Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Holger Andrae » Samstag 25. Dezember 2010, 01:38

Rüdiger verschweigt bei allen Manowar Dsikussion seine Numemr 14 ... :grins:
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Rüdiger Stehle » Samstag 25. Dezember 2010, 01:46

"Hammerheart" war 14. Hatte vergessen, von "Seasons" als Vorlage die Nummer zu ändern.
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Jhonny » Samstag 25. Dezember 2010, 02:55

Manowar mit Into Glory Ride... hätte ich definitiv in deiner Top 10 erwartet.
Das ist für mich die Definition von epischem Metal, besser geht das nicht.

Emperor kann ich mir hier noch sehr gut geben - was die später auf Prometheus und Co. dagegen gemacht haben eher weniger...
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Rüdiger Stehle » Samstag 25. Dezember 2010, 11:12

Jhonny hat geschrieben:Manowar mit Into Glory Ride... hätte ich definitiv in deiner Top 10 erwartet.
Das ist für mich die Definition von epischem Metal, besser geht das nicht.

Es kommen ja noch zwei Manowar-Alben. Die bedeuten mir etwas mehr als "Into Glory Ride", weil sie meine persönliche Metal-Biographie eben noch stärker beeinflusst haben. Dass "Into Glory Ride" natürlich trotzdem perfekt ist, muss eh klar sein. Ich sage ja schon seit über 10 Plätzen, dass an sich nur noch erste Plätze kommen.

Emperor kann ich mir hier noch sehr gut geben - was die später auf Prometheus und Co. dagegen gemacht haben eher weniger...

Meine Distanz zu Emperor wuchs auch mit jedem Album. Die "Anthems" ist noch ähnlich grandios wie das Debüt, aber danach wurde die Musik immer theoretischer. Immer noch gut und beeindruckend. Ich mag das schon noch, aber es reizt mich weniger auf der emotionalen, sondern vielmehr auf der intellektuellen Ebene.


Dann weiter in der Liste mit noch mehr weihnachtlichem Material:

11.
Bild
MAYHEM "De Mysteriis Dom. Sathanas"
(c)1994 - Deathlike Silence Productions
Norwegen

Ein Album, das wohl nie werden sollte. Lange geplant und vorbereitet, wurde das Mayhem-Debüt mehrfach verhindert. Erst nahm sich Sänger Dead das Leben, dann wurde als Ersatz der ungarische Tormentor-Fronter Attila eingeflogen, um das Album einzusingen. Einstweilen stieg Basser Necrobutcher aus und Varg Vikernes übernahm seine Rolle. Plötzlich war Euronymous tot und alles lag auf Eis. Dann stellte sich heraus, dass Varg sein Mörder war und so wurden dessen Bassspuren reduziert. Man merkt dem Album an, welch unwirkliche, radikale, irrsinnige Entstehungsgeschichte es hat. Eines der grimmigsten, morbidesten und abgründigsten Alben, die man sich vorstellen kann. Dass es letztlich überhaupt erscheinen konnte, ist der Beharrlichkeit Hellhammers zu verdanken. Ein Manifest!

http://www.youtube.com/watch?v=gVIHL8KVfcY - 'Funeral Fog'
http://www.youtube.com/watch?v=58o17dnB6hk - 'Freezing Moon'
http://www.youtube.com/watch?v=IG8igwwi6cQ - 'Pagan Fears'
http://www.youtube.com/watch?v=uZmDL_PzvdY - 'De Mysteriis Dom Sathanas'
http://www.youtube.com/watch?v=cfILIa-YNzM - 'Life Eternal'
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Jhonny » Samstag 25. Dezember 2010, 14:42

Dieses Album ist Black Metal. Pur. Das ist Perfektion.
Tolle Hymnen, supergeile Riffs... das passt einfach. Ein Black Metal Album, dass mich (ähnlich wie Under A Funeral Moon) vom ersten bis zum letzten Song begeistert.
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon firestarter » Samstag 25. Dezember 2010, 15:13

Falls ich mir mal eine reinrassige Black Metal Scheibe der zweiten Generation kaufen sollte, wird es wohl genau diese sein. Mehr muss ich wohl nicht sagen.
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 26. Dezember 2010, 21:10

So, es folgen die Top-10 und sie werden eröffnet von einer zum zweiten Mal in meiner Liste vertretenen Band:

10.
Bild
BATHORY "Blood Fire Death"
(c)1988 - Black Mark Productions
Schweden

Von Bathory wurde ja wie bereits angerissen sowohl der Black Metal der nordischen Prägung als auch der epische Viking Metal mehr oder minder im Alleingang erfunden bzw. stilistisch umrissen. "Blood Fire Death" ist in gewisser Weise das Bindeglied zwischen beiden Stilen, hat es doch noch die Garstigkeit, teilweise die Geschwindigkeit, und die - vor allem gesangliche - Extremität des Frühwerks, auf der anderen Seite aber auch schon ausladende, epische Kompositionen, textliche und covertechnische Verweise zur nordischen Mythologie und eine starke Betonung der Kriegerthematik. Daraus resultieren dann Hymnen für die Ewigkeit, welche nicht zuletzt Bands wie Immortal (deren Debüt quasi "Blood Fire Death Pt. 2" sein könnte oder Hades (Almighty) ganz maßgeblich beeinflusst haben.

http://www.youtube.com/watch?v=7ACAfDc_g-k - Intro und Opener
'Odens Ride Over Nordland / A Fine Day To Die'
Niemand hat je die alte Indianer-Thematik ergreifender ins mittelalterliche Skandinavien übertragen.

http://www.youtube.com/watch?v=IcXn8Obhamw
'The Golden Walls Of Heaven'
Ja, es war schon noch Black Metal, was Quorthon damals machte.

http://www.youtube.com/watch?v=ttz8otMXE2I
'For All Those Who Died'
Gänsehaut...

http://www.youtube.com/watch?v=4fz-bkCKQm0
'Dies Irae'
Inferno...

http://www.youtube.com/watch?v=Ee7ySqP_LPs
'Blood Fire Death'
Erhabene Epik.
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon firestarter » Sonntag 26. Dezember 2010, 21:37

Die besitze ich zwar, habe mich aber noch nicht sehr ausführlich damit befasst. Gefällt mir aber auf alle Fälle gut. BATHORY ist halt noch eine meiner Baustellen.
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon NorthernGuy » Sonntag 26. Dezember 2010, 21:39

Die fehlt mir noch. :(
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Re: Hundert schwarze Federn im Rabenkleid

Beitragvon Rüdiger Stehle » Sonntag 26. Dezember 2010, 21:39

Und um euch nicht das zugehörige Bandphoto vor zu enthalten:

Bild
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