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Feuchtbiotop mit 100 ArtenRe: Feuchtbiotop mit 100 ArtenIch finden den tatsächlich schlecht. An dem gefällt mir nix. Meine Frau findet den aber (wie das gesamte Album) total super, so dass das mit dem Skippen nur passiert, wenn sie nicht dabei ist. Anyway, wir sind uns über die Großartigkeit dieser Scheibe in 12/13-Teilen absolut einig.
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Re: Feuchtbiotop mit 100 ArtenDas dürfte grade so ausreichen als Basis für ein Zusammenleben ohne Mord und Totschlag
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Re: Feuchtbiotop mit 100 ArtenPlatz LVIII
![]() The Arkitecht - Hyperstructure (2008) Jetzt mal zu etwas gänzlich unbekanntem. THE ARKITECHT ist ein Soloprojekt aus Mexiko City, Mexiko und bewegt sich stilistisch im progressiven Bereich. Dabei wird kräftigst in verschiedenen Stilen gewildert, und auch wenn die Grundausrichtung der Musik nicht unbedingt "hart" ist, so kommen dennoch einige Passagen vor in denen kräftigt gegrowlt wird und die elektrischen Gitarren ordentlichen zum schwingen gebracht werden. Treibende Passagen wechseln sich mit keyboardgestützten, ruhigen Strukturen ab, welche dann wieder unvermittelt in Blasts wechseln und es ist eine wahre Freude zu sehen, welches absolut stimmige Gesamtkonzept dennoch daraus entsteht. Das Album wird vom 32-minüter "Face Thief" beschlossen, in dem die Band ihr ganzes Können unter Beweis stellt und es schafft, den sehr langen Track über die gesamte Spielzeit abwechslungsreich und spannend zu gestalten, einen roten Faden aufrecht zu erhalten und somit einen thematisch und atmosphärisch geschlossenen Song zu präsentieren. Wer eine weitaus ausführlichere und fachlich kompetentere Beurteilung zu dem Album lesen möchte, den verweise ich auf das powermetal.de Review, welches es ja zu meiner Freude endlich hier gibt. Ein phänomenales Debüt, welches den Vergleich mit den Szenegrößen keine Sekunde scheuen muss. Children Of The Gods - hart meets sanft. Hyperstructure - auch hier wird gebollert und geschmust. Toll. Mein Favorit ist der 32-Minuten-Track "Face Thief", den gibt es leider aus verständlichen Gründen nicht auf youtube. Aber meine Güte, das ist ein richtig toller Song.
Re: Feuchtbiotop mit 100 ArtenAutsch. Kopfwehmusik. Nicht meins. Aber covertechnisch ist deine Top100 bis jetzt eine echte Augenweide.
Re: Feuchtbiotop mit 100 ArtenNa, das freut doch (= deiner Top100 nach zu urteilen kommen die Sachen, die mehr deiner Coleur entsprechen, bei mir auch etwas weiter oben.
Ein Nachtrag: es ist auf powermetal.de jetzt auch ein schönes Review zu den von mir vorgestellten Process Of Guilt mit "Erosion". Wer sich jetzt, aufgegeilt durch das Review, die Band nochmal anhören möchte der geht auf meinen Post zurück. Selbstverständlich stimme ich mit Herrn Freiesleben absolut überein bezüglich Note und Text. ![]()
Re: Feuchtbiotop mit 100 ArtenLeute! Unbedingt anschauen! Toll! Ist zwar Jahrzehnte her, dass ich ihn sah... Trotzdem! Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Re: Feuchtbiotop mit 100 ArtenOkay, Fröschli, ich werde mal über einen Avatar nachdenken.
Die Frau hat keinen Po. Dabei sollte er doch gerade in dieser Pose zur Geltung kommen.Music is the only religion that delivers the goods.
(Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten@Eike: Haha, ja, denk mal drüber nach x) Ist ja keine wirklich wichtige Sache, aber ich überlese dich sonst immer, und das wurmt.
Platz LVII ![]() Be'Lakor - Stone's Reach (2009) Ich sag direkt wie es ist: dies ist für mich das beste Melodic Deathmetal Album des vergangenen Jahrzehnts. Kein Werk irgendeiner Band kommt auch nur annähernd ran, ganz egal woher sie kommen mag und egal wie groß ihr Name auch sein mag. Alles, was besser sein könnte, ist vorher veröffentlicht worden, u.a. von IN FLAMES, AT THE GATES oder OPETH, aber in den 2000ern ist in diesem Stil unglaublich viel Mist veröffentlicht worden und BE'LAKOR, eine noch relativ unbekannte Band aus Australien, nehmen sich mit Leichtigkeit und großem Abstand den ersten Platz. Cleanvocals sind glücklicherweise keine Sekunde zu hören, es wird nur gegrowlt, das Keyboard unterstützt die Atmosphäre ohne mit aufdringlichen Klängen zu nerven, die Songs sind im Durchschnitt, sieht man vom kurzen Intermezzo "Husks" ab, über 8 Minuten lang und allesamt genial: die Band verarbeitet hier so viel geile Riffs wie manch andere Bands sie in ihrer ganzen Karriere nicht schreiben. Häufig wurde und wird die fehlende Abwechslung auf dem Album bemängelt, ich persönlich bin diesbezüglich absolut konservativ und bevorzuge ein fesselndes Gesamtwerk. Die Band weiß was sie kann und zockt dies in 8 phantastischen Songs in immer ähnlich klingender Weise runter. Die Kritik daran empfinde ich als "Kritik um der Kritik willen" - wenn es sonst nichts zu kritisieren gibt, dann kritisiert man eben das, was die Band nicht gemacht hat. Wenn es ein Kreis ist, dann kritisiert man, dass es kein Viereck ist. Wer aber wie ich im MeloDeath zu der erzkonservativen Fraktion gehört und alles Neue grundsätzlich als schlecht empfindet, der wird seine helle Freude an diesem tollen Album haben. Allenfalls an seiner stimmlichen Leistung könnte der Frontmann noch etwas arbeiten auf zukünftigen Releases, seine Growls klingen teilweise ein wenig gepresst. Stört aber im Gesamtklang überhaupt nicht, das Werk als ganzes steht für mich einsam und allein an der Spitze des MeloDeath in den 2000ern. Countless Skies - Der längste Song des Albums und zugleich Abschluss desselben. Mein Favorit, absolut phantastisch. Aspect - der kürzeste Song des Albums. Sun's Delusion - der zweitlängste Song des Albums.
Re: Feuchtbiotop mit 100 ArtenÖhem, das klingt für mich recht... gewöhnlich. Gut gemacht isses, Gitarren = geil, aber was da jetzt sooo anders sein soll als bei den 3,5 Millionen stilistisch sehr ähnlicher Scheiben, erschließt sich mir noch nicht.
668 - Neighbor of the Beast
Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten1. Keine Cleans
2. Keyboard supportet und wurschtelt nicht rum wie bei z.B. DARK TRANQUILLITY 3. Keine Cleans 4. Wer sagt denn dass das außergewöhnlich ist? Wie bereits gesagt, ich bin bei diesem Stil erzkonservativ, je unspektakulärer desto besser. Die Songs sind einfach außergewöhnlich gut, stilistisch ist das der selbe Einheitsbrei. Auch der Grund, weshalb man nicht mehr MeloDeath hier findet, dabei war das mal (neben Metalcore) der wichtigste Stil für mich. Vor 5 Jahren ca. (= 5. Ich bin ein Überlängenfan, das Album befriedigt dieses Bedürfnis einigermaßen daher auch der Verweis auf OPETH, "Morningrise" hätte hier gestanden wenn ich nicht neuere Werke betonen wollen würde. Ich will aber nicht ständig die alten Klassiker abgrasen, zudem ist es ja eine Momentaufnahme.Tjo, und letztenendes ist es für mich eben doch das beste MeloDeath Album des letzten Jahrzehnts von denen, die ich kenne, ich lasse mich gerne eines besseren belehren.
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