Dream Theater

Re: Dream Theater

Beitragvon cgrage » Sonntag 20. Oktober 2024, 17:44

JP genießt die Ruhe vor dem Sturm.
https://x.com/JPetrucci/status/1848003556403753051
Interessant das auf dem LED Laufband "Laser Testing in Progress" steht. Man will es wohl mit Pink Floyd/Gilmour aufnehmen.
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Re: Dream Theater

Beitragvon cgrage » Mittwoch 23. Oktober 2024, 15:10

Sogar der RBB berichtet über das gestrige Konzert.
https://www.rbb24.de/kultur/beitrag/202 ... metal.html
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Re: Dream Theater

Beitragvon Havoc » Mittwoch 23. Oktober 2024, 21:58

LaBrie wird ja mal wieder ziemlich kritisiert.
Bin mal gespannt, was Nils und Pilly so berichten werden.
Nicht nur über den Gesang. ;-)
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Re: Dream Theater

Beitragvon cgrage » Mittwoch 23. Oktober 2024, 22:23

Ich hab jetzt Videos von London und Berlin gesehen. In London klang Labrie etwas schlimmer.
Vielleicht muss er sich erst einarbeiten oder er hat sich wieder einen Infekt eingefangen.
Ich habe Labrie aber schon wesentlich schlimmer in Erinnerung gehabt.
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Re: Dream Theater

Beitragvon cgrage » Donnerstag 24. Oktober 2024, 07:12

Hab gerade ein Video vom Köln Konzert gesehen. Da klingt Labrie wesentlich besser.
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Re: Dream Theater

Beitragvon Nils Macher » Donnerstag 24. Oktober 2024, 09:19

Ich war gestern in Köln und muss sagen, dass die Show sicherlich auf meinem Allzeit-DT-Live-Treppchen zu finden ist (vielleicht knapp hinter meinem allerersten DT-Gig und sicherlich vor der allerersten DT-Show mit Mangini in Rom, zu der ich damals geflogen war). Mir kommen wirklich selten die Tränen aber als ich die fünf Männer zusammen auf der Bühne gesehen habe, war es vorbei mit mir. Emotional bestimmt die intensivste DT-Erfahrung meinerseits bisher.

Bei den Gesprächen mit Leuten um mich herum fand ich schon interessant, dass viele DT nur mit MM live gesehen haben. Die waren gestern auch total geflasht. Völlig zu recht. Portnoy macht einfach einen riesigen Unterschied.

Die Setlist sieht auf dem Papier ok aus, live fand ich sie aber bis auf die beiden Nummern aus der Mangini-Ära ('Barstool Warrior' vom schwächsten DT-Album und 'This Is The Life') absolut wunderbar. Aus dem Mangini-Repertoire hätte ich wie hier schon geschrieben sicherlich andere Songs lieber gehört. Der Fokus auf SFAM hat mir natürlich gut gefallen, war aber schon sehr groß (zumal die Band mit dem Album in voller Länge erst kürzlich unterwegs war). Absolute Highlights: 'Hollow Years', 'Vacant', 'Stream of Consciousness', 'Night Terror'. Unter dem Strich sicherlich eine von mir gewohnt objektive 12/10-Bewertung für die Show. An der Sofa-Kommentatoren-Diskussion um LaBrie werde ich mich nicht beteiligen.
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Re: Dream Theater

Beitragvon cgrage » Donnerstag 24. Oktober 2024, 11:21

:dafuer:
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Re: Dream Theater

Beitragvon Havoc » Donnerstag 24. Oktober 2024, 21:48

Nils Macher hat geschrieben:Ich war gestern in Köln und muss sagen, dass die Show sicherlich auf meinem Allzeit-DT-Live-Treppchen zu finden ist (vielleicht knapp hinter meinem allerersten DT-Gig und sicherlich vor der allerersten DT-Show mit Mangini in Rom, zu der ich damals geflogen war). Mir kommen wirklich selten die Tränen aber als ich die fünf Männer zusammen auf der Bühne gesehen habe, war es vorbei mit mir. Emotional bestimmt die intensivste DT-Erfahrung meinerseits bisher.


Oh. Das freut mich für Dich. War ja dann wohl doch ein ziemlich überzeugender Gig. ;-)
Ärgere mich zumindest ein kleinwenig, dass ich nicht auch da war...aber andererseits wisst ihr ja, dass das mit mir und Konzerten so eine Sache ist. Sagen wir es mal so. Mir wären die Tränen sicher nicht gekommen. Ich kann mich da emotional irgendwie nicht so wirklich mitreißen lassen. Keine Ahnung. Dafür kann aber keine Band was.

Bei den Gesprächen mit Leuten um mich herum fand ich schon interessant, dass viele DT nur mit MM live gesehen haben. Die waren gestern auch total geflasht. Völlig zu recht. Portnoy macht einfach einen riesigen Unterschied.


Das wundert mich weniger. Ich fand Portnoy ja auch 2007 viel mitreißender als 2015 Manigini. Trotzdem ist Mangini so von der Technik her natürlich auch oder sogar noch mehr der Hammer. Es gibt vielleicht sogar ein paar Musiknerds, die die Show mit ihm besser fanden. Die sind aber bestimmt in der Minderheit.

Der Fokus auf SFAM hat mir natürlich gut gefallen, war aber schon sehr groß (zumal die Band mit dem Album in voller Länge erst kürzlich unterwegs war)


Bei diesen Setlisten-Sachen beteilige ich mich hier ja nie, da ich halt selten auf Konzerten bin. Aber mir wäre das eigentlich auch glaube ich auch nicht so wahnsinnig wichtig. Von DT ist doch eh alles ziemlich geil. Dennoch fand ich das jetzt auch eher etwas komisch, dass viel von SFAM dabei war. Das Album haben sie doch erst ausgiebig gewürdigt. Ich wäre bei sowas ja immer mehr für neuere Sachen oder selten nicht erwartete Songs, als für die Klassiker. Nunja. Von daher finde ich die aktuell gespielte Setlist jetzt auf den ersten Blick nicht so hammermäßig. Aber wie gesagt...geil wäre es natürlich trotzdem gewesen vermute ich.

An der Sofa-Kommentatoren-Diskussion um LaBrie werde ich mich nicht beteiligen.


Ich finde das auch nicht fair, wie da über ihn geredet wird. Seit über 30 Jahren ist er die Stimme der Band. Er hat Klassiker eingesungen und sicher einen größeren Anteil am Erfolg der Band als vielleicht viele denken. Es werden ja immer wieder andere Sänger wie Russell Allen genannt. Klar ist das ein super Sänger. Aber ich wäre mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob die Songs dann noch so klingen würden wie sie eben klingen. Das hätte riesige Auswirkungen insbesondere auf das ältere Material. Ob das überhaupt funktionieren würde? Ich will es ehrlich gesagt eigentlich gar nicht wissen. James LaBrie ist der DT-Sänger. Es braucht keinen anderen.
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Re: Dream Theater

Beitragvon Jakob » Donnerstag 24. Oktober 2024, 23:40

Mir fällt auf, dass man Labrie bzgl. der "Unkenrufe" etwas mit der Diskussion um Lars Urlich vergleichen kann: gibt es technisch bessere Musiker? Sicherlich. Wäre ein Ersatz die Lösung? Nein, denn der "Sound" ist einfach zu charakteristisch für die Band. Außerdem denke ich auch, dass der Erfolg von DT, gerade in den 90ern, ohne Labrie nicht so groß geworden wäre (er war ja quasi sowas wie das "Bindeglied" zu den Menschen, die DT nicht (nur) wegen den Instrumentalparts hören). Auch hier gibt es eine Analogie zu Lars Urlich , denn auch nahm und nimmt für den Erfolg Metallicas eine große Rolle ein.
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Re: Dream Theater

Beitragvon Holger Andrae » Samstag 26. Oktober 2024, 22:38

Nach den wunderschön zu lesenden Berichten von Nils habe ich jetzt nach London auch noch Teile der Köln Show angeschaut. Sieh da! James singt deutlich (!) besser. Während ich beim London Auftritt einige Songs abbrechen musste, geht das in Köln ganz wunderbar. Außerdem sehe ich sogar vor dem Laptop diese beinahe familiäre Atmosphäre auf der Bühne. Das macht auf jeden Fall Laune. Habe sogar zwei Songs vom Jubiläums-Album durch gehalten. Die Band wird mich als beinharten Fan nicht zurück gewinnen, aber mein Interesse ist natürlich immer noch vorhanden. Dafür war mir die Band mal zu wichtig.

Den Vergleich zwischen Lars und James kann man schon ziehen. Ich kann nicht einschätzen, wie hoch James in der Gunst der Fans steht. Auf Konserve ist er natürlich das wichtige Bindeglied für die Hörer, die auf rein instrumentale Musik nicht abfahren. Zu denen zähle ich ja auch. Die irgendwo kürzlich erst wieder im netz gestellte Frage, wieso solche Perfektionisten wie Petrucci mit so einem Sänger auftritt, kann man wohl nur mit Freundschaft und ikonischer Außenwirkung beantworten. Wenn ich jetzt überlege, hier würde ein John Bush, ein Russell Allen oder ein Todd Le Torre singen, würde ich das schon spannend finden. Wie das die DT-Gemeinde sehen würde, weiß ich nicht. Da scheint das Fantum schon auch relativ familiär zu sein, was ich sehr gut finde.

Metallica mit einem anderen Drummer kann ich mir musikalisch sehr (!) gut vorstellen. Ob man dann allerdings wirtschaftlich noch so gut funktionieren würde, weiß ich nicht. Vielleicht würde James dann auch endlich mal eine NWoBHM-Side-Platte aufnehmen und nicht nur durch seine fremd-gestylte Kutte diese Image nach Außen verkörpern.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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