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Feuchtbiotop mit 100 ArtenRe: Feuchtbiotop mit 100 ArtenSIEGFRIED sind immer noch kacke. Keine Sorge.
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Re: Feuchtbiotop mit 100 ArtenWas heißt hier Weihnachts-Kuschel-Kurs???
Jedes Wort, das ich hier reinschreibe, ist völlig ehrlich und völlig Jahreszeit-unabhängig. Nur habe ich schon so viel damit zu tun, zu all den Platten was zu schreiben, die ich hier toll finde, da bleibt keine Zeit mehr fürs Ablästern. Ist doch auch irgendwie unproduktiv... "Ich find XY aber doof." - "Tja, jedem das Seine eben." - "Aber DAS hier ist wirklich doof und kacke." - "Bäh, dann hast du halt keine Ahnung und bist selbst doof." 668 - Neighbor of the Beast
Re: Feuchtbiotop mit 100 ArtenSven Väth: Immer schöne Lightshow, aber musikalisch genau das Gegenteil von dem, was ich mag. Ohne Gesang und eintönige Musik (für mich).
Sonata Arctica: Zu viel Gegniedel, zu süßer Gesang. Menno. In Flames: Erneut recht gut anzuhören. Brauche ich wohl zwar nicht, aber dieser Thread (Fea) hat da ein paar Vorurteil bei mir weg geräumt. Live fand ich die nämlich gruselig. Korn: Angefangen beim Mangaclip über die Mucke geht das für mich leider gar nicht. Und mit Bild ist das sogar noch schlimmer. Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
Re: Feuchtbiotop mit 100 ArtenStellt euch einfach mein Gesicht so vor wie das Cover von "In The Court Of The Crimson King" in dem Moment, als ich lesen musste, dass auch Peter SKYLIT gut finden. Daraufhin transformierte sich diese fürchterliche Grimasse zu einem Glücksbärchies-Grinsen. Ihr mutet mir echt was zu, du lieber Herr Gesangsverein...
Aber okay, wenn euch das gefällt... Platz LXXXIII ![]() In:Aviate - 1985 (2008) Schlägt musikalisch ungefähr in die selbe Kerbe wie A SKYLIT DRIVE, allerdings mit etwas größerer Wucht. Die Songs finde ich etwas mitreißender, der Sänger hat meiner Meinung nach einer mehr Emotionen transportierende Stimme. Insgesamt ist es allerdings auch deutlich poppiger (ja, das geht durchaus ) und verschmuster, man könnte auch sagen: es ist eingängiger. Durchaus mehr "Frauenmusik", aber deshalb kein bisschen schlechter. Auch hier wurden die Testikel des Sängers wohl intensiv mit einem Schraubstock behandelt. Ebenfalls drängt sich aufgrund der Tonhöhe des Sängers durchaus wieder der Vergleich mit Claudio Sanchez auf, musikalisch geht das allerdings eher in Richtung DREDG, wobei es natürlich erkennbar Post-Hardcore bleibt. Achso, natürlich handelt es sich hierbei wieder einmal um ein Debüt, wie sollte es auch anders sein. Redefining Automation - Irgendwie hege ich eine leichte Schwäche für Opener, aber was soll ich machen wenn die Bands immer den tollsten Songs direkt an den Anfang packen!? Mein Favorit. Ein wirklich absolut großartiger Song von der ersten bis zur letzten Sekunde, und sicher einer meiner Favoriten aus dem Genre insgesamt. Kissing Tigers And The World Will Know
Re: Feuchtbiotop mit 100 ArtenDanke für die ausführlichen und ehrlichen Meinungen zu all diesen Bands Holger, ich weiß das wirklich zu schätzen. Das selbe gilt natürlich auch für alle anderen die sich trauen, hier das ein oder andere anzuklicken. Für Gehörschäden oder spontanes Erbrechen wird nicht gehaftet.
Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten20 Minuten warten bedeutet 20 Minuten Zeit für ein weiteres Album
Platz LXXXII ![]() Oasis - Definitely Maybe (1994) Tja, was soll man zu dieser Band noch groß sagen, was nicht schon gesagt wurde. Sie polarisieren, sie verhalten sich wie kleine Kinder, sagen Auftritte ab oder sind auf diesen sturzbetrunken, sie prügeln sich in Münchner Kneipen, sie lösen die Band beinahe auf und präsentieren sich dann doch wieder in trauter Eintracht. Andererseits haben sie ein paar der besten Britpop-Songs aller Zeiten geschrieben, u.a. auf späteren Werken "Don't Look Back In Anger", welches man ja gerne auch mal in der Gemüseabteilung des örtlichen Edeka hört, oder die zeitlose Ballade "Wonderwall", wurden mit Mehrfachplatin ausgezeichnet, haben fanatische Fans und veröffentlichen bis zum heutigen Tage gute Alben. Dies alles ist natürlich zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Albums noch Zukunftsmusik. Das Album schlägt ein wie eine Bombe und räumt im Vereinigten Königreich alles ab, was es abzuräumen gibt. Und das ist meiner Meinung nach mehr als gerechtfertigt. Ein Hit reiht sich an den nächsten, angefangen mit "Rock 'n Roll Star" über den vielleicht besten Song der Bandgeschichte "Live Forever" hin zu dem rotzig-arroganten "Cigarettes and Alcohol" und der gefühlvollen Ballade "Slide Away". Das Erkennungsmerkmal der Band auf diesem Album ist die unverwechselbare Stimme von Liam Gallagher und das unkomplizierte, aber wohl durchdachte Gitarrenspiel seines Bruders Noel. Zu den Klängen dieses Albums hab ich schon die ein oder andere Nacht durchgezecht, betrunken Arm in Arm mit Freunden die Refrains mitgesungen oder an unzähligen Tagen einfach vor mich hin geträumt. Ein tolles Album einer tollen Band, die leider viel zu oft verkannt wird. Cigarettes and Alcohol - geile Atmosphäre bei diesem Livekonzert, wäre ich wirklich gerne dabei gewesen... Rock 'N Roll Star - mein Favorit, fängt das, was die Band zu dieser Zeit ausmacht, ziemlich perfekt ein. Live Forever - Ein Klassiker. Die zusammenhanglosen Musikvideos gehören zur Band, man sieht ähnlich scheinbar willkürlich zusammengeschnittenes häufiger.
Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten OASIS sind GEIL!!! Gute Wahl, auch die letzte ist super, jawoll!!!
Re: Feuchtbiotop mit 100 ArtenIch hasse es zwar, wenn Menschen unpünktlich sind, aber immerhin hab ich so noch etwas Zeit, hier mehr Musik reinzustellen.
Platz LXXXI Slayer - Reign in Blood (1986) 2 Jahre, nachdem ich geboren war, veröffentlichten SLAYER dieses blutrünstige Monstrum. Insofern dürfte auch klar sein, mit welchem zeitlichen Abstand ich dieses Riffgewitter irgendwann Mitte der 2000er Jahre das erste Mal hören durfte. Ich dachte damals wirklich, dass ich relativ "harte" Musik hören würde, aber leider sind Metalcore und ein wenig melodischer Elchtod nichtmal ansatzweise das Ende der Skala. Dieses Album hat wie kein zweites vorher oder nachher in mir ein komplett neues, unbekanntes Gefühl hervorgerufen - ich war einfach ziemlich sprachlos ob der dargebotenen Geschwindigkeit, der heftigen Texte, des perfekten Schlagzeugsspiels - und saß nach dem Ende des Albums ziemlich bedröppelt und sprachlos, aber mit einem fetten Grinsen im Gesicht, in meiner damaligen Studentenbude. Es hat mich buchstäblich weggefegt, und ich bekam das erste mal eine leise Ahnung davon, was man alles fieses mit Gitarren und Verstärkern anstellen kann. Seitdem haben es nurnoch wenige Alben geschafft, ein ähnliches Gefühl hervorzurufen - beispielsweise NILE mit dem bereits vorgestellten "Annihilation of the Wicked", MARDUK mit "Panzerdivision Marduk" (welches aber nicht zu meinen Favoriten zählt) sowie ein Album, welches noch in dieser Liste folgen wird. Ich denke mal, dass dieses Werk den allermeisten ein Begriff sein dürfte, insofern verliere ich nicht viele Worte zu dem, was hier gespielt wird: wahnsinnig schneller und mordsgeiler Thrashmetal. Eines der wenigen Thrashalben, welches mich nach wie vor zu begeistern weiß. Reborn - in einer räudigen Liveversion, mein Favorit des Albums. Geiles Getrümmer. Raining Blood - Für Alle, die es wider Erwarten nicht kennen, oder die es sich einfach nochmal anhören wollen.
Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten...
Platz LXXX ![]() Ensiferum - Iron (2004) Auch hier mal wieder ein Album, was aus meinem eigentlich Beuteschema ziemlich weit herausfällt. Melodeath mit Texten über Wikinger (oder so ähnlich), Schlachten, mit viel Pathos und so weiter. Das Album hatte ich ziemlich bald nachdem es erschienen ist, also hängt hier mit Sicherheit eine Menge "Jugendliebe" mit drin, aber auch heutzutage gefallen mir die eingängigen Melodien und Riffs. Auch hier fällt mir der Vergleich zu anderen Bands ziemlich schwer, weil ich das, was beispielsweise lastFM an ähnlichen Künstlern ausspuckt, alles nicht höre. Wie dem auch sei, das Album stellt eines der ersten rein metallischen Werke nach meiner House/Electrophase dar, insofern hat es mir sicher auch geholfen, den Weg zurück zum Metal insgesamt zu finden - wer weiß, wo ich sonst gelandet wäre... Dies ist das letzte Album, bei dem noch der ursprüngliche Bandkopf Jari sich für den Gesang verantwortlich zeichnet. Danach wurde die Band nicht unbedingt schlechter, aber meine persönliche Vorliebe liegt eindeutig auf den ersten beiden Alben, und von denen eindeutig bei diesem. Tale of Revenge - ein Lied, was mich nach wie vor sehr ergreift. Einfach gut gemacht. Into The Battle - stellt wohl das allererste Lied überhaupt dar, welches ich nach meiner Techno/Elektrophase regelmäßig und intensiv gehört habe. Rückblickend betrachtet kann ich darüber eher lächeln, aber wegen seiner (für mich persönlich) enormen Bedeutung in Hinsicht auf meine musikalische Entwicklung muss es hier stehen.
Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten"Iron" würde ich auch als das spannendste ENSIFERUM-Album bezeichnen. Ist jedenfalls das einizige, das ich mir nach Probehören im Original gekauft habe. Sehr gutes Teil, tolle Hymnen.
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