Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Rüdiger Stehle » Freitag 24. Dezember 2010, 13:05

@ Firestarter:
Er hat ihn zwar formell bestritten, wie er auch den Venom-Einfluss bestritten hat. Trotzdem geht der ja bis hin zu Textzitaten, so dass Leugnen hier zwecklos war. Ich kann mich auch an ein Interview erinnern, in dem er zugab, Manowar zu mögen und auch in Stockholm bei deren Konzert gewesen zu sein. So sehr ich Quorthon schätze, er hat nicht immer ganz die Wahrheit erzählt. Er hat ja auch Zeit Lebens bestritten, dass Boss sein Vater ist.

Was Bathorys Epic Metal angeht, gebe ich dir Recht, dass er anders wirkt. Erdiger mag zutreffen. Ich würde vor allem sagen, dass er rauher, ungeschliffener, urwüchsiger, und ein Stück weit auch grimmiger ist. Die Proto-Black-Metal-Roots der Band sind auch auf den epischen Alben erkennbar.

Kennst du eigentlich mein Bathory-Special, das ich anlässlich Quorthons fünftem Todestag gemacht habe? Falls nein, dann poste ich hier einfach mal den Link, weil ich da zu jedem Album Quorthons einen kurzen Abschnitt schreibe, so dass es dir vielleicht ein bisschen dabei helfen kann, dich mehr in die Entwicklung Bathorys einzulesen und zu schauen, wo du möglicherweise weiter machen kannst:

http://powermetal.de/content/artikel/sh ... ,1606.html

"Blood Fire Death" und "Blood On Ice" sind natürlich schon einmal ein absolut perfekter Einstieg. Bessere Tipps hätte ich auch nicht geben können.


@ Jhonny:
Ja. Das Video ist der Oberhammer. Mancher mag sicher rügen wollen, dass es die Klischees vom armen, edlen und gewaltsam christianisierten Nordmann zu sehr bedient, aber ich konnte mich mit dem Klischee schon immer identifizieren. Wie du weißt, habe ich ja kein Problem mit dem Christentum an sich. Trotzdem bedauere ich den fast völligen Verlust der alten europäischen Religionen schon sehr. Ich hätte mir hier schon eher das Entstehen einer echten Synthese aus indoeuropäischem Pantheon und christlicher (=jesuanischer) Philosophie gewünscht. Der orientalische "Monotheos" hätte ruhig im heiligen Land bleiben dürfen. Wir waren mit Göttern gut ausgestattet.
;-)

@ Jhonny 2:
Nein, ganz so nah sehe ich die Bands nicht beieinander. Es ist nicht nur der Gesang, sondern schon viel mehr, was die Bands trennt.


@ Jesus:
Erstens war es ein Kompliment. Zweitens ist es einfach so offensichtlich, dass alles Bestreiten zwecklos ist. :P
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon firestarter » Freitag 24. Dezember 2010, 13:14

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Er hat ihn zwar formell bestritten, wie er auch den Venom-Einfluss bestritten hat. Trotzdem geht der ja bis hin zu Textzitaten, so dass Leugnen hier zwecklos war. Ich kann mich auch an ein Interview erinnern, in dem er zugab, Manowar zu mögen und auch in Stockholm bei deren Konzert gewesen zu sein. So sehr ich Quorthon schätze, er hat nicht immer ganz die Wahrheit erzählt. Er hat ja auch Zeit Lebens bestritten, dass Boss sein Vater ist.


Ist schon klar, dass Quorthon teilweise viel Unsinn erzählt hat. Er hat sich doch damit auch einigen Unmut zugezogen, wenn ich mich recht erinnere.

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Ich würde vor allem sagen, dass er rauher, ungeschliffener, urwüchsiger, und ein Stück weit auch grimmiger ist.


Das ist haargenau das, was ich in dem Fall mit "erdiger" gemeint habe. :)

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Kennst du eigentlich mein Bathory-Special, das ich anlässlich Quorthons fünftem Todestag gemacht habe?


Nö, kannte ich nicht, werde ich mir aber mal zu Gemüte führen. Passt ja recht gut zu den Feiertagen. Danke für den Hinweis. :dafuer:
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Jesus » Freitag 24. Dezember 2010, 13:19

Rüdiger Stehle hat geschrieben:@ Jesus:
Erstens war es ein Kompliment. Zweitens ist es einfach so offensichtlich, dass alles Bestreiten zwecklos ist.


Nein, niemals! Lügen über Lügen! Lalalalala ich höre gar nicht zu lalalalala!

Jetzt muss ich meine Bathory-Alben verkaufen... grummelgrummel... ;)
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Regina Löwenstein » Freitag 24. Dezember 2010, 13:23

Jesus hat geschrieben:Jetzt muss ich meine Bathory-Alben verkaufen... grummelgrummel... ;)

Oder verschenken. Geld würde für so einen manowarlastigen Schund eh keiner ausgeben :grins:
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Jesus » Freitag 24. Dezember 2010, 13:23

Ganz dünnes Eis, Missy, ganz dünnes Eis :grins:
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Regina Löwenstein » Freitag 24. Dezember 2010, 13:28

Jesus hat geschrieben:Ganz dünnes Eis, Missy, ganz dünnes Eis :grins:

Oh, stimmt. Ich habe Manowar beleidigt. Schande über mich.

:hellyeah:
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Rüdiger Stehle » Freitag 24. Dezember 2010, 13:49

Wird euch eigentlich das Manowar-Bashing nicht irgendwann langweilig?

Zum Glück habe ich nur noch drei Manowar-Alben in meiner Liste. Die nächste Scheibe wird wieder eines davon sein. =)
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Jesus » Freitag 24. Dezember 2010, 13:51

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Wird euch eigentlich das Manowar-Bashing nicht irgendwann langweilig?


Der Band wird es doch auch nie langweilig, ihr Image zu präsentieren und Alben zu veröffentlichen. Ich finde das also nur fair. ;-)
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon NorthernGuy » Freitag 24. Dezember 2010, 13:52

Rüdiger Stehle hat geschrieben:Wird euch eigentlich das Manowar-Bashing nicht irgendwann langweilig?


Viel Feind, viel Ehr!
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Rüdiger Stehle » Freitag 24. Dezember 2010, 13:55

So gesehen, dürfte Manowar die ehrenhafteste Band der Welt sein. Ist ja auch was wert.
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