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von Dekalog der Elemente » Donnerstag 20. April 2023, 08:31
Letztes WE am Ragnarök gewesen. Vorab, ich habe nicht alle Bands gesehen, daher nur ein paar Schlaglichter.
HELGRINDUR haben am Freitag eröffnet, hätten es aber auch ruhig lassen können. XIV DARK CENTURIES fand ich ziemlich gut, war auch eine der wenigen Bands mit Pyro...wenn nicht sogar die einzige. MANEGARM haben enbenfalls Spaß gemacht mit ihrem Akkustikset. HYPOCRISY waren wie üblich fein. EINHERJER war für mich der beste Gig des Festivals. Geile Truppe, hier wurde ordentlich die Butze gerockt. Der Sänger sieht imho n bissl aus wie Rob Halford. NAGLFAR waren dann live doch ziemlich enttäuschend. Handwerklich solide, aber irgendwie ist das so durchgerauscht ohne wirkliche Highlights. NARGAROTH waren ebenfalls ziemlich fein, egal was man nun von René/Kanwulf/Ash halten will.
Im Auge des Feindes sehe ich nur mich selbst - Fyrt Byrask
Grundsätzlich ist Mettwurst wie Paprika, nur in einem anderen Härtegrad.
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Dekalog der Elemente
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von cgrage » Dienstag 25. April 2023, 11:43
Gestern habe ich Sabaton in der ziemlich vollen Barclays Arena in Hamburg gesehen. Aber First Things First. Nach Einlass und dem obligatorischen T-Shirt Kauf (Shirt von Sabaton und Lordi für insgesamt 80 €) ging es in den Veranstaltungsraum. Punkt 19 Uhr wurde es finster in der Halle und Lordi eröffneten den Abend mit Dead Again Jayne. Das jüngst erschienene Album Screem Writers Guild machte dann auch mit drei Songs den Schwerpunkt des 40 Minuten Sets aus. Mr. Lordi glänzte dann auch mit Deutschkenntnissen: "Guten Abend meine Damen und Herren. Ich möchte dein Arschloch lecken." Er kannte aber auch den Unterschied zwischen "Ja" und "Jaja". Letzteres gefiel ihm besser. Als Rausschmeißer gab es dann natürlich den ESC Gewinner Song "Hard Rock Hallelujah". Dann Umbaupause und um 20 Uhr hieß es dann: Auftritt Babymetal. Die haben, nicht nur bei mir, einen ziemlich seltsamen Eindruck hinterlassen. Musikalisch war das voll mein Ding. Aber in Verbindung mit dem Gesang und der Tanzerei hat das dann doch sehr viele Fragezeichen aufgeworfen. Eigentlich wollte ich den Auftritt davon abhängig machen, ob ich mir eine Karte für das Konzert im Herbst besorge. Aber ich habe dann entschieden, das ich das nicht haben muss. Die waren dann auch nach 7 Songs und ca. 40 Minuten Spielzeit durch und es begann die letzte Umbaupause. Diese zog sich etwas länger und Sabaton legten um 21:15 Uhr wie in den letzten Jahren üblich mit dem Opener "Ghost Division" los. Danach folgten gleich Bismarck und The Last Stand bevor Sänger Joakim die Massen begrüßte und die Zuschauer "Noch ein Bier" forderten. Das rief Andy auf den Plan, der der "Alkoholbeauftragte" der Band ist und der am Abend noch öfter bemüht werden musste. Alles in allem war das ein richtig geiler Auftritt. Setlist schön ausgewogen. Die Coverversion vom Motörhead Song 1916 wurde richtig toll rübergebracht. Vor den Zugaben gab es Christmas Truce im Schein von tausenden Handylichtern bevor dann mit Primo Victoria, Swedish Pagans und To Hell and back die Zuschauer nach Hause geschickt wurden. Ich hätte nie gedacht, das sich die Band in Sachen Bühnenshow doch so weiterentwickelt. Das machte echt Spass.
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von cgrage » Mittwoch 3. Mai 2023, 11:41
Und gestern ging es schon wieder die Barclays Arena in Hamburg, weil SIR ELTON JOHN dort für drei Abende Station macht. Sehr pünktlich um 19:30 Uhr wurde es dunkel in der Arena und das Introvideo flimmerte über den großen LED-Screen. Währenddessen bestiegen Sir Elton und Band, begleitet von Standing Ovations des Publikums, die Bühne und starteten das Konzert mit "Bennie and the Jets". Die Setlist sehr ausgewogen, obwohl das bei der umspannenden Karriere von Elton John natürlich nahezu unmöglich ist. Der Schwerpunkt lag auf "Good Bye Yellow Brick Road". Die großen Highlights für mich waren zum einen die ca. 11-minütige Version von "Rocket Man" und zum anderen "Funeral for a Friend/Love Lies Bleeding", das von Dream Theater vor knapp 30 Jahren mal gecovert wurde. Ich hätte es ja auch schön gefunden noch solche Perlen wie "Blue Eyes" oder "Song for Guy" zu hören, aber dann hätte das Konzert bestimmt noch ne Stunde länger gedauert. Musikalisch gab es da nichts zu meckern. Es sind teilweise immer noch die alten Recken dabei, mit denen sich Elton John schon seit mehr als 50 Jahren umgibt: Nigel Olsson am Schlagzeug und "Mad" Ray Cooper an den Percussions. Beide, wie Elton John auch schon Mittsiebziger, reißen echt eine Show ab, die echt feierlich ist. Besonders Cooper wirkte so, als hätte er den Spaß seines Lebens. Optisch war das auch alles sehr schön umgesetzt und ausgeleuchtet. Soundmäßig war es anfangs sehr laut und auch etwas übersteuert. Das hat man selbst auf meinem "billigen" Platz mitbekommen. Später hat man das auch gut in den Griff bekommen. Auch Elton John schien sich gesangsmäßig erst in den Abend "reinarbeiten" zu müssen. Aber alles in allem ein toller Abend. Bin echt froh ihn nochmal gesehen zu haben.
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von cgrage » Sonntag 7. Mai 2023, 18:02
Ich war gestern in der ausverkauften Sporthalle in Hamburg beim United Forces Doppelkonzert von Helloween und HammerFall. 19:30 legten HammerFall los und hauten ein gutes 75 Minuten Set hin, was so ziemlich alle Fanwünsche erfüllt haben sollte. Nach einer 35minütigen Umbaupause starteten Helloween mit Skyfall und Eagle fly free in den Abend. Die Setlist mit einem großen Schwerpunkt auf Keeper 2 und Walls of Jericho. Letzteres wurde mit einem Medley bedacht, bei dem noch Kai Hansens Sohn Tim von der Band Induction als Verstärkung auf die Bühne geholt wurde. Alles in allem auch ein guter Auftritt, aber es wirkte nicht so nach wie das große Konzert 2018. Es kam der Eindruck auf, das es zwischen Hansen und Kiske wieder etwas knirscht. Kann vielleicht auch daran gelegen haben, das die Band für die beiden Konzerte in Bochum und Hamburg extra vom südamerikanischen Kontinent in die Heimat geflogen kam, damit sie nach einer kleinen Pause wieder die restlichen Shows in den USA und Kanada spielen. Ist natürlich ehrenwert von den Jungs, hätte man aber bestimmt auch terminlich anders planen können.
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von cgrage » Mittwoch 17. Mai 2023, 11:44
In den letzten Tagen war ich eher in Sachen Populärmusik unterwegs; Samstag war ich nun wieder in der Hamburger Barclays Arena zum vorletzten Konzert der Illuminate Tour von Christopher von Deylen, besser bekannt als Schiller. Schön in der Arena angekommen und den Sitzplatz in der Reihe direkt hinter dem Technikpult eingenommen, dachte ich mir: "Nimm doch mal an dem Gewinnspiel für einen Platz in der VIP Loge teil." Also den QR Code eingescannt und einige Fragen rund um die Barclays Arena beantwortet: Für den Bau der Barclays Arena wurden 12.000 m³ Beton verbaut. Wie viele Badewannen kann man damit befüllen? Wann wurde die Arena eröffnet? Wie viele Konzerte hat Helene Fischer 2023 in der Barclays Arena gespielt? Was ist Barclays? Dann noch Name, E-Mail Adresse und mobile Telefonnummer angegeben und abgeschickt. Dann kam gegen 19:20 Uhr der Anruf: Ich habe gewonnen. Also auf zum VIP Eingang und angemeldet. Dort wurden wir (insgesamt 11 Personen) von einer VIP Betreuerin abgeholt und wurden dann von ihr zu einer der drei Barclays VIP Logen gebracht. Dort erwarteten uns schicke Ledersessel, Knabberzeug (Nachos mit Salsa und Käsesauce, Erdnüsse, Schokolinsen, englisches Weingummi), ein gut gefüllter Kühlschrank (Wasser, Softdrinks, Bier) und 2 Flaschen Merlot. Alles auf Nacken der Barclays Bank. Da sagt man doch nicht "Nein".
Aber nun zum wichtigsten: Dem Konzert Pünktlich um 20 Uhr wurde es dunkel und ein orchestrales Intro ertönte ins weite Rund. Dann schon die erste Überraschung. Anstatt mit einem Song aus dem neuen Album loszulegen, bekam das Publikum ein kleines Medley zu hören, wobei jeder Musiker seinen kleinen Solospot bekam. Angefangen mit "Leben (I feel you)" und "Dream of you", gefolgt von "Time for Change", "Schiller", "Playing with Madness" und "Das Glockenspiel". Zu letzterem betrat dann nun auch der Meister selbst seine Keyboard Festung. Warum aber "Schiller" und "Das Glockenspiel" später nochmal in der Setlist auftauchten, dafür aber "Ein schöner Tag" weggelassen wurde, weiß vielleicht nur der Künstler selbst. Der Titel "Illuminate" hat auf jeden Fall richtig gut gepasst. Neben den vielen LED Scheinwerfern sorgten die 10 "Laserkanonen" für ganz tolle Bilder. Dazu passend auch der wuchtige und auch teilweise sehr laute Sound, den CvDs Haus- und Hof-Tontechniker Bodo Schulte durch die PA ins Publikum jagte. Besonders zu spüren bei der ersten Zugabe "Nachtflug" als von Deylen am Ende einen tiefen Basston auf einem seiner vielen Synthis spielte und dabei die Regler so auf Anschlag drehte, das selbst bei uns in der Loge alles vibrierte und das Gefühl aufkam, gleich würde der Putz von der Wand rieseln. Ein Höhepunkt war der Part mit der iranisch-kurdischen Sängerin Yalda Abasi mit der von Deylen vor einigen Jahren schon zusammengearbeitet hat. Er hat dann auch von den Umständen erzählt, das man mitbekommen hat, wie sich eine Melodie vor sich hin summte und man das einfach mal aufgenommen hat, obwohl es Frauen im Iran ja verboten ist, zu singen und man die Aufnahmen dann an den iranischen Behörden vorbeigeschmuggelt hat. Überhaupt war Christopher von Deylen, im Gegensatz zu früheren Konzerten, wesentlich redseliger und hat dabei auch dezenten Humor bewiesen. Der Song "Dancing in the Dark" wurde kurz nach Beginn abgebrochen und von Deylen forderte das Publikum auf, die Handylampen einzuschalten. Mit dem Song "Harmonia", wo jeder Musiker nach und nach die Bühne verließ, war das Konzert gegen 22:45 Uhr dann auch beendet. Ein echt schöner Abend.
Und gestern war ich in der Ostseehalle bei der Premiere der neuen Tournee von Herbert Grönemeyer. Gegen 20:10 wurde es finster in der Halle und Herbie betrat unter großem Jubel die Bühne. Er setzte sich gleich auf der B-Stage ans Klavier und eröffnete mit "Tau" das Konzert. Im Anschluss folgte gleich der Titelsong des aktuellen Albums "Das ist los". Inzwischen hatte sich auch die Band auf der Bühne versammelt. "Das ist los" war mit 11 Songs auch sehr stark in der Setlist vertreten. Aber es blieb auch Platz für die üblichen Klassiker, die von Grönemeyer auch humorvoll angekündigt wurden. Bei "Bochum" hieß es: „Kennen die wenigsten. Eins von den Stücken, die muss man spielen, damit sie weg sind.“. Danach folgte dann auch ein kleines Medley bestehend aus: "Männer", "Was soll das" und "Vollmond". Bei "Fisch im Netz" kündigte er: „jetzt ein Lied, das so gut hierher passt“ an. Und "Flugzeuge im Bauch", welches in einer sehr schönen Jazz-Version gespielt wurde, kündigte er als „das Lied vom Flughafen“ an. Er erinnerte sich auch an das allererste Konzert in Kiel, das er 1982 im Ball Pompös gespielt hat. Beim zweiten von insgesamt drei Zugabenblöcken meinte Herbert: „Das nennt man Kielholen. Das schönste Kielholen, das es gibt.“ Mit "Mambo" und "Immerfort" als Rausschmeißer wurden die Zuschauer in die Nacht entlassen. Herbie schien den ganzen Abend über richtig glücklich zu sein. Er war andauernd am grinsen. Sein tänzerisches Können hat sich auch ordentlich gesteigert.
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von Rüdiger Stehle » Mittwoch 17. Mai 2023, 13:08
Ganz wertfrei fällt es mir beim Lesen solcher Berichte immer wieder auf, dass es doch sehr, sehr erstaunlich ist, wie sehr ich in Sachen Populärmusik und Mainstream unter einem Stein - oder in einer Filterblase - zu leben scheine. Hier mal zwei Listen: Dinge/Orte/Personen, von denen ich vorher noch nie gehört habe: - Barclays Arena - Barclays Bank - Christopher von Deylen - Schiller (sofern nicht der Friedrich aus Marbach) - VIP Betreuerin (wobei ich mir vorstellen konnte, dass es so etwas gibt) - sämtliche Songs von Schiller - Bodo Schulte - Yalda Abasi Immerhin dem Namen nach und von einigen versehentlich gehörten Songs her bekannt: - Herbert Grönemeyer und "Männer" - Helene Fischer 
alias Hugin der Rabe. Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
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von cgrage » Mittwoch 17. Mai 2023, 14:38
Rüdiger Stehle hat geschrieben:- sämtliche Songs von Schiller
Ich helfe da doch gerne, die Blase etwas aufzuweichen bzw. den Stein etwas wegzuschieben, auch wenn es vielleicht nicht viel bringen wird. Herr von Deylen hat nämlich auch keine Angst davor bei der Suche nach Gastsängerinnen und Sängern auch mal in musikalisch fremden Gefilden zu suchen. So hat er zum Beispiel 2007 mit Tarja Turunen einen Song aufgenommen, aber auch 2008 mit dem nicht ganz unbekannten chinesischen Pianisten Lang Lang den Titel Time for Dreams eingespielt, der vom ZDF zur Berichterstattung der damaligen Olympischen Spiele verwendet wurde. Aber auch der Graf von Unheilig war schon mit dabei. Am bekanntesten sind aber wohl die Zusammenarbeiten mit Peter Heppner. Und um dem ganzen jetzt noch das Krönle aufzusetzen (sorry für das Wortspiel) hat ein bekannter Rapper aus "The Länd" auch schon mal mitgemacht.
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von kingdiamond » Mittwoch 17. Mai 2023, 15:52
Ich musste vorhin echt ziemlich lachen. Mir geht es genau wie Rüdiger. Ich lebe bewusst abgeschottet von jeglicher Pop-Musik oder deutschem Liedermacherkrempel… Die Liste von Rüdiger kann ich fast 1:1 übernehmen. Die Barclays Bank kenne ich natürlich, dafür würde ich „Merlot“ in die Liste aufnehmen. Ich trinke bisher zumindest keinen Wein, kommt aber bestimmt im höheren Alter noch. Danke für den ausführlichen Bericht, eine musikalische Horizonterweiterung wird allerdings bei mir nicht erfolgen. Für mich bleibt Schiller ein Schriftsteller und als Thüringer gehört er natürlich nach WEIMAR 
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von Jens Wilkens » Mittwoch 17. Mai 2023, 17:47
So, jetzt habe ich auch mein erstes Konzert nach über drei Jahren Pause hinter mir. SONJA gastierte gestern im Reset Club in Berlin. Da das Album bei mir sehr häufig läuft, wollte ich die Gelegenheit, einem Liveauftritt beizuwohnen, nicht ungenutzt verstreichen lassen. Außerdem liegt der Club (früher: Cortina Bob) nur eine Viertelstunde entfernt von meiner Wohnung, wenn man mit dem Fahrrad unterwegs ist.
Den Support machte WAX LEGS aus Berlin mit ganz ordentlichem Punk. Nach etwas mehr als einer halben Stunde war der Auftritt dann auch schon wieder vorbei.
Irgendwie mag ich es, wenn eine Band in der Pause alles selbst aufbaut. Sie hat den Underground noch nicht verlassen, und das ist cool. Mit dem Opener des Debütalbums 'When The Candle Burns Low ...' ging es dann auch gleich gut zur Sache. Was ich schon vorher wegen der Effekte auf dem Album "Loud Arriver" geahnt hatte, bewahrheitete sich dann: Melissa kann wirklich überhaupt nicht singen. Normalerweise würde mich das schon sehr irritieren, aber instrumental harmonierten die drei so großartig, dass mich das gestern seltsamerweise überhaupt nicht störte. Bassist Ben zeigte überzeugende Posen, und auch Drummer Grzesiek trug zur guten Stimmung bei. Und Melissa ist einfach ein total interessanter Typ. Ich mag sie sehr als Gitarristin, jeder Ton bleibt im Gedächtnis, und das bringt sie live auch sehr gut rüber. Nach einer Dreiviertelstunde war der Auftritt dann schon vorbei, und es gingen sofort die Lichter an. Keine Chance für eine Zugabe! Es wurde gestern viel getanzt und gejubelt, obwohl nur so etwa 70 Leute im Publikum waren. Mitgesungen wurde nur bei 'Devil's Plaything' von DANZIG. Mir hat der Auftritt gut gefallen. War schön, die Stücke, die mir in den letzten Monaten so ans Herz gewachsen sind, live zu hören.
Die Patches, die ich auf den Kutten entdecken konnte, und die Shirts zeugten vom guten Geschmack des Publikums (HÄLLAS, MEURTRIÈRES, SMOULDER, GRENDEL'S SYSTER, MIDNIGHT, THE DEVIL'S BLOOD usw.).
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von cgrage » Mittwoch 17. Mai 2023, 19:25
kingdiamond hat geschrieben:Ich musste vorhin echt ziemlich lachen. Mir geht es genau wie Rüdiger. Ich lebe bewusst abgeschottet von jeglicher Pop-Musik oder deutschem Liedermacherkrempel… Danke für den ausführlichen Bericht, eine musikalische Horizonterweiterung wird allerdings bei mir nicht erfolgen.
Mir sind beim Elton John Konzert mehrere Menschen mit AMON AMARTH Jacken begegnet. Vielleicht sollte man doch mal einen Schritt wagen?
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