Musikalische Erkenntnis des Tages

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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Dekalog der Elemente » Donnerstag 5. Oktober 2023, 14:45

Das Social Media Team von Wacken hat offensichtlich keine Zeit seine Hausaufgaben zu Bands zu machen, die bei Ihnen auftreten..sonst wüsste man, dass sich kein Sänger von MAYHEM nach dem griechischen Gott des Todes benannt hat.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 5. Oktober 2023, 16:25

Die vier hellenischen Todesgötter Messiah, Maniac, Dead und Attila. Wer kennt sie nicht?
Zum Glück singt nicht der olle Hades bei Mayhem, der würd ja gar nicht in diese illustre Reihe passen.
Und selbst Eurynomos ist wahrlich kein Gott, sondern allenfalls ein Prinz, und falsch geschrieben kein Sänger, sondern ein Gitarrist.
Tja, wenn man keine Ahnung hat...
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Holger Andrae » Samstag 7. Oktober 2023, 08:21

Gestern kam im Netz die Diskussion auf, dass man ja seinen Sozialstations-Bands immer treu bleiben würde. Das kann ich so gar nicht bestätigen. Wären bei mir AC/DC, Iron Maiden, Judas Priest, Saxon, Scorpions, Tank, Accept und Tygers. AC/DC habe ich nach "For Those About To Rock" komplett ignoriert. Da laufen die alten Scheiben ab un an, aber auf "neue" Songs habe ich wenig Bock. Saxon war nach "Crusader" Feierabend für mich. Hier höre ich neuere Sachen immer ganz gerne, kaufe aber nur sehr selten was. Live aber jedes Mal toll! Priest hatte ich nach "Turbo" auch erstmal abgehakt und eigentlich erst Ende der 90er wieder neu entdeckt. Ähnlich verhält es sich bei Maiden, zu denen ich aber nie komplett zurück finden konnte. Accept nach "Metal Heart" abgehakt und mit der ersten Reunion-Scheibe kurz neu entflammt. Bleiben Tank (als Rumpel-Algy und nicht der hüftschwingende Boogie-Panzer) und Tygers.

Das spiegelt sich auch in meiner Hörliste ziemlich deutlich wieder, in der Saxon und AC/DC gar keine Rolle mehr spielen. Beide Bands haben aber mehrere Alben in meiner" Ewigen Top 100 Liste". Daran siekt man leider auch wieder, wie schwer es neuere SCheiben haben, da oben zu landen. Alles nicht neu, aber manchmal muss man es sich halt aus dem Hirn schreiben. 8-)
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Jens Wilkens » Samstag 7. Oktober 2023, 14:30

Oha, das könnte mein Lieblingssong aus hiesigen Landen in diesem Jahr werden: Der neue Song der Leipziger Retro-Rocker FIRMAMENT 'Lord Of The Night Sky', der am 15.12. auf einer Split erscheinen wird.
Verträumt, kauzig und mit großartigen Gitarren! Auch der neue Sänger fügt sich sehr gut ein.

https://www.youtube.com/watch?v=WuwWRuUZ7SM

Sollte zumindesten HÄLLAS-Fans gut gefallen. Ich find's wunderbar.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Julian Rohrer » Montag 9. Oktober 2023, 11:49

Julian Rohrer hat geschrieben:Bitter: Die Lieblingsband meines Sohnes ist nicht mehr ANGSTKVLT.
Cool: Sie ist jetzt SAXON.

Die Rangliste ist wieder emotional verträglich:
1. ANGSTKVLT
2. SAXON
3. MOTÖRHEAD
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Nils Macher » Montag 9. Oktober 2023, 12:26

Holger Andrae hat geschrieben:Gestern kam im Netz die Diskussion auf, dass man ja seinen Sozialstations-Bands immer treu bleiben würde. Das kann ich so gar nicht bestätigen.


Kann ich so bedingt bestätigen. Einerseits fing bei mir alles mit BLACK SABBATH an und da bin ich nach wie vor ein glühender Verehrer. Andererseits laufen Bands, die in meiner Jugend sehr präsent waren, inzwischen sehr selten. Das ist zum einen der ganze Mittelalter-Kram und rum SCHANDMAUL, IN EXTREMO und SUBWAY TO SALLY, anderseits aber auch EISREGEN, LACRIMOSA und RAMMSTEIN.

Beim Black Metal gab es aber so gut wie keine Entwurzelung. Heute gehört zwar DIMMUs "Puritanical ..." nicht mehr zu den oft gehörten Sachen, ich finde das Album aber keinen Deut schlechter als zur Zeit der Entdeckung.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Rüdiger Stehle » Montag 9. Oktober 2023, 13:08

Holger Andrae hat geschrieben:Gestern kam im Netz die Diskussion auf, dass man ja seinen Sozialstations-Bands immer treu bleiben würde. Das kann ich so gar nicht bestätigen. Wären bei mir AC/DC, Iron Maiden, Judas Priest, Saxon, Scorpions, Tank, Accept und Tygers. AC/DC habe ich nach "For Those About To Rock" komplett ignoriert. Da laufen die alten Scheiben ab un an, aber auf "neue" Songs habe ich wenig Bock. Saxon war nach "Crusader" Feierabend für mich. Hier höre ich neuere Sachen immer ganz gerne, kaufe aber nur sehr selten was. Live aber jedes Mal toll! Priest hatte ich nach "Turbo" auch erstmal abgehakt und eigentlich erst Ende der 90er wieder neu entdeckt. Ähnlich verhält es sich bei Maiden, zu denen ich aber nie komplett zurück finden konnte. Accept nach "Metal Heart" abgehakt und mit der ersten Reunion-Scheibe kurz neu entflammt. Bleiben Tank (als Rumpel-Algy und nicht der hüftschwingende Boogie-Panzer) und Tygers.

Das spiegelt sich auch in meiner Hörliste ziemlich deutlich wieder, in der Saxon und AC/DC gar keine Rolle mehr spielen. Beide Bands haben aber mehrere Alben in meiner" Ewigen Top 100 Liste". Daran siekt man leider auch wieder, wie schwer es neuere SCheiben haben, da oben zu landen. Alles nicht neu, aber manchmal muss man es sich halt aus dem Hirn schreiben. 8-)


Hmm... für mich kann ich die These durchaus bestätigen, wobei ich tatsächlich nicht nur den Sozialisationsbands treu geblieben bin, sondern tatsächlich nahezu jeder Band, bei der ich mich mal dazu entschieden habe, dass ich sie gut genug finde, um sie für sammelwürdig zu halten. Nibelungentreue und so... kann nicht anders. Ist aber auch tatsächlich nicht nur Pflichtschuldigkeit oder Sammlertrieb, sondern es ist durchaus so, dass es nicht in nennenswertem Umfang Bands gibt, die mich jemals in einer Weise verloren hätten, dass mich ihr neues Schaffen nicht mehr interessieren oder mir nicht mehr gefallen würde.

Wenn sich das letztlich in der Playlist nicht nennenswert niederschlägt, dann liegt das daran, dass halt viel zu oft viel zu wenig Zeit fürs Hören der eigenen Sammlung bleibt, weil ständig etwas anderes gehört werden "muss".

Konkret: Meine prägenden Bands der Jugend waren Manowar, Helloween, Running Wild, U.D.O. / Accept, Venom, Bathory, Slayer, Cirith Ungol, Jag Panzer, und der ganze norwegische Black Metal. Alles nach wie vor Lieblingsbands im ersten Rang und es wäre schlicht undenkbar, eine neue Scheibe der genannten Bands nicht haben zu wollen.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Holger Andrae » Dienstag 10. Oktober 2023, 20:56

Manche Bands müssen auch gar nicht wirklich verlieren. Manchmal reicht schon die Tatsache, dass ich schon so viel von der Band habe und ich dann lieber einer anderen Band den Vorzug gebe. Selbst wenn diese sehr ähnlich klingt, ist es dann halt doch eine Nuance anders oder manchmal auch einfach eine Frage der Frische im Klang. Wenn eine Band zus ehr nach Band Inc. klingt, stört mich schon auch manchmal.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon kingdiamond » Dienstag 10. Oktober 2023, 23:15

Das Thema von euch ist spannend, da geb ich demnächst auch mal meine Gedanken zu.

Aber meine heutige Erkenntnis ist eine andere:

Heutige News:
10.10.2023 | 18:08
POWERMETAL.de ist sehr stolz, die kommende Tour von EDENBRIDGE präsentieren zu dürfen!


Ich mag kein „bashing“ betreiben, aber das stellt mich doch vor ein Rätsel. Die Band landet in Soundchecks regelmäßig bei euch im unteren Mittelfeld.
Wenn man hier im Forum die Suchfunktion nutzt, gibt es weder im „Was hört ihr grad“-Thread noch in anderen Threads viele (positive) Einträge (von Redakteuren)…

Unabhängig davon, dass ICH GANZ PERSÖNLICH deren Musik so rein gar nicht schätze, gibt es wohl viele „kleinere“ Bands, die bei der breiten Redakteurschaft höher im Kurs liegen, Soundchecks gewinnen und unterstützendswerter wären. Neutrale Sicht von „außen“.

Ist nur eine Feststellung/Feedback, bitte niemand persönlich nehmen.

So, duck und weg! :grins: ;-)
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Rüdiger Stehle » Mittwoch 11. Oktober 2023, 01:22

Hmm. Tommy und Thommy mögen Edenbridge, Martin und Marcel auch, Hanne mag Edenbridge, ich auch ein bisschen... aber ich mag alles (wenigstens) ein bisschen, was mit Metal zu tun hat. Finde schon, dass man das präsentieren kann. Bei uns steht es grundsätzlich jedem frei, eine Präsentation zu einer Tour zu pflegen, wovon er überzeugt ist.

Muss halt immer jemand drauf kommen, dass man das tun könnte, und noch jemand die Muße haben, das dann auch umzusetzen. Ich finde das super. Ehrliche und unneutrale Sicht von innen.
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