das "Shadow Thief"-Material als auch die unglaublichen Killer-Alben "Thane To The Trone" und "Mechanized Warfare".

Ich hab ja eben die "Age Of Mastery" auf den Thron des besten Panzeralbums gehoben. Dass so viele verschiedene Alben der Band als Favoriten genannt werden, zeugt dann doch von der hohen, dauerhaften Klasse der Band. So will ich auch deiner Wahl keineswegs widersprechen, weil ich die Alben toll finde, aber ungewöhnlich ist es trotzdem, "Thane" und "Warfare" als die Top-JP-Alben genannt zu bekommen. Finde ich aber cool!
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Martin van der Laan » Donnerstag 25. November 2010, 13:33

Ich mag eben die proggige Seite an JAG besonders and bin ein großer Fan von Konzept-Alben. Ich glaube aber, manchmal ist es auch Zufall, welches Album einer Lieblingsband sich am Hartnäckigsten festsetzt im Ohr. Als "Thane..." rauskam, war ich halt zunächst total überrascht und habe mir das Teil bestimmt 30x innerhalb kürzester Zeit angehört. Außerdem habe ich in der Schule mal an einem Shakespeare Theater-Projekt mitgearbeitet. ("Thane To The Throne" erzählt die "Macbeth"-Story.)
Wenn auch die meisten Lobeshymnen für gewöhnlich über den Tyrant ausgeschüttet werden, so finde ich doch, dass das Gitarren-Duo Briody/Broderick die besten JP-Alben so unvergleichlich macht. "Age of Mastery" ist ja auch eine fantastische Scheibe. Lange habe ich nicht verstanden, warum bei JAG jeder vor allem an "Ample Destruction" denkt. Kult hin oder her, aber für mich ist das ein eher "normales", wenn auch exzellentes US-Metal-Scheibchen. Tafolla hat eben doch nicht ganz so viel Gefühl in den Finger wie Broderick. Ratet mal, warum (neben den guten Songs natürlich) "Endgame" so eine geile MEGADETH-Scheibe geworden ist. Ich freue mir jetzt schon ein zweites Loch in den Arsch, wenn ich an das kommende "Scourge Of The Light" denke!! Bin mal gespannt, wie Broderick-Erbe Chris Lasegue sich macht. Wenn mich nicht alles täuscht, hat der doch auch schon bei den Neueinspielungen des "Shadow Thief"-Materials ("Chain Of Command", 2004) mitgemischt, oder?!
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 25. November 2010, 13:49

Martin van der Laan hat geschrieben:Ich mag eben die proggige Seite an JAG besonders and bin ein großer Fan von Konzept-Alben. Ich glaube aber, manchmal ist es auch Zufall, welches Album einer Lieblingsband sich am Hartnäckigsten festsetzt im Ohr. Als "Thane..." rauskam, war ich halt zunächst total überrascht und habe mir das Teil bestimmt 30x innerhalb kürzester Zeit angehört. Außerdem habe ich in der Schule mal an einem Shakespeare Theater-Projekt mitgearbeitet. ("Thane To The Throne" erzählt die "Macbeth"-Story.)
Wenn auch die meisten Lobeshymnen für gewöhnlich über den Tyrant ausgeschüttet werden, so finde ich doch, dass das Gitarren-Duo Briody/Broderick die besten JP-Alben so unvergleichlich macht. "Age of Mastery" ist ja auch eine fantastische Scheibe. Lange habe ich nicht verstanden, warum bei JAG jeder vor allem an "Ample Destruction" denkt. Kult hin oder her, aber für mich ist das ein eher "normales", wenn auch exzellentes US-Metal-Scheibchen. Tafolla hat eben doch nicht ganz so viel Gefühl in den Finger wie Broderick. Ratet mal, warum (neben den guten Songs natürlich) "Endgame" so eine geile MEGADETH-Scheibe geworden ist.

Jo. Ich glaube, da gehe ich 100% konform.

Ich freue mir jetzt schon ein zweites Loch in den Arsch, wenn ich an das kommende "Scourge Of The Light" denke!!

Oh ja, mit Sicherheit eines meiner am sehnlichsten erwarteten Alben des kommenden Jahres.

Bin mal gespannt, wie Broderick-Erbe Chris Lasegue sich macht. Wenn mich nicht alles täuscht, hat der doch auch schon bei den Neueinspielungen des "Shadow Thief"-Materials ("Chain Of Command", 2004) mitgemischt, oder?!

Die 2004er-"Chain Of Command" ist ja die 1988er-"Chain Of Command", lediglich remastert. Also die erste offizielle Veröffentlichung der 1988er-Aufnahmen, die seither als hässliches gelbes Bootleg kursierten. Damals war Chris Lasegue offizieller Gitarrist, der die Aufnahmen auch eingespielt hat. Sänger war (und ist dementsprechend auch auf der 2004er-Variante) Bob Parduba. Lasegue war von 1987-1988 und nun eben wieder seit Brodericks Abgang bei Jag Panzer.
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon firestarter » Donnerstag 25. November 2010, 13:50

Martin van der Laan hat geschrieben:Ratet mal, warum (neben den guten Songs natürlich) "Endgame" so eine geile MEGADETH-Scheibe geworden ist.


Kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Für mich ist die "Endgame" eine der größten Enttäuschungen der letzten Jahre und Brodricks Spiel kann ich nur wenig abgewinnen.
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Martin van der Laan » Donnerstag 25. November 2010, 13:56

Thanks für den Nachhilfe-Unterricht in Sache Lasegue! Muss aus meinem Alzheimer-Hirn rausgepurzelt sein.

@Firestarter
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon firestarter » Donnerstag 25. November 2010, 14:04

Martin van der Laan hat geschrieben:@Firestarter
Wie sagt mein Kumpel Dirk-Jan immer so schön: "Opinions are like arseholes: everybody has one!" :grins:


Ja klar und dafür sind wir ja hier in einem Diskussionsforum und nicht in einer gleichgeschalteten Jubel-Postille. Ich fühlte mich durch deine Formulierung "Rattet mal..." halt entsprechend angesprochen, da es im Falle "Engame" und "geil" für mich nix zu raten gibt... :)
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Martin van der Laan » Donnerstag 25. November 2010, 14:07

Akzeptiert! ;-)
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Jhonny » Donnerstag 25. November 2010, 17:06

Ich bin sehr dankbar dafür, dass Chain Of Command wiederveröffentlicht worden ist, denn auch heute, wo ich schon 4 Jag Panzer Alben habe, ist das weiterhin meine liebste Scheibe.
Der Sound ist abenteuerlich-mystisch, das Songmaterial grandios, und der Sänger... der hätte DEUTLICH mehr Metal Scheiben einsingen müssen! Was für ein GRANDIOSER Typ!
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon salisbury » Freitag 26. November 2010, 00:48

Witzig, wie das Thema von Savatage nach Jag Panzer geglitten ist :)

Sava liebe ich, sowohl Zak als auch John. Und Panzer bin ich am "nachholen". Mechanized Warfare ist ganz groß, das kann ich bestätigen, war meine erste Panzer. Casting the Stones fetzt auch, und mit Thane werd ich grad warm. Allerdings, mit Ample Destruction (ich glaub das war meine erste, aber die hab ich dann vergessen...) kann ich aber recht wenig anfangen :(.
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