Feuchtbiotop mit 100 Arten

Brot und Spiele für den Powermetal.de-User: große Projekte der Community und umfassende Forenspiele finden hier ihren Platz

Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon trent » Sonntag 5. Dezember 2010, 22:31

Das Debut von Korn hat bei mir nie so gezündet, aber damals (als sie rauskam), fand ich die Issues richtig toll und sie hätte es fast auch in meine Liste geschafft. Die alten Songs höre ich auch immer noch recht gern, aber nach "Take a look in the mirror" hab ich mich so gut wie gar nicht mehr mit Korn beschäftigt. Mein Musikgeschmack hatte sich halt gewandelt. =)
Allerdings hab ich sie diesen Herbst live gesehen (war wegen der Varband Dimmu Borgir auf dem Konzert) und das war gar nicht schlecht.
Nun auch auf Musiksammler: Trents Musiksammlung
Benutzeravatar
trent
Sandkastenrocker
 
Beiträge: 546
Registriert: Freitag 26. Februar 2010, 00:06

Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Teichfrosch » Montag 6. Dezember 2010, 00:33

@trent: Ja, "Issues" ist schon ein gutes Album, zeigt aber schon erste Anzeichen von Schwäche. Es wurde halt zunehmend gefälliger ...


Back to Business. Nachdem ich jetzt quasi einen ganzen Tag damit verbracht habe, Musik zu hören und das Ergebnis meiner intensiven Recherche hier zu präsentieren, beschließe ich den Marathon von insgesamt 15 Alben an einem Tag mit

Platz LXXXV


Bild

In Flames - Whoracle (1997)


Die Band werden wohl die meisten zumindest vom Namen kennen, auch das Album sollte vielen bekannt sein. Wer es wider erwarten doch nicht kennen sollte: die Band steht wie kaum eine zweite für melodischen Schwedentod. Für mich das eindeutig beste Album der Band, und das nicht nur aber auch wegen den zwei besten Stücken, die diese Band jemals geschrieben hat: "Episode 666" und ganz besonders "Morphing into Primal". Klar, die beiden Erstwerke sind genauso klasse wie die beiden Alben die nach "Whoracle" kamen, aber auf ihrem Drittling präsentieren sich IN FLAMES eben so, wie ich sie am liebsten mag. Alle anderen Alben grenze ich bewusst aus, denn es ist eine Schande, dass eine Band mit solch einem starken dritten Album solche Untaten wie "A Sense Of Purpose" veröffentlicht hat. Wie dem auch sei, das '97er glänzt mit tollen Soli, haufenweise umwerfenden Riffs, geilen Instrumentals, knackigen und nicht zu langen Stücken die schnell auf den Punkt kommen und ordentlich auf die Kacke hauen. Und, was noch viel wichtiger ist, das Album glänzt OHNE Cleanvocals, denn mit Verlaub, Herr Friden ist bei Cleanvocals einfach nur grauenvoll, aber seine Shoutgrowls passen zu diesem Album wie Arsch auf Eimer. Der Coversong ist ein wenig unnötig, aber nicht unbedingt schlecht.


Morphing Into Primal - das beste Stück der Band.

Episode 666 - das zweitbeste Stück der Band.

Jotun - nicht unbedingt das drittbeste Stück der Band, aber ein herausragender Opener.
Benutzeravatar
Teichfrosch
Metalhead
 
Beiträge: 3170
Registriert: Montag 17. Mai 2010, 00:18

Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Eike » Montag 6. Dezember 2010, 03:35

OLLI BANJO kenn ich irgendwoher. 'Ein Mc Rib, bitte' & 'Ein, zwei, Polizei'.
Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Benutzeravatar
Eike
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 24503
Registriert: Montag 1. März 2010, 16:30

Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Eike » Montag 6. Dezember 2010, 04:22

Liberty Rises A Diagonal Flame
Früher hieß sowas einfach 'Burning Boner', aber heutzutage muss das satanische Flammengewichse ja unbedingt philosophisch angehaucht sein.

"By The Way" und "Korn" haben was.

Den SVÄTH (und den ganzen Rest) muss ich bei Gelegenheit mal antesten. Musik klingt ja eh meist besser, wenn man die Augen schließt, aber bei manchem Electro ist das einfach Pflicht, da kann ich nur zustimmen. Wäre sicher witzig, von Dir bewichtelt zu werden.
Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Benutzeravatar
Eike
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 24503
Registriert: Montag 1. März 2010, 16:30

Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon firestarter » Montag 6. Dezember 2010, 06:43

:zugabe: :zugabe: für IN FLAMES

BRINGS hatte ich ganz überlesen... ich hätte da noch die "Kasalla" CD von 1992 zu verkaufen. Damals haben sie noch recht hart gerockt.
Benutzeravatar
firestarter
Mosh-Pit-Veteran
 
Beiträge: 9242
Registriert: Samstag 7. August 2010, 20:55

Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon frankjaeger » Montag 6. Dezember 2010, 08:49

A Skylit Drive: Oh ja, die können was. Allerdings finde ich das neue Album keinesfalls schlechter als das Debüt. Und den tollsten Einzelsong. War es 'Eva The Carrier'? Ich glaube, das ist er.

Sven Vätz: Ein Pionier des Genres. Aber irgendwie dann doch nicht so meins.

Sonata Arctica kann man hören, Rammstein nicht, Killswitch Engage dann aber wieder. Korn geht so, Abigor nicht, Aber die In FLames herrscht.
Benutzeravatar
frankjaeger
Musikredaktion
 
Beiträge: 16795
Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 22:29
Wohnort: Burtenbach

Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Martin van der Laan » Montag 6. Dezember 2010, 14:24

HeyHey, da ist ja mal jemand, der sich öffentlich zu SONATA ARCTICA bekennt, das tut gut.
:respekt:
Ich bin ein überzeugter Anhänger dieser Band, jawohl!! Sei es "Silence", sei es "Unia", alles toller Happy-Metal.
668 - Neighbor of the Beast
Benutzeravatar
Martin van der Laan
Musikredaktion
 
Beiträge: 7662
Registriert: Sonntag 21. Februar 2010, 21:41

Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Jhonny » Montag 6. Dezember 2010, 14:44

Silbermond ist ok, aber mit Deutschrock kann man mich nie wirklich begeistern, außer vielleicht mit den Onkelz.

Dieses HipHop-Zeugs geht gar nicht, Brings brauch ich auch nicht.

Das Klassik-Zeug hab ich mir nicht angehört, damit hab ich aber in der Regel kein Problem

Mit Kreator bin ich dann zuhause angekommen ;-)


A Skylit Drive hatte ich mir deutlich anstrengender vorgestellt, das ist ja wirklich gut hörbar.

Ulver klingt dann wieder wirklich cool, zweites Highlight nach Kreator :grins:

Process Of Guilt ist mir zu langsam, eben zu Deathdoomig. Dann lieber Death ODER Doom Metal, aber nicht zusammen.

by The Way, das beste Chili-Schotten-Album, jippi! War auch fast in meiner Liste. Dosed fehlt bei den Anspieltipps.

Mit Techno kann man mich jagen, da ist wirklich NIX faszinierend dran.

Sonata Arctica ist dagegen relativ cool gemachter Euro Metal, den ich zwar nicht brauch, aber eigentlich brauch ich gar keine CDs und kauf trotzdem ständig welche :)

Auf Rammstein kann ich bestens verzichten, relativ langweilige Truppe.

The End Of Heartache ist eines der besten Metalcore-Alben überhaupt, da passt v.a. auch der Clean-Gesang total.

Korn sind ok. (Ich warte auf fliegende Steine...) Braucht man natürlich nicht, aber sie haben halt doch was eigenes, auch wenn sie irgendwann nichts mehr wirklich neues gemacht haben.

Abigor ist gut gemachter Black Metal. Klingt ok.

alte In Flames geht immer.






Man, hier muss man sich echt ranhalten :grins:
Benutzeravatar
Jhonny
Musikredaktion
 
Beiträge: 36915
Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 16:48
Wohnort: Landshut

Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Loenz » Montag 6. Dezember 2010, 15:45

Korn waren einer meiner Einstiegsbands in dem Bereich der Rock und Metal Musik. Hör ich heute fast gar nicht mehr, fand ich früher großartig.

In Flames, mhmm ich bin ja eher so der Fan im Melodic Death von Dark Tranquility oder Arch Enemy. Das ist ok aber für mehr kickt es mich persönlich nicht.
Benutzeravatar
Loenz
Kuttenträger
 
Beiträge: 4272
Registriert: Samstag 15. Mai 2010, 13:53

Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Pillamyd » Montag 6. Dezember 2010, 15:58

Mein Gott ist das eine abgedrehte Band diese Abgior. Das klingt echt krass. Da muss ich erstmal den Kopf frei machen.
oO
Benutzeravatar
Pillamyd
Metaller mit zu viel Zeit
 
Beiträge: 14149
Registriert: Freitag 19. Februar 2010, 22:44

VorherigeNächste

Zurück zu Musica et Circenses

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste