Musikalische Erkenntnis des Tages

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Holger Andrae » Donnerstag 11. Januar 2024, 12:59

Jhonny hat geschrieben:
Holger Andrae hat geschrieben:Als Katastrophen-Tourist musste ich da natürlich drauf klicken.
Da ist ja alles falsch dran: Keine Band, ein Klangbild des Grauens, eine optische Umsetzung, die mit dem Song gar nichts zu hat, um nur mal die Kleinigkeiten am Rande aufzuzählen.


:dafuer:
Da sind wir uns einig. In all den fürchterlichen Wahrnehmungen.

"Danke" an Marcel, der so nett war, die Truppe zu interviewen :grins:
Sonst wäre ich da nie drauf gekommen.
Aber YouTube-Klicks generieren ja auch Einnahmen, die Band verdient also auch an unserem Katastrophen-Tourismus.

Vielleicht sollte man ein Strafgeld für uns Katastrophen-Touristen einführen, wie bei Verkehrs-Unfall-Touristen. Aus dem Fond finanziert man dann einen coolen Newcomer wie Angstkvlt oder Glade Forlorn.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Jhonny » Donnerstag 11. Januar 2024, 12:59

Holger Andrae hat geschrieben:
Jhonny hat geschrieben:
Holger Andrae hat geschrieben:Als Katastrophen-Tourist musste ich da natürlich drauf klicken.
Da ist ja alles falsch dran: Keine Band, ein Klangbild des Grauens, eine optische Umsetzung, die mit dem Song gar nichts zu hat, um nur mal die Kleinigkeiten am Rande aufzuzählen.


:dafuer:
Da sind wir uns einig. In all den fürchterlichen Wahrnehmungen.

"Danke" an Marcel, der so nett war, die Truppe zu interviewen :grins:
Sonst wäre ich da nie drauf gekommen.
Aber YouTube-Klicks generieren ja auch Einnahmen, die Band verdient also auch an unserem Katastrophen-Tourismus.

Vielleicht sollte man ein Strafgeld für uns Katastrophen-Touristen einführen, wie bei Verkehrs-Unfall-Touristen. Aus dem Fond finanziert man dann einen coolen Newcomer wie Angstkvlt oder Glade Forlorn.


:grins:
Wäre gerne bereit, dafür im Jahr ein paar € Strafe abzuführen, wenn es guten Bands nützt.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Dekalog der Elemente » Donnerstag 11. Januar 2024, 20:37

Jhonny hat geschrieben:Man kann überragende Songs schon ziemlich verderben:

https://www.youtube.com/watch?v=I4Y0jm2LFRk


Natürlich kommen bei Napalm auch immer wieder sehr feine Sachen raus, aber manchmal habe ich den Eindruck, die wollen genau das auf den Markt bringen, was aus meiner Sicht mit Metal nix zu tun hat :? :jaja:


Mei das ist halt recht generischer Gothic-Trällerelsen-Metal. Hat sicher ne Zielgruppe, aber ja ich persönlich finds auch eher schlimm.
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Grundsätzlich ist Mettwurst wie Paprika, nur in einem anderen Härtegrad.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Jhonny » Freitag 12. Januar 2024, 09:14

Dekalog der Elemente hat geschrieben:
Jhonny hat geschrieben:Man kann überragende Songs schon ziemlich verderben:

https://www.youtube.com/watch?v=I4Y0jm2LFRk


Natürlich kommen bei Napalm auch immer wieder sehr feine Sachen raus, aber manchmal habe ich den Eindruck, die wollen genau das auf den Markt bringen, was aus meiner Sicht mit Metal nix zu tun hat :? :jaja:


Mei das ist halt recht generischer Gothic-Trällerelsen-Metal. Hat sicher ne Zielgruppe, aber ja ich persönlich finds auch eher schlimm.


"recht generischer Gothic-Trällerelsen-Metal" ist für mich durchaus ein Deckungsgleich mit "eher schlimm" :grins:
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Dekalog der Elemente » Freitag 12. Januar 2024, 14:50

@Jhonny: Ich kann und möchte dir da auch gar nicht widersprechen ;-)
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Grundsätzlich ist Mettwurst wie Paprika, nur in einem anderen Härtegrad.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Jens Wilkens » Freitag 12. Januar 2024, 20:32

Höre wegen Björns Review gerade "New Built Ghetto Status" von ECONOMIST. Das ist extrem feiner Stoff aus dem Jahr 1993, der mir bisher komplett unbekannt war. Gut, dass es einen Re-release gibt.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon kingdiamond » Freitag 12. Januar 2024, 20:58

Jens Wilkens hat geschrieben:Höre wegen Björns Review gerade "New Built Ghetto Status" von ECONOMIST. Das ist extrem feiner Stoff aus dem Jahr 1993, der mir bisher komplett unbekannt war. Gut, dass es einen Re-release gibt.


Das sagt(e) mir gar nix. Kennt die die Allgemeinheit hier?
Auf Spotify nicht drin, da kommen irgendwelche „Wirtschafts-Podcasts“ wenn ich danach suche :grins:
Auf YT hab ich’s grad gesehen. Teste ich wohl auch mal an…
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Jhonny » Freitag 12. Januar 2024, 22:20

Jens Wilkens hat geschrieben:Höre wegen Björns Review gerade "New Built Ghetto Status" von ECONOMIST. Das ist extrem feiner Stoff aus dem Jahr 1993, der mir bisher komplett unbekannt war. Gut, dass es einen Re-release gibt.


Ist das nicht ein altes Projekt mit Neudi?
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon frankjaeger » Samstag 13. Januar 2024, 12:20

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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitragvon Rüdiger Stehle » Donnerstag 18. Januar 2024, 02:14

Irgend etwas hat sich in den letzten zwei bis drei Jahren bei mir sehr interessant entwickelt, und ich weiß gar nicht warum das so ist. Nachdem ich über sehr viele Jahre ja doch - völlig unintendiert, aber eben doch offensichtlich - in Sachen Gesang doch eine sehr männlich dominierte Sammlung und ebensolche Playlists hatte, stelle ich erstaunt fest, dass - ebenso unintendiert, aber nicht minder offensichtlich - die Frauenquote doch massiv steigt, und zwar sowohl im Player als auch in der Sammlung. Das betrifft zwar auch am Rande auch den metallischen Bereich, aber jetzt am wenigsten den Bereich des Symphonic Metals oder des Gothic Metals, wo die Frauenquote ja seit jeher relativ hoch ist. Viel stärker aber betrifft es den transmetallischen Bereich, oder den Grenzbereich zu anderen Genres (Folk, Elektro, Classic Rock, Hardcore...).

Beispielsweise kam letztes Jahr die Komplett Diskographie von Amy MacDonald ins Haus, das Jahr davor zwei Scheiben von Sophie Ramsey, aktuell trage ich mich mit der Überlegung, mir die Scheiben von GARBAGE zuzulegen. Spontanes Faible für schottische Sängerinnen entwickelt? Keine Ahnung. Nein. Irgendwie nicht. Die drei Genannten fand ich eigentlich schon immer ziemlich cool. Halt nie gekauft, weil kein Metal und so... Dann gerade aktuell mein massiver COVEN-Trip. Die Begeisterung für CAPRA und AMYGDALA. Seit der vorletzten konspirativen Sitzung das wiedererweckte Interesse an THE PLASMATICS und WENDY O WILLIAMS, eines meiner anstehenden Komplettierungsprojekte. HEILUNG wollte ich auch mal angreifen.

Die Plätze 1 (!!!) und 20 meiner Song-Bestenliste 2023, die an Freya Allan und Christina Chong gehen. Der Diskographie-Nachkauf von DISMAL EUPHONY. Der FEAR OF GOD-Intensivkurs. Gut, ZED YAGO fand ich immer schon gut, und Juttas andere Projekte rückten durch ihren Auftritt bei unserem Festival wieder mehr in den Fokus.

Lassen wir den Soundcheck außen vor, hatten bisher mehr als 50% der hier in diesem Jahr gelaufenen Alben tatsächlich eine Sängerin am Mikro. Das ist schon sehr auffällig.

Habe damit natürlich weder ein Problem noch sonstwas, denn toller Gesang ist toller Gesang, alles andere ist sekundär, aber trotzdem, auffällig ist das schon. Weil es halt nie so war. Wie gesagt, unintendiert.
alias Hugin der Rabe.
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