Mein musikalisches Jahr im Rückblick

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Mein musikalisches Jahr im Rückblick

Beitragvon Havoc » Freitag 2. Februar 2024, 21:52

Julian Rohrer hat geschrieben:Du hast Recht, Holg: DHG ist leider nur noch ein Schatten seiner selbst, das letzte Album auch für einen buntangemalten Pseudo-Schwarzheimer wie mich in etwa so gut wie die ISAHN-Outputs.


So gut wie die IHSAHN-Outputs...Ritterschlag für DHG. 8-)
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Re: Mein musikalisches Jahr im Rückblick

Beitragvon Holger Andrae » Freitag 2. Februar 2024, 22:11

Offensichtlich ist so eine Zitate-Nummer am Handy nicht meins. Sorry.
Nochmal der Versuch, die Situation zu entschärfen:
Ich bin auf den Satz mit den Maßstäben nur noch einmal eingegangen, weil Du auf diesen in Deinem ersten Kommentar explizit hingewiesen hattest. Hätte ich sonst gar nicht besonders heraus gehoben.
Dass das ein neuer Maßstab werden kann, ist schon auch für mich vorstellbar. Ich merke ja, wie in dieser Szene seit einiger Zeit immer mehr Einflüsse von Außen kommen. Man denke nur an die Cascadian BM Szene (heißt doch so, oder?) Ist halt alles nicht meins, aber ich verstehe, wenn man das spannend findet.

Die als zu harsch empfundenen Attribute waren eher amüsiert gemeint und auf die verbohrte True Frostbitten-Fraktion gemünzt. Der Kodex-Vergleich kam, weil es dieser Region unter anderem die Abfeierei kam. In den Kreisen wird auch MGLA als die ultimative Mummenschantz-Kapelle abgefeiert. Finde ich alles hochgradig lustig.

Dass ich von DHG keine Ahnung habe, weiß ich und sollte hier auch klar sein. Dass ich die Band nun aufgrund äußerer Umstände automatisch in diese Schublade gesteckt habe, ist zwar weder fair noch klug, aber auch nicht so böse gemeint wie das jetzt aufgefasst wurde.

Also: Sorry.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Re: Mein musikalisches Jahr im Rückblick

Beitragvon Pillamyd » Samstag 3. Februar 2024, 12:15

Danke fürs nochmal ausführen.
Ich habe das tatsächlich nicht so ganz verstanden. Aber das ist hiermit erledigt.

:bier:
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Re: Mein musikalisches Jahr im Rückblick

Beitragvon Pillamyd » Freitag 27. Dezember 2024, 20:20

Ich bin bereit.

Ich habe es ja schon erwähnt. Nach Tagen des Kopfzerbrechens bin ich aber zu einem Ergebnis gekommen. Es war hart. Sehr hart. Aber ich werde auch wieder abseits der Top 10 ein paar Alben erwähnen, das macht es ein bisschen leichter. Ich habe so viele Alben auf dem Schirm gehabt von denene ich vieles gar nicht realisieren könnte. Und im Nachhinein wäre es wohl nur noch schwerer gewesen. Ein unfassbar starkes musikalisches Jahr. So schwer fand ich es tatsächlich noch nie.

Ab dafür...
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Re: Mein musikalisches Jahr im Rückblick

Beitragvon Pillamyd » Freitag 27. Dezember 2024, 20:38

Platz 10:
Sarke | Endo Feight


Bild

Hier gilt das gleiche wie bei „Khold“. Die Beschäftigung blieb bisher aus. Somit ist „Endo Feight“ mein erstes Album der Band. Und ich bin begeistert, denn was ist „Endo Feight“ bitte für ein Wechselbalg von einem Album?

Entrückt, verrückt, malerisch. Voller (ungemütlicher) Tiefe. Direkt und doch distanziert. Introvertiert und doch mit dem Hang dazu, sich zeigen zu wollen. Ein Album das in seiner Intimität schon fast wie ein zu hart gewordenes Singer/Songwriter Album klingt. Man möge nur einmal den vierten Song des Albums hören.

Puristische Klavier- und Orgelklänge passen sich in seiner Natürlichkeit dem Klang der Platte an und fühlt sich deshalb so richtig an. Er sticht nicht negativ hervor, sondern sticht deswegen hervor, weil es den Songs guttut.

Nachdem ich mir die aktuelle „Darkthrone“ erst einmal gesteckt habe, weil ich das komische Gefühl hatte, mir würde es bei denen einfach zu schnell gehen und dass es immer spezieller wird, finde ich hier einen Nocturno Culto vor, der sich so ausdrucksstark gibt, wie ich ihn seit Jahren nicht mehr gehört habe.

Abyssal Echoes
Macabre Embrance
Zuletzt geändert von Pillamyd am Montag 6. Januar 2025, 14:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mein musikalisches Jahr im Rückblick

Beitragvon kingdiamond » Freitag 27. Dezember 2024, 21:17

Pillamyd hat geschrieben:Platz 10:
Sarke | Endo Feight



Ah ja, die gab es ja auch noch. Danke fürs Erinnern! Mit der wollte ich mich auch nochmal beschäftigen.
Wird morgen erledigt.
Hatte bisher nur 2-3 Durchläufe, bin aber nicht abgeneigt, jedoch auch noch nicht vollends überzeugt.

Die Bewertungungen im SC von „ganz links“ sowie „ganz rechts“ lesen sich dann eigentlich so, als ob sie mir gefallen müsste. ;-)
Die Gruppentherapie war ja auch voll mit guten Noten, frag mich warum sie im SC so weit hinten landete…
Die Belohnung für Geduld ist Geduld!
Was man anfängt, muss man auch zu En
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Re: Mein musikalisches Jahr im Rückblick

Beitragvon Nils Macher » Freitag 27. Dezember 2024, 21:45

Pillamyd hat geschrieben:Platz 10:
Sarke | Endo Feight



Nachdem ich mir die aktuelle „Darkthrone“ erst einmal gesteckt habe, weil ich das komische Gefühl hatte, mir würde es bei denen einfach zu schnell gehen und dass es immer spezieller wird, finde ich hier einen Nocturno Culto vor, der sich so ausdrucksstark gibt, wie ich ihn seit Jahren nicht mehr gehört habe.


Wahre Worte. Ich finde die letzten SARKE-Alben allesamt besser als den DARKTHRONE-Output. Schön, dass bei dir der Erstkontakt gleich so gefunkt hat!
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Re: Mein musikalisches Jahr im Rückblick

Beitragvon Pillamyd » Samstag 28. Dezember 2024, 19:34

Platz 09:
Deep Purple | =1


Bild

Ich habe mich sehr auf das Album gefreut und doch bin ich schnell vom Kurs abgekommen. Es schien da einfach nicht die richtige Zeit für „Deep Purple“ und mich zu sein. Bei einem kleinen Angebot kam aber plötzlich die Lust auf das neue Album wieder. Gott sei Dank.

Wie spritzig kann ein Album von einer so alteingesessenen Gruppe bitte sein? Die Antwort der Band: „Ja!“
Die Band packt ihren einzigartigen Groove aus. Wie die Band hier all ihre Energie auf die Instrumentierung legt, ist Part für Part so unverkennbar „Deep Purple“. Sicherlich liegt das am neuen Gitarrist, dem ich so viel Einfluss gar nicht zugetraut hätte. Sicher, ein bisschen schade fand ich es schon, als Steve Morse verkündete kein Teil der Band mehr zu sein. Und doch finde ich im Gesamten schon, dass die Band wieder mehr Freiheit und Freigeist in die Kompositionen legen. Ausladender, fast schon Jam anmutend und deswegen auch verspielter. Im Nachhinein hat das der „Whoosh!“ ein wenig gefehlt. Kompakt, aber nicht zu Ende gedacht bzw. zu kurz gedacht. Das gelingt auf „=1“ in seiner ebenfalls kompakten Art einfach besser.

Und auch Paice fällt wieder durch sein Spiel hinter den Kesseln nur positiv auf. Gillan singt famos. In die Kritik steige ich nicht mit ein. Denn da ist nichts zu kritisieren. Im Gegenteil. Kommt ihr erst einmal alle in das Alter und findet einen solchen Weg so ein energiestrotzendes Biest zu erschaffen. Song Nr. 10 mag euch eine Lehre sein! Tolle Twin Guitars inklusive.

Ein Brett (aus alter, robusten Eiche) von einem Album und für mich locker das Beste der Band seitdem dritten oder vierten Frühling(?)!!!

Hörbeispiele:
Show Me
Now You're Talkin'
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Re: Mein musikalisches Jahr im Rückblick

Beitragvon Kenneth Thiessen » Sonntag 29. Dezember 2024, 16:06

Platz 10 und 9:
Mit SARKE und DEEP PURPLE hast du zwei Bands erwischt, die mich eigentlich interessieren, ich es aber bisher nicht hingekriegt habe, mir die Alben aus diesem Jahr anzuhören. Bei beiden fand' ich die Vorgänger sehr stark und habe diese gerne gehört. "Whoosh" war ja bei mir quasi die Initialzündung in Form eines Albums, wie ich schon an anderer Stelle schrieb. Ich werde die Tage auf jeden Fall ins neue Album der alten Herren reinhören und bin sicher, dass es da tollen Hardrock zu hören gibt. Deine Beschreibung klingt auf jeden Fall gut!
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Re: Mein musikalisches Jahr im Rückblick

Beitragvon Pillamyd » Sonntag 29. Dezember 2024, 17:29

Kenneth Thiessen hat geschrieben:Platz 10 und 9:
Mit SARKE und DEEP PURPLE hast du zwei Bands erwischt, die mich eigentlich interessieren, ich es aber bisher nicht hingekriegt habe, mir die Alben aus diesem Jahr anzuhören. Bei beiden fand' ich die Vorgänger sehr stark und habe diese gerne gehört. "Whoosh" war ja bei mir quasi die Initialzündung in Form eines Albums, wie ich schon an anderer Stelle schrieb. Ich werde die Tage auf jeden Fall ins neue Album der alten Herren reinhören und bin sicher, dass es da tollen Hardrock zu hören gibt. Deine Beschreibung klingt auf jeden Fall gut!


Ja, dass du die "Whoosh!" so gut fandest, habe ich noch in Erinnerung. Da wäre es natürlich spannend zu wissen, wie du die "=1" finden würdest. Lass es mich wissen!
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