Taake

Re: Taake

Beitragvon Nils Macher » Montag 21. August 2023, 21:05

Klingt nach einem Kandidaten für einen Blindkauf im Plattenladen.
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Re: Taake

Beitragvon Rüdiger Stehle » Montag 21. August 2023, 21:16

Wenn nicht das, was dann?
:grins:
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Re: Taake

Beitragvon Kenneth Thiessen » Mittwoch 30. August 2023, 23:32

So, ich bin grade beim dritten Durchlauf und kannte vorher nur das "Nattestid Ser Porten Vid"-Album, das ich aber super finde.

So, heute dann einfach mal die "Et Hav Av Avstand" angeschmissen und geschaut. Wie gesagt, ich weiß nicht, was man auf dem Vorgänger gemacht hat, ich kenn' nur das Debüt und das gefiel mir auf Anhieb echt gut. Beim ersten Durchlauf gab es natürlich Passagen, die erstmal etwas verquer oder komisch klangen, aber nach und nach erarbeite ich mir die gerade und abgesehen davon verstecken sich so viele tolle Melodien in dem Ding, dass es echt eine Freude ist. Und an der Stelle wirkt das spannende Riffing an manchen Stellen ziemlich erfrischend.
In den Songs passiert ziemlich viel und das find ich auch echt gut. Man hat vier überlange Nummern, von denen ich gerade den Opener echt berauschend finde, da der gerade im Mittelteil so ein paar richtig verrückte Parts einbaut, aber um am Ende dann wieder einen melancholisch-mantrischen Ton anzuschlagen, der sich aber auch durch das gesamte Album zieht.

Bis jetzt sieht es so aus, als ob das neue Werk von TAAKE bei mir in diesem Jahr einen ähnlich hohen Status wie "Dypet" von MORK erreichen könnte. Ich werde weiterhören und mir die Scheibe hoffentlich auch zeitnah auf CD besorgen.
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Re: Taake

Beitragvon Rüdiger Stehle » Montag 18. September 2023, 00:48

Sorry, dass ich darauf nicht früher reagiert habe, Kenni. Schön, dass dir das Album gefällt, und ja, ich finde, dass man durchaus von Debüt zum aktuellen Werk gehen kann, ohne sich die Frage stellen zu müssen, was denn hier passiert ist. Dabei soll das mitnichten heißen, dass sich nichts geändert hätte. Im Gegenteil, denn inzwischen übersetzt Hoest sehr viele spannende Dinge, die auch du zu erwähnen scheinst, in die BM-Formensprache, die an sich aus anderen Musikwelten kommen. Das macht er sehr unscheinbar und diskret, aber wenn man intensiv hinhört, findet man immer wieder erstaunliches. Gleichwohl ist die Stimmung einfach sehr unverkennbar TAAKE, und zwar bei beiden Alben gleichermaßen. Bei der neuen sind wir dabei durch ein leichtes Minus an rock'n'rolligen Einflüssen vielleicht sogar näher am Frühwerk als zuletzt.

Ich habe heute meine Rezi abgegeben, und ja, das war eine durchaus intensive Befassung mit Hoests neuem Werk. Insgesamt hatte sie bis zur Abgabe des Reviews ganze 12 Durchläufe, davon den Großteil tatsächlich unter dem Kopfhörer und mit den Texten. Entsprechend ausladend ist auch die Besprechung geraten. Jener will ich nicht vorgreifen, aber eins verrate ich noch, was nicht allzu überraschend kommt: "Et Hav Av Avstad" ist trotz beachtlich starker Konkurrenz mein persönliches Album des Monats.
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