Longtracks

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Re: Longtracks

Beitragvon kingdiamond » Freitag 23. Juni 2023, 10:29

Jhonny hat geschrieben:
Dafür klingt "The Astonishing" wie ein vergeudetes Lebensjahr :grins: ;-)




Das würde ich allerdings auch so unterschreiben. Kein gutes Scheibchen aus dem Hause DT. Für eine andere Bands wäre es wohl ein passables Werk gewesen. ;-)
Bei so einer großen Diskographie dürfen aber auch mal ein paar mittelmäßige Songs veröffentlicht werden.


So, erstmal genug von meiner Seite zu DT. Die Botschaft ist übermittelt. 8-)
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Re: Longtracks

Beitragvon Havoc » Freitag 23. Juni 2023, 13:42

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Die Grenze des guten Geschmacks liegt bei exakt 28:37 Minuten.
;-)


Haha! Bei mir zeigt der Player hier allerdings immer 28:38 min an. ;-)
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Re: Longtracks

Beitragvon kingdiamond » Freitag 23. Juni 2023, 13:51

Jetzt bin ich etwas verwirrt… entweder wollte Rüdiger damit sagen, dass genau dieser Track nicht mehr zum guten Geschmack gehört, weil zu lang oder er hat Spotify, da ist er nämlich mit 28:36 drin… ;-)
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Re: Longtracks

Beitragvon Havoc » Freitag 23. Juni 2023, 18:13

kingdiamond hat geschrieben:DT hat zu viele geile Longtracks um sich auf „DEN EINEN“ festzulegen


Ich denke ich kann das schon...es ist 'Octavarium' (24 min). :subber:
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Re: Longtracks

Beitragvon Jhonny » Freitag 23. Juni 2023, 18:32

Havoc hat geschrieben:
kingdiamond hat geschrieben:DT hat zu viele geile Longtracks um sich auf „DEN EINEN“ festzulegen


Ich denke ich kann das schon...es ist 'Octavarium' (24 min). :subber:


Den habe ich möglicherweise nominiert...
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Re: Longtracks

Beitragvon frankjaeger » Freitag 23. Juni 2023, 19:02

Rüdiger Stehle hat geschrieben:
kingdiamond hat geschrieben:So lange von dir „Crimson“ von EoS nominiert wurde, ist alles gut ;-)

aber die beiden Crimsons sind die schwierigsten für mich.
;-)


Ich finde die am besten, vor almen die erste ist großartig! Da mag sogar ich EoS!
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Re: Longtracks

Beitragvon Pillamyd » Samstag 1. Juli 2023, 16:21

Ich arbeite mich gerade durch eure Artikel und höre nach jedem besprochenen Platz den dazugehörigen Song.

Bei "Saviour Machine" war ich mal kurz davor mir die zwei (?) Scheiben zu holen und hab es aus irgendeinem Grund nicht getan. Absoluter Fehler, wie "Killer" beweist. Grandioser Part. Ich gebe Recht, rein musikalisch passiert vielleicht nicht viel. Aber es zeigt absolut Wirkung. Diese orientalische Klänge sind zum anbeten (haha). Aber auch die immer kräftig werdende Gesang, bis hin zum wirklich wütend wirkenden trägt zur Steigerung in der Dramatik bei. Das finde ich wirklich gelungen. Toller Einstieg!

"Atlantean Kodex" mit "Sol Invictus" ist ein Song, der für mich die stärken des epischen Metals gut einfängt. Schöner Abwechslungsreicher Song, der sehr durchdacht daherkommt, aber nie zu kopflastig wirkt. Dafür ist die Richtung dann doch auch irgendwie sehr straight. Es ist einfach ein episches langes Stück Heavy Metals, der sich seiner annimmt und sich nicht durch technisches können hervorbringen möchte. Das beweist die Band mit allein mit dem Songwriting an sich. Grandioses Stück. Eine Band der ich leider zu wenig Beachtung schenke. Aber ich muss halt auch schon bock auf die Art von Musik haben. Trotzdem, wirklich toll!

Zu mehr bin ich noch nicht gekommen. Aber ich werde die Tage weiterhören und dann auch mehr von meinem Hörerlebnis preisgeben. Ein Dank an die Redaktion und dem Schreiber. Phänomenale Idee! :dafuer:
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Re: Longtracks

Beitragvon Eike » Samstag 1. Juli 2023, 20:58

Ja, mich wird das auch eher als Langzeitprojekt beschäftigen, da immer mal wieder reinzulauschen, in kleinen Häppchen. Sofern es nicht irgendwann einschläft, wie so vieles... Depression kickt seit einigen Wochen wieder heftiger, aber zum Glück ist diesmal der Genuss von Musik per se nicht allzu sehr in Mitleidenschaft gezogen - bin bloß eben für vieles nicht so in Stimmung. Zum Glück treffen die Seventies-Sachen im Nebenthread momentan aber ganz gut ins Geschmackszentrum.
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Re: Longtracks

Beitragvon Pillamyd » Sonntag 2. Juli 2023, 12:46

Weiter gehts...

Der nächste Song ist mir wieder bekannt. "Free Bird" transportiert die Melancholie so gekonnt nach außen, dass zumindest ich von Sekunde Null an direkt eintauchen kann. Der Ausdruch von Sehnsucht und Freiheit wird so gekonnt in Töne und Melodien eingestzt, dass es jedesmal eine Freude ist den Song zu hören. Eigentlich steht im Text zu dem Song alles was man darüber sagen könnte. Wunderschön, wie Marcel das beschrieben hat.

Mit den späteren "Heathen" tue ich mich tatsächlich etwas schwer. Die ersten Riffs haben so einen verdammt klinischen Sound. Schreckt mich einfach ab. Und auch wenn der weitere Verlauf des Songs schon auch zu gefallen weiß, so geht mein Fazit nicht über ein "nett" hinaus. Gerade der Part ab der 5 Minute ist mir zu abrupt. Das fühlt sich dann auch nicht unbedingt wie ein Longtrack für mich an. Wenn es um längere Songs geht und anscheinend sind 9 Minuten ja auch schon erlaubt, dann wäre mir als erstes "Heathen's Song" eingefallen. Den ich um einiges mitreißender finde.

"Running Wild". Ich habe es ja echt probiert mit der Band und habe mir bis auf die "Under Jolly Roger" jedes Album bis einschließlich "Masquerade" gekauft. Aber ich bin tatsächlich auf den ersten zwei Alben hängengeblieben. Alles danach finde ich maximal gut. Und ab der "Black Hand Inn" habe ich das Gefühl, alles schon einmal gehört zu haben. "Treasure Island" ist aber ein Stück, dass ich tatsächlich im Kopf habe. Und er kann was. Er ist atmosphärisch und zeigt im gelungenen Songwriting sehr gut auf, wofür die Band steht. Bestimmt ein Song den man empfiehlt, sollte interesse an der Band bestehen. Der Refrain bleibt im Kopf. Rolf klingt noch sehr kraftvoll und die Gitarrenarbeit ist melodisch, gemein Ohrwurmtauglich. Etwas härter und die Melodien hätten auch so Jahre später von "Amon Amarth" kommen können.
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Re: Longtracks

Beitragvon Eike » Sonntag 2. Juli 2023, 15:25

Ja, das kann ich zu RW so unterschreiben. Erste beiden Alben top, gutklassiges Material bis einschließlich Pike of Skulls, danach beginnt es zu bröckeln. Zwischen neun und zehn Minuten würde ich, jetzt ganz allgemein, auch eher Songs finden als im zweistelligen Minutenbereich. Gefühlt lang ist bei mir ab vollen sieben Minuten schon alles. Wobei das dennoch kurzweilig sein kann.
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