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von Kenneth Thiessen » Dienstag 9. Januar 2024, 00:34
So, die gesamte RUIM lief gerade einmal durch und das klingt ingesamt ziemlich stimmig. Bin gespannt auf die weiteren Alben, die da kommen werden und, ob die musikalisch hier beim ersten Teil ansetzen werden. Vielleicht findet er ja weitere Lost Tapes aus seinen MAYHEM-Zeiten. Riffs kann der Blasphemer auf jeden Fall schreiben, ebenso waren die Vocals sehr gelungen. Kommen aber nicht an den jeweiligen MAYHEM-Vokalisten ran unter denen er die Gitarre spielen durfte. ENFORCED habe ich das Jahr über auch nur einmal gehört oder so. Instrumental spricht mich das voll an, dafür sind mir die Vocals in dem Zusammenhang ein bisschen zu extrem. Die passen für mich nicht ganz zu der sonstigen SLAYER-Art. @Rüdiger: Mir gehts ähnlich wie dir. Meinen eigenen Rückblick muss ich auch noch zu Ende schreiben, eure Rückblicke finde ich aber natürlich auch spannend und daneben höre ich auch noch allerlei Kram, um den zu verinnerlichen. Aber das ist ja das schöne am Forum. Hier wird einem nicht langweilig 
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Kenneth Thiessen
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von Pillamyd » Dienstag 9. Januar 2024, 14:05
Ich hoffe ja, dass das nicht bei einem Durchgang bleibt Ist aber schon echt cool, wie du das mit einem Durchlauf aufzusaugen vermagst. Ja, das Album zeichnet sich auch dadurch aus, dass man zwar den "Mayhem" Gedanken im Hinterstübchen hat, die gewisse Distanz dazu durch die Vocals wahrt. Heute Abend gibts Platz Nummer 5.
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von Pillamyd » Dienstag 9. Januar 2024, 20:39
Platz 5: Tygers Of Pan Tang | Bloodlines „Edge Of The World“ hat mich aber mit jedem weiteren Durchlauf wirklich begeistert, so dass ich die positive Energie aufsog und in den Bestellmodus übergelaufen bin. Und was soll ich sagen? Das klingt einfach nach spaß in den Backen. Hier muss keiner mehr irgendwem etwas beweisen. Man macht das, worauf man bock hat. Die ganze Scheibe wirkt gekonnt sauber, aber niemals routiniert. Zumindest habe ich nicht das Gefühl dabei. Man entdeckt sogar immer wieder kleine Feinheiten, die die Detailverliebtheit der Band gut zur Geltung bringt. Der blütenfrische Klang, die der Scheibe verpasst wurde ist druckvoll, aber nicht zu glatt. Das erinnert etwas an die letzten zwei „W.E.T.“ Produktionen. Mit dem Unterschied, dass hier die Songs natürlich klingen und nicht so aufgesetzt, wie es manchmal drüben der Fall ist. Ach ja und nebenher schreibt man halt noch lässiges Songmaterial. Songs die mit harten, rockigen und verspielten Gitarren aufwartet wie zum Beispiel in „In My Blood“ oder „Fire On The Horizon“. Man hat das Gefühl der Band fliegen die Songs nur so zu und sie wissen das grandios umzusetzen. Wenn ich dann an das schweinecoole „Light Of Hope“ denke, dann wird mir vollends bewusst, dass das Album bis dahin nur Brecher hingelegt hat. Und so lässt die Band „Bloodlines“ mit jedem Song das Album gen Himmel steigen. Dieses Album hat keinen einzigen Hänger. Der Kopf nickt, der Fuß wippt und das Ohr saugt auf. Die Band schreckt auch nicht vor großartigen (Halb-)Balladen wie „Taste Of Love“ oder „Making All The Rules“ zurück. Die Mischung zwischen Melodien, Groove wie in der ersten Hälfte, den AOR Touch in den Songs in der Mitte und den wirklich riffbetonten Songs wie „Believe“ machen das Album zu einer unfassbar kurzweiligen Angelegenheit. „Bloodlines“ ist also für mich eine riesengroße Überraschung geworden, die ja nicht nur bei mir gezündet hat. Das ist natürlich schon etwas ganz anderes als die Klassiker, die man kennen sollte. Aber komischerweise habe ich nie gedacht, jetzt mal einen Song wie „Badger Badger“ oder ähnliches. Jetzt ist es ein unfassbar schweres, euch nur zwei Hörproben zu geben. Aber ich wünsche viel spaß damit. Fire On The HorizonKiss The Sky
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von Rüdiger Stehle » Donnerstag 11. Januar 2024, 00:44
Die Tygers finde ich auch sehr stark, wobei mir da irgendwie die Sammlung abgerissen ist bzw. ich zwischendurch immer mal wieder was verpasst habe. So fehlen mir die letzten beiden, die "Burning In The Shade" und die drei Alben von 2001-2008. Gar nicht meine Art, so etwas. Die 2012er und die 2016er Scheiben habe ich mir aber doch geholt. Muss ich auch mal zumachen, die Lücken. Die ENFORCED mochte ich im Soundcheck auch gerne, aber nicht überragend gerne. Halt eine feine Slayeriade vom Fass, hab ich damals geschrieben. An sich hätte ich ein Pünktchen mehr geben können. Denn besser eine Slayeriade vom Fass als vieles, was es sonst so in die Soundchecks schafft.  ICE AGE muss ich mal mit Muße anpacken.
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von Pillamyd » Donnerstag 11. Januar 2024, 11:16
Ich hab die Alben vor "Bloodlines" auch noch nicht.
Der "Slayer" Vergleich ist ja durchaus berechtigt bei "Enforced". Ich finde das hier aber teilweise dreckiger im Sound, so dass es mir nicht besser gefällt als die Referenz, aber in meine Ohren doch deutlich abgrenzt.
Ich bin mal gespannt ob die "Ruïm" dir zusagt und was du da in Bezug auf "Mayhem" raushörst.
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von Pillamyd » Donnerstag 11. Januar 2024, 11:31
Platz 4: Coamic Jaguar | The Legacy Of The Aztecs Als das Album hier im Forum plötzlich aufpoppte, war mein Interesse allein schon vom Coverartwork geweckt. Was ist das? Woher kommt das? Wie klingt das? Schnell bin ich an das Album rangekommen (danke dafür übrigens nochmal) und war von der ersten Sekunde an verzückt. „The Legacy Of The Aztecs“ klammert sich an deine Lauscher und bringt dir ziemlich roh und brutal die Kultur der Azteken näher. Hier bekommt man technischen Thrash Metal geboten, der aber ziemlich direkt erscheint, gerne mit Taschentüc…ähm Tempos spielt. Dem Bass werden große Räume gelassen. Jason wäre neidisch. Hier werden Gitarren gespielt, die ich so noch nie gehört habe. Mitunter ist da auch ein gewisser Funk im Sound drin, der mich immer wieder aufs Neue abholt („The Northern Underworld“). Der Gesang ist extrem heftig, hat mich im eben erwähnten Song zum Ende hin sogar einmal richtig erstarren lassen. Erinnert zu Teilen an den guten Chuck, ohne ihn aber komplett abzukupfern. Musikalisch gesehen, schielt man vor allem gen „Atheist“ und kann den Sound vielleicht auch irgendwo zwischen „Unqestionable Presence“ und „Elements“ einordnen. Dazu werden Erinnerungen an "Sepultura" zu "Dante XXI" geweckt. Das mag vielen nicht gefallen, dieser Vergleich. Die Qualität der Musik sei mal dahingestellt. Was ich damit meine ist die Direktheit, das auf den Punkt kommen. Diese Bestimmtheit, so zu Werke zu gehen. Das hat mich richtig abgeholt. Mit Sicherheit nicht für jede Stimmungslage etwas. Eine Gewisse Hysterie will ich dem Album gar nicht absprechen. Die kann für den ein oder anderen mit Sicherheit zu anstrengend sein. Ich finde aber, dass sowohl die Thematik, die Untermalung durch die Flöten (ist ja auch seit neuestem meine Leibspeise, haha), akustische Gitarren, die Perkussion und der weibliche Gastgesang (die ja auch schon bei „Bestial Invasion“ zu hören war), alles Gründe sind, die dieses Album zu einem großartigen und abenteuerlichen Album haben werden lassen. The Northern UnderworldThe Harbringer Of The Sun
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von Pillamyd » Sonntag 14. Januar 2024, 02:31
Platz 3: Tanith | VoyageWas war die Vorfreude groß, als rauskam, dass Tippins und seine Mitstreiter „Voyage“ auf die Meute loslassen. Hat mir schon der Vorgänger den Atem geraubt, so setzt das neue Album daran nahtlos an. Ab der ersten Sekunde von „Snow Tiger“ mit dem schönen akustischem Gitarrenintro und dem Einsatz des Bass und den E-Gitarren ist man elektrisiert von dem, was man hört. Wenn dann Cindy mit ihrer engelsgleichen Stimme einsetzt, ist es völlig um mich geschehen. Ab da setzt nur noch das Fäuste recken ein, die Gitarrenmelodien werden nachgedideldideldidelt, Der Luftbass, das Luftschlagzeug und die Luftgitarren werden aufgebaut und an den Platz gebracht und dann wird jedes Instrument vom Hörer bedient. Immer abwechselnd. Dieser organische Sound, der dichter ist als so mancher Nebel und trotzdem noch genug Sicht auf allerlei Nuancen freihält. Dieses Zusammenspiel, diese wärme ist zum verrückt werden schön. Wer Tippins zu schätzen vermag, weiß was er bekommt. Da gibt es keinen Unterschied zu seiner Hauptband. Die Gitarrenarbeit Tippins ist da sofort rauszuhören. Das ist so ein unverwechselbarer Signature Sound. Egal ob das von Positivität strotzende „Falling Wizard“ oder „Mother Of Exile“, der ohne Warnung mit einem Riff entgegenprescht, der einem vom Hocker reißt und von da an Formen annimmt, die man so niemals vermuten konnte. „Never Look Back“ dessen ohrwurmigen Refrains dir nicht mehr aus dem Kopf gehen will. Dieser Song zählt ganz sicher zu meinem Lieblingssongs auf dem Album und zu denen des Jahres zählt. Alles Großartig! Wenn wir schon bei Großartig sind. Der abwechselnde Gesang zwischen Russ und Cindy ist für mein Empfinden sogar noch besser gelungen als zuvor. Die Songs wirken dadurch noch flüssiger. Ein Mix aus einem Kraftpaket und der puren Entspanntheit, vermittelt den Spaß an der Musik, welche die Band gekonnt zu zelebrieren vermag. Da ist etwas ganz Großes auf uns zugerollt und es hat über die Monate nicht an Zugkraft verloren. Ein Album, dass einen wieder aus seinem Tief rausholt. Das eine dreiviertel Stunde vergessen lässt. Dafür muss man der Band auch einfach mal danken. Dazu gab es im November ein großartiges Comeback in der Zille. Live. Alle 9 Songs und das Debüt wurde auch berücksichtigt. Und das war ein Abriss, dass man sich nur schwer vorstellen kann, wenn man es nicht miterlebt hat. Falling WizardNever Look Back
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von Pillamyd » Sonntag 14. Januar 2024, 10:01
Platz 2: Dødheimsgard | Black Medium Current8 Jahre hat es gedauert, bis die Band mit einem neuen Album aus der Versenkung gekrochen kam. Als ich mich für die Vervollständigung meiner 2015er Liste, geradewegs nochmal mit der „A Umbra Omega“ beschäftigt habe, kam auch schon die Nachricht zu „Black Medium Current“. Ich weiß noch, wie ich den ersten Versuch das Album zu hören, während einem Waldspaziergangs startete. Ich dachte es wäre das „perfekte Ambiente“ für so ein Album. Ich bin die ersten ca. 18 Minuten einfach dagestanden und habe dem aufmerksam zugehört was ich da auf die Ohren bekommen habe. Ich dachte sogar, der Einstieg wäre zu leicht und wollte dem ganzen Braten nicht trauen. Meine Skepsis erwies sich als richtig, denn mit den zunehmenden elektronischen Einsätzen wurde nicht gespart. Manchmal wirklich elektronisch im herkömmlichen Sinne, teilweise aber auch mit floydigen Ansätzen, die dem Ganzem dieses sphärische Gefühl untermischen, die ich auch gerne als „elektronisch“ wahrnehme. Der nicht mehr ganz so „verrückte“ Gesang des letzten Album, nahm ich aber sofort wahr und der wirkte auf mich auch ziemlich passend. Trotzdem blieb nachdem zweiten Durchlauf die Frage, wie Aldrahn auf dem Album geklungen hätte. Hätte der Gesang überhaupt gepasst? Hätte es das Album in der Form gegeben? Ist das auf eine andere Art vielleicht sogar noch extravaganter? Sind die Fragen überhaupt berechtigt? Mit jedem weiteren Durchlauf lösten sich die Fragen, wie Zuckerwatte in Wasser auf. Und trotzdem ließen diese Frage erste Widerhaken erkennen und so wurde das Eintauchen in das Album, leichter und leichter. Von dem her, waren sie berechtigt. Und doch stellt sich nach und nach heraus, dass das nicht weniger leidenschaftlicher von Vicotnik eingesungen wurde als das frühere Aldrahn Zeugs. Man möge sich nur die Stelle ab ca. 5:15 Min. vom Song „Halow“ anhören. Somit wären zwei der Fragen auf die ich hier eingehen möchte beantwortet. Erst vor kurzem schrieb ich hier schon einmal an anderer Stelle etwas über einen Song und wich dann auf das ganze Album aus. Für diesen Text hier habe ich ihn etwas abgeändert: Im Grunde genommen klingt das Album auch oder gerade wegen dieser elektronischen Elemente und die, die es so wahrnehmen lassen, sehr ausladend. „Black Medium Current“ ist von einer dunklen Transparenz ummantelt, die einem auf einer ganz anderen Ebene den kalten Schauer über den Rücken laufen lässt. Hier herrscht eine Experimentierfreudigkeit, die ich von der Band zwar erwartet hätte. Von der ich aber nicht ahnen konnte, dass es solche Ausmaße annimmt. Komischerweise klingt das unfassbar reif und ausdrucksstark. Das Album ist auf verschiedenen Ebenen so von Emotionen durchzogen. Der pure Hass des Black Metals trifft auf Zerrissenheit und Fragilität. Sie werden mit verschiedensten Stilmitteln so in den Vordergrund geschoben, sodass ich glaube, dass das ein später Klassiker im extremen Bereich sein muss. "Black Medium Current" ist in meinen Augen so stark, dass ich felsenfest davon überzeugt bin, dass es neue Maßstäbe setzen könnte. Und damit ist eigentlich auch schon alles gesagt. Interstellar NexusHalow
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von Pillamyd » Sonntag 14. Januar 2024, 10:20
Platz 1: Crown Lands | FearlessKinners, war klar, oder? Was war ich doch geflasht, als ich die Band zum ersten Mal hören durfte. Ich konnte es gar nicht richtig fassen, was ich da zu hören bekam. Wie zum Geier kann man zu zweit einen solchen Sound erzeugen? Ist das eine Ente? Muss es doch, oder? Offensichtlich nicht, wie die Live Videos dann beweisen sollten. Es hat jedoch seine Zeit gebraucht, bis ich das Album in seiner Gänze zu hören bekommen sollte. Ein wirklich standhaftes Thema in diesem Jahr. Alben auftreiben…aber seis drum! Einen guten Moment verwischt und dann kam das Album Ende Juli bei mir an. Das „Fearless“ aber ein Dauerrotationskandidat in meinem Player ist, hätte ich so nicht vermutet. Fast 50 Durchläufe dürfte schon auch ein Ausrufezeichen sein. So oft habe ich kein Album in den letzten Jahren in so kurzer Zeit gehört. Was dieses Duo hier mit mir angestellt hat, dürfte vielleicht keine Seltenheit sein, schließlich war die Band schon in aller Munde. Aber für mich, ganz für mich allein, war das Durchlauf für Durchlauf ein solch hoher Genuss, dass ich nicht anders konnte, als diesem Album den ersten Platz einzuräumen. Die Verbeugung vor „Rush“ ist natürlich nicht von der Hand zu weisen. Irrwitzig ist an der ganzen Sache doch aber einfach, wie sie diesen Sound zu Eigen gemacht haben. Niemals habe ich nur einen Moment an eine Kopie des kanadischen Wundertrios gedacht. Ich nehme das tatsächlich als „Erbe“ wahr, die weitergeführt und weitergedacht wurde. Und das liegt vor allem auch daran, dass ich nicht finde, dass das ausschließlich nach „Rush“ klingt. Ich höre hier zum Beispiel sehr viel 80s Popeinschläge heraus. Hier und da findet man in geringen Dosen „Led Zeppelin“. Manchmal hört man eine kleine Brise jungen Ozzy (im Gesang) heraus oder wie ich schon einmal erwähnt habe, Michael Jackson. Ja, richtig gehört! „The Shadow“ ist für mich dieser 80s Pop Song, der im Gesang so eine geile Phrasierung hat, die mich stark an seine musikalischen Glanzzeiten erinnert lässt. Mein Song des Jahres im Übrigen! Wie mutig die Band agiert, beweist allein schon der Opener „Starlifter: Fearless Pt. II“. Dieser Einsatz der Keys und der Gitarren zu Anfang, das Überleiten zum Galopp. Gänsepelle im Sekundentakt! Mit so viel Feinfühligkeit, mit so viel Gefühl für Übergänge, mit so viel Liebe zum Detail, mit so einem unfassbar geilen Sound! Hier entdeckt man auch nach dem 30. Durchlauf Schattierungen die dem Ganzen eine sondergleiche Tiefe verleihen. Im Bass, in der Gitarre, im Gesang, in den Synths. Alles, wirklich alles daran, lässt mich ehrfürchtig werden. Es ist der Wahnsinn in Tonform! Um einen weiteren Song zu erwähnen: „Lady Of The Lake". Für mich dann auch einfach mit der erste Song, den ich hören durfte. Dieser makellose Gesang haut mich jedes Mal vom Hocker. Die Jungs wissen auch einfach, wie man bestimmte Dinge in Szene setzt. Und so ist der Höhepunkt mit Sicherheit dieses ebenfalls schweinegeile Gitarrensolo am Ende des Songs, das so hochgeschraubt wird, dass ich mir den Hut festhalten muss. Auf eine ganz spezielle Art ist das so dermaßen intensiv, dass ich mich frage, wie man so selbstbewusst in Erscheinung treten kann. Ein in allen Belangen grandioses Album. Das Hoffnung macht! Hoffnung, dass die Band weiterhin Erfolge feiern kann. Hoffnung darüber, dass die Band es bald schafft für einige Auftritte nach Europa zu kommen. Das würde ich echt gerne einmal live erleben. Und ich bin wahnsinnig gespannt, wie die Band sich weiterhin entwickelt. Hier jedenfalls haben sie die Messlatte auf dem Mond befestigt. So viel ist sicher! The ShadowLady Of The Lake
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von kingdiamond » Sonntag 14. Januar 2024, 10:45
Platz 5Mit den Tygers hab ich mich früher noch nie beschäftigt, so auch 2023. Klingt beim Anchecken ganz cool. Ich vergesse das jetzt aber schnell, sonst habe ich noch ne „Baustelle“ mehr. Wird aber bestimmt „anlassbezogen“ irgendwann mal gemacht. Speichere sie jetzt als positiv ab. Platz 4Öfter hier im Forum das Artwork gesehen, testete ich es mal an. Aktuell ist die Lust am Thrash nicht wirklich da, sonst wäre das bestimmt was für mich gewesen. Thrashmetal Sinnkrise?! So, die Plätze 3 bis 1 waren mir dann klar, nur die Reihenfolge von 2 und 3 hätte ich anders erwartet… Platz 3Ich kann hier nichts ergänzen, hast du absolut toll geschrieben. Apropos Scheuklappen: mit diesem Album und der THRONEHAMMER haben es sogar 2 Alben mit Frauengesang in meine Top10 geschafft 2023… wer hätte das gedacht. Aber zurück zu TANITH: ein sehr positives, von mir häufig aufgelegtes Album. Das taugt gut zum nebenbei hören, überfordert nicht und lässt einen mitsummen. Der Live-Gig auf dem HoD war von der Spielzeit wohl etwas kürzer als dein Konzert, aber es waren auch 45 Minuten Vollbedienung. Super!!! Eine DER Neuentdeckungen für mich in 2023. Platz 2Hatte ich beim 1. Spin nach ungefähr 10 Minuten abgebrochen. Die zweite Chance gabs bei ner 35 Minuten Autofahrt. Jo, auch danach „hatte ich fertig“. Ist halt so, wie sagt man so schön: „lass ihn zischen, nimm nen frischen“…
Die Belohnung für Geduld ist Geduld! Was man anfängt, muss man auch zu En
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