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von Rüdiger Stehle » Dienstag 17. Januar 2023, 13:11
Feamorn hat geschrieben:Ach ja, ganz vergessen: Rüdiger Stehle hat geschrieben:@Jesper: Jede Band, an der er mitgewirkt hat, war mit ihm besser als ohne ihn.
Ich nehme an, Du meinst Hammerfall?  (Da würde ich wohl auch zustimmen.  ) Oder war da noch mehr?
Hammerfall, In Flames, Sinergy. Wobei er bei Hammerfall ja beim Debüt schon nicht mehr offiziell mit dabei war, aber immerhin zwei Drittel der Songs geschrieben hat.
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Rüdiger Stehle
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von Feamorn » Dienstag 17. Januar 2023, 13:13
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Feamorn hat geschrieben:Ach ja, ganz vergessen: Rüdiger Stehle hat geschrieben:@Jesper: Jede Band, an der er mitgewirkt hat, war mit ihm besser als ohne ihn.
Ich nehme an, Du meinst Hammerfall?  (Da würde ich wohl auch zustimmen.  ) Oder war da noch mehr?
Hammerfall, In Flames, Sinergy. Wobei er bei Hammerfall ja beim Debüt schon nicht mehr offiziell mit dabei war, aber immerhin zwei Drittel der Songs geschrieben hat.
Ach, Sinergy hatte ich nicht mehr auf dem Schirm. Wobei ich da glaub ich auch kaum was gehört hab, nur damals bei Release ein paar Stücke vom Debüt, denke ich. Das war die Zeit, als ich noch gut wählen musste, wo das Taschengeld landet, daher gab das da nie ein Investment meinerseits.
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von Pillamyd » Dienstag 17. Januar 2023, 13:25
Satan:Yeah! Eine Überschneidung in den Top 10. Wunderschönes Album. Und unbedingt die Empfehlung dich rückwärts durchzuarbeiten. Dir werden auch sicherlich die letzten 3 Alben munden. Zur Zeit gibt es auch die erste Neuauflage einer CD von "Suspended Sentence". Auch absolut zu empfehlen. Zwar mit anderem Sänger, beim Namen Michael Jackson, aber auch wundervolles Teil. Dürfte dir was sagen, wenn du die "Pariah" hast. Ich suche die Alben ja händeringend. Aber bis jetzt stehen sie nur als Download zu Verfügung und es sieht auch nicht so aus, als würde da demnächst ein Release anstehen. Schade... "Tanith" wollten heuer eigentlich auch mit einem neuen Album um die Ecke kommen. Mal schauen, was sich da dieses Jahr tut. Ich schwärme immer noch von dem Liveauftritt. Hammers Of Misfortune:Mit der gesamten Band wollte ich mich schon sehr lange beschäftigen. Bei dem Album war ich jetzt halt leider zu spät. Sonst hätte ich mir die auch gegönnt noch. Da ich gerade auf schrägen Sound ziemlich abfahre, hätte ich dem Album eine Chance eingeräumt. Die drei verlinkten Songs, lassen meine Vermutung bestätigen. Aber ich finde das superspannend. Gerade "Aggressiive Perfection" finde ich wunderbar. Jetzt bin ich gespannt was auf dem zweiten und ersten Platz gesetzt ist. Vorstellungen? Ich habe absolut keinen Schimmer. Aber ich hab bock. Ganz toller Thread im Übrigen!!! 
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von Havoc » Dienstag 17. Januar 2023, 20:06
Jetzt bin ich gespannt was auf dem zweiten und ersten Platz gesetzt ist. Vorstellungen? Ich habe absolut keinen Schimmer.
Ich habe denke ich einen Schimmer....G und L? 
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von Feamorn » Dienstag 17. Januar 2023, 20:10
Havoc hat geschrieben:Jetzt bin ich gespannt was auf dem zweiten und ersten Platz gesetzt ist. Vorstellungen? Ich habe absolut keinen Schimmer.
Ich habe denke ich einen Schimmer....G und L? 
Ich wollte schon sagen, dass ich dachte, dass ich da schon einiges erwähnt hatte zuletzt... 😅 Hoffe, es enttäuscht dennoch nicht. 
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von Feamorn » Dienstag 17. Januar 2023, 20:12
Pillamyd hat geschrieben:Jetzt bin ich gespannt was auf dem zweiten und ersten Platz gesetzt ist. Vorstellungen? Ich habe absolut keinen Schimmer. Aber ich hab bock. Ganz toller Thread im Übrigen!!! 
Danke 🤭 Und ja, die letzten Satan werde ich auf jeden Fall mal angehen.
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von Feamorn » Dienstag 17. Januar 2023, 21:18
Platz 2 Lorna Shore - Pain RemainsAls kurze Vorwarnung, ich bin bisher quasi noch gar nicht dazu gekommen, mich mit den Inhalten der Lyrik zu befassen, ich weiß, dass da sehr ernste Themen aufkommen, die unter Umständen im krassen Kontrast zu den Gefühlen stehen könnten, die ich hier im folgenden bei meinem Erleben der Musik beschreibe. Nur zur Einordnung. (Die Musikvideos haben nicht umsonst teils eine Content-Warnung vorab...)Ich fühle mich tatsächlich noch immer etwas genötigt, Abbitte zu leisten. Das Universum, oder zumindest YouTube  , haben echt lange versucht, mich an die Band, zumindest seit Will Ramos dabei ist, heran zu führen. Ich habe das jedoch, mal wieder, gekonnt ignoriert, da ich dachte, dass ich hier irgendwelchen 08/15-Core bekommen würde, der mich in über 90% der Fälle, erfahrungsgemäß, nicht interessiert. (Dabei hatte ich Will Ramos' Larynx-Aufnahme bei TheCharismaticVoice sogar teilweise gesehen, nur nie auf Musik geachtet und Elizabeths Analyse zu Sun//Eater auch nicht geschaut bislang.) Nun, was soll ich sagen, das war eine Fehleinschätzung meinerseits. Und wie. Oh boy...Ich muss einem Kumpel danken, der mir das Album kurz vor Weihnachten auf einer Geburtstagsfeier, in der Küche beim Glühweinkochen auf einem kleinen Bluetooth-Lautsprecher vorgespielt hat. Das hat mich trotz der widrigen Umstände derart gereizt, dass ich die Scheibe am selben Abend daheim noch bestellt habe. Schuld werden eindeutig die sehr deutlichen Symphonic Black Metal Elemente der Musik sein, in besagter Küche kamen mir Dimmu Borgir nicht nur einmal in den Sinn, und das höre ich auch heute noch so. Und ja, natürlich ist das auch extrem viel Deathcore-Raserei, aber am Ende ist der Sprung vom Blackened Death Metal zum Blackened Deathcore jetzt auch nicht derart gigantisch, das ich ihn als Fan von The Black Dahlia Murder*, nicht machen könnte, vor allem, wenn dann noch die Symphonic Elemente dazu kommen, ein paar Breakdowns verkrafte ich.  (*Die ich damals übrigens ebenfalls beinahe ignoriert hätte, da ich dachte, das sei Core (sind sie nicht, sondern, meist rasender, Melo Death).) Und ja, auf Will Ramos muss ich dann auch noch eingehen. Was der mit seinem Stimmtrakt anstellen kann, ist echt famos. Klar, das klingt teilweise mehr nach Tier als Mensch, aber genau für sowas holt man sich die Vokalakrobaten ja irgendwie auch an Bord. Und die Spannweite der Growls und Screams ist wahnsinnig toll! An ein paar der Schweine-Growls musste ich mich erst etwas gewöhnen, aber jetzt passt das für mich alles zu 110%. Als Ergebnis entsteht eine Art chaotische Epik, die für mich wirklich ihresgleichen sucht. Ich kann verstehen, wenn das ganze für viele Leute "zu viel" ist. Bei mir tritt bei manchen Chaoswalzen, wie auch hier, aber irgendein eine Art "Zen-Zustand" ein, dann surfe ich, mit der Melodie zum Festhalten, geradezu auf der "brachialen Krachwelle". Das sind für mich dann Momente höchster Verzückung, die ich bei manchem Black Metal, oder auch bei The Black Dahlia Murder und manchem anderen Death, und jetzt eben auch bei Lorna Shore erlebe. Und diese Zen-Momente sind für meine geistige Gesundheit echt Gold wert, was das Ganze für mich noch wertvoller macht, gerade zu dieser Jahreszeit und häufigen unschönen Phasen. Für mich ist das eines der besten extremen Metal-Alben der letzten Jahre, vielleicht überhaupt. So kann die Evolution in dem Bereich für mich gerne weiter gehen! Das Album lief beim Schreiben dieser Zeilen im Hintergrund, und ich hab mich immer wieder ertappt, dass ich mitten im Satz aufgehört habe zu Tippen und verträumt der Melodie nachsinnend in die Ferne gestarrt habe. Und verdamm' mich, aber gerade kam mir der Gedanke, dass hier so einige Passagen bei sind, die für mich mehr Epik versprühen als es Battlelore oder Blind Guardian auf ihren aktuellen Alben schaffen. Ganz großes, episches, meist rasendes, Kopfkino! Chapeau! Auch dieses Album hätte bei mir die Eins verdient. Wie eben die gesamte Top-3 dieses Jahr. (Und ein ganz klein wenig bedauere ich dennoch, es nicht doch ein höher hin gesetzt zu haben.) Beispiele: Bislang mein persönlicher Favorit, vermutlich, weil er mich gerade im langsamen Refrain an irgendein anderes Musikstück (ich vermute fast, was von Summoning?) erinnert, Into The Earth, Viele sagen, dass Sun//Eater herausragend ist, dem möchte ich auch nicht widersprechen. Bzw. doch, hier ist eigentlich alles herausragend.  Und nennen muss ich eben auch die Pain Remains Trilogie, die das Album abschließt, aber zusammen eben auf 20 Minuten kommt... I: Dancing Like Flames, II: After All I've Done, I'll Disappear, III: In A Sea Of Fire(PS: Ernie hat die Tage bei Krachmucker.tv übrigens auch ein Video zu Lorna Shore gemacht, weil er eben eigentlich auch keinen da Core mag. Ihm ist es zu lang, aber angetan ist er auch sehr.)
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von Feamorn » Dienstag 17. Januar 2023, 21:49
Platz 1 Ghost - ImperaUnd damit zum ultimativen Kontrast zu Platz 2. Ich denke, dass das hier kommt, war abzusehen. Wie bei den vorherigen Texten erwähnt, ich war hin und hergerissen, wer am Ende hier steht. Meine Hammers, Lorna oder eben Tobias. Am Ende habe ich Papa genommen. Einerseits willkürlich, andererseits war das Album das vergangene Jahr meine Konstante in Sachen Musik. Und dazu sind auf dem Album mehrere Songs, und einer ganz besonders, die mir schon ein paar mal wortwörtlich die Stimmung gerettet haben. Dieser eine Besondere ist Kaisarion. Wenn das Ding läuft, muss ich sofort lächeln, merke, wie sich alles entspannt und mein Geist zu schweben beginnt. Pure gute Laune für mich. Und wenn das keine Auszeichnung ist, was dann? Wir hatten die Tage ja an anderer Stelle schonmal einen kurzen Austausch. Auch ich warte im Grunde seit Meliora darauf, dass mich Tobias irgendwann stilistisch verlieren wird. Prequelle hatte mich nicht so ganz bekommen (dennoch natürlich ein tolles Album), und als gehört hab, dass es nur noch weiter in Richtung Stadion gehen soll, habe ich das schlimmste befürchtet. Nun, die Ankündigung war korrekt, und es stimmt auch, dass das im Grunde gar nicht mehr so recht meine Musik ist, aber aus irgendeinem Grund funktioniert das hier in dieser Form, von diesen Songwritern, mit diesen Musikern, noch immer perfekt für mich. Manchmal kann der schauspielerische "Akt" eben auch Stabilität geben. Ich habe neulich zufällig ein Reaction-Video eines Gitarrenlehrers gesehen, der Ghost bis dahin nicht kannte (das Live-Video zu "Mary On A Cross" bekam er dort zu sehen), und der hat es auf den Punkt gebracht: Ghost ist eine der seltenen zeitgenössischen Bands, die das Thema "Larger Than Life" noch auf die Kette bekommen. Da stehen eben nicht sechs oder sieben Musiker auf der Bühne einer Arena, sondern da steht Papa IV mit seinen namenlosen Ghoulen, die eine Messe abhalten. Und das kann Musik noch einmal verstärken. Und wenn es dann auf, zumindest oft, fast perfektes Songwriting trifft, wie bei diesem Album, dann wird eben das Endergebnis eben deutlich größer als die Summe seiner Teile. Auch Impera ist natürlich nicht perfekt, für mich gibt es ein kurzes Loch in der Mitte (Watcher In The Sky + Dominion) und die zweite Hälfte erreicht die Höhe der ersten nicht zu 100% (vor allem, weil Respite On The Spital Fields zwar toll ist, aber nicht an ein Finalstück wie Monstrance Clock o.Ä. heran reicht). Dennoch, auf Stücke wie Kaisarion, Spillways, Hunter's Moon oder auch Twenties möchte ich nie wieder verzichten. Ghost ist für mich, Stand 2022, DIE Stadionband aus dem (härteren?) rockigen Sektor. Tobias Forge einer der besten Songwriter (vermutlich Genreübergreifend). Beispiele: Ich bezweifle zwar, dass irgendjemand in unserem Genre das vergangene Jahr irgendwie komplett an Ghost vorbeigekommen sein könnte, aber egal. Kaisarion habe ich erwähnt, einer der besten Opener aller Zeiten (ja, es gibt auf der Platte vorher noch 90 Sekunden Intro). Ach, und mein Song des Jahres. Der für mich untypischste Liebling der Platte ist vermutlich Spillways, und trotzdem springe ich hierzu gerne mit Luftgitarre und Karaoke-singend durch die Wohnung. Boston's calling... Und dann ist da ein Vorab-Song, den ich erst gar nicht so recht mochte, der aber über die letzten Monate doch zu einem meiner Favoriten wurde, nämlich Hunter's Moon, für mich eines der "typischsten" Ghost-Stücke auf Impera. Und erwähnen muss ich Twenties natürlich. Wenn ich das richtig sehe, polarisiert der Song durchaus, denn er ist der untypischste auf der Platte. Und für mich eines der Highlights, dazu witzig und extrem pointiert auf die zeitgenößische Politik (natürlich insbesondere der USA), aber auch die indirekt aufgemachten Parallelen zwischen den 1920ern und jetzt treffen es für mich perfekt. Großartiges Teil!
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von Feamorn » Dienstag 17. Januar 2023, 21:54
Als Nachtrag noch meine Song-Top-10, wie hier beim Poll eingereicht.
01. Ghost - Kaisarion 02. Star One - Prescient 03. Lorna Shore - Into The Earth 04. Ghost - Spillways 05. Ghost - Hunter's Moon 06. Ghost - Twenties 07. Lorna Shore - Sun//Eater 08. Satan - Burning Portrait 09. Sisters Of Suffocation - Pay My Dues 10. The Halo Effect - The Needless End
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von Nils Macher » Dienstag 17. Januar 2023, 22:09
Selten ist meine Affinität zwischen einer #1 und #2 so unterschiedlich. Während die GHOST bei mir auch sehr hoch im Kurs steht, wie meine "Perlen" zeigen, so wenig kann ich mit LORNA SHORE anfangen. Das finde ich wirklich ganz schlimm. Übrigens: Bis auf 'Spillways' haben wir tatsächlich komplett verschiedene Lieblingssongs. Für meinen Poll habe ich immerhin 4 von 20 von der GHOST eingereicht.
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