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Brot und Spiele für den Powermetal.de-User: große Projekte der Community und umfassende Forenspiele finden hier ihren Platz
von firestarter » Sonntag 19. Dezember 2010, 21:51
Jesus hat geschrieben:firestarter hat geschrieben:Hat für mich nichts damit zu tun. Meine Metal-Sozialisation hat halt Anfang der 80er stattgefunden und den ursprünglichen Heavy Metal der 60er/70er habe ich mir retrospektiv erarbeitet. Fast alles, was sich ab den späten 80ern aus dieser Musik entwickelt hat, kann ich auch als Metal identifizieren (z.B. halt auch MAYHEM), aber das gerade Gehörte ist beyond my definition of what I call Metal.
'Det Som Engang Var' oder 'Hvis Lyset Tar Oss' haben doch eindeutig Metalriffs. Da ist nichts weniger Metal als 'Funeral Fog' oder 'Buried by Time and Dust'.
Mag sein...
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von firestarter » Sonntag 19. Dezember 2010, 21:56
Germon hat geschrieben:Ich hatte mich schon geärgert, daß ich die TOP 100 Geschichte hier (fast) gänzlich verpasst habe... aber nach dem "Genuß" der letzten paar Seiten diese Threads bin ich ja fast froh drum. 
Die sind aber in keinster Weise repräsentativ. Guck mal in ein paar andere rein.
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von Rüdiger Stehle » Sonntag 19. Dezember 2010, 21:58
Germon hat geschrieben:Ich hatte mich schon geärgert, daß ich die TOP 100 Geschichte hier (fast) gänzlich verpasst habe... aber nach dem "Genuß" der letzten paar Seiten diese Threads bin ich ja fast froh drum. 
Haha, ja, als Wahrhaftigkeitsmetaller braucht man hier schon ein dickes Fell... manchmal... der Männerchor und das rennende Wild haben halt nicht nur Freunde. Aber wenn du wieder mehr Zeit für das Forum hast, dann wird das auch wieder ausgewogener. 
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von Germon » Sonntag 19. Dezember 2010, 21:59
Ich bin so etwa ab der CANDLEMASS eingestiegen. Ab MANOWAR wurde es naja... etwas seltsam. Obwohl, daß "Bridge Of Death" der schlechteste Song sein soll ist ja dann schon wieder witzig.
Nuja, zur BURZUM kann und will ich nichts sagen, aber die anderen Platten wären natürlich alle auch in meiner Top 100 zu finden (obwohl ich mir bei der RW nicht ganz sicher wäre, ob nun genau diese).
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von Rüdiger Stehle » Sonntag 19. Dezember 2010, 22:07
Germon hat geschrieben:Ich bin so etwa ab der CANDLEMASS eingestiegen. Ab MANOWAR wurde es naja... etwas seltsam. Obwohl, daß "Bridge Of Death" der schlechteste Song sein soll ist ja dann schon wieder witzig.
Nuja, zur BURZUM kann und will ich nichts sagen, aber die anderen Platten wären natürlich alle auch in meiner Top 100 zu finden (obwohl ich mir bei der RW nicht ganz sicher wäre, ob nun genau diese).
Schön, dich wieder zu haben. Klar, bei Running Wild kann man auch anders entscheiden. Bei mir war halt diese Scheibe der Erstkontakt, und der war gleich so nachhaltig und noch heute beeindruckend für mich, dass mir die Wahl da leicht fällt. Wäre es eine Top-200 oder Top-300, dann wären noch ein paar mehr Rolfi-Scheiben dabei gewesen. Ich finde das übrigens gar nicht schlimm, dass auch zu meinen Topp-Platzierungen etwas Gegenwind kommt. Das macht es dann doch auch unterhaltsam, als wenn sich immer alle einig sind, dass die Scheiben toll sind. Und es weckt den missionarisch-quijotischen Eifer.
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von Martin van der Laan » Sonntag 19. Dezember 2010, 22:18
Junge, Junge, da passt man mal einen Nachmittag nicht auf Euch auf und schon fangt ihr an Euch zu streiten... Je höher es bei Rüdiger in der Liste geht, desto mehr handelt es sich um Alben, deren Faszination man einem Ungläubigen einfach nicht erklären kann. Entweder es macht "Klick", oder nicht; das bekommt schon etwas Para-Religiöses. MANOWAR kann man nicht erklären. Entweder diese Musik berührt etwas in einem oder eben nicht. Nüchtern betrachtet oder von einer Maschine neutral analysiert ist jedes MANOWAR-Album nichts weiter als ein Treppenwitz der Musikgeschichte. MANOWAR entwerfen eine wunderbar einfache, überschaubare Welt für große Jungs, in der man auf der Harley rumbraust, die Frauen noch hübsch und willig sind und in der ein Mann noch ein zwar einfach gestrickter, aber unbesiegbarer und niemals aufgebender Held ist. Wo es eine Kanne Pathos schon zum Frühstücksbrötchen gibt. Kurz, wo der Mann wieder Teenager sein darf. Und zwar Teenager des vordigitalen Zeitalters. Ich ziehe mich immer mal wieder gerne in diese Welt zurück, auch wenn sie mit meinem realen Leben und meinen tatsächlichen Überzeugungen überhaupt nicht zu tun hat. Ich bekenne mich jedenfalls zu MANOWAR. Aber nicht aus musiktheoretischen Gründen, sondern aus primitiv emotionalen. Ich liebe Primitiv-Emotionales - als Ausgleichssport fürs Intellektuelle. Und da kommt es dann eben nur auf den persönlichen ästhetischen Geschmack an, wie dieser Ausgleichssport ausschaut. Als Kind schon habe ich eben griechische und nordische Heldensagen geliebt. Und Pathos-Junkie bin ich sowieso. RUNNING WILD mag ich ebenfalls. Ist nicht so wichtig für mich die Band wie offenbar für Rüdiger, höre ich aber immer wieder mal gerne. Ich mag besonders, wie flüssig und geradeaus die Gitarren laufen. Die eingängigen, hymnischen Melodien versprechen einfachen, aber tollen Spaß. Funktionert in einer Metal-Kneipe mit ein paar Kumpels und ein paar Bier allerdings auch deutlich besser, als daheim auf dem Sofa. Mal abgesehen von den Personen: Ich frage mich, warum sich an BURZUM so die Geister scheiden. Das ist halt schrammeliger, hypnotischer Black Metal. Ich als nicht unbedingt Black-Metal-Liebhaber (aber definitiv auch nicht Black-Metal-Hasser!) empfinde BURZUM als eine der besten und interessantesten Bands des Genres (soweit ich es kenne natürlich). Nur ein besonderer Aufreger ist das für mich auch wieder nicht... Gibt's hier eigentlich hauptsächlich Anhänger des rumpeligen Waldkauz-Black-Metals oder auch IMMORTAL- und EMPEROR-Jünger??
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von Germon » Sonntag 19. Dezember 2010, 22:21
Klaro, nur sich gegenseitig auf die Schultern klopfen wär ja auch langweilig. Mein missionarischer Eifer ist in letzter Zeit etwas erlahmt. Ich habe da im persönlichen Umfeld die eine oder andere Enttäuschung hinter mir.
Sodele, dann lese ich mal die anderen 100er Threads quer.
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von Germon » Sonntag 19. Dezember 2010, 22:23
Martin van der Laan hat geschrieben:Nüchtern betrachtet oder von einer Maschine neutral analysiert ist jedes MANOWAR-Album nichts weiter als ein Treppenwitz der Musikgeschichte.
*Luft hol* Ach nee, ich war ja schon weg...
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von firestarter » Sonntag 19. Dezember 2010, 22:25
Leben inne Bude. 
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