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Brot und Spiele für den Powermetal.de-User: große Projekte der Community und umfassende Forenspiele finden hier ihren Platz
von Holger Andrae » Montag 25. Juli 2022, 07:55
Eike hat geschrieben:Wohlan!
KRUIZ - 'Avenger': Klassischer Kauz-Heavy-Metal mit Rabiatgroove, Frickelsoli, powerballadesken Bridges, einigen Freakeinsprengseln und äußerst flüssiger Komposition. Mag ein paar Durchläufe mehr brauchen, um hängenzubleiben, aber kann dann so einiges. Klingt für mich nach vermutetem Holger-meets-Rafael-meets-Rüdiger-Hörsession-Sound, wo ausschweifendes Gerumpel auf rasanten Irrwitz, Traditionsverwurzelung auf Deutlichweiterspringen und Eigenbrötlertum auf Faustfaktor trifft. Markantes, mal krudes, mal virtuoses Ding. Mir gefällt es auch. Bisweilen ist es für meinen Geschmack allerdings ein wenig zu weit ausgreifend, insgesamt ist das schon ein ziemlich aufmerksamkeitsforderndes, dichtes und im Aufbau progresssives Stück, für dessen Wertschätzung man eine lange Konzentrationsspanne benötigt.
Hahaha, leider hat der holg ein kleines Problem mit der Klangästhetik dieser Nummer und leider auch mit diesem Gesang.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Holger Andrae
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von Martin van der Laan » Montag 25. Juli 2022, 17:24
Vorrunde Gruppe 3:
01. Hüsker Dü - Broken Home, Broken Heart Gerade das Album "Zen Arcade" war und ist für mich die edlere, musikalischere Version von BLACK FLAG und DEAD KENNEDIES. Eine meiner Lieblingsscheiben im Punkrock-Genre!
02. NoMeansNo - The Tower Rüdiger hat's schon gut getroffen: das ist so eine Art ProgCore. Habe ich damals bei einem Freund entdeckt, der mich zuvor schon mit FUGAZI vertraut gemacht hatte. Spannend, kreativ, energetisch - I like!
03. Pure Reason Revolution - Bullitts Dominae Wunderschöner Progressive Rock, fast ein bisschen zu verträumt. Ich war ziemlich fasziniert von der Band, als ich mir damals eher zufällig "Amor Vincit Omnia" in die Hände fiel. Ist was für ruhige Stunden mit diesem leichten Ambient-Touch. Schön!
04. Jimmy Hendrix Experience - The Wind Cries Mary Tja, der Jimmy... Höre ich gerne ab und an mal, bin aber kein "echter Fan".
05. Biffy Clyro - Biblical Schöner Alternative Rock mit Pop-Appeal von den Lieblingen unseres Chefs. Wie bei HENDRIX: Läuft mir gut rein, aber ohne dass ich jetzt ausflippe vor Begeisterung.
06. Iron Dogs - Beyond The Blade Schepperiger, rotziger Speed Metal der alten Schule. Der Sonderpreis für das bekloppteste Cover dieses Wettbewerbs ist hiermit bereits vergeben.
07. Sodom - My Final Bullet Ich fand SODOM in meiner metallischen Sozialisierungsphase eigentlich ganz lustig. Ein Freund spielte an feucht-fröhlichen Abenden gerne das "Mortal Way Of Live"-Album, hat Spaß gemacht. "Agent Orange" und "Better Off Dead" sind auch noch in die Sammlung gewandert, aber dann war irgendwie Schluss, das Interesse ließ massiv nach. Weil sich mein Geschmack veränderte und weil ich bei jeder neuen Platte immer dachte "Na ja, im Westen nix Neues..."
08. Castle - Be My Ghost Eigentlich ist das gar nicht schlecht, aber irgendwie komisch und anstrengend. Finde ich keinen Zugang...
09. Tulus - Menneskefar Kann ich nicht viel zu sagen, ist nicht meine Welt.
10. Beastie Boys - Sabotage Oh je, das ist richtig anstrengend. Mir erschließt sich der Humor dahinter auch nicht. Mag ich nicht.
668 - Neighbor of the Beast
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von Susanne Schaarschmidt » Dienstag 26. Juli 2022, 00:35
Vorrunde Gruppe 3:
Jimi Hendrix Experience - The Wind Cries Mary erinnert mich an die Abende bei einem befreundeten französischen Pärchen, bei denen überwiegend Vergleichbares läuft. Meine Vorfreude auf September wächst dadurch. Danke dafür, wer auch immer das in den Pott geworfen hat. Rutscht aufgrund der erzeugten Stimmung direkt ganz nach vorne. An Tulus - Menneskefar mussten sich meine Ohren nicht erst gewöhnen, solch Klänge sind jenen vertraut. Gefällt mir sehr gut! Beastie Boys - Sabotage Ich nehme weniger Humor, sondern eher Kritik wahr. Bin selbst auch kein Fan der Band, doch finde ich, das Stück ist gut durchdacht und gemacht. Ich frage mich, wer das nominiert hat, beschwer mich aber kein bißchen. Pure Reason Revolution - Bullits Dominae hat mich selbst überrascht, doch irgendwie gefällt es mir durch seine Vielfalt letzten Endes ganz gut. Hüsker Dü - Broken Home, Broken Heart ist zwar manchmal kurz chaotisch, was aber bei Punk auch nicht anders zu erwarten ist. Iron Dogs - Beyond The Blade platziere ich direkt hinter Hüsker Dü, hätte für mich aber auch davor gepasst. Mag sein, dass das Cover mich bei der endgültigen Entscheidung ein Mini-My beeinflusste. Biffy Clyro - Biblical Zu solcher Art Musik find ich oft nur schwer Zugang, da es so viele Bands gibt, die diesen immer gleichen Songaufbau bedienen. Irgendwann vor Jahren hab ich die Band in Österreich auf einem Festival mal live gesehen, ihre Musik ist mir aber weder positiv, noch negativ im Gedächtnis geblieben. Das Lied hier ist schon in Ordnung, ich nehme aber an, es wird genauso wenig haften bleiben. Sodom - My Final Bullet hat mich anfangs noch angezogen und dann zwar nicht wirklich vergrault, aber anderes in der Gruppe liegt mir geschmacklich näher. Ich erkenne dennoch an, dass das Lied "nicht schlecht" gemacht ist. "Es hat schon was." NoMeansNo - The Tower Das wiederholte "The Tower"-Gerufe nervt mich und auch den kurzen Instrumentalpart find ich arg schlimm, doch alles andere "passt schon". Castle - Be My Ghost lässt mich keineswegs wegrennen, regt mich aber auch Null zum Kauf oder zur weiteren Recherche an. Jimi Hendrix Experience und An Tulus haben stark miteinander gekabbelt. Meine Platzierung war an dieser Stelle etwas unfair, ist mir bewusst - somit sorry, dass die erzeugte Urlaubsstimmung den letzten Ausschlag gab. Im Übrigen ist keiner der nominierten Titel in dieser Gruppe unter die Fünf-Punkte-Marke gerutscht.
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von Eike » Dienstag 26. Juli 2022, 06:51
Sosoo... Auf in Runde #2 unserer Trio-Triage! Ich verrate vorab wohl nicht zu viel, wenn ich anmerke, dass mich Gruppe 2 insgeamt besehen nicht so sehr zu begeistern vermag wie die sehr starke Gruppe #1. Aber lest selbst, so es euch denn interessiert...
THE TEA PARTY - 'The Bazaar' hat diesen geradlinigen, eingängigen, dennoch verspielten Groove, der wirklich hypnotisch ist. Zudem stehe ich auf arabesk angehauchte Sounds. Prima!
SANHEDRIN - 'Hero's End' besticht mit schöngeistigem Doom/Heavy Metal. Der trifft bei mir natürlich ins Schwarze, und wäre beinahe mein Gruppensieger geworden. Fein!
RUSH - 'Xanadu' ist einer dieser Songs, die sich ganz langsam aufbauen, dabei aber ganz organisch entfalten und einen mit einer spielerischen Selbstverständlichkeit auf eine Reise durch stimmungsvolle Klanglandschaften mitnehmen. Gelungen!
MOTÖRHEAD - 'The Chase Is Better Than The Catch' hat einfach diese rauhbeinige Lässigkeit, welche die Band mitunter auszeichnet. Das läuft mir immer wieder gut rein.
ANNIHILATOR - 'Epic Of War' gefällt mir besser als das vielgerühmte 'Battery' von METALLICA. Starkes Teil!
DINOSAUR JR. - 'Forget The Swan' ist für mich dann wohl der Erstkontakt mit dieser Band, deren Name mir seit rund zwanzig Jahren immer mal wieder in ehrfürchtig andächtiger Grundhaltung in den Weg geworfen wird; und ich kann mir diesen Song durchaus gut anhören, aber besonders nachwirkend tut er dann eben nicht.
THE CURE - 'Boys Don't Cry' ist wahrlich kein schlechter Song, bloß eben nicht das, weswegen ich die Band schätze. Das kann ich ganz gut hören, es begeistert mich aber dann doch eher wenig.
[SOON] - 'Rather In Your Mind' ist moderner Alternative-Rock/Prog; kommt recht kühl daher, aber dennoch intensiv. Die Klangästhetik ist nicht so ganz meins; erinnert mich in seiner bratzigen Eingängigkeit oder eingängigen Bratzigkeit an LINKIN PARK und Konsorten. Irgendwie lässt mich das kalt. Wo dieser über-cleane Sound für mich funktioniert, ist "Make Yourself" von INCUBUS; allerdings kommt das da dennoch irgendwie etwas wärmer herüber, trotz dieser glasartigen Glätte. Kompositorisch geht das schon in Ordnung.
VENOM - 'Warhead' kommt rauh und räudig daher, schleppend und schwer, spröde und schwarz. Ja, das kann schon was. Dennoch kein mitreißender Ohrwurm. Selten klang die Band derart experimentell... Ein Kuriosum!
DESTRUCTION - 'The Ritual' ist ziemlich garstiger Thrash Metal, und funktioniert als solcher auch ganz gut. Ich fühle mich dann aber doch eher bei OVERKILL gut aufgehoben, wenn es um diese Stilichtung geht.
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Eike
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von Eike » Dienstag 26. Juli 2022, 21:30
Runde 3 kann, wie bereits Runde 2, bei mir nicht ganz so gut weg wie Runde 1; aber das macht ja nichts, denn wieder gibt es einiges zu entdecken, und dafür bin ich schließlich auch mit dabei. Nun denn:
JIMI HENDRIX - 'The Wind Cries Mary' ist knapp nach 'Burning Of The Midnight Lamp' und knapp vor 'Manic Depression' mein derzeit liebster Song des Großmeisters. Perfekt!
BEASTIE BOYS - 'Sabotage' ist für mich bereits ein Klassiker. Gefällt mir nach wie vor sehr gut.
NOMEANSNO - 'The Tower' ist angepunkter Heavy Rock, stilistisch gelagert irgendwo zwischen MISFITS und THERAPY?, was mich durchaus anspricht. Vielleicht steckt auch noch ein wenig KILLING JOKE in den Einflüssen, was darüberhinaus ebenfalls punktet.
PURE REASON REVOLUTION - 'Bullits Dominae' lässt es entspannt proggen. Etwas vom verspielten Irrwitz des Albums "Amor Vincit Omnia" scheint mir mittlerweile flöten gegangen zu sein, aber das ist dennoch Meisterklasse.
IRON DOGS - 'Beyond The Blade' ballert uns teils punkigen, teils thrashigen Rumpel-Metal geradewegs in die Fratze. Das ist launig! (Und irgendwie passt das Artwork auch dazu.)
CASTLE - 'Be My Ghost' ist Hardrock vom Feinsten. Heavy! (Hierdurch neu entdeckt, ich danke dafür.)
HÜSKER DÜ - 'Broken Home, Broken Heart' liefert aufgerauten Hardcore Punk mit Herz und Seele, knackigem Schlagzeug, drahtigen Gitarren auf Zack und tollem, tragendem Basslauf. Gefällt!
SODOM - 'My Final Bullet' bietet zwar zusätzlich einige klassische Heavy-Metal-Gitarren-Läufe auf, die meine Aufmerksamkeit etwas fokussierter halten, aber wie so mancher Brutalo-Thrash der Marke SODOM (oder auch KREATOR) leidet der Basis-Stil oftmals darunter, dass ich auf Dauer der doch etwas monotonen Brachialität des Soundbilds gegenüber abstumpfe und davon entweder gleichgültig oder genervt werde. Hier ist das nicht so arg, aber irgendwie klingt mir das dann doch zu generisch, als dass völlige Begeisterung aufkäme. (Anders geht es mir bei der Band, trotz des nicht eben filigranen Brutalogekloppes, beispielsweise bei 'Bibles And Guns'.) Aber gute Momente sind hier auch dabei. Durchweg solide, würde ich sagen.
BIFFY CLYRO -'Biblical' ist in meinem Buch ein solider Rocksong. Mehr fällt mir dazu gerade nicht ein; außer vielleicht, dass es schon mehr als okay wäre, wenn sowas mal öfters im Radio liefe.
TULUS - 'Menneskefar' hat bei mir weniger gute Chancen; allzumal ich nicht eben häufig in der Stimmung/Verfassung bin, in der ich mir Black Metal geben mag. Auch hier gibt es einmal mehr abrasives Gitarrengeschrammel und trockenes Gedengel zu einem Gold-(Weinbrand-)Kehlchen. Ja nun, das plätscherd bzw. garstelt dann eben so vor sich hin, mitunter mit dem ein oder anderen Stromschnellchen dazwischen. Ist okay, aber für mich eben auch nichts Besonderes.
Eingangs erwähnte ich, dass mir Vorrunde 1 im Mittel besser gefiel. Dennoch ist das hier alles gut hörbar in meinen Ohren.
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Eike
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von Eike » Mittwoch 27. Juli 2022, 03:03
Da ich demnächst noch einmal eine Woche wegfahre und aber den Anschluss ans Spiel nicht schon wieder verlieren will, wie letztes Mal, habe ich kurzerhand die Nacht zum Tag gemacht, und lege somit auch Runde 4 vor: MOTÖRHEAD - 'Motorhead' ist der bahnbrechende Song, den Lemmy Kilmister damals von HAWKWIND in seine neue, eigene Band mitnahm. Natürlich höchst legendär, ganz zu Recht. Ich mag ebenso die oben verlinkte Ersteinspielung, aber auch die Coverversionen von CORDUROY und PRIMAL SCREAM. Die sollte man allesamt in die nächste Filmdokumentation über Amphetamine (von Panzerschokolade über Fernfahrer's Finest, Techno-Rave-Antrieb, die rezente Crystal-Welle bis hin zu Ritalin) einbauen, damit auch der musikalische Stoff in seiner Vielfalt nicht zu kurz kommt. BEWITCHER - 'In The Sign Of The Goat' beginnt doomig und wird dann gurgelnd frühschwarzmetallisch. Ja, mit der ersten Welle Blackmetal (und deren Epigonen) kann ich in der Regel irgendwie mehr anfangen als mit der zweiten. Die dritte, postpunkig, postrockig, progressiv angehauchte oder gar angefolkte Generation ist dann eher wieder meins. Rüdiger mag das genau andersherum sehen, aber so ticke ich eben. Wobei... "Uh!", und doomige Passagen, und traditionsmetallische Gniedelsoli, all das bei uriger Produktion, Reißzweckgurgelstimme, jeder Menge Hall sowie stoisch voranstapfendem Beat - nee, damit dürfte die erste Welle auch bei unserem rabigen Schwarzenheimer wieder weiter vorne im Rennen liegen, zumal die Eigenständigkeit und der Faustfaktor dieses Basiselementeeintopfs quer durch den schwereren Heavy Metal ebenfalls gegeben sind; eben bloß nicht die nähmaschinige Raserei der Zweitwelligen. Mir ist es eingängig genug, um es für gut zu befinden. Großartige Entdeckung, danke dafür! YOB - 'Adrift In The Ocean' ist weitaus entspannter als was ich von der Band dank "The Illusion Of Motion", einem massiven Gravitationsfeld kosmischen Ausmaßes, bislang kannte. Hier hat sich die Band eher den ätherischen Klängen verschrieben, aber der Wiedererkennungswert ist dennoch gegeben, ja sogar groß, sobald der Gesang einsetzt. Schön! REVEREND BIZARRE - 'Doom Over The World' ist einer dieser langsam bratenden, massig walzenden, bärbeißigen Brecher, die Doom (unter anderem) definieren. Ein verfluchter Klassiker eben. Die Band ist ohnehin höchst interessant. Hier mal mit einer eingängigen Hymne, sonst auch gerne mal etwas ätzender, dorniger, garstiger, heftiger, schlurfender, schwefliger unterwegs. SPASTIC INK - 'A Wild Hare' zeigt, dass Virtuosität nicht zulasten der Verspieltheit und Hörfreude gehen muss, und diese schräge Querrhythmikkeit gepaart mit spaßiger Melodieseligkeit macht diese Fingerübung in Variationen über ein Thema durchaus unterhaltsam. Ist auf die komplette Länge dann doch etwas anstrengend, gefällt mir davon abgesehen prinzipiell aber ganz gut. ROCK GODDESS - 'Heartache' ist ein schlichter, geradliniger Hardrocksong, aber mit charmantem Zusammenspiel und guter Sängerin wird daraus ein eingängiges, intensives Stück. Durchweg solide! EMERSON, LAKE & PALMER - 'Jersusalem' ist typischer Erstgenerationen-Progrock, als man das klassische Rock'n'Roll-Instrumentarium erweiterte und kompositorisch zahlreiche Folkmusic-Einflüsse reinholte. Hier dann auch gleich ein (antik-)mittelalterliches Thema mit der "himmlischen" Stadt im Mittelpunkt des christlichen Weltbilds. Ja, doch, das hat was. BLUE MURDER - 'Valley Of The Kings' hat diese epische Hardrockigkeit, wie man sie auch bei LED ZEPPELIN und DIO häufiger findet. Midtempowalze. Ja, kann man schon machen, klingt halt schwer nach Achtzigerjahre-Mainstream-Metal. Geht klar, aber sorgt bei mir für keine Überraschungsvorteile mehr. Gute Taktik-Game-Beschallung für Dungeon-Crawler und andere Nerds bleibt es aber allemal. (Hübsches Free-to-play-PC-Spiel, by the way: Card Hunters. Wer Interesse hat, mag sich melden...). Dieser Heroen-Metal ist bei mir allerdings weitgehend außer Mode geraten. VENOM INC. - 'How Many Can Die' geht etwas mehr in die Richtung von SLAYER (oder auch SODOM) als ich es von einem VENOM-Abkömmling angenommen hätte. Kann ich mir ganz gut geben. Aber um so richtig zu fetzen, hätte ich mir noch eine zusätzliche Portion Chaos gewünscht. COMMUNIC - 'History Reversed' geht in eine ähnliche Richtung wie das BLUE MURDER-Stück. Das Soundbild ist mir hier etwas zu modern geraten. Das ist zwar längst nicht so anstrengend wie SABATON, aber so wirklich überzeugen kann es mich leider nicht. Wenn es schon Schwelgerei in ganz großen Gesten im Format pathetischer Großstatuen sein soll, dann bitte konsequent streng nach ganz alter Schule. Ganz schön viel Epik und Pathos in dieser Runde! Hat mir dennoch wieder ganz gut gefallen. Trios sind eben nicht bloß "halbe Bands", sondern müssen sich bei einer gewissen Qualität nicht vor mehrköpfigeren Kapellen verstecken.
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von Chavo89 » Mittwoch 27. Juli 2022, 11:34
Bevor es am Freitag in den Urlaub geht, darf es schon mit Gruppe 3 weitergehen. Perfekt! Und die Gruppe startet dann auch altbekannt mit den BEASTIE BOYS. Den Song mag ich und auch das Video ist kultig. Anderes von der Band stieß bei mir aber immer eher auf taube Ohren. Und so ganz richtig übertoll finde ich auch das hier nicht. Dafür nervt mich die Stimme zu sehr. Mit BIFFY CLYRO geht's altbekannt weiter. 'Biblical' ist sehr hübsch, ist aber bei weitem nicht mein Favorit auf dem Überalbum. Dafür ist der Refrain dann doch nicht stark genug und der Song insgesamt etwas zu poppig. Trotzdem sehr schön. CASTLE steht schon länger auf meiner gedanklichen To-Test-Liste. Hat sich bisher noch nicht ergeben. Jetzt aber endlich. Gefällt mir sehr gut. Mitreißend gesungen, feinstens gerifft, sehr ausdrucksstark geschrieben. Kommt irgendwann in die Sammlung. Den Namen HÜSKER DÜ habe ich auch schon oft gelesen und auch ich bin etwas überrascht über den Punk, der sich dahinter verbirgt. Läuft mir fantastisch rein gerade, das Gegröle. Da kann man bestimmt gut mitgrölen. Doch, das passt schon und wandert auch auf die Liste. Die IRON DOGS waren der Vorgänger von ICE WAR, das ja ein Soloprojekt wurde. Damals aber war man noch zu dritt unterwegs und hörte mehr als nur Mister Jo Capitalicide. Kommt passenderweise aus Ottawa, also durfte die Band sich auch so nennen. Ich feiere das ja total, weil es einfach nur schnell und hart und geil ist. Da dürfen die Töne auch mal völlig daneben liegen. Das muss sogar so sein. Und das Cover ist eh super. Der Nachfolger steht dem übrigens in nichts nach. Das JIMI HENDRIX-Video ist nicht mehr verfügbar, ich hab jetzt eine Liveversion von 1967 gehört. Bei aller Dankbarkeit für HENDRIX muss ich leider sagen, dass mich bisher noch nicht ein Ton von ihm wirklich gepackt hat. Geht mit bei diesem Song leider auch so. Das Solo ist ganz schön, alles andere ist mir etwas zu bluesig und blusig. Das hat Rüdiger schon ganz gut beschrieben, geht mir ganz genau so. NOMEANSNO kenne ich dann wieder gar nicht. Finde ich aber spitze. Das klingt ein bisschen wie NEW MODEL ARMY mit viel mehr Gitarre und Wut. Sehr geil. Mal wieder etwas schwieriger zu erwerben, was? PURE REASON REVOLUTION finde ich interessant. Mehr bisher nicht. Ich mag den Gesang und die Melodien. Es fehlt mir aber etwas an Widerhaken und Spannung. Finde den Sound auch etwas dumpf, das mag an YouTube liegen. So kann ich aber leider nicht so ganz darin abtauchen. Klappt vielleicht in der nächsten Runde besser. Ich mag ja gerne Thrash. Aber meistens nur so Weichei-Thrash mit Klargesang. SODOM war mir immer viel zu hart. Beziehungsweise - es gibt zu wenig Spannendes im Songwriting oder der Instrumentierung, als dass ich über den mir gar nicht passenden Gesang hinweg sehen könnte. Das gilt auch für diese letzte Kugel. Der Refrain ist schon ganz hübsch und das Geriffe gefällt mir auch, aber das reicht eben nicht, so lang hier so rumgeschrien wird. Tja, und dann kommt noch TULUS. Auch wenn ich inzwischen manchen BM-Bands etwas abgewinnen kann, mir letztens sogar ein Shirt einer Band dieses Genres gekauft habe, mit diesem bösen Sound kann ich nicht viel anfangen. Das wirkt auf mich so abweisend, wie es wahrscheinlich auch intendiert war. Das ist für mich ein sehr lärmendes Rauschen. Dabei nennt Rüdiger es sogar hörerfreundlich. Ich finde da nicht einen Ton, den ich gern vernommen hätte, so leid es mir tut.
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von Pillamyd » Mittwoch 27. Juli 2022, 12:14
Gruppe 3:
Beastie Boys – Sabotage: Habe ich überhaupt keine Meinung zu. Der Song hat etwas Treibendes. Mir persönlich fehlt da ein bisschen der Bezug zu. Ist jetzt nicht schlecht. Aber in meiner Wahrnehmung mit dem geschrammel schon etwas blutleer.
Biffy Clyro – Biblical: Eines der Entdeckungen durch das Forum. Ich bin zwar mit einem Album später zur Band gestoßen. Aber als das Album auf dem Tisch lag, war ich von Anfang an begeistert. Eines der Doppelalbum, dass wirklich sehr, sehr stark ist. Gleichen Songaufbau? Hmm…da hätte ich gern Beispiele. Ich hatte insgesamt 5 Songs in Petto gehabt, habe mich aber dann doch für was leichteres entschieden. Für mich ist der Refrain ein verdammt starker Ohrwurm. Auch sehr stark im Treibenden Songaufbau, der sich im „Oh, oh oh“ Chor dann völlig entfesselt. Live bestimmt eine Macht. Ende September kann ich das dann hoffentlich bestätigen.
Castle – Be My Ghost: Ui! Geil! Sängerin erinnert mich in den nicht so tiefen Lagen, des eh schon sehr tiefen Songs sogar teilweise an die Sängerin von „Sanhedrin“. Wow. Den Hauch von Retro in dem Song gibt den Song das gewisse Flair. Bester Part: Vor und währenddem Solo. Da wird Schwung erzeugt, der dann wieder in doomigen Gefilde übergeht. Doch, sehr cooles Ding!
Hüsker Dü – Broken Home, Broken Heart: Ich glaub ich verstehe was Martin mit der edleren Version meint. Ich glaube aber auch, dass es genau das ist was mich an dem Song so stört. Etwas zu sauber gespielt der vom Dreck im Gesang überzogen wird. Nicht ganz meine Baustelle. Da gibt es für meinen Geschmack besseren Punkrock.
Iron Dogs – Beyond The Blade: Man lernt halt nie aus. Das ist also der Vorgänger von „Ice War“. Bands aus Kanada haben ja zumeist einen Stein im Brett bei mir. Mit „Ice War“ konnte ich nie so richtig was anfangen. „Beyond The Blade“ klingt aber sehr speedig und puristisch. Hirn aus, Song an. Funktioniert.
Jimi Hendrix Experience – The Wind Cries Mary: Die Gitarre verzückt mich sofort. Eine riesengroße Lücke in meiner Sammlung. Das erste Mal als ich von Jimi Hendrix gehört habe, war als ich Anfing mich stark für die Musik zu interessieren. Irgendwann bekam ich auf VHS eine Doppelausführung des Woodstocks Festival, dass ich nur so verschlungen habe und ich im Zuge dessen, den Auftritt von ihm auf diesem Video gesehen habe. Später war das sogar ein Thema in meiner mündlichen Prüfungen zum Realschulabschluss. Na ja, jedenfalls. Sehr lässiger, psychedelischer Song. Mir gefällt die Attitüde einfach.
NoMeansNo – The Tower: Auch noch nie gehört. Aber ja, der Pille, dem alles Gutfinder, gefällt auch das. Puristisch, ungestüm und eindringlich. Wann auch immer ich mich entschlossen habe diesen Sound zu mögen. Aber der Fundus ist riesig und ich hätte gerne mehr solche Entdeckungen. Super!
Pure Reason Revolution – Bullits Dominae: Oft gelesen von der Band. Nie reingehört. Also dann halt jetzt. Ruhiges Ding. Und genau das gleiche Problem wie mit vielen anderen Bands die im alternativen progressiven Rock rumtingeln. Meist sogar liegt das auch an dem Jammergesang vieler. Der Song ist gefühlt ewig lang und schwimmt immer in der gleichen Suppe ohne auszubrechen. So auch hier. Sorry, aber das kommt nicht an mich ran.
Sodom – My Final Bullet: Schade, dass es kein anderer Song der Band in die Auswahl geschafft hat. Auch wenn ich mit Abstand die „Epitome Of Torture“ höre und für gut befinde so fällt das für mich wohl in die schwächste Phase der Band. Dieser Einfluss aus melodischem Death Metal, der auch im Gesang vom Ripper ordentlich durchdringt hat mir noch nie so gut gefallen. Wenn Sodom und Death Metal Einflüsse, dann die „Tapping The Vein“.
Tulus – Menneskefar: Hat Rüdiger den Song nominiert? Ich hatte nämlich den gleichen Song in der erweiterten Liste drin. Ein Nachrücker bei mir war aber ein anderer Song, wenn ich das richtig im Kopf habe. Tulus ist eines der Entdeckungen der letzten Monate. Haut voll auf die Zwölf. Ist getrieben von Brachialem und dem Rasiermessergitarren. I like it very much. Die drei Alben, die ich besitze – also die ersten drei - sind durchgehend eine Bank. Interessant die Entwicklung auch von Album 1 zu Album 3. Ich kenne die anderen Alben noch nicht, aber für mich ist das fast schon die Perfektion in der Diskographie. Die 27% Bewertung auf metal-archives stört mich so dermaßen, dass ich gewillt bin, selbst ein Review zu schreiben mich dort anzumelden und den Wahnsinn, der dort steht aufzuwerten.
Ganz schön interessanter Gruppe, die für mich tolle Überraschungen parat hält. Gefällt mir bis jetzt fast am besten. Einfach weil es total spannend daherkommt. Top!
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von Chavo89 » Mittwoch 27. Juli 2022, 14:45
Und gleich noch die Gruppe 4:
BEWITCHER ist mir öfter schon mal über den Weg gelaufen. Ich denke bei dem doomigen Logo immer, dass mir das bestimmt gefällt, nur um dann festzustellen, dass es mir doch zu schwarz ist. Der Bandname ist eben so nichtssagend, dass ich ihn immer wieder vergesse und dann jedes Mal aufs Neue merke, dass das gar kein Doom ist. Nunja, egal. Der Song ist schon cool, schöner, sehr fett produzierter Speed Metal eigentlich, nur der Gesang verträgt sich nicht so mit meinem Gehör.
BLUE MURDER kenne ich dagegen noch gar nicht. Ist dabei aber ja sehr prominent besetzt. Mir ist das etwas zu mainstreamig, ehrlich gesagt. Einzelne Teile des Stücks lassen mich immer wieder aufhorchen, aber der große Aha-Effekt bleibt leider aus. Dafür sorgt eher das Video inklusive beinahe lächerlich großem Drumset.
Dagegen besteht das COMMUNIC-Debüt ja quasi allein aus Aha-Momenten. 'History Reversed' ist zwar der schwächste Song auf dem Album, aber immer noch gigantisch. Auch 17 Jahre später noch.
Mit ELP habe ich mich schon etwas näher befassen können. Hätte ich auch fast nominiert. Aber sicher eher etwas von der Mussorgsky-Bearbeitung, weil die mich doch deutlich mehr anspricht, als die anderen Alben, die doch teilweise gewisse Längen haben und nicht so ganz mitreißen können. Wobei mir "Brain Salad Surgery" aber noch sehr gut gefällt. 'Jerusalem' plätschert herrlich.
MOTÖRHEAD ist eh immer super. Der bandnamengebende Titel eben auch. Toller Ohrwurm und ein wunderbarer Banger.
REVEREND BIZARRE ist eh immer super. Ich liebe diesen poppigsten Song der Band, jeder andere wäre vielleicht auch überfordernd in diesem Turnier. Toller Ohrwurm und ein wunderbarer Banger. Perfektion.
ROCK GODDESS gefällt mir jetzt auf den ersten Hör besser als das, was ich auf den ersten Hör von dieser anderen Band kenne. Etwas stampfig, dafür aber mit viel Gefühl vor allem im Gesang und dem gewissen Dreck, den diese Musik braucht. Cool.
SPASTIC INK ist mir natürlich ein Begriff. Ich glaube, Jakob ließ auf der Rückfahrt von einem Redaktionstreffen irgendsoeine komische Jarzombek-Mucke mal laufen (war vielleicht auch BLOTTED SCIENCE...), ich bekam jedenfalls sehr schnell Kopfschmerzen. Das hier ist ja schon beinahe eingängig. Zumindest kann man hier Melodien folgen. Ist mir trotzdem zu anstrengend und da ich weder Musiker noch Mathematiker bin, würde ich es wohl nie freiwillig hören.
Das erste VENOM INC.-Album habe ich sogar, habe ich vor Jahren irgendwo mal günstig mitgenommen, weil es mir im Soundcheck gut gefiel. Glaub ich. Das lief hier vor einigen Wochen nochmal und kam schon längst nicht mehr so gut an. 'Dein Fleisch' fand ich cool, ansonsten rauschte es an mir vorbei. Geht mir mit diesem neuen Song sehr ähnlich.
Von YOB kenne ich nur den Namen. In meiner Assoziation ist das so moderner Brüll-Sludge. Ich bin gespannt, ob das zutrifft. Das laaaange Intro ist schon mal sehr stimmungsvoll, der Ausbruch in Minute 4 kommt genau zur richtigen Zeit und danach ist es richtig schön intensiv und einnehmend. Der erste Brüller in Minute 6 bestätigt meine Ahnung. Wobei es doch eher weniger Sludge ist, das ist schon eher Stoner-Doom. Aber die Übergange sind ja fließend. In Minute 7 kommt dann sowas wie Gesang. Kein Gebrülle, eher verwaschenes Gepresse. Puh, naja. Die Musik hätte definitiv bessere oder wenigstens besser produzierte Vocals verdient. Ich bin zum Schluss etwas ratlos, ob ich das nun toll fand oder nicht. Vielleicht verrät es mir ein Durchgang in der nächsten Runde.
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von Jens Wilkens » Mittwoch 27. Juli 2022, 19:56
Gruppe 4: Ich überspringe Gruppe 3 in der Diskussion, da sie mir insgesamt deutlich weniger zusagt als diese Hammergruppe hier. Es werden leider sehr gute Songs die Vorrunde nicht überstehen. 01. Communic - History Reversed Einfach ein fabelhafter Song. Für mich ein Kandidat für das Finale. Rühmt sie mit hohem Preis! 02. Bewitcher - In The Sign Of The Goat Der Song kann auf ganzer Linie überzeugen; toller Groove, perfekte Produktion und eine fiese Stimme. 03. Emerson, Lake & Palmer - Jerusalem Der Text von William Blake gehört natürlich zu den bekanntesten englischen Gedichten. Auch heute noch faszinierend. Hörenswert auch die Version des Songs von Bruce Dickinson und Ian Anderson in der Canterbury Cathedral. https://www.youtube.com/watch?v=YTgZatpr1L804. Blue Murder - Valley Of The Kings Sehr, sehr gut gemachter 80s AOR. Man darf nur nicht das Video dazu schauen. Aber der Song hat Klasse. 05. Reverend Bizarre - Doom Over The World Ein erstklassiger Doom-Brecher. Etwas räudiger als andere Vertreter des Genres, aber mit einer eigenen Doom-Interpretation. 06. Rock Goddess - Heartache Ehrlicher Rock-Song, der mir wirklich sehr gut gefällt. Muss ich mir merken. 07. Motörhead - Motörhead Dass ich einen alten MOTÖRHEAD-Song auf die Nr. 7 setzen muss, hätte ich nicht gedacht. Die Gruppe ist einfach zu stark. Starke Punk-Vibes in dieser Version. 08. Spastic Ink - A Wild Hare Als WATCHTOWER-Fan müsste ich das eigentlich höher einsortieren. Ron entlockt seiner Gitarre schon unglaubliche Dinge. Ich respektiere das musikalische Können, würde mir das Album aber nicht zulegen. 09. Venom Inc. - How Many Can Die Guter Thrasher, der wahrscheinlich von Kenni kommt. 10. Yob - Adrift In The Ocean Der Beginn ist vielversprechend, danach kann ich mit dem Song nicht mehr ganz so viel anfangen. Aber beileibe nicht schlecht. Frage an die Nerds: Wurden die Logos von BEWITCHER und REVEREND BIZARRE von derselben Person entworfen?
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Jens Wilkens
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