Feuchtbiotop mit 100 Arten

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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon frankjaeger » Mittwoch 8. Dezember 2010, 23:06

Du bist grad zu schnell für mich...

Die INAVIATE klingt gut. SLAYER ist ein Klassiker. Oasis ist langweilig.
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Teichfrosch » Mittwoch 8. Dezember 2010, 23:46

Jau ich lass den Thread auch erstmal etwas ruhen, ich wollte nur etwas Land gewinnen und außerdem die Zeit, die ich hatte, nutzen, weil ich wie gesagt in den nächsten Tagen wenig Zeit habe.
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Jhonny » Donnerstag 9. Dezember 2010, 10:08

Oasis - da hab ich nur die ganz bekannte :grins: die find ich aber gut, und dabei bin ich gar kein großer Britpop Fan

Slayer hab ich und lieb ich auch

Ensiferum sind von den melodischen Happy-Folk-Bands sicher eine der besten. Hab auch da nur ein späteres Scheibchen
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Vaillant » Donnerstag 9. Dezember 2010, 11:00

ENSIFERUM sind fein; die beste Kitsch-Heidenlärm-Band. Mehr Powermetal eigentlich mit Gefauche. Die Phase mit Lindroos gefällt mir noch besser :grins:
"The Wandarer" 8-)
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Loenz » Donnerstag 9. Dezember 2010, 11:59

Slayer super Band und ein super Album von ihnen.

Ensiferum ist ok. Nicht mehr und nicht weniger.
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Teichfrosch » Freitag 10. Dezember 2010, 17:26

Na, okay ist doch immernoch besser als grauenhaft :D
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Teichfrosch » Samstag 11. Dezember 2010, 17:23

Irgendwie wohnt mir ein Gefühl des Scheiterns inne wenn ich mir meine Top100 ansehe :F Das ist viel schwerer, als gedacht.


Platz LXXIX

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Amenra - Mass IIII (2008)


Gerne gebe ich es zu: ich neige zu den Extremen. Ich mags entweder extrem langsam oder extrem schnell, ansonsten extrem simpel oder extrem schön. Dieses Album gehört in die erste Kategorie, und vorallem gehört es auch in die Kategorie "extrem noisy". Die Jungs von Amenra (oder Amen Ra, wer weiß das schon genau...) fahren auf einer ähnlich gebauten Dampfwalze wie sie CULT OF LUNA gerne zum gepflegten plannieren verwenden. Zwischendurch steigen sie von dieser herab um die frisch geplätteten Gehörgänge mit gar wunderlich ruhigen und anmutigen Passagen zu bezirzen. Natürlich: die Vorbilder sind schnell ausgemacht, und ganz so viel anders trümmern sich auch AMENRA nicht durch das Gebälk als andere Vertreter des Genres, welches von Jesus immer gerne mit "Post-Metal" tituliert wird. Auffallend ist aber die Stimme des Sängers, welche zwar Genretypisch shoutet, aber dafür in einer außergewöhnlichen Höhe, und welche auch gerne mal in ruhigen Passagen Cleangesänge zu fabrizieren vermag. Schön genretypisch sind dagegen die Fortissimi, der Schwermut und das Zwingende, welches diese Musik so unverwechselbar und faszinierend macht. Wenn die Riffs wie Eiswände in der Arktis über einem hereinbrechen wollen sich andere wohl lieber verstecken, ich bevorzuge es dagegen, richtig schön zermalmt zu werden. Die richtige Musik für kalte Winternächte im Angesicht eines Sturms.


De Dodenakker - das längste Stück des Albums steht stellvertretend für das, was die Band ausmacht.

Le Gardien Des Rêves - kürzerter, kompakter.
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon 123_7 » Samstag 11. Dezember 2010, 17:35

Mit so einem Cover hat man zumindest sofort mein Interesse. Instrumental gefällt mir das durchaus ganz gut, auch wenn ich diesem extrem dichten Sludge-Zeugs eher wenig abgewinnen kann (mit Ausnahmen natürlich). Aber der Gesang ist mir dann doch etwas zu penetrant. Etwas weniger Helium in den Eiern und ich fände es vermutlich recht intensiv, aber so eher unfreiwillig lustig.
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Teichfrosch » Samstag 11. Dezember 2010, 18:22

Platz LXXVIII


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Have Hearth - The Things We Carry (2006)


Falls mich der Rest meiner Sammlung doch mal anöden sollte greife ich zum flottesten (in Bezug auf Länge der Songs), was meine Musiksammlung zu bieten hat: Hardcore. Hier wird so richtig schön nach Herzenslust rumgebrüllt, schön simpel-eingängige Hooks rausgeballert und Gesellschaftskritische Texte in die Welt herausgeschrien wie es sich für einen kleinen Protestler gehört. Dabei gehen die jungs von HAVE HEART ganz und garnicht unmelodisch oder undynamisch zu Werke, auch wenn das der ein oder andere vermutlich anders sehen dürfte. Die Marschrichtung ist dennoch klar, nur wenige Songs überschreiten die 3 Minuten Marke, und dann auch nicht besonders weit, und kompliziert ist anders. Spaß macht es dennoch, und der kleine Revoluzzer in mir ergözt sich an den Jugendwahn-Texten über Widerstand und ein selbstbestimmtes Leben.


Watch Me Rise - hier wirds zwischendurch für Hardcore Verhältnisse ziemlich ruhig.

The Unbreakable

Armed With A Mind - klar, wenn man mit einem Hirn bewaffnet ist sollte man gefährlicher sein als jemand, der eines solchen entbehrt :grins:
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten

Beitragvon Teichfrosch » Samstag 11. Dezember 2010, 18:24

Himmel hülf, die Jungs heißen natürlich HAVE HEART. Das H hat da absolut nichts verloren. Wieder einmal verfluche ich die nicht vorhandene Editierfunktion.
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