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von Jhonny » Sonntag 17. März 2024, 22:27
Rüdiger Stehle hat geschrieben:Gut, kein SLIPKNOT ist natürlich immer gut. Egal wo.  EDIT: War ein Spaß. Wenn mir mal jemand die Diskographie schenken will, dann nehme ich sie schon an.  Kann natürlich voll verstehen, dass man die Jungs nicht mag. Aber wie kaum eine andere Nu Metal Band präsentieren sie uns halt Musik, die ziemlich klar "Metal" ist - vielleicht nicht soo sehr von der Attitüde her, aber eindeutig vom musikalischen. Daher finde ich es albern. Und: Die Attitüde ist bei vielen anderen aufgenommenen Bands jetzt auch nicht gerade "Metal"...
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von Pillamyd » Montag 18. März 2024, 10:01
Da verspricht dein Text einiges. Und ja, man bekommt genau das zu hören, wie du es beschrieben hast. Das gefällt mir ziemlich gut. Der Name zieht jetzt erst. Der Song ist ziemlich cool. Das werde ich mir mal notieren. Steht sehr hoch in meiner Gunst. Für mich eines der besten Ozzy/Sabbath Scheiben. Musikalisch ziemlich toll. Der Gesang klingt aber so sehr nach schon einmal gehört, sowohl klangfarbe als auch Gesangsstrukturen, dass es mir dann auch zu Retro klingt. Die Musik an sich macht aber spaß. Eine Band die es irgendwann geschafft hat ihren Sound zu perfektionieren und man schon ab Sekunde 1 hört, wer da am Werke ist. Auch bei dem alten Zeugs. Ich hatte immer etwas probleme damit. Frag mich nicht warum, denn eigentlich müsste mir das gefallen. Vielleicht ist es mir zu rock 'n' rollig, dass ich vor allem im Death Metal als eher störende Note wahrnehme, als dass ich mich darin fallen lassen könnte. Ich bin wohl der einzige in meinem Umfeld, der dass hier ziemlich cool findet. Gerade "1984" ist mir sehr gut im Gedächtnis geblieben. Habe die Band als Vorband zu "Metallica" vor einigen Jahren gesehen. Und dann später mit dem aktuellem Sänger noch einmal. Ich glaube vor "Judas Priest". Der Song fetzt immer noch. Aus irgendeinem Grund habe ich mir die Scheibe nie zugelegt. Sollte ich vielleicht mal als Start tun. Aber ich befürchte, dass das der einzige Song ist, der für mich heraussticht. "Race With The Devil" ist mir bekannt. Ich fühle mich gleich zu Anfang an "Uriah Heep" erinnert. Ich mag das leicht hysterische im Sound. Macht wohl der Gesang aus. Gefällt mir, durch die Assoziation mit der oben genannten Band, besonders gut.
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von kingdiamond » Samstag 11. Mai 2024, 00:01
@Rüdiger Die Lücke ist ja recht groß, daher muss sie nicht unbedingt geschlossen werden. Hin und wieder ein aktuelles Kalenderblättchen wäre aber recht cool. Fand es eine schöne Inspiration. Um es vom Aufwand für dich möglichst gering zu halten, einfach Titel und Bild rein ohne Verlinkungen/Beschreibungen. Ansonsten machen wir nächstes Jahr am 16.01. einfach weiter. 
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von Rüdiger Stehle » Montag 13. Mai 2024, 00:27
Gut, das war absehbar, dass das irgendwann einschläft, weil ich selten so viel Zeit habe, wie in der Woche nach Neujahr.
Wenn ich weitermache, dann will ich richtig weiter machen und auch was über Eindrücke schreiben. Bloß ein Bildchen posten, ist nicht das Meine.
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von kingdiamond » Montag 13. Mai 2024, 00:35
Alles klar, sollte auch keinen „Druck“ erzeugen. Mach weiter wann und wie es dir passt. Ist ja auch Wurscht, ob wir zeitlich ein Album hören, nur weil es in einer Reihenfolge auf einem Kalenderblatt steht… wenn der Kalender hier über 5 Jahre dauert, ist es auch egal. 
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von Rüdiger Stehle » Montag 13. Mai 2024, 13:09
Endlich ist der 16.01.2024 und trotz dieses besonderen Tages nehme ich mir einfach mal kurz die Zeit, des Schellenkönigs Wunsch zu erfüllen und hier fortzufahren: 16. Januar 2024 TOXIC HOLOCAUST "Conjure And Conquer" (2011) Die 1999 gegründete Truppe aus Portland / Oregon gilt ja gemeinhin als eines der bekanntesten und mustergültigsten Exponate der Gattung der jungen Wilden der Thrash-Metal-Szene, die seit eben jener Zeit zu sprießen begann und in den Folgejahren zum Wald voller Schwammerln wurde. Mir ging und geht es ja immer wieder so, dass ich ob der Vielzahl an jungen Traditionalisten quer durch die Genres den Überblick verlieren und mich so in den Ruf bringe, den Nachwuchs zu vernachlässigen oder gar gering zu schätzen. Ist aber gar nicht so, denn meistens mag ich die viele der Bands ja sehr gerne, doch ich bin so damit beschäftigt, ein paar Hundert alte Diskographien permanent komplett zu halten, dass ich für die Nachwuchsbands (hey, 25 Jahre am Start und der Vogel sagt "Nachwuchsband", ernsthaft?) immer besondere Trigger brauche. Meistens sind das Liveevents. Eben am Bevarian Metalheadz Festival habe ich gleich drei komplette Diskographien von jungen Bands mit heimgeschleppt. Egal, zurück zu TOXIC HOLOCAUST. Lange bekannt, immer gut gefunden, im Soundcheck freundlich bewertet, nie eingekauft. Warum? Ja, siehe oben... es fehlte der besondere Trigger. Nun läuft mal mit anderem Fokus dieses Album. Das Artwork ist toll, hat was von klassischem Black Metal, wie etwa frühe Sigh oder Impiety. Ganz so krass ist die Mucke nicht. Sie bewegt sich zwischen Thrash Metal, Black Metal und dem diabolischen Death Metal der Spätachtziger. Slayer, Acheron, Morbid Angel, Deicide, Possessed, Onslaught... Sänger Joel Grind hat einen Hauch von Meister Cronos im liebreizenden Timbre, was besonders bei 'Nowhere To Run' auffällt. Der Sound brät fein, etwas dumpf, aber old-school und dennoch sägend. Die Riffs gehen in den Nacken. Ein Hemmschuh für die unmittelbare Diskographie-Einverleibung ist neben dem bereits genannten Release-Overflow aber auch eine weitere recht typische "Krankheit" der Tradionsmillennials: Man ist sehr treu bei den eigenen Einflüssen, bringt die schnörkellos und überzeugend herüber, doch man ist glücklich damit "generisch gut" zu sein. So lässt auch dieses Scheibchen hier bei aller Qualität das letzte Quäntchen an individueller Unverkennbarkeit und an Vielseitigkeit im Songwriting vermissen. Dennoch, für Black/Thrash-Fans fraglos ein paar Öhrchen wert! Sollte mich die Band mal bei einem Gig voll abholen können, kann ich durchaus in Aussicht stellen, den Merch-Stand plündern zu wollen. Bis dahin wird sie das Schicksal vieler Altersgenossen teilen, die echt klasse sind, aber für mich nicht individuell bereichernd genug, um mir wirklich über die Einstiegshürde hinweg zu verhelfen. https://www.youtube.com/watch?v=i9_3K3iMg6k - I Am Disease https://www.youtube.com/watch?v=3D70rIRvScg - Nowhere To Run
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von Rüdiger Stehle » Montag 13. Mai 2024, 14:58
Und weil es so einfach ist, schiebe ich den nächsten Platz noch hinterher: 17. Januar 2024 DEF LEPPARD "Live At Abbey Road Studios EP" (2018) Man muss nicht alles verstehen, was in solchen Kalendermachern vorgeht. Idealerweise vereint das Konzept tolle Artworks, gute Musik und wertige Releases miteinander. Was dann allerdings dieses seltsame Ding hier verloren hat, versteht kein Mensch. Hat man einen Deal mit den Record-Day-Aktivisten? Anders lässt es sich nicht erklären, warum eine 12"EP mit einem maximal unspannenden Artwork, maximal unspannenden Liveaufnahmen aus dem Jahr 2008 und gänzlich stahlfreien Stücken auf einem Kalender mit dem Titel "The Art of METAL COVERS" verloren hat. Kann weg. https://www.youtube.com/watch?v=Rr-O8mGbKK8 - C'mon c'mon (live) https://www.youtube.com/watch?v=aEhZd3U4CYA - Rock On (live) https://www.youtube.com/watch?v=wWctzaCXXhk - Rocket (live)
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von Eike » Montag 13. Mai 2024, 15:35
Naja, DEF LEPPARD war in den Achtzigern eine der meistverkauften Metal-Bands, das Cover-Artwork ist sowas von Vinyl, und es spiegelt den Bootleg/Live/Second-Hand-Look jener Zeit wider. Da muss man nicht begeistert von sein, aber gerade im großen Kalenderformat ist es auch nicht unsinnig.
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von kingdiamond » Montag 13. Mai 2024, 21:51
16.01. TOXIC HOLOCAUSTNa die 10 Songs auf 32 Minuten ballere ich mir grad nebenbei mal rein. Das ist gut hörbarer Thrash mit leichtem Punk-Einschlag (Richtung THE EXPLOITED würde ich sagen) wo zwar nix hängen bleiben wird, aber mal den Horizont etwas erweitert. …könnte sogar sein, dass ich die nochmal höre. 17.01. DEF LEPPARDHab zu der Band bisher 0 Bezug. Ich stimme hier Rüdiger in den Punkten zu, was genau DAS im Kalender soll. Weder Metal noch Artwork… seltsame Wahl. @Eike Den Kalender, den ich davon kenne ist glaube im A5-Format. Die Bilder müssten sogar kleiner als ne CD sein… @Rüdiger Danke, aber solltest dich wirklich jetzt nicht unter Druck gesetzt fühlen.
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von Eike » Montag 13. Mai 2024, 21:56
kingdiamond hat geschrieben:@Eike Den Kalender, den ich davon kenne ist glaube im A5-Format. Die Bilder müssten sogar kleiner als ne CD sein…
Das ist ja wirklich Käse. Und noch viel schlimmer als klitzekleine Käsewürfel. Babybel quasi. Geschmacklos...
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