So, letzter für heute, völlig off topic, und auch ohne "Recipe Ferrum!"-Stoff, aber trotzdem ein völlig genialer Gig von TORMENTOR:
https://www.youtube.com/watch?v=kceZKnLztMw
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Dissection
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Re: DissectionSo, letzter für heute, völlig off topic, und auch ohne "Recipe Ferrum!"-Stoff, aber trotzdem ein völlig genialer Gig von TORMENTOR:
https://www.youtube.com/watch?v=kceZKnLztMw alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Dissection
Dieser Aussage kann ich nur zu 100% zustimmen und empfinde es in der Tat sogar ähnlich. Nur guck ich mir dann den Jungen an auf der Bühne und mich überkommt eher Mitleid als morbide Faszination. Welch grausame Selbstwahrnehmung muss ein Mensch haben, der sich diese obskure MLO-Ideologie komplett zu eigen gemacht hat? Wie empfindet man sich selbst, wenn man nur noch möchte, dass ein alles vernichtendes, reinigenden Feuer durch einen hindurch fährt? Zumal man kognitiv am Ende der Philosophie eigentlich erkennen müsste, das totale Zerstörung gar nicht möglich ist, weil die von der Menschheit auf tausendfache wunderbare Weise beschriebenen Kräfte des Universums aus allen Trümmern immer gleich etwas Neues entstehen lassen. Gerade dieses Zyklische spielt doch im Hinduimus eine sehr zentrale Rolle. In vielen kanonischen Texten aus dem 1700er Jahren (weil der Liedtext Zitate des "bengalischen William Blake" Ramprasad Sen enthält) über die Tod bringende Smashan Kali wird vielmehr deren Bedeutung für den Beginn eines neuen Zyklus betont. Dabei ist das Ende des Vorherigen eher Mittel zum Zweck als Selbstzweck. Mir kommt es so vor, dass dieser krasse "Gut/Böse-Schwarz/Weiß-Werden/Vergehen"-Dualismus eine Ausgeburt des Monotheismus ist. Die Philosophie des Zyklischen und das Wissen darum, das alles auch gleichzeitig sein scheinbares Gegenteil ist, macht für mich den großen Reiz der zentral- und ostasiatischen Denkschulen aus. 668 - Neighbor of the Beast
Re: DissectionDanke auch Dir, Eike, für Deine spannenden und gehaltvolle Anmerkungen, die ich allesamt für wahr und richtig halte. Vor allem die Aussage, dass die Verneinungsideologie sich selbst ad absurdum führt, wenn sie in Ihrer Umsetzung wieder in einem profanen Dualismus landet, der den vermeintlich zugrunde liegenden spirituellen und mythologischen Gedanken diametral widerspricht. Somit ist der Akt der Zerstörung der finale Selbstbetrug und die Vollendung dessen, dem man eigentlich entkommen wollte. Und ja, man sollte wirklich versuchen gerade den empfindsamen, kreativen und zerbrechlichen Seelen irgendnwie zur Seite zu stehen. Selbstwahrnehmung, Selbstachtung und Ich-Begriff sind Schlüsselaspekte dabei aus meiner Sicht.
back to the original topic: Heute Abend noch mal DISSECTION hören mit Schwerpunkt auf "Reinkanos"! 668 - Neighbor of the Beast
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