Jhonny hat geschrieben:Ich hatte einen Arbeitskollegen, der absolut August Burns Red süchtig war... da lief das jeden Tag im Büro
So jemand hat einen festen Arbeitsplatz?

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Feuchtbiotop mit 100 ArtenRe: Feuchtbiotop mit 100 Arten
So jemand hat einen festen Arbeitsplatz? ![]() "Rock journalism is people who can't write interviewing people who can't talk for people who can't read." - Frank Zappa
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten
er studiert jetzt auch... sollte also kein Thema sein Mit vielem Metalcore kann ich nix anfangen, aber es gibt durchaus richtig geil gemachten, der voll auf die Fresse geht. Das macht dann schon sehr viel Spaß, das Zeugs zu hören! Und so ein Beispiel sind für mich, neben Heaven Shall Burn, Hatebreed oder Killswitch Engage sicher auch August Burns Red.
Re: Feuchtbiotop mit 100 ArtenAuf Jhonny ist Verlass!
War auch das letzte Metalcore Album soweit ich das sehen kann, meine Begeisterung für den Stil hat doch merklich nachgelassen in den letzten Jahren, da wird einfach selten etwas wirklich tolles veröffentlicht. Aber das letzte -core wars nicht ![]()
Erstaunlich... dass dir die Cover immer so gut gefallen und die Musik so garnicht ![]()
Frösche können nicht rot werden, und so toll wie das Album ist hab ich auch garkeinen Grund dazu. Weiter oben kommt mehr dein Geschmack, glaube ich.
Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten
Das geht mir mit Metalcore auch öfters so. Auch Bandlogos haben die manchmal sehr hübsche. Was mich abschreckt, ist in 90% der Fälle der Gesang. alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Feuchtbiotop mit 100 ArtenIch wüsste nicht, welche andere Art von Gesang zu Metalcore passen sollte.
Re: Feuchtbiotop mit 100 ArtenAch, das ist alles Gewöhnungssache... am Anfang hat mich auch der "Gesang" beim Blackmetal oder Deathmetal gestört. Kraftvolle, differenzierte Shouts wie bei AUGUST BURNS RED haben auch ihren Reiz. Mich stört meist viel mehr, dass viele Bands absolut unpassende und/oder schlechte Cleanvocals mit einfließen lassen oder ein penetrantes Breakdowngewitter auf den Hörer loslassen, welches dann die Songs total zerreißt und absolut willkürlich wirken lässt, besonders beim Tech-Metalcore ist das teilweise echt brutal schlimm. Da kann man dann kaum noch eine Songstruktur erkennen, sondern hört nurnoch eine (technisch anspruchsvolle) Abfolge von Breaks und komplizierten Drumpatterns ohne Melodie oder erkennbaren Zusammenhang.
Gesanglich geben mir aber die meisten Metalcorebands, mit Ausnahme der Cleanvocals, deutlich mehr als sehr viele Bands aus dem Thrash-, Power-, Epic oder gar Truemetal.
Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten@ firestarter:
Ich sage ja nicht, dass der Gesang nicht zur Musikrichtung passen würde. Aber mich reizt leider die Musikrichtung in weiten Teilen nicht, weil mir der Gesangsstil nichts gibt. Instrumental habe ich an dem Stil nichts auszusetzen. Aber Musik, bei der mir der Gesang nicht gefällt, muss ich mir nicht zulegen. Mein Problem ist, dass ich sehr auf den Gesang fixiert bin und dass ich Sänger vor allem dann mag, wenn ich sie beim ersten Ton erkenne. Sprich charismatische, eigenständige, außergewöhnliche, kauzige, abgedrehte, bizarre, kaputte - einfach unverkennbare Sänger. Die gibt es auch im extremen Bereich, nur dort halt noch seltener, als im Bereich, wo tatsächlich im alt hergebrachten Sinne "gesungen" wird. Und dann kommt im Metalcore - wie auch im Brutal Death und in weiten Teilen der neueren BM-Szene - hinzu, dass ein Großteil der Sänger sich darauf beschränkt, den genretypischen Stil zu bedienen, der hier wenig Raum für eine besonders individuelle Note lässt. Zuletzt gibt es fast nichts, was mich so sehr nervt, wie das für amerikanischen Metalcore und "Nu Metal" sehr typische Wechselspielchen von hysterischem Brüllwürfel und Emo-Gejammer. Das ist tatsächlich schlimmer als das eh schon kaum zu ertragende klassische "Die Schöne und das Biest"-Spielchen im Gothic Metal. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel; deshalb habe ich 90% geschrieben. =)
Konsens.
So lange der Sänger einen eigenen stimmlichen Charakter entwickelt, ist mir relativ egal, ob er ein Heldentenor, ein Schreihals, ein Brüllwürfel oder ein Krakeeler ist. Ich mag halt keinen Gesang, der sich unter den Begriff "generic vocals" subsumieren lässt, und darüber hinaus nichts zu bieten hat. Da fällt ein Halford- oder Kiske-Klon genauso darunter wie eben ein Großteil der Extrem-Metal-Vokalisten. Und um mich dann trotz des Sänger-Malus begeistern zu können, muss eine Band schon außergewöhnlich toll sein, während eine Band mit einem für mich tollen Sänger fast schon allein deshalb gewonnen hat. alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
Re: Feuchtbiotop mit 100 ArtenIch bin bei Metalcore ziemlich schmerzfrei was Gesang und Breakdown-Orgien betrifft. Ich finde die Brüllerei bis auf wenige Ausnahmen klasse, den Klar-Gesang mag ich i.d.R. auch (außer wenns zu formelhaft zugeht) und Breakdowns stören mich eigentlich nie. Mit meiner Metalcore-Leidenschaft bin ich aber wohl eh eine Ausnahme in meiner Alterklasse (also "alte Säcke"). Für mein Empfinden gibt es auch durchaus Sänger in dem Bereich, die sehr charismatisch klingen. Ich bin übrigens auch ziemlich auf den Gesang fixiert, deshalb gefallen mir ja z.B. RUNNING WILD, RAGE oder HELLOWEEN nicht...
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Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten
Das ist so wahr dass ich es einfach nochmal hervorheben musste Das Problem ist, dass man bei vielen Metalcore Kapellen das Gefühl hat, dass sie die Cleanvocals nur "um der selbst willen" benutzen, und nicht weil es passt. Es gibt durchaus -Core Bands die gute Cleanvocals benutzen (KSE als Beispiel), aber i.d.R. ist das einfach nur gruselig... dieses erzwungene "Gefühl und Härte" passt einfach zu oft nicht, ist aber das, was grade von den Plattenfirmen als neues Idealbild für Metalcore gesehen wurde oder wird.
Re: Feuchtbiotop mit 100 Arten
Joah, könnte man so sagen.
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