Manowar

Re: Manowar

Beitragvon Rüdiger Stehle » Samstag 1. Juli 2023, 15:27

Wir haben uns an einen Diskographiecheck gewagt, und pünktlich zum 40. Jubiläum von "Into Glory Ride" geht der erste Teil an den Start:

https://www.powermetal.de/content/artik ... 433-1.html
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Re: Manowar

Beitragvon kingdiamond » Samstag 1. Juli 2023, 20:41

Sehr schön, danke!

Manowar gehört auch zu den Bands, bei denen ich noch ziemlich viel „Nachholpotenzial“ habe.
Die „Klassiker“ kenne ich, wir haben aber früher eher „Best Of‘s“ gehört bzw. sind mit der „Warriors…“ groß geworden.
Ich schaffe es aktuell nicht, alle (vermeintlich schlechteren) durchzuhören, ich werde dann mal in der 2. Welle einsteigen. :dafuer:

Manowar gehört aber bisher zu den Bands, auf die ich selten von selber Lust habe, mal sehen ob sich das mal ändert.
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Re: Manowar

Beitragvon Havoc » Samstag 1. Juli 2023, 21:39

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Wir haben uns an einen Diskographiecheck gewagt, und pünktlich zum 40. Jubiläum von "Into Glory Ride" geht der erste Teil an den Start:
https://www.powermetal.de/content/artik ... 433-1.html


Bisher stimmt die Reihenfolge. :dafuer:
Wobei ich bei der roten Laterne echt immer zwischen "GOW" und "TLOS" überlegen muss. Das ist echt hauchzart. Aber letzten Endes würde ich es wohl auch so reihen.
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Re: Manowar

Beitragvon Martin van der Laan » Samstag 1. Juli 2023, 23:00

Danke für diesen wunderbaren, wegweisenden Artikel. Ich freue mich sehr auf die Fortsetzung. :dafuer:
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Re: Manowar

Beitragvon Pillamyd » Sonntag 2. Juli 2023, 13:30

Liebe Redaktion, ihr seid verrückt. War ein Diskographie Check, jemals so ausführlich wie dieser hier? Ich glaube nicht. Aber das ist qualitativ einfach so hochwertig, dass ich gerade der Schwamm war, der alles aufgesogen hat. Ich hatte eine menge Freude beim lesen und ein dickes grinsen im Gesicht. Danke dafür!

Mein letztes Mal "God Of War" hören, war gar nicht mehr so schlimm. Ob das jetzt Marvel Niveau hat oder nicht ist mir eigentlich realtiv egal. Das ist für mich kein Argument. Wenn die Musik passt, kann es von mir aus noch so oberflächlich sein. Die Band ist jetzt hinlänglich auch nicht damit bekannt geworden, wirklich tiefgründige Texte geschrieben zu haben. Mir ist ein starker Eric lieb, egal ob er 50 Mal einfach nur Sword & Steel singt. Wenns geil intoniert ist, und das kann er, hat das deutlich mehr Gewichtung für mich. Das es allerdings auf dem letzten Platz landet, war jetzt auch keine großartige Überraschung :grins:
Ich sag mal so, die letzte Single fand ich deutlich schlimmer, als alles was auf der "God Of War" drauf ist. Die kann also noch abgelöst werden mit der roten Laterne. Wobei ich davon ausgehe, dass das letzte angekündigte Projekt wahrscheinlich auch auf Eis liegt.

Ich glaube einfach, dass Joey mit seinem gebrabbel auch einfach viel kaputt gemacht hat, zu der Zeit. Sympathisch geht anders. Ich assoziiere das Album immer mit dem legendär peinlichen "Bist du bereit für den Metal zu sterben?" Interview.

"The Lord Of Steel" fand ich aber auch überzeugender. "Touch The Sky" halte ich tatsächlich für einen seltenen späten Hit der Band. Ich habe bei dem Album, aber ähnlich wie in eurem Artikel beschrieben, das aus dem Album eher ein Schnellschuss wurde. Da wäre mehr drin gewesen, denn das Ding hat an sich ziemlich viel potential. Die Tatsache, dass das Album in zwei verschiedenen Versionen gibt, untermauert das ganze sogar nochmal. Wobei ich schon sagen musste, dass dieser Hummelbass, schon fast unterhaltsam ist, auf eine seltsame Art und Weise. Ich habe das Gefühl, dass das "The Lord Of Steel" deutlich positiver aufgenommen worden ist, wenn auch etwas skeptisch und verhalten. Ich fand die Zeit damals spannend und irgendwie auch das Gefühl, dass Joey sich wehmütig zurückgenommen hat und der Fokus tatsächlich endlich mal wieder auf die Musik gelegt wurde.

"Warriors Of The World wäre vielleicht sogar mein letzter Platz gewesen. Das Album ist für mich durch und durch von Kitsch durchzogen, den ich fast schon unerträglich finde. Klingt für mich immer noch ziemlich zerfahren. Für mich sticht auch "Hand Of Doom" heraus. Ansonsten klingt das für mich ziemlich flach. Ja, genau da weitergemacht wo man aufgehört hatte. Stimme ich zu. Mir wäre es aber lieber gewesen hätte die Band die Epik aus ihren Instrumenten rausgeholt, statt hinter jedem Song einen gleichförmigen Klangteppich aufzubauschen.

"Louder Than Hell" finde ich auch schon immer schwierig. Wenn ich an das Album denke, denke ich immer an den Imagewechsel vom Undertaker zum Outlaw Biker. Kann ich mir kaum noch geben. Würde sehr warhrscheinlich auch weit hinten seinen Platz im Ranking einnehmen. Mehr kann ich dazu leider nicht wirklich schreiben.
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Re: Manowar

Beitragvon Havoc » Sonntag 2. Juli 2023, 15:03

Havoc hat geschrieben:1. The Triumph Of Steel
- Spielfreude, Technik, Power, Songwriting...Manowar auf dem Höhepunkt!
2. Into Glory Ride
- Fellhosenträger deluxe!
3. Kings Of Metal
- Who were they? They were the Metal Kings!
4. Battle Hymns
- Orson Welles und das Album rocken!
5. Hail To England
- "Bridge Of Death" ist der beste Heavy Metal Song aller Zeiten!
6. Fighting The World
- Heimlicher Liebling von mir. Eines ihrer coolsten Alben! Violence And Bloodshed!
7. Sign Of The Hammer
- Kein heimlicher Liebling von mir.
8. Louder Than Hell
- Manowar machen einen auf Biker!
9. Warriors Of The World
- Das kontroverseste Album.
10. The Lord Of Steel
- Cool, einfach nur cool!
11. Gods Of War
- Zwischen guten Songs und überladenem Hörspiel


Das schrieb ich vor über 10 Jahren. Bestätigt tatsächlich noch mal die Reihung der Alben 8-11 im aktuellen PM-Artikel. 8-)
Ob ich die Plätze 1-7 heute noch so sehe? Mhh. Schwierig. Zuletzt hatte "Sign Of The Hammer" Boden gut gemacht. Und bei einer Reihung
tue ich mich immer verdammt schwer mit "Kings Of Metal". Einerseits hat es unfassbare Klassiker an Bord, andererseits war es aus einem mir selbst unerfindlichen
Grund nie so richtig eines meiner Lieblingswerke. Aber ich lasse es mal so stehen. Müßte ich noch mal nachhören und drüber sinnieren. ;-)
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Re: Manowar

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 2. Juli 2023, 22:58

Pillamyd hat geschrieben:Liebe Redaktion, ihr seid verrückt. War ein Diskographie Check, jemals so ausführlich wie dieser hier? Ich glaube nicht. Aber das ist qualitativ einfach so hochwertig, dass ich gerade der Schwamm war, der alles aufgesogen hat. Ich hatte eine menge Freude beim lesen und ein dickes grinsen im Gesicht. Danke dafür!

Danke für das Lob. Das freut uns natürlich, dass du Spaß am ersten Teil hattest, und wir hoffen, dass dir die beiden Sequels genauso gut gefallen. Ja, es ist sehr ausführlich, aber ich denke, dass man das schon mal machen kann, wenn es sich wirklich um Werke handelt, zu denen auch beide etwas zu sagen haben, das sich nicht unbedingt allzu sehr ähnelt und die Perspektiven sehr unterschiedlich sind. Dafür sind Stefan und ich vielleicht gar kein schlechtes Duo, weil unsere Präferenzen in stilistischer und klanglicher Hinsicht, doch recht stark differieren.

Pillamyd hat geschrieben:Mein letztes Mal "God Of War" hören, war gar nicht mehr so schlimm. Ob das jetzt Marvel Niveau hat oder nicht ist mir eigentlich realtiv egal. Das ist für mich kein Argument. Wenn die Musik passt, kann es von mir aus noch so oberflächlich sein. Die Band ist jetzt hinlänglich auch nicht damit bekannt geworden, wirklich tiefgründige Texte geschrieben zu haben. Mir ist ein starker Eric lieb, egal ob er 50 Mal einfach nur Sword & Steel singt. Wenns geil intoniert ist, und das kann er, hat das deutlich mehr Gewichtung für mich. Das es allerdings auf dem letzten Platz landet, war jetzt auch keine großartige Überraschung :grins:

Wie gesagt, ich finde weder die mythologische Ebene ungut umgesetzt (da wird sehr vieles wörtlich aus der Überlieferung übernommen, also viel näher am Original als bei Marvel), noch wäre ich generell der Meinung, dass Manowar keine tiefgründigen oder guten Texte hätte. Ich bin sogar der Meinung, dass sehr lange das Gegenteil der Fall war. Leider ließ dies nach der "Triumph" halt sehr stark nach. Viel poetischer und packender texten als etwa bei Dark Avenger, Bridge of Death, Guyana oder The Crown And The Ring kann man kaum, finde ich.

Pillamyd hat geschrieben:Ich sag mal so, die letzte Single fand ich deutlich schlimmer, als alles was auf der "God Of War" drauf ist. Die kann also noch abgelöst werden mit der roten Laterne. Wobei ich davon ausgehe, dass das letzte angekündigte Projekt wahrscheinlich auch auf Eis liegt.

Okay. Das ist eh klar. Wobei ich die letzte Single (also "Hart und Laut...") auch einfach für einen Gag halte. Die Single davor "Odysseus..." hat einen stumpfen Song im GOW-Stil aber eben stumpfer und eine wunderschöne Ballade. Das Altgriechische in den Hörspiel-Parts gefällt mir, aber ist halt keine Musik.

Pillamyd hat geschrieben:Ich glaube einfach, dass Joey mit seinem gebrabbel auch einfach viel kaputt gemacht hat, zu der Zeit. Sympathisch geht anders. Ich assoziiere das Album immer mit dem legendär peinlichen "Bist du bereit für den Metal zu sterben?" Interview.

Ich finde ja Joey tatsächlich viel sympathischer als man meinen sollte, weil ich sehr fest daran glaube, dass durchaus vieles von dem, was er sagt und tut, in die Rolle gehört. Er hat in seinem Podcast mal Eric interviewt, und da könnte ich stundenlang zuhören, so cool ist das Gespräch von beiden geführt. Allerdings möchte ich nicht Joeys Businesspartner sein, das steht fest. Muss ich aber auch nicht. Okay... zweimal haben wir schon einen Vertrag miteinander gehabt... und war auch unproblematisch, aber trotzdem.
;-)

Pillamyd hat geschrieben:"The Lord Of Steel" fand ich aber auch überzeugender. "Touch The Sky" halte ich tatsächlich für einen seltenen späten Hit der Band. Ich habe bei dem Album, aber ähnlich wie in eurem Artikel beschrieben, das aus dem Album eher ein Schnellschuss wurde. Da wäre mehr drin gewesen, denn das Ding hat an sich ziemlich viel potential. Die Tatsache, dass das Album in zwei verschiedenen Versionen gibt, untermauert das ganze sogar nochmal. Wobei ich schon sagen musste, dass dieser Hummelbass, schon fast unterhaltsam ist, auf eine seltsame Art und Weise. Ich habe das Gefühl, dass das "The Lord Of Steel" deutlich positiver aufgenommen worden ist, wenn auch etwas skeptisch und verhalten. Ich fand die Zeit damals spannend und irgendwie auch das Gefühl, dass Joey sich wehmütig zurückgenommen hat und der Fokus tatsächlich endlich mal wieder auf die Musik gelegt wurde.

Touch The Sky ist der Wahnsinn. Righteous Glory auch, aber bei Odin-Themen in Eric-Balladen schmelze ich halt per default dahin, da kann ich nicht anders. Ansonsten ja, ich denke, da sind wir beide ziemlich auf Linie. Schade, dass die Songs nicht im Liveset auftauchen. Keine Ahnung, warum.

Pillamyd hat geschrieben:"Warriors Of The World wäre vielleicht sogar mein letzter Platz gewesen. Das Album ist für mich durch und durch von Kitsch durchzogen, den ich fast schon unerträglich finde. Klingt für mich immer noch ziemlich zerfahren. Für mich sticht auch "Hand Of Doom" heraus. Ansonsten klingt das für mich ziemlich flach. Ja, genau da weitergemacht wo man aufgehört hatte. Stimme ich zu. Mir wäre es aber lieber gewesen hätte die Band die Epik aus ihren Instrumenten rausgeholt, statt hinter jedem Song einen gleichförmigen Klangteppich aufzubauschen.

Das kommerziell erfolgreichste Album kann ja durchaus mal das für die Fanherzen schwächste sein. Kommt öfters vor. Nochmal eine Wikingerballade zur Rabenschmelze. Was die Klangteppich-Geschichte angeht, bin ich 100% bei dir. Das ist die größte Krux an diesem Album und dem Nachfolger: Man hat vergessen, dass Metal gemeinhin Melodien mit Gitarren macht.

Pillamyd hat geschrieben:"Louder Than Hell" finde ich auch schon immer schwierig. Wenn ich an das Album denke, denke ich immer an den Imagewechsel vom Undertaker zum Outlaw Biker. Kann ich mir kaum noch geben. Würde sehr warhrscheinlich auch weit hinten seinen Platz im Ranking einnehmen. Mehr kann ich dazu leider nicht wirklich schreiben.

Da sind wir dann recht weit auseinander, denn ich liebe die Scheibe total, weil sie so irre positiv und gut gelaunt ist. Dafür ist sie simpel und rockig. Für mich das letzte von acht subsequenten 10/10-Alben, wenn auch am untersten Rand der 10/10-Marke und nur ganz knapp über der 9,5. Will sagen, schon deutlich schwächer als 1-7, aber eben immer noch ein Traum in Stahl.

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Re: Manowar

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 2. Juli 2023, 23:09

kingdiamond hat geschrieben:Sehr schön, danke!

Manowar gehört auch zu den Bands, bei denen ich noch ziemlich viel „Nachholpotenzial“ habe.
Die „Klassiker“ kenne ich, wir haben aber früher eher „Best Of‘s“ gehört bzw. sind mit der „Warriors…“ groß geworden.
Ich schaffe es aktuell nicht, alle (vermeintlich schlechteren) durchzuhören, ich werde dann mal in der 2. Welle einsteigen. :dafuer:

Manowar gehört aber bisher zu den Bands, auf die ich selten von selber Lust habe, mal sehen ob sich das mal ändert.



Gerne! Bin gespannt auf spätere Mithöreindrücke.
:subber:

Havoc hat geschrieben:
Havoc hat geschrieben:1. The Triumph Of Steel
- Spielfreude, Technik, Power, Songwriting...Manowar auf dem Höhepunkt!
2. Into Glory Ride
- Fellhosenträger deluxe!
3. Kings Of Metal
- Who were they? They were the Metal Kings!
4. Battle Hymns
- Orson Welles und das Album rocken!
5. Hail To England
- "Bridge Of Death" ist der beste Heavy Metal Song aller Zeiten!
6. Fighting The World
- Heimlicher Liebling von mir. Eines ihrer coolsten Alben! Violence And Bloodshed!
7. Sign Of The Hammer
- Kein heimlicher Liebling von mir.
8. Louder Than Hell
- Manowar machen einen auf Biker!
9. Warriors Of The World
- Das kontroverseste Album.
10. The Lord Of Steel
- Cool, einfach nur cool!
11. Gods Of War
- Zwischen guten Songs und überladenem Hörspiel


Das schrieb ich vor über 10 Jahren. Bestätigt tatsächlich noch mal die Reihung der Alben 8-11 im aktuellen PM-Artikel. 8-)
Ob ich die Plätze 1-7 heute noch so sehe? Mhh. Schwierig. Zuletzt hatte "Sign Of The Hammer" Boden gut gemacht. Und bei einer Reihung
tue ich mich immer verdammt schwer mit "Kings Of Metal". Einerseits hat es unfassbare Klassiker an Bord, andererseits war es aus einem mir selbst unerfindlichen
Grund nie so richtig eines meiner Lieblingswerke. Aber ich lasse es mal so stehen. Müßte ich noch mal nachhören und drüber sinnieren. ;-)


Bei mir ist im Prinzip klar, dass die chronologischen Alben 1-7 auch die 7 qualitativ besten Alben sind, wobei deren interne Reihenfolge durchaus tagesformabhängig sein kann. Die sind für mich mehr oder minder alle auf einem Level. Die "Louder Than Hell" ist fix auf Platz 8 gebucht, weil ich sie großartig finde, aber eben als Party-Biker-Album und nicht als Metal-Epos. Die letzten drei sind dann auch die schwächeren drei für mich.
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Re: Manowar

Beitragvon Havoc » Montag 3. Juli 2023, 00:09

Da sind wir tatsächlich auf einer Linie. Die Alben in den Top 7 variieren schon mal. Aber auch da gibt es letzten Endes schon eine Struktur. 'Fighting The World' kann z.B. nicht wirklich langfristig die 1 sein. Aber ganz kurz vielleicht schon auch mal. :grins:
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Re: Manowar

Beitragvon Pillamyd » Montag 3. Juli 2023, 00:55

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Ich finde ja Joey tatsächlich viel sympathischer als man meinen sollte, weil ich sehr fest daran glaube, dass durchaus vieles von dem, was er sagt und tut, in die Rolle gehört. Er hat in seinem Podcast mal Eric interviewt, und da könnte ich stundenlang zuhören, so cool ist das Gespräch von beiden geführt. Allerdings möchte ich nicht Joeys Businesspartner sein, das steht fest. Muss ich aber auch nicht. Okay... zweimal haben wir schon einen Vertrag miteinander gehabt... und war auch unproblematisch, aber trotzdem.


Ja, das mag ja schon sein. Ich habe ja auch nur die Zeit rund um "God Of War" gemeint. Soviel Gegenwind hatten sie bis dato ja noch nie so direkt erhalten, oder? Den Podcast würde ich mir auch geben. Gerade wenn der Interviewpartner Eric heißt.

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Touch The Sky ist der Wahnsinn. Righteous Glory auch, aber bei Odin-Themen in Eric-Balladen schmelze ich halt per default dahin, da kann ich nicht anders. Ansonsten ja, ich denke, da sind wir beide ziemlich auf Linie. Schade, dass die Songs nicht im Liveset auftauchen. Keine Ahnung, warum.


Vor allem ist die Scheibe auch gar nicht mehr so leicht zu bekommen. Zumindest war es so als ich das letzte Mal danach ausschau gehalten habe.

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Da sind wir dann recht weit auseinander, denn ich liebe die Scheibe total, weil sie so irre positiv und gut gelaunt ist. Dafür ist sie simpel und rockig. Für mich das letzte von acht subsequenten 10/10-Alben, wenn auch am untersten Rand der 10/10-Marke und nur ganz knapp über der 9,5. Will sagen, schon deutlich schwächer als 1-7, aber eben immer noch ein Traum in Stahl.


Haha, ja ich weiß. Ich bin auch tatsächlich gespannt wie das hier weitergeht. Ist ja vor allem dann auch vorne schon sehr spannend. Und dann die Einzelwertungen. Ich habe schon eine Ahnung mit welchem Album die Platzierung im nächsten Artikel weitergeht :D
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