|
|
Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.
von Pillamyd » Dienstag 24. Januar 2023, 09:55
Fates Warning | The Spectre Within Im laufe der Jahre habe ich noch nie so wirklich ausführlich etwas über das Frühwerk von „Fates Warning“ geschrieben. Für mich ist es Zeit dies zu ändern. Entschieden habe ich mich für „The Spectre Within“. Meinem liebsten Album mit John Arch am Gesang. Doch das war es nicht von Anfang an. Kennengelernt habe ich die Band nämlich mit Ray Alder am Gesang. So hat es noch eine Weile gedauert, bis ich zum alten Material gekommen bin. Und zunächst wollte das überall hochgepriesene „Awaken The Guardian“ bei mir einfach nicht zünden. Und so geschah es, dass „The Spectre Within“ die Brücke zu jenem Album geschlagen hat und in meinem Herzen einen besonderen Platz einnimmt. Jetzt wäre es ein Einfaches die Geschichte mit eine klassischen märchenhaften Spruch wie, und wenn er nicht Gehörlos wurde, hört er diese Alben heuten noch, zu beenden. Aber das wäre ja auch irgendwie zu einfach, oder nicht? Kinder, setzt euch. Aufgepasst! Die Glocken haben geschlagen. Auf geht’s mit der musikalischen Unterrichtseinheit! „The Spectre Within“ ist ein faszinierendes Werk, dass mich immer noch darüber erstaunen lässt, wie die Band mit dem zweiten Album einen solcher Sprung gelingen konnte. Dieses Album trägt den Wirt des ersten Albums mit sich, ist stark geprägt vom wahren US-Metal und verantwortlich für die Symbiose des Nachfolgers. Dabei beinhaltet dieses Album aus `85 so viel mehr als nur reinen US-Metal. Mag das Album noch, vor allem zu Anfang, rifflastig (was es definitiv ist) und gewöhnlich klingen und wirken, so steckt der Teufel nun mal im Detail. Mit jedem Durchlauf erschließt sich die Raffinesse jedes einzelnen Song. Diese Vielfalt an variantenreichen Kompositionen gelingt höchst selten in dieser Form. So bescheiden in der Ausführung und so wirkungsvoll in seiner gesamten Schönheit. John Arch drückt den ganzen Songs natürlich noch seinen Stempel auf. Ich kenne keinen anderen Sänger, der seine Stimme so anmutend und mit Bedacht einsetzt wie er. Dabei klingt er aber nie angestrengt und erzwungen. Dabei hat er eine ganze Menge zu tun. Nicht nur die Auf und Abs im Gesang selbst wirken wie Achterbahnfahrten. Die vertonten Lyrics sind dazu auch noch halbe Romane und müssen erstmal verpackt werden. So manch ein anderer Sänger wäre daran verzweifelt. Gilt übrigens auch für späte Werke, auf denen er mitgewirkt hat. Ich könnte jetzt ausschweifend über jeden einzelnen Song schwadronieren, diese huldigen und in die Luft heben. Aber ich schätze, das brauche ich gar nicht. Trotzdem möchte ich 3 Songs besonders hervorheben, die mir auch den Schlüssel in die Hand drückten, um die Schatulle zu öffnen in dem die Erhabenheit von „The Spectre Within“ aufbewahrt wird. Die gibt es tausendfach, man muss sich nur trauen. Aber zu den Songs: Da wäre zuallererst ein Song zu nennen, der sich um einen weiteren Song um den Titel „der Hit des Albums“ immer zu streiten versucht: „The Apparition“. Ach ja, der Gegenspieler heißt „Without A Trace“. Wenn man zum ersten Mal eine Kopfmassage mit diesem Gerät erfährt, das aussieht wie ein abgeschnittener Schneebesen, kann vielleicht nachfühlen, was der Song jedes Mal in mir bewirkt. Diese Erschütterung, wenn alle Synapsen durchzudrehen drohen. Herrlicher Song! Als nächstes möchte ich den Song „The Pirates Of The Underground“ nennen. Der fällt, wie ich finde, immer wieder etwas unter dem Radar, wenn es um das Album geht. Das fängt beim imposanten Anfang des Songs an. Die Gitarren geben unfassbares wieder. Dann bricht eine Pause ein und ein unersättlicher Groove hält Einzug und erklimmt immer weitere Höhen. Riffing par excellence. Der Bass macht mich in den schnellen Parts auch richtig fertig. Zu guter Letzt dann natürlich für mich einer der Besten Songs der Band überhaupt: „Epitaph“. Wie unfassbar stark kann man ein Album denn bitte abschließen, frage ich mich da? Mit was für einem Selbstbewusstsein ist eine Band in der Lage ein solches Epos zu schreiben? Mir will es nicht in den Kopf. Wer es bis dahin nicht begriffen hat, muss spätestens jetzt merken, dass da Genies am Werke sind. Wunderschön gezupfte Gitarren leiten den Song ein und treffen auf ablösende bedrohlich wirkendes Riffing. Ein blubbernder Bass und der Einsatz von Arch mit folgender Sangeskunst: „Isolation freezes my life, coldness grips my heart Trapped within a world, a world apart. Desolate am I, a tempest raging silently. Lost a barren soul adrift at sea.“Und dann kniet man ehrfürchtig nieder und bedankt sich im kleinen Kämmerlein still und heimlich für diese 11 Minutenlange Saga. So abwechslungsreich, so berührend, so unverzichtbar! Man mag es ahnen. Mit „The Spectre Within“ gelingt der Band mit dem zweiten Album eine sensationelle 10 Punkte Scheibe.
-

Pillamyd
- Metaller mit zu viel Zeit
-
- Beiträge: 14149
- Registriert: Freitag 19. Februar 2010, 22:44
von Pillamyd » Dienstag 24. Januar 2023, 10:03
Dødheimsgard | A Umbra Omega Ich muss zugeben, seit dieses Album rausgekommen ist, habe ich es wahrscheinlich keine zehn Mal gehört. „A Umbra Omega“ gehört wahrscheinlich zu den allerschwersten Brocken in meiner Sammlung. Kein Vergleich zu „Kronet Til Konge“ oder „Monumensial Possession“. Die ich übrigens erst Jahre später, nachdem ich „A Umbra Omega“ hatte zu schätzen gelernt habe. Eigentlich wollte ich es immer tunlichst vermeiden über dieses Album zu schreiben. Weil ich absolut nie wusste, wie ich dieses Album einordnen bzw. überhaupt mit meiner Art zu schreiben gerecht werden könne. Aber, man muss sich ja auch einfach mal selbst herausfordern. Um zu erfahren, warum das Album so ein heftiger Brocken ist, braucht man nur einen Blick auf die Tracklist zu werfen und die musikalische Ausrichtung der Band im Hinterkopf behalten. Die Songs haben (bis auf das Intro) alle eine Spannweite von 11-15 Minuten und sind vielleicht auch deswegen kaum zu greifen. Das ist avantgardistisch, dass ist an vielen Stellen virtuos, ja auch psychedelisch und sogar jazzig. Oder um es einfacher auszudrücken: Das Album ist seltsam. Es ist stürmisch und im atmosphärischen Sinne unbehaglich, aber auf eine lebendige, aber ruhige Art. Ein Album, das eher implodiert als explodiert. Und trotzdem kann „A Umbra Omega“ auch laut sein. Manchmal sogar so laut, dass es einige Stellen gibt, bei denen man sich sogar erschrecken kann. In 70 Prozent der Fälle ist das auf den Gesang zurückzuführen. Die Musik ist so unscheinbar, dass man nicht weiß, was als nächstes aus den Boxen dröhnt und wenn dann der Gesang wieder freigelassen wird, wundert man sich wie eben dieser sich innerhalb von wenigen Augenblicken in etwas verwandelt, von dem man nicht wusste, dass auch das geht. In den Gesang kann man so viel hineininterpretieren. Von dunkel bis verzweifelt, von Weltschmerz bis zum tiefsten Sarkasmus höre ich da alles raus. Das ist mit Worten kaum zu beschreiben. Das muss man einfach hören. Mein Lieblingsstück auf dem Album ist „The Unlocking“. Wahrscheinlich ist das sogar der zugänglichste Song auf dem Album. Trotzdem passiert hier immer noch eine ganze Menge. Der fühlbar mit schmerz gesungene Part, wenn das Klavier seine Dienste vollzieht, ist für mich eines der „Aha“-Momente auf diesem sonst so undurchdringlichen Album. Dieser Moment lässt sich darauf zurückschließen, dass ich gerade bei diesem Part immer wieder aufs Neue eine King Diamond ähnliche Gruselatmosphäre verspüre. Jetzt fragt man sich aus gutem Grunde, wie ich denn von „Dødheimsgard“ auf „King Diamond“ komme. Aber das ist ja die stärke des Albums. Man rechnet nicht damit und ist verblüfft, was man da manchmal reininterpretiert oder von dem man denkt Pate für einen Part gestanden zu haben. Und trotzdem machen sie ihr eigenes Ding draus. Mit „A Umbra Omega“ kann man sich unheimlich intensiv befassen, auch nach (8) Jahren. Man entdeckt immer wieder was Neues. Man muss aber dafür bereit sein. Es ist in meinen Augen kein Album zu nebenher hören. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das Album beim Putzen läuft. Da würde ich irgendwann merken, dass Stille eingesetzt hat und das Album vorbei ist. Das Teil braucht die Aufmerksamkeit, die es auch herausprovoziert. „A Umbra Omega“ hat eine außergewöhnlich Anziehungskraft und doch ist es nicht immer was für ein schlichtes Gemüt. Aber auch und vielleicht auch gerade deswegen ein Album für die Ewigkeit.
-

Pillamyd
- Metaller mit zu viel Zeit
-
- Beiträge: 14149
- Registriert: Freitag 19. Februar 2010, 22:44
von Nils Macher » Dienstag 24. Januar 2023, 10:49
Da hast du dir zwei interessante Alben herausgesucht. Diese FW gehörte nie zu meinen Favoriten, ich bin da ein typischer Guardian-Fan. Ich muss aber auch sagen, dass das Album auch nicht ansatzweise so oft lief wie sein prominenter Kollege.
DHG geht immer, würde ich sagen. Und irgendwie erinnert mich das vorgestellte Album daran, dass ich IHSAHN dringend mal komplettieren möchte. DS spricht einfach ähnliche Rezeptoren bei mir an.
-

Nils Macher
- Musikredaktion
-
- Beiträge: 12983
- Registriert: Dienstag 17. Juli 2012, 18:40
- Wohnort: Bergkamen
-
von Pillamyd » Dienstag 24. Januar 2023, 11:29
Ich bewundere ja fast jeden, der direkt auf die "Guardian" abgefahren ist. Tolle Sache!
Ob geht immer zutrifft, wage ich bei mir zu bezweifeln. Bei "Ihsahn" bin ich blank. Das hat mich nie so sonderlich gereizt. Aber wer weiß...kommt bestimmt irgendwann auch mal dran.
-

Pillamyd
- Metaller mit zu viel Zeit
-
- Beiträge: 14149
- Registriert: Freitag 19. Februar 2010, 22:44
von Pillamyd » Mittwoch 25. Januar 2023, 23:24
Hades | Resisting Succesfull Dieses Album ist zu einer Zeit rausgekommen in denen viele Bands schon ihre Klassiker veröffentlicht haben und für viele schon fast wieder drüber waren. Und dann kommen „Hades“ mit ihrem Debüt um die Ecke und vermöbeln mit ihrem heftigen Spiel alles zu Kleinholz. Allein was da im ersten Song „The Leaders?“ geschmiedet wurde, ist so heiß, das man aufpassen muss, sich die Griffel nicht schon beim Drücken der Playtaste zu verbrennen. Diese fiese Gitarrenmelodie, der kongeniale Gesang und die passenden Shouts im Hintergrund. Das klingt schon fast wie der Anfang eines mystischen Musicals, natürlich, ohne eines zu sein. Bei „Legal Tender“ habe ich mich gefragt, wo ich das schon einmal gehört habe. Bis mir dann irgendwann die Ähnlichkeit zu „Metal Militia“ aufgefallen ist. Wenn auch böser und perfektionistischer. Was das Album aber an sich so erstklassig macht, sind die perfekt ausbalancierten Songs. Abwechslungsreich, teilweise komplex in der Rhythmik. Und doch ist das so empfänglich wie man es vom US-Metal haben möchte. Es gibt immer wieder Momente, in denen der Bass sich auftürmen darf, das Schlagzeug seine 5 Minuten hat. Die Gitarren sind natürlich allgegenwärtig, entwickeln aber auch immer mal wieder Eigenleben und haben unverzichtbare Riffs parat die ordentlich Staub aufwirbeln. Und trotzdem hört man auch zu jeder Zeit jedes Instrument raus. Nicht unerwähnt darf natürlich Tecchios Leistung auf dem Album bleiben. Was der Herr hier für eine gesangliche Range beweist, kann nicht von dieser Welt sein. Man sitzt da manchmal da und fragt sich an manchen Stellen, wo das denn jetzt herkam. Gerade im letzten Song, welches einem Epos in nichts nachstehen dürfte, merkt man, was der Kerl alles drauf hat. Ich höre da sogar große NWOBHM Einflüsse heraus. „Resisting Success“ ist ein so außergewöhnlich geschmeidiges Album, welches ganz schön viele Facetten aufweist, wenn man dann mal tiefer in die Materie einsteigt. So recht möchte man das Album auch nicht in eine Schublade packen. Die Fühler werden weit ausgestreckt und liegen doch irgendwo nur wenige Luftlinien zwischen Powermetalhausen und Thrashhalden. Die dynamische und doch so satte Produktion weiß ebenfalls zu gefallen. Wenn man es nicht wüsste, könnte man doch niemals sagen, ob das Teil aus den 80er oder frühe 90er stammt. Und das spiegelt es ziemlich gut wider. Denn als viele großen Bands schon fast wieder über ihre besten Alben hinaus waren, blitzt da auf einmal dieses Album auf und verbrennt dir den Allerwertesten. Eigentlich ist „Resisting Success“ ein Album an dem es kein vorbeikommen gibt. Dieser Spielwitz, diese spürbare Hingabe und diese knackigen und würzigen Songs. All das vereint in unwiderstehliche 40 Minuten. Und dabei hat es sich mit den 3 erwähnten Songs nicht getan. "Nightstalker", "The Cross"...ach sie sind alle super!
-

Pillamyd
- Metaller mit zu viel Zeit
-
- Beiträge: 14149
- Registriert: Freitag 19. Februar 2010, 22:44
von Pillamyd » Donnerstag 26. Januar 2023, 23:05
Mirror Of Deception | Foregone „Foregone“ ist ein prunkvolles Album. Das beweist schon das Albumartwork, das mit seinem satten Rot und dem Bild der weiten See, einem Fangnetz und dem in jenem gefangenen, sehnsüchtig dreinblickenden Gesicht schon das ausstrahlt was in dem Album steckt. Wenn das Album läuft, habe ich zu jeder Sekunde das Artwork im Kopf und ich komme nicht umher mir während des Albums das rauschende Wasser der weiten See vorzustellen. Das Bild quasi gedanklich zu erweitern. Die unendlichen Weiten, die entstehen, weil sich die naturgegebenen Grenzen vermischen. Also Ostfriesenmischung ziehen lassen, den Parka überstreifen, Reisverschluss hochziehen und den Blick in die weite schweifen lassen. Das Album ist gespickt mit überaus üppigen melancholischen Songs, die überraschenderweise trotzdem wenig Pathos beinhaltet, wie man es vielleicht vermuten könnte. So ist der Doom Metal, den die Band spielt zwar eher geprägt von langsamen, tonnenschweren Riffs, der Band gelingt aber das Kunststück und verpasst dieser Art und Weise aber einen irgendwie leichtfüßigeren Gesamteindruck, als man es sonst von dieser Art des Doom eigentlich gewöhnt ist. Eine der Ursachen hat sich lange Zeit vor mir verschlossen, dabei lag die Antwort eigentlich direkt auf der Hand, oder Ohr. Es dürfte meiner bescheidenen Meinung viel an Siffermann liegen, der eine unaufgeregte aber doch wirkungsvolle Art hat den Songs seinen Stempel aufzudrücken. Die Songs fühlen sich an wie eine Sammlung von Kurzgeschichten, die einen von Anfang an in den Bann ziehen. An einigen Stellen agiert das Schlagzeug in tranceartigen Sphären und saugt dich auf wie ein gewaltiger Strudel. Überhaupt finde ich das Schlagzeug sehr präsent auf diesem Album. Man höre sich nur mal „Deception Island“ an, dann weiß man von was ich hier sprechen mag. Der Song löst auch teilweise mal die Handbremse und vermag es etwas auszubrechen. Trotzdem wirkt es nicht wie ein Bruch zu den anderen Songs. Der druckvolle, aber erdige Sound tut sein Übriges. Und man stellt irgendwann fest, dass so viele Faktoren eine Rolle spielen, warum das Album ein so hervorragendes ist. „Bleak“ sollte jeder Doom Fan mindestens kennen. Herausragendes Stück Musik. Auf den ersten Blick macht „Foregone“ einen etwas zurückgezogenen Eindruck, öffnet sich aber dem Hörer mit jedem Durchlauf mehr und gibt immer mehr von sich Preis und die wahre Schönheit entfaltet sich. Es hinterlässt einen beispiellosen Charme und möchte immer wieder aufgelegt werden. (Auf youtube ist wenig vorhanden. Einfach die Bandcamp Seite anchecken.)
-

Pillamyd
- Metaller mit zu viel Zeit
-
- Beiträge: 14149
- Registriert: Freitag 19. Februar 2010, 22:44
von Havoc » Samstag 28. Januar 2023, 21:12
Pillamyd hat geschrieben:Obscura | AkróasisDas größte Magnum Opas…ähm quatsch Opus Magnum ist aber „Weltseele“. 15 Minuten sind für diese Art des Death Metal natürlich eine riesengroße Ansage und dürfte, was ich ganz oben beschrieben habe, viele verwirren. Pustekuchen. Tut es halt eben nicht. Noch nie habe ich einen emotionaleren, herzzerreißenderen, vom Death Metal geprägten Song hören dürfen, wie diesen hier. 15 Minuten pures Können mit waghalsigen Wendungen und sich überlappenden Umschlägen, dass das Fieber von allein verschwindet.
Der Song ist wirklich verdammt stark. Trotz seiner 15 Minuten überhaupt nicht zäh. Null. Vergeht wie im Flug! Verrückt ist jetzt nur noch, dass ich dieses Album auf einem so hohen Level sehe, dass ich (obwohl ich noch die "Cosmogenesis" habe) mich noch nicht so wirklich an die anderen Alben rantraue. Für mich ist „Akróasis“ so ein fantastisches Album, dass ich mich einfach nicht traue an die anderen Alben ranzugehen. Das Album, so scheint es, ist in meinem Kopf vom exklusiven Line Up geprägt und ragt auch mit diesem Zusatz einfach stark heraus, dass es mir schwer fällt, diesen Gedanken wegzuschieben und auf weitere Erkundungstour zu gehen.
Ich habe von der Band ja nur dieses und den Nachfolger "Diluvium". Sehe beide Alben so ziemlich auf einem Level. "Diluvium" ist halt ein wenig kompakter als die "Akroasis". Aber halt mit fast noch waghalsigeren Abfahrten gesegnet. Beides fantastische Alben. Wie findest du denn die "Cosmogenesis" im Vergleich zur "Akroasis"?
-

Havoc
- Metaller mit zu viel Zeit
-
- Beiträge: 23750
- Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 12:10
von Pillamyd » Samstag 28. Januar 2023, 21:41
Cool! Danke für die Reaktion darauf. Scheint ja nicht selbstverständlich zu sein... Havoc hat geschrieben:Wie findest du denn die "Cosmogenesis" im Vergleich zur "Akroasis"?
Hihi, ich wusste das die Frage kommt. Und ich kann es dir ehrlich gesagt nicht im Detail beantworten. Ich wollte die Tage das Album nochmal anhören. Gib mir noch etwas Zeit Aber ich habe eine Frage an dich. Merkst du generell einen Unterschied durch den Line Up Wechsel von "Akróasis" zu "Diluvium"? Oder machst du das nur an den Abfahrten fest?
-

Pillamyd
- Metaller mit zu viel Zeit
-
- Beiträge: 14149
- Registriert: Freitag 19. Februar 2010, 22:44
von Havoc » Sonntag 29. Januar 2023, 01:00
Aber ich habe eine Frage an dich. Merkst du generell einen Unterschied durch den Line Up Wechsel von "Akróasis" zu "Diluvium"? Oder machst du das nur an den Abfahrten fest?
Nein. Ich kann da gar keinen Unterschied feststellen. Beide Alben sind auf einem Spieltechnisch schwindelerregenden Niveau. Das Lineup hat sich ja aber wohl nur an einer Stelle geändert zwischen diesen beiden Alben. Gitarre Geldschläger -> Trujillo. Aber Wechsel im Lineup scheinen bei Obscura eh ziemlich häufig statt zu finden. Eigentlich ist nur Steffen Kummerer immer dabei. Mir fehlt das letzte Album "A Valediction" übrigens auch immer noch. Aber da waren die Kritiken ja meist eher leicht verhaltener.
-

Havoc
- Metaller mit zu viel Zeit
-
- Beiträge: 23750
- Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 12:10
von Pillamyd » Sonntag 29. Januar 2023, 01:20
Havoc hat geschrieben:Aber ich habe eine Frage an dich. Merkst du generell einen Unterschied durch den Line Up Wechsel von "Akróasis" zu "Diluvium"? Oder machst du das nur an den Abfahrten fest?
Nein. Ich kann da gar keinen Unterschied feststellen. Beide Alben sind auf einem Spieltechnisch schwindelerregenden Niveau. Das Lineup hat sich ja aber wohl nur an einer Stelle geändert zwischen diesen beiden Alben. Gitarre Geldschläger -> Trujillo. Aber Wechsel im Lineup scheinen bei Obscura eh ziemlich häufig statt zu finden. Eigentlich ist nur Steffen Kummerer immer dabei. Mir fehlt das letzte Album "A Valediction" übrigens auch immer noch. Aber da waren die Kritiken ja meist eher leicht verhaltener.
Ja, da hatte ich gerade etwas vertauscht. Ja, das Review und der Soundcheck hier. Aber dass das da nicht so gut ankommt, überrascht mich ehrlich gesagt nicht so. Was so die Stimmung in den Magazinen und anderen Foren zu dem Album waren, weiß ich aber tatsächlich auch nicht genau. Ich hab ja als nächstes eh die "Diluvium" im Blick. Das wird aber mit Sicherheit noch eine spannende Entdeckungsreise mit der Band.
-

Pillamyd
- Metaller mit zu viel Zeit
-
- Beiträge: 14149
- Registriert: Freitag 19. Februar 2010, 22:44
Zurück zu Die Rockbar
Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 249 Gäste
Powered by phpBB © 2000, 2002, 2005, 2007 phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.deTime : 0.125s | 11 Queries | GZIP : Off
|
|