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von Eike » Sonntag 28. April 2024, 21:02
Ich bin ja eher genreaußenstehend, würde Newbies aber dennoch gerne diese Lauschempfehlungen mitgeben:
SLAYER - "Show No Mercy" (1983) METALLICA - "Ride the Lightning" (1984) WATCHTOWER - "Energetic Disassembly" (1985) METAL CHURCH - "Blessing in Disguise" (1989) FEAR OF GOD - "Beyond the Veil" (1991) ANTHRAX - "Sound of White Noise" (1993) TESTAMENT - "Low" (1994) VENOM - "Metal Black" (2006) MASTODON - "Blood Mountain" (2006) DESASTER - "The Arts of Destruction" (2012)
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von Jhonny » Sonntag 28. April 2024, 21:06
Mindestens MASTODON und METAL CHURCH wären für mich ja eindeutig kein Thrash - aber ich kann dir nicht absprechen, dass es eine spannende Liste ist!
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von Havoc » Sonntag 28. April 2024, 21:09
Jhonny hat geschrieben:Mindestens MASTODON und METAL CHURCH wären für mich ja eindeutig kein Thrash - aber ich kann dir nicht absprechen, dass es eine spannende Liste ist!
Genau meine Gedanken. Mit der Mastodon kann man jemandem definitiv nicht aufzeigen, was wichtiger typischer Thrash ist. 
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von Holger Andrae » Sonntag 28. April 2024, 21:16
Eike hat geschrieben:Ich bin ja eher genreaußenstehend, würde Newbies aber dennoch gerne diese Lauschempfehlungen mitgeben:
SLAYER - "Show No Mercy" (1983) METALLICA - "Ride the Lightning" (1984) WATCHTOWER - "Energetic Disassembly" (1985) METAL CHURCH - "Blessing in Disguise" (1989) FEAR OF GOD - "Beyond the Veil" (1991) ANTHRAX - "Sound of White Noise" (1993) TESTAMENT - "Low" (1994) VENOM - "Metal Black" (2006) MASTODON - "Blood Mountain" (2006) DESASTER - "The Arts of Destruction" (2012)
Die Liste ist spannend, Eike. Watchtower sehe ich dann doch eher beim Prog Metal (s. mein Eintrag dort), Fear Of God ist ein Grenzgänger, diese ANthrax erfreut, Metal Church weit entfernt von meinem Thrash Empfinden. Aber ich lese bei Amis auch immer wieder, dass das Debüt ein Thrash Klassiker sei. Mastodon hatten sie beim Prog im Video.
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von Eike » Sonntag 28. April 2024, 21:20
Ansonsten stehe ich (leider) auch schon recht nahe an derlei ketzerischen Aussagen wie kingdiamond hat geschrieben: Der reine Thrash ist ja oftmals schon recht eintönig auf Dauer.
Etwas weniger ketzerisch formuliert: "Reine" Thrash-Alben oder teils auch schon -Songs sind mir oft einen Tacken zu lang geraten. Insofern nehme ich in solch einem Thread zwangsläufig eh eine Hofnarrposition ein, gewissermaßen. Klar, ich hätte auch aus meiner Sicht starke und womöglich "objektiv" thrashigere Alben wie SODOM - "Sodom" oder - subjektiv noch geiler - OVERKILL - "Scorched" reinnehmen können, finde es aber weiter oben in der Mischung spannender. Dass MASTODON eher ein randständiger Außreißer ist, wird sich auch Newbieohren erschließen im Versuch, einen "Kernbereich" als kleinsten gemeinsamen Nenner rauszudestillieren.
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von kingdiamond » Sonntag 28. April 2024, 22:12
Eike hat geschrieben:Ansonsten stehe ich (leider) auch schon recht nahe an derlei ketzerischen Aussagen wie kingdiamond hat geschrieben: Der reine Thrash ist ja oftmals schon recht eintönig auf Dauer.
Hehe, dass der Satz „so gut“ ankommt, hätte ich gar nicht gedacht. War eher ein - für mich nicht bis ins Letzte durchdachter - Nachsatz. Möchte ihn jetzt auch nicht näher rechtfertigen, aber ich habe für mich den Eindruck, dass die Variabilität bei einigen Bands sehr begrenzt ist und mich das schnell langweilt. Der Satz trifft aber durchaus auch auf andere Genres/Bands zu.
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von Pillamyd » Sonntag 28. April 2024, 22:43
Eike hat geschrieben:Ich bin ja eher genreaußenstehend, würde Newbies aber dennoch gerne diese Lauschempfehlungen mitgeben:
TESTAMENT - "Low" (1994)
Hui, überrascht und finde ich gut. Liest man nicht so oft. Auch die "Desaster" lässt einen spannenden Blickwinkel an die Herangehensweise zu, wenngleich ich auch hier ein bis zwei Alben nie und nimmer für diese Liste bedacht hätte. Aber darauf werde ich nicht mehr eingehen. Ich überlege noch...
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von Eike » Sonntag 28. April 2024, 23:01
kingdiamond hat geschrieben: ich habe für mich den Eindruck, dass die Variabilität bei einigen Bands sehr begrenzt ist und mich das schnell langweilt. Der Satz trifft aber durchaus auch auf andere Genres/Bands zu.
Ich glaube es ist generell so, dass, je weniger tief man in einem Genre "drin" ist, um so mehr davon ähnlich oder "gleich" klingt. Ein psychologischer Effekt, bzw. ein Trainingseffekt der Differenzierung im Detail. Vieles ist zunächst einfach Reizüberflutung und wirkt chaotisch, wenn man mit anderen Erkennungs- und Erwartungs-Mustern herangeht. Komischerweise scheinen gerade kleine Kinder aber in den unterschiedlichsten Sachen etwas entdecken und zu fast allem "tanzen" zu können und in was auch immer für "krassem" Zeug gleich Rhythmen oder andere ergreifende Muster zu erspüren. Unbefangener, weniger vorgeprägt durch Gewohnheiten? Je weniger tief man in einem Stil drin ist, um so schwieriger fällt es womöglich auch, ihn unter "untypischem", ausgefallenen Arrangements, Effekten, Instrumentierungen, Transformationen, Fremdeinflüssen, herauszuhören. Und dann bleibt eben zwangsläufig ein monotonerer Eindruck zurück. Vielleicht ist es neben meinen womöglich verschrobeneren Ohren auch einem latent missionarischen Wunsch geschuldet, einem "klingt alles gleich"- oder "ist eh nicht mein Fall"-Vorurteil zu begegnen / vorzugreifen, dass ich gerade im "Newbie"-Ansatz einen möglichst breit gefächerten "Musterbogen" vorzulegen versuche, quasi als Buffet, wo es mir dqnn eher darum geht, auch exotischere Noten dabei zu haben, sodass dann eben das Gesamtmenü wichtiger sein kann als die ein oder andere Zutat für sich genommen. Aber natürlich schießt dann hin und wieder auch der eigene Geschmack quer. So wirklich konsequent bin ich darin sicherlich nicht. Und gerade im Thrash fehlt mir einfach der Überblick. Es muss sich für mich so eine Liste eben einfach "rund" anfühlen, und das ist wohl kaum rational zu be- / er-gründen. Ich kann schon nachvollziehen, wenn das dann einen eher ambivalenten Eindruck zurück lässt. Pillamyd hat geschrieben:Auch die "Desaster" lässt einen spannenden Blickwinkel an die Herangehensweise zu, wenngleich ich auch hier ein bis zwei Alben nie und nimmer für diese Liste bedacht hätte.
Es ist ein bisschen die "Schrotschussmethode": Ungenau und breit gefächert, aber hoffentlich bleibt genug stecken, dass wenigstens einmal ein Nerv getroffen wird. Bestenfalls weckt das dann den Antrieb, noch tiefer zu bohren. Das ist mir lieber, als schlimmstenfalls den Eindruck zu erwecken, nach knapper Bemusterung bereits "komplett" zu sein.
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von Holger Andrae » Sonntag 28. April 2024, 23:13
Das Empfinden eines Außenstehenden kann ich sehr gut nachfühlen. Ich habe das oft bei Death Metal, wo ich schon vom Klangbild an sich erschlagen werde und nur, wenn ich "gezwungen" werde mich mit so etwas intensiver zu beschäftigen, offenbaren sich Feinheiten. Von daher verstehe ich auch das Argument, Thrash würde regressiv und eintönig klingen ... teilweise. Beschäftigt man sich etwas intensiver damit, dann sind schon geographisch deutlich andere Nuancen zu erkennen, was ja bereits in der ersten Liste wunderbar herau gearbeitet wurde.
Ich verstehe zwar auch den Ansatz, diesem Vorurteil entgegen arbeiten zu wollen und so gleich auch grenzüberschreitende Alben mit anzugeben. Habe ich mit Anacrusis ja auch schon gemacht. Aber eigentlich geht es ja nicht darum, jemanden von der Offenheit im Thrash zu überzeugen, sondern jemandem erstmal einen groben Überblick über das Genre zu vermitteln. Wäre meine Intention diese andere, sähe meine Liste vielleicht so aus: 01. Mordred - In This Life 02. Voivod - Dimension Hätröss 03. Sacral Rage - Beyond Celestial Echoes 04. Anacrusis - Screams & Whispers 05. Fear Of God - Within The Veil 06. Cyclone Temple - I Hate Therefor I Am 07. Damn The Machine - Damn The Machine 08. Sayer - Reign In Blood 09. Exodus - Bonded By Blood 10. Hades - Resisting Success
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von Pillamyd » Montag 29. April 2024, 00:20
Ich tue mich wahnsinnig schwer mit so einer Liste. Das ist das Genre mit dem ich zum Metal gekommen bin und das ging so flüssig von statten, dass es gar nicht anders ging, als das alle weiteren Alben ziemliche selbstläufer waren, früher oder später kannte man alles. Da hängen ziemlich viele Erinnerungen dran. Einem Newbie könnte ich auch einen Haufen CDs auf den Tisch ausbreiten und sagen, wenn ihm das nicht nachdem dritten Album irgendetwas gibt, dann lass es. Spätestens nach den ersten fünf Alben, schwenke ich nach Deutschland und da kommen für mich drei Alben rein... Die Frage stellt sich mir dann, wie ich bei den zig Klassikern weitermachen soll...so oder so, einiges fällt unter den Tisch. Na ja, im Endeffekt würde das also bei mir so aussehen:
01. Metallica - Ride The Lightning (1984) 02. Slayer - Hell Awaits (1985) 03. Exodus - Bonded By Blood (1985) 04. Megadeth - Killing Is My Businesss...And Business Is Good! (1985) 05. Overkill - Feel The Fire (1985) 06. Destruction - Infernal Overkill (1987) 07. Sodom - Persecution Mania (1987) 08. Testament - The Legacy (1987) 09. Flotsam And Jetsam - Nö Place For Disgrace (1988) 10. Kreator - Coma Of Souls (1990)
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