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von Pillamyd » Donnerstag 8. Februar 2024, 14:03
Kannst du denn das nachvollziehen, was ich im dritten Abschnitt angeschnitten habe? Würde mich sehr interessieren  Eigentlich ein Album das ich gerne in meine Top 100 aufgenommen hätte. Aber die stand schon und ich habe kein Album gefunden, dass ich hätte rausschmeißen können. Es ist ja auch schön, wenn der Thread hier immer mal wieder gefüttert wird.
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Pillamyd
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von Havoc » Freitag 12. Juli 2024, 21:55
MORBID ANGEL - Domination (1995)  Dieses Album besitze ich schon seit einigen Jahren. Ich fand es immer gut, aber es lief nicht allzu oft. Nun, wo ich dann mal eine kleine Death-Metal Euphorie hatte und ich auch meine beiden anderen MA-Alben "Gateways To Annihilation" und "Illud Divinum Insanus" laufen ließ wurde mir erst bewusst wie stark dieses Teil hier ist. Das rotierte dann zuletzt auch drei oder vier Mal. Gleich der Opener ist tonnenschwer. Dieser Gitarrensound! An zweiter Stelle dann direkt das ultrafiese "Where The Slime Live". Boahh! Dieser verzerrte Gesang...David Vincent klingt hier tatsächlich wie ein schleimiges Wesen von einem fremden Planeten (dieses Artwork passt ebenfalls total!). Ein weiteres Highlight ist aus meiner Sicht das mit Ambossgehämmer beginnende "Dawn Of The Angry". Megafett und mit einigen tollen Wendungen und atmosphärischen Passagen versehen. Überhaupt ist das Album gerade von der Atmosphäre her atemberaubend. Man wähnt sich tatsächlich auf irgendeinem gefährlichen Planeten. Und dann noch mal dieser Vincent beim finalen zähen "Hatework". Ultrageile Vocals!! Schon irgendwie legendär. Des Weiteren sei noch erwähnt, dass das Album "Illud Divinum Insanus" auch viel besser ist als sein Ruf. Könnte glatt das "Rebel Extravaganza" des Death Metal sein. Wenn man es denn zulässt. Und um die Frage zu beantworten "Wieso hat er denn nur das Frühwerk der Band noch nicht?"...tjo...keine Ahnung! 
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von Wulder » Freitag 12. Juli 2024, 22:56
Ich mag deine Reviews, Havoc 
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von Kenneth Thiessen » Samstag 13. Juli 2024, 00:15
Havoc hat geschrieben:MORBID ANGEL - Domination (1995)  Dieses Album besitze ich schon seit einigen Jahren. Ich fand es immer gut, aber es lief nicht allzu oft. Nun, wo ich dann mal eine kleine Death-Metal Euphorie hatte und ich auch meine beiden anderen MA-Alben "Gateways To Annihilation" und "Illud Divinum Insanus" laufen ließ wurde mir erst bewusst wie stark dieses Teil hier ist. Das rotierte dann zuletzt auch drei oder vier Mal. Gleich der Opener ist tonnenschwer. Dieser Gitarrensound! An zweiter Stelle dann direkt das ultrafiese "Where The Slime Live". Boahh! Dieser verzerrte Gesang...David Vincent klingt hier tatsächlich wie ein schleimiges Wesen von einem fremden Planeten (dieses Artwork passt ebenfalls total!). Ein weiteres Highlight ist aus meiner Sicht das mit Ambossgehämmer beginnende "Dawn Of The Angry". Megafett und mit einigen tollen Wendungen und atmosphärischen Passagen versehen. Überhaupt ist das Album gerade von der Atmosphäre her atemberaubend. Man wähnt sich tatsächlich auf irgendeinem gefährlichen Planeten. Und dann noch mal dieser Vincent beim finalen zähen "Hatework". Ultrageile Vocals!! Schon irgendwie legendär. Des Weiteren sei noch erwähnt, dass das Album "Illud Divinum Insanus" auch viel besser ist als sein Ruf. Könnte glatt das "Rebel Extravaganza" des Death Metal sein. Wenn man es denn zulässt. Und um die Frage zu beantworten "Wieso hat er denn nur das Frühwerk der Band noch nicht?"...tjo...keine Ahnung! 
Die "Domination" ist neben der "Altars Of Madness" mein Favorit der Engel. Die wichtigen Highlights hast du schon genannt, für mich das wichtigste aber vergessen. "Eyes To See, Ears To Hear" mit seinem ziemlich klassischen, melodischen Solo ist für mich wohl der tollste Moment in der gesamten Diskographpie der Band. Ich sollte das Album aber demnächst mal wieder auflegen, weil wirklich jeder Song unglaublich gut ist, wobei, wie du es beschrieben hast, das gesamte Album eine ganz besondere Atmosphäre hat. Schleimig, außerirdisch, monumental. Das wären so die drei ersten Begriffe, die ich mit dem Album verbinde.
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von Havoc » Samstag 13. Juli 2024, 14:34
Wulder hat geschrieben:Ich mag deine Reviews, Havoc 
Oh...danke! 
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von Pillamyd » Montag 15. Juli 2024, 10:09
Steht seit Jahren auf meiner Kaufliste. Und wie du das Album beschreibst, hätte ich schon Lust, mich damit mal wieder zu beschäftigen. Bei mir ist es bis jetzt nur bei einem Album geblieben. Die "Gateways...".
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von Havoc » Sonntag 25. August 2024, 21:13
Thulcandra - Ascension Lost (2015)  Hier wieder mal ein Beispiel dafür, dass man manch eine Band irgendwie jahrelang links liegen lässt...bis dann der Tag X doch irgendwann kommt und man sich fragt..."Wieso erst jetzt?!?!?". Bei Thulcandra handelt es sich bekanntlich um die Zweitband von Steffen Kummerer (Obscura). Klar. Genau deswegen wurde ich ja jetzt auch wieder auf die Band aufmerksam. Vielleicht habe ich ja erst jetzt zugegriffen, da hier oft und gerne von einem Dissection-Abklatsch gespochen wird. Und ein Abklatsch, eine Kopie, ein Duplikat ist ja meist nicht unbedingt besser als das Original. Nunja. Besser sind sie wohl auch nicht. Aber ich würde hier eher in Frage stellen wollen, ob die Behauptung überhaupt zutrifft. Mir gefällt der Gedanke eines Tributs hier viel besser. Klar musiziert man recht ähnlich. Atmosphäre, Melodien und der Mix aus Death/Black-Metal erinnern sicherlich an die Schweden, aber dennoch wirkt das auf mich sehr eigenständig. Außerdem gibt es Dissection ja nun nicht mehr. Ist doch geil, dass hier irgendwie das Erbe würdevoll weitergeführt und wiederbelebt wird. Mir gefällt die Musik jedenfalls vorzüglich, was auch am Gesang von Kummerer liegt. Ich mag seine Stimme total. Er singt hier vielleicht noch ein wenig kratziger als bei Obscura. Es wird wohl nicht bei diesem einen Album in meinem Regal bleiben. 
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von Pillamyd » Montag 2. September 2024, 13:34
Ich habe ja letztens erst die "Fallen Angel's Dominion" geschenkt bekommen. Leider noch nicht ausreichend gehört. Aber mir hat der Erstdurchlauf durchaus gefallen. Werde ich die nächsten Tage mal wieder hören. Und mir gegebenenfalls mal das von dir besprochene Album besorgen.
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von Eike » Dienstag 10. September 2024, 12:31
Das kanadische Bluegrass/Country/Alternative/Post-/Psych-/Folk-Rock-Quartett COWBOY JUNKIES veröffentlicht ein neues Album, und dieser Melancholiker hier ist treu seinem Motto "alte Liebe rostet nicht" dabei und holt sich "Such Ferocious Beauty" ins Haus. Instrumental könnte es auch der Soundtrack zu einem Schneewestern sein. Spröder, subtiler, karger, ruhiger als das meiste bisher veröffentlichte Material, nahezu spartanisch und fast schon sperrig reduziert, beinahe monochrom tönend kommt es daher, schleicht sich zurückhaltend bis verschlossen ins Gehör, wirkt dort dann aber doch, stiehlt sich langsam nur, doch um so eindringlicher, ins Gemüt, legt sich wie ein grau bedeckter Himmel auf die Stimmung, drängt sich so präsent wie eine spärlich eingerichtete, zugige Blockhütte ins Lebensgefühl. Stille ist mitnichten mild, sie fordert das genaue Hinhorchen heraus, schärft die eigenen Sinne, stumpft die passive Sensationssucht ab, wirft eine*n auf sich selbst zurück. Was brauchst du wirklich, was ist dir wesentlich, und wie verbleibst du, wo keine Maske mehr verfängt? Keine Flucht aus diesem Winkel der Welt. Eingeschneit...  Anspieltipps: ' Shadows 2', ' Mike Tyson (Here It Comes)', ' Blue Skies'
Music is the only religion that delivers the goods. (Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
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von Pillamyd » Dienstag 10. September 2024, 21:45
Oha! Ich kannte die Band vom Namen her aus deiner Top 100. Ich habe die Band ja völlig vergessen. Ehrlich, ich muss gestehen, dass habe ich so nicht mehr im Kopf gehabt. Dafür überrascht mich der erste verlinkte Song gleich mal auf Anhieb. Wie schön das doch ist? Muss ich mir wohl notieren. Deine malerischen Worte unterstreichen, das was ich höre. Stark wie gut das passt.
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