Schwarze Federn 2022?

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Schwarze Federn 2022?

Beitragvon Pillamyd » Montag 9. Januar 2023, 00:18

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Kurz zu "Ratcatcher":

Das war genau das, was ich gemeint habe, als ich gesagt habe, dass die Wahl des Genres und der musikalischen Stilmittel bei GWAR dem lyrischen Konzept und der Message des Songs untergeordnet wird. Hier geht's um den Rattenfänger, der den Leuten ihre Kinder abspenstig macht und sie entführt, und deshalb ist es ziemlich passend hier eine typische, bubblegum-poppige Teenie-Surfpunk-Nummer draus zu machen. How else could he lure them into his basement?



Das mag durchaus spannend an der Band sein. Ist das immer so? Sorry, wenn ich so doof frage. Aber ich kann mir vorstellen, dass mir da etwas geradlinigeres fehlen würde. So auf Albumlänge und auch übergreifend.
Danke für die Erklärung, aber ich bin mir nicht sicher ob ich diesen Bezug wirklich verstehe. Vielleicht geht mir da der Humor dann ein bisschen ab für.

Aber wie gesagt, den anderen Song fand ich super. Aber ich will da auch gar nicht voreilig urteilen. Dafür kenne ich das ja zu wenig. Es hat mir ja auch nur der Song als Song an sich nicht gefallen.
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Re: Schwarze Federn 2022?

Beitragvon Rüdiger Stehle » Montag 9. Januar 2023, 00:37

Pillamyd hat geschrieben:
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Kurz zu "Ratcatcher":

Das war genau das, was ich gemeint habe, als ich gesagt habe, dass die Wahl des Genres und der musikalischen Stilmittel bei GWAR dem lyrischen Konzept und der Message des Songs untergeordnet wird. Hier geht's um den Rattenfänger, der den Leuten ihre Kinder abspenstig macht und sie entführt, und deshalb ist es ziemlich passend hier eine typische, bubblegum-poppige Teenie-Surfpunk-Nummer draus zu machen. How else could he lure them into his basement?



Das mag durchaus spannend an der Band sein. Ist das immer so? Sorry, wenn ich so doof frage. Aber ich kann mir vorstellen, dass mir da etwas geradlinigeres fehlen würde. So auf Albumlänge und auch übergreifend.
Danke für die Erklärung, aber ich bin mir nicht sicher ob ich diesen Bezug wirklich verstehe. Vielleicht geht mir da der Humor dann ein bisschen ab für.

Aber wie gesagt, den anderen Song fand ich super. Aber ich will da auch gar nicht voreilig urteilen. Dafür kenne ich das ja zu wenig. Es hat mir ja auch nur der Song als Song an sich nicht gefallen.



Nun, ich denke, dass die Band hier mit dem Image spielt, dass nach der PMRC (alte Freunde GWARs) ja die ganzen bösen, satanischen Rockbands nur der Kinder Seelen wollen. Und der Rattenfänger von Hameln verführte die Kinder der Stadt ja mit lieblicher Musik und entführte sie aus der Stadt. Also spielen sie einen Song, wie er frühpubertären Kids gefallen könnte, nehmen sie mit, sperren sie im Keller ein und da bleiben sie bis sie als Erwachsene willenlose GWAR-Sklaven ("Bohabs" genannt) werden: https://www.urbandictionary.com/define.php?term=Bohab

Ich sag mal so, ich finde schon, dass die meisten GWAR-Scheiben irgendwo einen roten Faden haben, und dass es im Albumkontext auch gar nicht stört, dass mal ein Song in diese oder jene stilistische Richtung ausschlägt, die jetzt nicht unbedingt zu 100% den GWAR-Stil repräsentiert, wenn die Story es erfordert. Das ist aber schon im Rahmen und nicht so, dass wir jetzt auf einem Album 12 Songs aus 12 unterschiedlichen Genres haben. Man hält sich halt die Option offen, auch mal einen Funk-Part, einen Death-Metal-Part oder auch Big-Band-Bläser einzubauen, wenn das zur Story passt. Aber die stilistischen Grundlagen sind im Wesentlichen schon Thrash Metal, Hardcore, Punk.
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Re: Schwarze Federn 2022?

Beitragvon Rüdiger Stehle » Montag 9. Januar 2023, 01:47

So, noch eine fürs ausgehende Wochenende. Mal sehen, wie viel Zeit ich in der kommenden Woche habe.

Bild

DESTRUCTION "Diabolical"

Die neue DESTRUCTION ist für mich tatsächlich eine Überraschung des vergangenen Jahres, denn ich hätte nicht damit gerechnet, dass mich das Album so abholt. Das aus mehrerlei Gründen: Zum einen hat sich bei mir nach der sehr willkommenen Reunion doch recht bald die Euphorie ein bisschen abgekühlt. Klar, Destruction war schon immer gut, aber mit dem dritten Post-Reunion-Album ging mir ein bisschen der Spirit verloren, der Abwechslungsreichtum, die Spannung. Außerdem war mir die eine oder andere Produktion zu sehr auf High Octane. Hinzu kommt, dass "Diabolical" die erste DESTRUCTION-LP aller Zeiten ohne Mike Sifringer ist. Dabei war er für mich Sympathieträger, Identifikation und Urgestein der Band schlechthin; und außerdem eben ein Weltklasse-Gitarrist. Dann noch der Wechsel zu Napalm Records, nicht unbedingt bekannt für lebendige, erdige Produktionen... kurz gesagt: Ich war sehr skeptisch, was das wohl werden würde, mit "Diabolical".

Die Entwarnung kam jedoch schon beim ersten Durchlauf und hat sich mit jedem weiteren Spin mehr und mehr bestätigt. Das Album klingt weit weniger ballerig als die eine oder andere Schote der letzten 20 Jahre, das hat der V.O.Pulver super hingezwirbelt; Schmier klingt auch vielseitiger und melodischer als auf manch anderem Album, was ein echter Bonus ist, das Gitarrenspiel ist vielseitig und fängt den DESTRUCTION-Spirit sauber ein, auch wenn ein Mike natürlich nicht leicht zu ersetzen ist. Es könnte daher durchaus die beste Scheibe der Südbadener seit gut 20 Jahren ("The Antichrist" war damals aktuell) sein, und das ist dann doch eine echte Hausnummer, wenn man bedenkt, aus welcher Situation sie geboren wurde.

Echter, in dieser Form völlig unerwarteter Ohrenöffner und ein Top-Level-Kandidat für die heurigen Jahrescharts.

:dafuer:


Die Hörproben:
https://www.youtube.com/watch?v=-62qSa5efOo - 'State Of Apathy'
https://www.youtube.com/watch?v=iUVwkrqt7n4 - 'No Faith In Humanity' => HAMMER!
https://www.youtube.com/watch?v=7_gFJnmB12M - 'Diabolical'
https://www.youtube.com/watch?v=48ZifgyWuUw - 'Tormented Soul'
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Re: Schwarze Federn 2022?

Beitragvon Pillamyd » Montag 9. Januar 2023, 11:35

Gute Scheibe!

Die anfängliche Skepsis hatte ich auch. "Destruction" ohne Mike. Eigentlich kaum vorstellbar und dann hauen die tatsächlich so ein Brett raus. Vor allem Damir hat der Band noch einmal frischen Wind eingehaucht, wie ich finde. Ich habe auch das Interview mit Schmier hier für äußerst sympathisch empfunden, wie er über die Trennung sprach. "Diabolical", also der Song, ist für mich der beste Titel auf dem Album. Für einen Top Platz hat es zwar nicht gereicht, aber ich finde die Scheibe trotz allem sehr hörenswert. Auch und vor allem für die, die "Destruction" gern haben, aber mit den letzten Jahren nichts anfangen konnten. Sei es wegen des Ballersounds oder wegen der songwriterischen Stagnation. Ich möchte auch nicht sagen, dass sie sich hier neu erfinden. Aber es klingt frischer, gekonnter und mehr aus dem Bauch heraus.

Ich bin trotzdem froh, die Band ein erstes und wohl auch letztes Mal mit Mike gesehen zu haben.
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Re: Schwarze Federn 2022?

Beitragvon Kenneth Thiessen » Montag 9. Januar 2023, 15:35

Die "Diabolical" hat es bei mir auf den zehnten Platz geschafft - ist eine super Scheibe geworden. Einige richtig starke schnelle Songs wie der Titeltrack, 'No Faith In Humanity' oder 'Servant Of The Beast', aber auch sehr gelungene Midtempo-Groover wie 'Repent Your Sins'.
Ich hatte erstmal gar nicht mitbekommen, dass Mike im Vorfeld des Albums die Band verlassen hat, bzw. wusste ich auch gar nicht, dass er so wichtig war. "Diabolical" war sozusagen mein Einstieg mich intensiver mit der Band auseinanderzusetzen.
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Re: Schwarze Federn 2022?

Beitragvon Rüdiger Stehle » Montag 9. Januar 2023, 15:40

Jo, Mike war Gründungsmitglied und bis dahin tatsächlich das einzige Mitglied, das auf allen Veröffentlichungen der Band zu hören war.
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Re: Schwarze Federn 2022?

Beitragvon Rüdiger Stehle » Montag 9. Januar 2023, 17:30

Ich sortiere mal ganz grob, was ich bisher gelistet habe, nach Wohlgefallen, bevor ich weiter mache im Text.

Wichtig dabei: Die Reihenfolge ist nicht in Stein gemeiselt, und jedes der genannten Alben finde ich mindestens "gut".

Alben:
Spitfire - Nightmares
Voivod - Synchro Anarchy
Destruction - Diabolical
Undertow - Bipolar
Firephoenix - Firephoenix
Morrigan - Anwynn
Dark Funeral - We Are The Apocalypse
Drudkh - Vsi Nalezhatj Notshi
Grave Digger - Symbol Of Eternity
GWAR - New Dark Ages, The


EPs:
Riptide - Masters Of The Apocalypse
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Re: Schwarze Federn 2022?

Beitragvon Pillamyd » Montag 9. Januar 2023, 23:12

Ich finde es unglaublich toll, wie viel da von dir kommt. Gerade weil du eine Phase des wenigen Hörens gehabt hast. Und dass die Reihenfolge eben "egal" ist, kann befreiend sein. Ich weiß nicht ob es dir da so geht. Mir ging es so.

Wenn du das schon zusammenfasst. Vor allem folgende Sachen:
Voivod
Spitfire
Firephoenix
Drudkh
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Re: Schwarze Federn 2022?

Beitragvon Holger Andrae » Dienstag 10. Januar 2023, 00:22

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Unbeschwert und unsortiert? Ja, gute Idee. Ich denke, dass ich nach und nach immer wieder eines der Alben posten werde, während ich sie rekapituliere und nochmal höre. Denn immer wieder hab ich dann doch Lust darauf, Musik zu hören. Seit ich diesen Thread eröffnet habe, liefen tatsächlich schon ein paar 2022er-Werke zwecks passage en revue. Auffällig ist dabei, dass dieses Jahr vor allem Dinge in den Player zu streben scheinen, die ich in den meisten Jahren eher unter ferner liefen einsortieren würde. Mit einem solchen Beispiel will ich die Rückschau auch beginnen:

Bild
GRAVE DIGGER "Symbol Of Eternity"

Jau, den Reigen eröffnet der Onkel Reaper mit seinen Grabschauflern, und so sehr ich die Band schätze, so selten war sie am Ende eines Jahres in meinem Top-20 oder gar Top-10 vertreten. Zuletzt wohl anno 2001, also vor mehr als 20 Jahren, und so ist auch "Symbol of Eternity" sicher kein völliger Überflieger. Neun oder zehn Punkte kann ich dafür nicht vergeben, als "soon to be classic" kann ich es erst recht nicht einordnen, und ich denke sicherlich nicht, dass die Band damit "Tunes Of War", "Heavy Metal Breakdown" oder auch meinen persönlichen Geheimtipp "The Grave Digger" übertreffen oder egalisieren würde.

Ich habe aber beim Hören zum damaligen Soundcheck 08/2022 unmittelbar festgestellt, dass diese spezielle Scheibe öfters zurück in den Player strebte als die beiden Scheiben jenes Monats, die ich höher bewertet habe (Sigh und Blind Guardian). Sie läuft mir einfach gut herein, und ich mag die Refrains sehr gerne. Natürlich kann man sicherlich über den einen oder anderen Punkt berechtigt streiten, wie etwa die lyrische Konzeptwiederholung um das Templerthema, die Produktion, die Lyrics bzw. deren Aussprache. Das ist alles richtig.

Trotzdem hat mich die Scheibe mehr gepackt als die letzten zwei oder drei Alben. Das kann zum Teil auch an der momentanen Stimmung liegen, die etwas mehr in Richtung Teutonenstampfeuphorie geht, als dies in anderen Jahren der Fall war, doch ich finde, dass die Stimmung, der Sound und das lyrische Konzept hier ganz gut zusammenpassen, was für mich in Summe zu einem Album führt, das etwa im Mittelfeld Grave Digger'schen Werkelns anzusiedeln ist. Deutlich hinter den besten Alben, aber absolut auf Augenhöhe mit den meisten, und auch vor dem einen oder anderen.

Für 2022 habe ich es tatsächlich als eines der unterhaltsameren Alben im Kopf.

https://www.youtube.com/watch?v=ZeKI2cDM23o - Hell Is My Purgatory
https://www.youtube.com/watch?v=WAvZkNGTU3M - King Of The Kings


Finde ich natürlich grundsätzlich gut, dass Du hier eine lose Ansammlung der Platten vorstellen willst, die Dich begeistern konnten. Vielleicht ist da auch noch was für mich dabei.
Bei den Bolzen-Buddel-Boys bin ich allerdings beim Gesang raus. Musikalisch ist das natürlich schon gemachter Oldschool-Teutonen-Metal, allerdings fehlt mir hier das Besondere ... wenn man vom Gesang absieht. 8-) Ich war ja in den 80ern schon eher in Übersee unterwegs, wenn es um musikalische Unterhaltung ging und diese beiden Songs zeigen leider genau, weshalb. Handwerklich gut, auf kurze Distanz auf mitreßend, aber dann ist es mir doch zu bieder.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: Schwarze Federn 2022?

Beitragvon Holger Andrae » Dienstag 10. Januar 2023, 01:35

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Danke dir für das Feedbeck. Freut mich immer, wenn was zurück kommt. Gerade bei Grave Digger weiß ich ja, dass gerne mal Leute mit den Augen rollen, aber für mich ist und bleibt das eine so originelle wie gute Band. Klingt halt wie keine andere, und unkreativer als viele andere finde ich sie auch nicht. Dass ein wenig Schema-F einreißt, ist bei Bands dieser Releasefrequenz und dieser Lebensleistung ja leider normal, aber auch kaum vermeidbar.

Noch lange nicht so altgedient, und daher sicher auch noch deutlich frischer ist meine nächste Nominierung:

Bild
SPITFIRE "Nightmares"

Ich habe ja gesagt, dass ich gar keine Ahnung habe, was meine Highlights des Jahres 2022 sein könnten. Das war ein kleiner Schnellschuss, denn ganz weit oben im Ranking wird ganz sicher dieses Album hier sein. Gut, ein ganz kleines bisschen voreingenommen bin ich, so lange, wie ich die Jungs aus Karlsruhe schon verfolge, und sie konnten mich immer abholen, aber ohne Wenn und Aber: "Nightmares" ist ein echter Brecher.

Ich finde, dass man traditionellen 80er-Style Speed/Thrash einfach nicht besser und frischer machen kann. Der Stil birgt immer die Gefahr, dass man ein Album eintütet, das 10 Songs im gleichen Upspeed-Tempo und räudigem Sound aufbietet, die sich stilistisch irgendwo zwischen Exciter, frühen Metallica und frühen Running Wild einsortieren lassen.

Diese Einflüsse gibt es natürlich auch bei SPITFIRE, doch mit "Nightmares" machen die Jungs so vieles so viel besser. Besser als sie selbst auf den bisherigen Scheiben, aber eben auch besser als die meisten Mitanbieter, weil man einfach die typischen Fettnäpfchen vermeidet, die einen zum hundertsten guten aber generischen Speed-Geschwader machen. Das gelingt dadurch, dass die Band a) genug veschiedene Einflüsse, Songtypen, Stimmungen und Tempi aufbietet, um dafür zu sorgen, dass eben nicht 9x "der schnelle Song" auf der Scheibe ist, sondern 9 individuelle Tracks mit eigenem Chrakter. Außerdem ist b) der Sound transparent, differenziert und dynamisch, sowie die Band c) so tight eingespielt, dass man dem Album einen ausgeprägten Livecharakter abnimmt. Hier hat man einfach seine Hausaufgaben gemacht und abgeliefert.

Für mich jedenfalls bisher einer der Topkandidaten auf mein Jahrestreppchen.

Mein (Sehr-)Langform-Review findet ihr hier:
https://powermetal.de/review/review-Spi ... 39746.html

Und die Hörproben hier:
https://www.youtube.com/watch?v=I5Kba2Rp2ug - 'Nightmare' (feat. Francis Tobolsky of WUCAN)
https://www.youtube.com/watch?v=UNLL2AbtNlo - 'To Take A Life'



Das gefällt mir ewartungsgemäß ziemlich gut. Schöne Oldschool - Geschrote mit dem nötigen Pfeffer im Schritt. Die Riffs sind schön gRIFFig und der Sänger kann hoch. Mag ich.
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