123=7 und sein Top100-Potpurri

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Re: 123=7 und sein Top100-Potpurri

Beitragvon Loenz » Samstag 18. Dezember 2010, 01:48

2 mal feines Zeug. Die Green Carnation hatte ich ja auch drin. Die ist großartig.
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Re: 123=7 und sein Top100-Potpurri

Beitragvon Holger Andrae » Samstag 18. Dezember 2010, 09:42

Dredg: Jupp. Feines Album, bei welchem für mich aber die Zwischenspiele den Fluss stören.

Wishbone Ash. Ganz tolles Teil. Musste ich auch erst letztens nachkaufen. Neben bzw. sogar noch vor Lizzy die Doppellaufgitarren Innovatoren. Hammer!

Green Carnation: UI, schick. Das wird intensiver getestet.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: 123=7 und sein Top100-Potpurri

Beitragvon Jhonny » Samstag 18. Dezember 2010, 10:06

Wishbone Ash zieh ich mir morgen auf jeden Fall mal rein!
Heute fehlts an der Zeit...
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Re: 123=7 und sein Top100-Potpurri

Beitragvon 123_7 » Samstag 18. Dezember 2010, 10:33

Holger Andrae hat geschrieben:Dredg: Jupp. Feines Album, bei welchem für mich aber die Zwischenspiele den Fluss stören.


Diese Aussage werde ich nie verstehen können. Aber typisch Uns Schrägie halt ;-)

14. JEFF BUCKLEY "Grace"
Bild
Stil: Best Singer Rock
Veröffentlichung: 1994
Label: Columbia
Bild

Das Leonard Cohen-Cover'Hallelujah' kennt jeder. Aber wie sieht es mit 'Mojo Pin' aus? 'So Real'?`'Dream Brother'? Da hört es leider schon bei den meisten Leuten auf und diese verpassen eines der besten und innovativsten Rockalbum der neuen Zeit. Jeff Buckley ist nicht nur ein hervorragender Gitarrist, er ist auch ein begnadeter Sänger, der einen unglaublichen Tonumfang besitzt und selbst in den hohen Lagen nicht wie ein Eierloser klingt. Mich erfüllt es nach wie vor mit Trauer, daran zu denken, dass Jeff 1997 etrunken ist und somit seinen Zweitling "My Sweetheart The Drunk" nie fertigstellen konnte. Es wurden zwar die Demoaufnahmen hierzu veröffentlicht, die mehr als vielversprechend waren, aber leider war es uns nicht mehr vergönnt, mehr von diesem unglaublichen Musiker zu hören. Ein ganz Großer, der viel zu früh von dieser Welt gegangen ist.

Mojo Pin (live)
Dream Brother (live)
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Re: 123=7 und sein Top100-Potpurri

Beitragvon Vaillant » Samstag 18. Dezember 2010, 10:39

Die hat einer hier gelistet? Ein Superalbum; ganz einzigartig der Gesangsstil. Unvergleichlich die Songs. R.I.P. :(
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Re: 123=7 und sein Top100-Potpurri

Beitragvon 123_7 » Samstag 18. Dezember 2010, 17:01

13. SIGUR RÓS "( )"
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Stil: Schlaubi Metal
Veröffentlichung: 2002
Label: Fat Cat Records *huld*
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Ich tue mir immer etwas schwer, der Band den Stempel "Post-Rock" aufzudrücken. Mal ganz davon abgesehen, dass es nur eine dämliche Wortkreation von irgendwelchen profilierungssüchtigen Hipstern ist, sehe ich die Musik von Sigur Rós fast schon eher in Folklore und Experimentalmusik verwurzelt. Sei's drum. Sigur Rós sind Sigur Rós sind Sigur Rós. Ich kenne keine Band, die so klingt wie sie und wer es trotzdem versucht macht sich in der Regel mehr als lächerlich (Polarkreis 18, hust hust hust). Das Konzept des Album ist schon eine Abhandlung für sich wert. Aufgeteilt in zwei Abschnitte (ein eher fröhlicher und ein düsterer) symbolisieren diese den Albumtitel. Getrennt werden diese durch knapp eine Minute vollständige Stille. Der Gesang greift auf eine eigens kreierte Sprache Hopelandic zurück, die rein auf phonetischem Wohlklang beruht und keine Geschichte im eigentlichen Sinne erzählt. Der Gesang ist im Prinzip also als weiteres Instrument zu werten. Wem sich allerdings bei hohen Falsett-Lagen die Zehennägel hochrollen, der wird wohl mit Sigur Rós auf Lebzeiten nicht glücklich.

Untitled #7
Untitled #8
(Meinen Liebling #5 gabs natürlich nicht... damn you YT.)
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Re: 123=7 und sein Top100-Potpurri

Beitragvon Teichfrosch » Samstag 18. Dezember 2010, 18:10

JEFF BUCKLEY wurde, wenn ich mich recht erinner, auch mal euphorischst im ZEIT Feuilleton behandelt. Selbes Spiel wie bei NICK CAVE oder TOM WAITS: Der Frosch macht angstvoll einen großen Bogen drum. Mitlerweile weiß ich wie dumm das war, hätte ich mir mal besser direkt besorgt. Heiliger Kanonenschlag, der hat ja eine tolle Stimme O_O

SIGUR ROS: Jau, hatte ich auch drin, wenn auch viel zu früh, was allerdings der Selbstvorgabe "Momentaufnahme" geschuldet ist. Hätte ich sonst eh nicht fair einordnen können, 50 erste Plätze gibts ja schließlich nicht... Zweifelsohne genial, und du bist der erste von dem ich höre, dass das manche als Postrock einordnen. Wer macht denn sowas? Wird weder Postrock noch SIGUR ROS gerecht. Ob das ein Hipsterbegriff ist geht mir dabei übrigens ziemlich am Allerwertesten vorbei, ich benutze diese Begriffe lediglich, um besser kommunizieren zu können. Und genau so sollte man solche Genrebezeichnungen insgesamt verwenden mMn, damit der Gegenüber eine ungefähre Vorstellung davon hat wovon man redet, aber das heißt ja nicht, dass die Band dann genau in DIESE Schublade fällt. Daher sehe ich solche Begriffe wie Postrock oder Postmetal, aber auch Thrashmetal oder Blackmetal wirklich lediglich als Kommunikationshilfe zur leichteren Orientierung des Geistes in einer unübersichtlichen Musiklandschaft, und nicht als endgültige Schubladen. Lange Rede, garkein Sinn: SIGUR ROS sind kein Postrock.
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Re: 123=7 und sein Top100-Potpurri

Beitragvon salisbury » Samstag 18. Dezember 2010, 18:50

Ich platze fast vor Freude, aber muß mich jetzt ganz arg zurückhalten...erklär ich später

Green Carnation: UI, schick. Das wird intensiver getestet.


Sagmal Holg, schon zweimal hab ich in den Charts versucht, Green Cranation an den Mann zu bringen. Die sind wirklich wirklich wirklich toll und zwar mit allem, was ich bislang kenne. Vertraust Du einer Zahl denn mehr als mir? DIESES Album war nur nicht drin, weil ich keinem einen 60 min Track zumuten wollte...
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Re: 123=7 und sein Top100-Potpurri

Beitragvon 123_7 » Samstag 18. Dezember 2010, 22:04

12. MORGION "Cloaked By Ages, Crowned In Earth"
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Stil: Elegiac and withdrawn Metal
Veröffentlichung: 2004
Label: Dark Symphonies
Bild

Von den traditionellen Doom-Fans aufgrund ihrer death-doomigen Vergangenheit verpönt, von den extrem Doomern als zu seicht abgestempelt. Dennoch ist dieses Album für mich ein reinrassiges Doom Metal-Alben. Ja, es wird zuweilen gegrowlt (geschätzt 40% des Gesanganteils), aber das ist auch das Einzige, was noch an die Vergangenheit erinnern lässt. Die Riffs sind Doom pur, mit Melodien, die nicht ausgereifter und passender sein könnten. Die Produktion ist erdig und dynamisch. Dieses Album lebt von seiner unglaublichen Atmosphäre. Ich habe nie verstanden, warum das Album auch von Morgion-Fans so sehr gescholten wurde. Für mich ist es eines der besten Doom Metal-Alben aller Zeiten.

The Mourner's Oak
She, The Master Covets
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Re: 123=7 und sein Top100-Potpurri

Beitragvon Teichfrosch » Samstag 18. Dezember 2010, 22:23

Hm, jau, die kommt bei mir auchnoch. Mächtige Platte.
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