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von Holger Andrae » Sonntag 19. Juni 2022, 13:45
Bevor wir uns hier im Zitier-Salat verhedddern, antworte ich mal anders.
Dio: Man wird es kaum glauben, aber Black Sabbath hat 1983 nur eine untergeordnete Rolle gespielt. Ich kannte "Live At Last" und die fand ich schlimm. Dio kannte und liebte ich von Rainbow. Da hatte ich eine schicke Gatefold-Best-Of und es war eine Instant-Liebe, egal ob episch, bombastisch, hymnisch, hardrockig oder schmalzig. Voll mein Ding. Hab' ja sogar "Bent Out Of Shape" geliebt. Anyway, backt to RJD: Das Album war bei uns ein Jahreshighlight und die Vorfreude auf "Last In Line" war riesengroß. Die landete auf einem Urlaubstape mit "Ride The Lightning" auf der B-Seite. Selten war mein Sony Walkman häufiger in Benutzung.
King Smörebröd: Ob man selbst evil sein muss, vermag ich Milchbubi nicht beurteilen. Ich weiß nur, dass die ersten Berichte von diesen verrückten Dänen sowohl im Ardshok, im Kerrang! und auch im Musik Express allein schon optisch die totale Begeisterung ausgelöst haben. Dann diese sensationelle EP und die unzählgen Livetapes und Demos getoppt von diesem Album. Evilness in perfection! Allein der Tone der Klampfen ist für mich das Ultimative aus diesem Bereich.
Gary Moore: Klar, "zu soft" ist grundsätzlich kein Kriterium, aber besagter Song eiert für mich in der Studioversion, während die Live-Fassung einfach eine Herde Enten pellt!
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von salisbury » Sonntag 19. Juni 2022, 13:47
Peter Kubaschk hat geschrieben:Er war aber -8 nicht +8.
Manno, da muss man ja voll auf die Details achten hier. Also, vom Musikgeschmack hätte es mich keinesfalls gewundert, dass Pilly mein Jahrgang ist
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von salisbury » Sonntag 19. Juni 2022, 13:54
Holger Andrae hat geschrieben: King Smörebröd: Ob man selbst evil sein muss, vermag ich Milchbubi nicht beurteilen. Ich weiß nur, dass die ersten Berichte von diesen verrückten Dänen sowohl im Ardshok, im Kerrang! und auch im Musik Express allein schon optisch die totale Begeisterung ausgelöst haben. Dann diese sensationelle EP und die unzählgen Livetapes und Demos getoppt von diesem Album. Evilness in perfection! Allein der Tone der Klampfen ist für mich das Ultimative aus diesem Bereich.
Tja, das ist eine unersetzliche Art und Weise, solche Musik zu entdecken. Das kann man auch restrospektiv nicht nachahmen. Sehr schwer zu sagen, ob es meine Einschätzung der Musik oder ihren Wirkungsgrad auf mich geändert hätte.
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von Pillamyd » Sonntag 19. Juni 2022, 13:57
salisbury hat geschrieben:Den Film kenn ich nicht. Sollte ich? Hab Mut, dir das Album zu holen!
Ich habe mit Sicherheit schon schlechteres gesehen. Ich kenne mich in Sachen MC nicht so wirklich aus. Aber ich hab schon das Gefühl gehabt, dass da so ziemlich das wichtigste behandelt wurde. Kann man sich gern mal geben, auf Netflix so weit ich weiß. salisbury hat geschrieben:"The Unforgettable Fire" ist ja 84! Das ist 'Pride' drauf. Einkaufswagen. Eingetütet.
Sehr schön! Bis "Joshua Tree" geht eigentlich alles. Danach wägt man ab. Viele würden die "Achtung Baby" noch dazuzählen. Aber ich weiß nicht. Ja und dann wie gesagt "No Line On The Horizon". Aber ich wäre sehr gespannt zu erfahren, wie du die "The Unforgettable Fire" findest. salisbury hat geschrieben:Wegen solchen Kommentaren habe ich mir das Album ja geholt . Und intensiv gehört. Ja, es ist völlig eigen und zeitlos. Vielleicht brauche ich noch ein wenig Zeit. Vielleicht hilft das bald kommende Liveerlebnis. Haupt-Hindernis ist aber leider immer noch die Stimme. Seltsam auch, dass ich die "böse" Stimmung nicht nachfühle, ich komme an die Struktur der Musik kaum ran, eventuell bin ich auch nicht böse genug .
Schonmal die Solosachen probiert, mit Text lesen? Ich kann mir vorstellen, dass das dazu führen könnte, dass du da reinkommen würdest. Oder eben auch nicht salisbury hat geschrieben:Haha, na Gott Sei Dank habe ich noch rechtzeitig zu DIO gefunden, bevor ich nach neuen Hobbies hätte suchen müssen. Bin da Spätzünder.
Bloß nicht ernst nehmen 
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von salisbury » Sonntag 19. Juni 2022, 14:26
MICHAEL SCHENKER GROUP  Kommen wir zu einer weiteren großen Entdeckung diese Zeitreise. Vor deren Antritt kannte ich von Schenker nur die (für mich sagenhafte) "Nightmare"-EP. Ich war schon immer und werde es immer sein, ein Fan von aktustischer Gitarre und Gesang, und diese EP ist ein Goldstück für mich. Hat sie das mich veranlasst, weiter über Micheal Schenker zu recherchieren? Nein. Niemals. Alles zu seiner Zeit also. Alle bisherigen 80er-Scheiben konnten Songs in unseren Charts platzieren. Schon die '80er-Scheibe "Micheal Schenker Group" hat mich ziemlich beeindruckt, vor allem das gigantische 'Lost Horizons'. '81 dann mit "MSG" keinen Deut schlechter mit super Songs wie 'Let Sleeping Dogs Lie' u.a. Auch die '82er "Assault Attack" ist hier stark wahrgenommen worden, vor allem der Titeltrack. Somit war das 83er 'Built To Destroy' auch ein Blindkauf. Im Vergleich zu den drei Vorgängern hat dieses aber nicht so sehr gezündet. Dabei sind darauf die zugänglichsten Songs vertreten. Fast könnte man bei 'Rock My Nights Away', 'Dogs Of War', 'Still Love That Little Devil' und Konsorten von easy listening reden. Irgendwie ist das Album...schön. Sommerlich, locker, easy going. Aber für mich hat kein Song die Strahlkraft der Highlights der Vorgänger. Und trotzdem haben wir das Albm in den Charts gehört, und zwar mit 'Systems Failing'. Mit dem Song hätte ich wirklich nicht gerechnet, der Beat ist sooo simpel. Aber wenn man behutsam zuhört, zaubert Schenker hier doch ein paar wunderbare Melodien aus dem Hut. Und das tut er weiterhin auf fast jedem Song. Mein Fave wäre 'Red Sky' gewesen, das hat ein prägnantes Anfangsriff, griffige Hooks und passt somit etwas mehr zu den Vorgängern. Am Ende habe ich folglich auch dieses Album lieb gewonnen. Es muss ja nicht immer top notch sein. Bin gespannt, wie ihr das Album einordnet! Red SkySystems Failing
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von salisbury » Sonntag 19. Juni 2022, 14:57
OZZY OSBOUNE - Bark At The Moon  Bin ich nicht ein Glückspilz, so viele der alten Klassiker erst heute für mich entdecken zu dürfen? Trotz meines betagten Alters? Bin ich nicht ein noch größerer Glückspilz, dass es tatsächlich auch funktioniert? Von Solo-Ozzy kannte und schätzte ich bis vor einiger Zeit nur die "Ozzmosis". Die kam, als ich grad in höchsten progressiven Sphären schwebte und wenig übrig hatte für "normalen" Hard Rock und Metal. "Ozzmosis" lief dennoch sehr oft. Doch die Klassiker der frühen 80er warteten noch lange Zeit auf ihren Moment. Ich merke, ich bin ganz und gar nicht der Typ, der in der Diskografie buddelt wenn er etwas Neues entdeckt. Ich kann sehr gut und sehr lange das genießen, was ich habe. Die beiden Alben mit Randy Rhoads waren Bombe und spielten eine sehr schwergewichtige Rolle in ihren Jahrescharts. Kein Wunder, dass es "Bark At The Moon" dann etwas schwer hat. Und ich teile weitgehend die Meinung, dass es nicht ganz an die beiden Granden rankommt, ABER: Ich finde immer noch, dass es ein tolles, gar sehr tolles Album ist. Irgendwie ist das Riffing von 'Bark At The Moon' doch ähnlich unsterblich wie von 'I Don't Know' oder 'S.A.T.O', oder nicht? Und 'You're No Diffent' oder 'Now Yo See It (Now You Don't)', also wer das nicht geil findet, sollte sich wohl...an Pillamyd wenden, hihi  . Mit ganz viel Schmerz musste ich 'Center Of Eternity' aus der Liste kegeln, das war kaum auszuhalten, aber eine gute Seele hat den Song dann dennoch nominiert und viele Steine sind hier vom Herzen gefallen. Und jemand hat sich auch des Mondkläffers erbarmt, so dass zumindest zwei Songs dieses tollen Albums gespielt wurden. 'So Tired' oder das creepy 'Spiders' hätten mich aber auch gefreut. Ich würde eigentlich nur 'Rock 'n' Roll Rebel' und 'One Up The "B" Side' von der Bettkante stoßen. Sonst alles tooooop. Center Of EterrnityBark At The MoonSpiders
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von salisbury » Sonntag 19. Juni 2022, 15:25
BILLY IDOL - Rebel Yell  Jetzt kommt wieder etwas, das ich 1983 tatsächlich schon kannte. Ja, ich habe zu dieser Zeit schon bewusst Musik gehört und 'Flesh For Fantasy' war auf einer meiner allerersten Cassetten, die ich mir aus dem Radio zusammengeschnitten hatte. Letztes WE war ich bei meinen Eltern und habe diese Cassette wieder gefunden. Das Ding läuft noch! Der Interpret des Titels war allerdings lange unklar. BILLY IDOL also. 'White Wedding' wurde bereits '82 von einem in der Gruppe nominiert und auch in den 83er Charts bekamen wir - allerdings von einem anderen Kanditaten - BILLY IDOL serviert, und zwar mit dem Titelsong, 'Rebel Yell'. Klar, er ist noch etas rockiger als 'Flesh For Fantasy' und einfach eine unsterbliche Hymne für diese Zeit. Ansonsten ist aber auch das ganze Album ein paar Spins wert, falls man ein wenig mehr in die 80er-Kultur jenseits des Metal einsteigen möchte. 'Daytime Drama' hat was von Dawid Bowie, guter Song, 'Eyes Without A Face' ist zwar etwas schmalzig, dann kommt aber ein unerwartetes Heavy-Riff auf. Auch 'Do Not Stand In The Shadows' rockt fröhlich und straight geradeaus. Das Album funktioniert also auch gut als Ganzes, ein paar Songs würde ich zeitweise aber auch skippen. Ach ja, mein Song wäre dann tatsächlich 'Flesh For Fantasy' gewesen. Ich finde das ein extrem spannend arrangierten, stimmungsvollen Pop-Rock-Song mit kraftvollem Refrain. Flesh! Flesh For Fantasy Rebel Yell
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von salisbury » Sonntag 19. Juni 2022, 16:06
SATAN - Court In The Act  SATAN ist jetzt wieder eine der alten Bands, die damals völlig an mir vorbei gelaufen sind. Zuhause steht zwar eine alte Schallplatte von PARIAH - "Blaze Of Obscurity", worauf einige SATAN-Musiker vertreten sind. Die Platte hat mir aber nie so sehr gefallen. Auch SKYCLAD war nie so meins, um auf die Stammband zu kommen. Ich kenne die Band also erst seit ein paar Jahren, sie ist ja aktuell sehr aktiv und Holger vergibt regelmäßig die Höchstnote. Nach ein paar Soundchecks/Gruppentherapien war meine Enschätzung von SATAN immer "gut", aber weit entfernt von Andrae'schen Jubel-Stimmungen. Hauptgrund ist da der Gesang, der mich einfach nicht so sehr packt. Doch wie läuft das bei den alten Alben? Gibt es eine Zündung? Nun, es hätte schon '82 eine Chance auf SATAN gegeben, aber die E.P. habe ich nie in die Finger bekommen. Also geht's erst mit 'Court In The Act' so richtig für mich los. Ich tue mich leider schwer. Der Sound ist irgendwie zu verwaschen, der Gesang hat einen Halleffekt, den ich nicht mag, es ist dieselbe Stimme wie bei den aktuellen Alben, die mich irgendwie nicht so bei den Eiern packt wie Dio, Halford, Ozzy, Dickinson, Di'Anno, uvm. Und dennoch hab ich mich ganz gut reingefuchst. Der furiose Opener 'Trail By Fire' hat es auf meine erweiterte Liste geschafft und es war cool, ihn dann bei den Charts zu hören. Als einzigen Song des Albums und schon sehr früh allerdings. Ich hätte gedacht, die Scheibe wäre weitaus beliebter. Auch 'Blades Of Steel' macht was her, vor allem das Anfangsriff. 'Break Free' hat wunderbare Solopassagen. Ich finde auch bei anderen Songs meine Momente. Aktuell gewinnt das Instrumetal 'The Ritual' gut an Fahrt. Aber ich finde es nach wie vor anstrenged, die Scheibe am Stück zu hören und überhaupt bis zu 'The Ritual' zu kommen. Es wirkt irgendwie gepresst, ich muss mir die Essenz der Musik mit hartem Kampf extrahieren, so kommt es mir vor. Von daher bleibt meine Meinung zu SATAN nach wie eine Außenseitermeinung und zwiegespalten bzw, es gibt Luft nach oben. Trial By FireBlades Of SteelThe Ritual
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von Holger Andrae » Sonntag 19. Juni 2022, 16:58
MSG: Da wa ich nach der sensationellen "Assault Attack" auch irgendwie raus. Das fulminante Livedokument "One Nght At Budokan" lief damals bis zur Perforation der Rille und ist auch heute häufiger Gast im Player, aber die AOR-Schlagseite gefiel mir damals nicht sonderlich. Heute mag ich das lieber.
Ozzy: Das war meine erste Ozzy. Gekauft, nachdem ich den Rock/Pop in Concert Auftritt vor der Glotze auswendig gelernt hatte. Ziemlich tolle Scheibe mit einem Überhit.
Billy Idol: Mag ich, habe ich aber nie intensiv gehört.
Satan: Ich habe es wahrscheinlich schon (ein paar) Mal geschrieben. Ich habe die Single, die Sampler-Beiträge mit Sänger Trev Robinson und auch das Demo mit Lou Taylor geliebt. Als dann das Album kam, war ich auch etwas ernüchtert, was vor allem am Klangbild lag. Das war irgendwie dumpf, muffig und nicht mehr so lebendig wie die Vorgänger. Trotzdem natürlich Inhalations-Musik. Brian Ross mochte man schon von Blitzkrieg (Hallo, Slaytanic Wehrmacht, Ihr Kinderlein kommet!). Meine Begeisterung für die Band ist ungebrochen, was neben der Musik sicherlich an den Obersympathen hinter dieser formidablen Musik liegt.
ich bin gespannt, ob die noch fehlenden Highlights aus meiner persönlichen Liste noch alle kommen.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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von salisbury » Sonntag 19. Juni 2022, 18:14
Triumph: Nicht ganz so zwingend wie "Allied Forces" aber trotzdem völlig groß. Auch erst retrospektiv so empfunden. Mein Highlight unterschägst Du hier aber auch 
Sorry. Ja, das Spannende ist, dass die persönlichen Highlights von tollen Alben dann doch unterschiedlich liegen können. Eines Tages werde ich dein Highlight erfahren  . QR: Sicherlich eine Top-Five-EP ever. Ich weiß noch, wie ich ' Blinded' auf BFBS hörte und am nächsten Wochenende bei Inferno Records die EP kaufen musste. Überflieger! Bis 1995 vergöttert.
Magst Du die Abkürzung BFBS erläutern? Die EP überzeugt auch Leute, die von QR bis dato fast gar nichts kennen. Manowar: Das ist schon eine der sehr guten Manowar-Scheiben, wenn man von 'Warlord' und 'Hatred' absieht, die ich beide noch nie mochte. Die epischen Eric-Adams-zeig-was-er-kann-Nummern sind aber toll. Höre ich bloß nie. Ob sich das für unsere Charts noch ändert, wird sich zeigen.
Ich assoziiere MANOWAR einfach nicht mit Dir, ich sehe keinen zappelnden Holg hier. Für mich aber heute wie damals ein wichtiges Thema. Def Leppard: Die Band war schon mt den beiden Vorgängern unter meinen Favoriten und wir hatten alle Angst vor der Neubesetzung. Völlig unbegründet, denn "Pyromania" ist für mich der blaupausige Spagat zwischen NWoBHM und AOR. Klar, einige Nummern schmecken nach Käse, aber in diesem Fall ist mir das völlig egal. WIr haben damsl über den Fan Club die Texte heran geholt. Die Kopien liegen noch in meiner LP. Sensationelle Scheibe!
Habe es versucht, kleine Erfolge beim Gefallen erzielt, aber ist leider nicht meine Band. Journey: Mehr plüschige Geilheit gibt es nicht für die Ohren!
Stimmt! JOURNEY ist da einfach mit ganz vorne. Magnum: Tatsächlich nicht in der Sammlung. Kenne und schätze ich aber sehr.
Lohnt sich zu ändern. Mary Lion: Habe ich zuerst gehasst. GEHASST. Lief auf BFBS andauernd. 'He Nevrt, Du Nervst' und 'Market Square Nerver' und hat den wichtigen Bands immer die Sendezeit geklaut. Mit "Fugazi" gab es dann aber eine rückwirkende Initial-Zündund und so finde ich das Debüt natürlich auch ganz toll.
Ist mir so gut wie nie passiert, dass ich Mucke erst hasse, dann liebe. Aktuell erwächst aber grad ein Gegenbeispiel, aber das gehört nicht in dieses Jahr. Oft verhindert zu geringe gezielte Beschäftigung ein Liebe, was diese 80er-Reise gerade zeigt. Und manche Liebe zerfließt mit der Zeit. Aber Hassen --> Lieben und andersrum ist selten und ich finde auch kaum einen Grund für sowas. Manilla Road: Tolles Album, anderes Highlight bei mir.
Menno! Du Spalter Genesis: Kenne die genannten Hits, mag ich, brauche ich aber nicht.
Verständlich. Ich da halt reingewachsen. MSG: Da wa ich nach der sensationellen "Assault Attack" auch irgendwie raus. Das fulminante Livedokument "One Nght At Budokan" lief damals bis zur Perforation der Rille und ist auch heute häufiger Gast im Player, aber die AOR-Schlagseite gefiel mir damals nicht sonderlich. Heute mag ich das lieber.
Okay, dann gehen unsere Einschätzungen in eine ähnliche Richtung. Ist das AOR? AOR-Peter scheint kein großer Schenkerianer zu sein, auch nicht mit diesem Album und kubischer AOR klingt auch anders. Ozzy: Das war meine erste Ozzy. Gekauft, nachdem ich den Rock/Pop in Concert Auftritt vor der Glotze auswendig gelernt hatte. Ziemlich tolle Scheibe mit einem Überhit. Billy Idol: Mag ich, habe ich aber nie intensiv gehört.
Same here. Wollte hier aber andeuten, dass das Album durchaus nicht nur ein One (Two) Hit Wonder ist. Was man zunächst denken würde. Satan: Ich habe es wahrscheinlich schon (ein paar) Mal geschrieben. Ich habe die Single, die Sampler-Beiträge mit Sänger Trev Robinson und auch das Demo mit Lou Taylor geliebt. Als dann das Album kam, war ich auch etwas ernüchtert, was vor allem am Klangbild lag. Das war irgendwie dumpf, muffig und nicht mehr so lebendig wie die Vorgänger. Trotzdem natürlich Inhalations-Musik. Brian Ross mochte man schon von Blitzkrieg (Hallo, Slaytanic Wehrmacht, Ihr Kinderlein kommet!). Meine Begeisterung für die Band ist ungebrochen, was neben der Musik sicherlich an den Obersympathen hinter dieser formidablen Musik liegt.
Auch interessant zu lesen! Mag sein, dass Du das erwähnt hast, aber damals kannte ich das Album einfach noch nicht und dann ist es natürlich sehr schwer, das Gelesene einzuordnen. Du findest das Klangbild also auch schwer verdaulich. Ich merke gerade, 'Trial By Fire' wäre '83 gar nicht erlaubt gewesen, weil schon '82 vertreten (?). Nun, hat sich keiner beschwert, keiner gemerkt, der Song ist auch '82 nicht gelaufen, alles gut ich bin gespannt, ob die noch fehlenden Highlights aus meiner persönlichen Liste noch alle kommen.
Es kommen noch ein paar Schwergewichte. Mindestens zwei davon sind holgig.
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