|
|
Brot und Spiele für den Powermetal.de-User: große Projekte der Community und umfassende Forenspiele finden hier ihren Platz
von kingdiamond » Donnerstag 13. Februar 2025, 01:49
Gruppe 4Ich revidiere meine erste Euphorie vom Sonntag etwas. In der Breite ist die Gruppe super, jedoch nicht alles „Spitzensongs“ der jeweiligen Bands. Trotzdem blöd gelost.  FALCONER Jhonny hat es schon geschrieben. Auf dem Debüt sind alles „Kracher“, jedoch ist dieser wohl mein Favorit. Keine Ahnung was es daran auszusetzen gibt. Das ist klassischer Powermetal ohne Kitsch und mit 1A Stimme. BLIND GUARDIAN Ja, ich schreib es jetzt einfach: es ist für mich ihr bester Song nach 2000 bzw. nach der „Nightfall In Middle-Earth“. Hab ihn tatsächlich selber nicht nominiert, trotz dass wir hier von einer meiner Lieblingsbands sprechen/schreiben. Warum? Weil mich aus diesem Jahr etwas anderes später mehr geprägt hat… JAG PANZER Hier könnte ich auch genau Jhonnys Kommentar kopieren. Einer meiner ersten JP-Songs, ich weiß ebenfalls, dass es hier noch besseres Material gibt. Trotzdem ist das kein „Durchschnitt“ sondern ein toller Song. COUNT RAVEN Ich glaube die CD habe ich mir damals aufgrund der RockHard gekauft. Ein super Album, welches ich echt lange nicht gehört habe. Warum auch immer… Ist direkt auf die Playliste gewandert, ggf. hör ich es aber erst in Runde 2. ADRAMELCH Ja ich weiß, „nur“ Platz 5. Genau da sind wir bei dem Dilemma. Irgendwas gutes muss ins „Mittelfeld“ in der Gruppe. Leider hier dieser Song. Die „Opus“ war mein Einstieg, die liebe ich. Dieses Album und auch den Song kenn ich noch nicht so lange und so gut. Daher wohl etwas weiter unten gelandet. Ich gehe aber davon aus, er kommt weiter - bis zur Runde 2 bin ich fit in der „Broken History“  BEYOND FEAR Fand ich damals irgendwie noch etwas besser als heute. Ich mag den „Ripper“ aber immer noch. Der Song ist auf jeden Fall guter Metal. In den ersten beiden Gruppen wäre er sicherlich Platz 3 oder 4 bei mir geworden. ORDER OF NINE Joa, nicht schlecht. Grundsätzlich eine Spielform des Metal, die mir taugt. Muss hier den „größeren Namen“ bzw. der „Bekanntheit“ etwas weichen und landet etwas undankbar auf der 7. Sorry, auch hier wäre mit einer anderen Auslosung das Weiterkommen bei mir möglich gewesen. Auf jeden Fall: GUT! THE DISTILLERS Nicht ganz so meins, rockt aber immerhin ganz gut. JOHNNY CASH Koffer. Daher direkt Abzüge. Nimmt mich aber auch so nicht ganz so mit - ebenfalls nicht das Original. EIVOR Wir sind dem Endgegner nahe…
Die Belohnung für Geduld ist Geduld! Was man anfängt, muss man auch zu En
-

kingdiamond
- Nackenbrecher
-
- Beiträge: 5453
- Registriert: Freitag 30. Dezember 2011, 16:11
- Wohnort: Thüringens Franken
von lenbert » Freitag 14. Februar 2025, 16:48
kingdiamond hat geschrieben:BLIND GUARDIAN Ja, ich schreib es jetzt einfach: es ist für mich ihr bester Song nach 2000 bzw. nach der „Nightfall In Middle-Earth“. Hab ihn tatsächlich selber nicht nominiert, trotz dass wir hier von einer meiner Lieblingsbands sprechen/schreiben.
Ich habe den Song nominiert und auch für mich ist es wohl der beste der Wächter seit der Jahrtausendwende. Trotzdem hat es in Gruppe 4 bei mir nicht zum Sieg gereicht, weil ich bei den aktuellen Durchläufen ein bisschen schwer in den Song reingefunden haben. Ich habe momentan eine Phase, in der ich es lieber etwas kompakter mag. Daher geht der Gruppensieg in Gruppe 4 bei mir auch recht eindeutig an COUNT RAVEN. Ich mag diese Monolith-Riffs im Stile von BLACK SABBATH sehr, sehr gern. Eike hat geschrieben:Warrior - Kill The Machine 2001 https://www.youtube.com/watch?v=UbvwJuJxEdEEin schön knackiger Powermetalsong. Die Rhythmusfraktion gefällt mir hier unheimlich gut, was ich insbesondere bei dieser Art von Musik äußerst wichtig finde, und der Gitarrengoove verbindet sich wirklich gelungen damit, verschmilzt im einen Moment beinahe mit der Rhythmik, um sich im nächsten kontrastvoll davon zu lösen, schön flüssiges Songwriting ist das. In einigen wenigen Momente erinnert mich die Instrumentenfraktion gar an RISK auf dessen famosem Album "The Reborn". Der Gesang ist intensiv aber weder zu schrill noch stimmlich allzu gewöhnlich fürs Genre, die Melodieführung und der Gesamteindruck erinnern mich an BLACKMORE'S RAINBOW. Das Gitarrensolo mit seinen leicht arabesken Tönen fügt sich sehr passend ein, und solche Elemente mag ich ja ohnehin. Hinzu kommt, dass es bei aller Virtuosität nie zu flinkefingerig wird. Die Produktion ist druckvoll und knallt, sie kommt dabei zwar nicht derart verklebt daher, als dass sie mich schon nerven würde, könnte aber dennoch deutlich dynamischer aufgehen zwischen laut und leise - ein kleines Manko, das leider genreüblich ist, hier allerdings nicht so songerstickend wirkt wie anderswo. Auch überreizt diese Komposition das, was sie zu vermitteln hat, auch nicht durch übertriebene Länge. Jawohl, das gefällt mir.
Eine tolle Beschreibung eines Songs, den ich durch das Spiel kennen und schätzen gelernt habe! Mich erinnert der Song musikalisch und in Bezug auf den Gesang, vor allem die Art des Gesangs, weniger der direkte Klang, an einigen Stellen an ARGUS.
-

lenbert
- Weichspülmetaller
-
- Beiträge: 1074
- Registriert: Mittwoch 28. November 2012, 23:57
von Pillamyd » Samstag 15. Februar 2025, 12:10
Vorrunde – Gruppe 4:
Ich schaffe es jetzt erst etwas zu dieser Gruppe zu schreiben.
Adramelch – Heap Of Bones (2005): Definitiv eine Band mit der ich mich noch beschäftigen möchte. Die Grundstimmung ist richtig toll und ich mag vor allem den Sound der Gitarren ziemlich gern. Der von mir ausgewählte sechste Platz spiegelt das jetzt gar nicht so arg wider. Aber es sei gesagt, dass ich das sehr gut finde. Der Gesang in der Dopplung macht so einiges mit mir.
Beyond Fear – Scream Machine (2006): Vielleicht der einzige Fehler den ich im Ranking gemacht habe. Das knallt ordentlich. Das habe ich wohl auch zu einem falschen Zeitpunkt gehört. Trotzdem, mit Blick auf die Songs der Gruppe, weiß ich nicht ob ich da noch groß was hätte verschieben können. Wenn man nicht ganz so streng ist, bitte ich darum es in der Nachbetrachtung den achten Platz als immer noch großartig anzusehen.
Blind Guardian – And Then There Were Silence (2001): Ah ja, da ist er. 14 Minuten sind eine Ansage, aber ich mag die Herausforderung. Ich mag die Tavernenstimmung im Song. Wobei es geht, ja um Stille. Zumindest im Songtitel. Mit dem Text werde ich mich jetzt nicht befassen. Es scheint wohl typisch für die Band zu sein, gegenläufig zu agieren, um dann die Gitarre in den Vordergrund zu stellen. Ich finde das spannend. Das es bei mir in der Gruppe aber doch wenig Chancen hat, wird nicht verwundern.
Cash, Johnny – Hurt (2002): Ein großartig interpretierter Song. Ganz sicher. Warum so weit unten. Weil ich ihn Moment einfach nicht hören kann. Und mit Gleichgerechtssinn, müsste ich ihn weiterhören. Das möchte ich mir ersparen.
Count Raven – Nashira (2009): Platz 1! Eine Band mit der ich mich unbedingt beschäftigen muss. Ganz schön viel BLACK SABBATH. Hammerriff. Wenn ich dem Doom wieder etwas mehr Hingabe schenke, ist das die Band Nr. 1, mit der ich mich beschäftigen möchte. Vielleicht bekomme ich durch das neue PENTAGRAM Album wieder richtig Lust drauf.
Falconer – Mindtraveller (2001): Ist mir in vielerlei Hinsicht auch hier etwas zu schunkelig. Ich kenne die Band ja auch nur sporadisch. Früher hätte mir das besser gefallen.
Jag Panzer – Take To The Sky (2001): Mein Verhältnis zu JAG PANZER ist ja gern auch etwas ambivalent. Aber ich höre hier ganz viel 00er Sound raus, der mich irgendwie einfängt. Ich mag Harry aber viel lieber in anderen Bands. Hier kriegt er mich aber auch.
Order Of Nine - A Means To Know End (2008): Überraschung der Gruppe. Bei dem Cover hätte ich ein bisschen was anderes erwartet. Aber da flammt ganz schön was hoch. Druckvoll, toller Gesang mit überraschender Wendung. Sehr schön!
Eivør – Krákan (2003): Zweite Überraschung. Das kann was. An den Gesang habe ich mich erst gewöhnen müssen. Aber diese helle Stimme ist ein guter Kontrast zu dem minimalistischen Sound.
The Distillers – Dismantle Me (2003): GEIL!
-

Pillamyd
- Metaller mit zu viel Zeit
-
- Beiträge: 14149
- Registriert: Freitag 19. Februar 2010, 22:44
von Pillamyd » Samstag 15. Februar 2025, 12:14
So, zu meiner Anmerkung:
Wäre es denn möglich, die Gruppen zum Wochenendstart rauszuhauen? Ich finde unter der Woche, gerade leider wenig Zeit mich aufmerksam der Gruppe zu widmen und mir dabei Notizen zu machen. Ich bin ja einer der "schnell-Voter" und würde mich etwas besser fühlen, wenn ich das nicht zerpflücken müsste. Und am Wochenende bleibt mir einfach vor allem am Samstag etwas mehr Zeit.
-

Pillamyd
- Metaller mit zu viel Zeit
-
- Beiträge: 14149
- Registriert: Freitag 19. Februar 2010, 22:44
von Eike » Sonntag 16. Februar 2025, 00:51
Vorgruppe 2 fand ich im unteren Drittel etwas schwächelnd, hatte aber auch ein paar Treffer dabei: Waits, Tom - Hoist That Rag 2004 https://youtube.com/watch?v=aw3mFXOwRgwKaribische Rhythmik, rauher Piratengesang, Marc Ribots markante Gitarre, dreckige Produktion, mehr brauche ich nicht, um das Leben und die Welt erträglicher zu machen. Rauf auf den Mast mit dem zerfetzten Lappen! Unleashed - Midvinterblot 2006 https://www.youtube.com/watch?v=yG8rxv1cpf8Damit wurde ich mal bewichtelt! Ich mag den Song immer noch. So darf Powermetal klingen, dann klappt's auch mit dem Eike. Machine Head Halo 2007 https://www.youtube.com/watch?v=ZcibSVfwsYMJoa... Kann man mal machen. Moment mal, warum so kurz? Aha, da kann man noch die Vollversion zu herauskramen. Fairerweise werte ich lieber die. Joa... Kann man dann noch lieber machen. Metsatöll - Sõjahunt 2004 https://www.youtube.com/watch?v=0v7CPjJI6eUWas ist das denn? Dosenbierpunks versuchen sich an Folkrock, aber der eine Gitarrist da würde lieber Heavy Metal spielen? Ich muss später mal gucken, ob ich eine Studioversion finden kann, die ich anstelle dieser räudigen Liveaufnahme werten könnte, denn sonst sehe ich hierfür schwarz. Na, also, geht doch. Sowas wie Musikproduzenten, Nachbessern, Studioequipment, Tontechniker, Üben hat schon eine gewisse Berechtigung. Selbst schwarzwurzelig angehauchter, roher Folkrock kann davon profitieren. Klingt okay so. Röyksopp - What Else Is There 2005 https://youtu.be/ADBKdSCbmiM?si=7MsTBjsVX8DjsNhYDeutlich kühler und härter als die beiden Songs, die ich vom Debütalbum "Melody A.M." (2001) noch im Kopf habe: 'Poor Leno' und 'Sparks'. Ich finde RÖYKSOPP sympathisch, mag das auch ganz gerne hören, aber dieses Stück ist mir vielleicht doch ein wenig zu monoton. Falconer - The Clarion Call 2002 https://www.youtube.com/watch?v=4b71pvmOLtQZwischen Folkrock, Heavy & Powermetal hätte das ein ganz guter, schlichter Song werden können. Über weite Strecken ist er das auch, quasi die Grundschule hin zum weiterführenden BLIND GUARDIAN. Aber: Dieses eintönige, nervige Fußpedalschlagzeuggetacker geht mir tierisch auf den Sack, und das kann ich auch nicht ausblenden. Sowas war mit ein Grund, warum ich "Black Hand Inn" von RUNNING WILD damals wieder abstoßen musste. Schade. Omega Lithium - Stigmata 2009 https://www.youtube.com/watch?v=GRvrs8yDBboDas sinfonische Ding im Metal war selten meins, und grundsätzlich bildet auch dieser Song da keine Ausnahmeerscheinung. Aber er hat einen hübschen Groove und einige auflockernde Spielereien zwischendurch, ist flüssig geschrieben und nicht zu lang, was ihn in meinen Ohren deutlich über den Genredurchschnitt hebt. Mono - Burial At Sea 2009 https://www.youtube.com/watch?v=ULUkeRlh2aQFlächiger, dichter, relativ genetischer Postrock im GY!BE-Fahrwasser, cinematisch, schön, melancholisch, geschlossen, aber auch vorausahnbar, zäh und wenig dynamisch. Damit ist das wohl vor allem für die Vielkifferfraktion interessant und relevant, oder ich bin ein Schmock und Banause, sucht es euch einfach aus. A Day To Remember - If it Means A Lot To You 2009 https://www.youtube.com/watch?v=MrY-XZ45RfkIch mag die Gesangstimmen nicht. Damit hat der Song leider keine Chance bei mir, erst recht weil dies ja auch noch die Hauptmelodieträger sind. Pharaoh - By The Night Sky 2006 https://www.youtube.com/watch?v=LsaZYtQP3lESehr theatralisch, handwerklich gut gemacht, für meinen Geschmack aber auch arg kitschig und locker zwei Minuten zu lang.
Music is the only religion that delivers the goods. (Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
-

Eike
- Metaller mit zu viel Zeit
-
- Beiträge: 24503
- Registriert: Montag 1. März 2010, 16:30
von Pillamyd » Sonntag 16. Februar 2025, 12:18
Vorrunde – Gruppe 5:
Wahnsinnig lange Gruppe. Einige lange Songs. Ein paar Überraschungen. Ein paar Bestätigungen. Sehr schön! Und danke nochmal für die frühere Veröffentlichung. Das kommt zumindest mir, sehr entgegen
Communic – Fooled By The Serpent (2006): Komischerweise bin ich mit der Band nie so recht klargekommen. Ich gehe also davon aus, dass ich hier auch nicht umgestimmt werde. „Fooled By The Serpent“ überrascht mich deshalb in den starken Gitarrenparts am Anfang des Songs. Danach ist mir das Ganze aber irgendwie alles wieder ziemlich überfrachtet. Das liegt vielleicht am wuchtigen Sound. Mich ziehen aber vor allem die Riffs gar nicht mit. Abwechslung bringen die kurzen ruhigeren Passagen und ich bemerke da natürlich einen starken Aufbau. Aber rein inhaltlich berührt mich das einfach nicht. Bei 9 Minuten habe ich dennoch die Hoffnung, dass da mit mir noch was passiert. Aber außer die weniger ballerigen Parts kommt da leider nichts mehr. I’m so sorry…
Explosions In The Sky – The Birth And Death Of Day (2007): Post-Rock. Instrumental. Da muss schon einiges passieren, damit ich das gut finden werde. Die musikalische Landschaft ist schon eine sehr malerische. Aber wenn ich das in Vergleich mit dem Song von MONO setze, hätte ich lieber MONO weiter als EXPLOSIONS IN THE SKY.
Harem Scarem – Give it To You (2003): Eine Band die ich auf der Einkaufsliste habe. Ich bin überrascht über diesen fast schon Alternative Touch, den der Song hat. Wobei der Gesang hat, herausragend ist. Dazwischen zieht es mich nicht ganz so mit. Bis die Gitarren verrücktspielen. Da habe ich wohl einen eher schwacheren Song im Gesamten verwischt. Vieles andere fand ich schon viel bessern. Heathen - No Stone Unturned (2009): Heathen mit Ballersound ist nicht so meins. Das Songmaterial ist schon toll. Aber der Sound verhagelt es mir einfach. Das kann ich nur in wenigen Fällen wirklich abstellen. Deswegen gibt es dafür Abzüge. Aber rifftechnisch knüpft das schon an die Großartigkeit der ersten zwei Alben ran. Der harte Bruch aber der Hälfte irritiert mich etwas. Das sind aber alles auch bekannte Zutaten. Das ist aber nicht negativ gemeint. Bei der Gruppe könnte es aber schon sein, dass es noch einen Top 5 Platz abstaubt. Schauen wir mal…
Manilla Road – Voyager (2008): Hatte ich tatsächlich auch in Erwägung gezogen. In vielerlei Hinsicht ein richtig toller Song eines großartigen Albums. Was eine Epik. Da peitscht dir das Meerwasser aus dem Nichts ins Gesicht, wohlbemerkt im Wohnzimmer.
Necros Christos – Va Koram Do Rex Satan (2007): Da habe ich mich nie richtig beschäftigt mit. Ich hatte mal ein Album im Veröffentlichungsjahr auf der Liste. Aber der reine Death Metal ist so eine Sache bei mir. Gerade läuft mir das aber richtig gut rein. Bei NECROS CHRISTOS denke ich immer an etwas weitläufigeren Death Metal. Zumindest habe ich das so abgespeichert. Ein Fehler? Das hier ist recht straight. Und richtig cool. Trotz Stimme aus der Tropfsteinhöhle. Danke für die Möglichkeit, dass in diesem Rahmen auch mal etwas näher kennenzulernen.
Pharaoh – Dark New Life (2008): Jawoll! Richtig stark. Da ist ordentlich Druck auf dem Kessel. Taugt mir. Ein wirklich kompakter Song, indem wirklich viel zu stecken scheint. Das ist mit dem ersten Hör definitiv nicht abgehakt. Und ich sollte die Band endlich mal angehen. Kommt sogar mal auf die Liste für dieses Jahr.
Star One – Intergalactic Space Crusaders (2002): Ah ja… Auch hier konnte ich nie so richtig die Begeisterung teilen. Wobei ich da einfach auch nie so richtig drangeblieben bin. Aber Damian ist einfach auch ein Pluspunkt. Die Energie gefällt mir. Knackig. Gefällt mir richtig gut. Das gesangliche Zusammenspiel ist richtig gut. Mit dem catchy Riffing ist das sehr zugänglich. Das macht spaß zuzuschauen. Cool!
The Lord Weird Slough Feg – High Passage/Low Passage (2003): Ganz klar! Platz 1. Das ist einfach ganz großartiges Kino.
Wilson, Damian – Disciple (2001): Damian Solo ist ein dunkler Fleck bei mir. Geht gar nicht! Aber die Alben waren nie so richtig greifbar oder verfügbar, wenn ich danach gesucht habe. Eine etwas andere Klangfarbe, aber nicht minder schön. Ein wunderschöner Abschluss dieser Gruppe.
-

Pillamyd
- Metaller mit zu viel Zeit
-
- Beiträge: 14149
- Registriert: Freitag 19. Februar 2010, 22:44
von Eike » Dienstag 18. Februar 2025, 13:56
Vorrunde 3: Zwischen den Plätzen 3 und 4 war es einigermaßen knapp. Mich wundert, dass OVERLORDE insgesamt gar nicht so gut wegkommt in dieser Vorrunde. Ob sich das wohl noch ändert? Wäre schade, wenn der Song rausflöge, bevor es richtig losgeht! 1. Opeth - Ghost Of Perdition 2005 https://www.youtube.com/watch?v=MDBykpSXsSEEiner meiner absoluten Lieblingssongs der Band. Und ich mag die Band. 'nuff said. Hören! 2. Deadsoul Tribe - Goodbye City Life 2007 https://www.youtube.com/watch?v=Do4igTyZSrIGroßartige Komposition und Darbietung, fällt beinahe aus dem Rahmen dieser Band. Wäre das gesamte Album von diesem Kaliber, hätte ich es mir damals direkt in die Sammlung gestellt. Leider gibt es Sound & Vision nicht mehr, wo ich reinlauschen durfte, und wo ich ab 2003 bis zur Schließung einiges an Geld und Zeit durchbrachte. Du warst ein toller Laden, ich werde dich nicht vergessen samt deines guten Personals. Äh, ja, der Song: Neben DEADSOUL TRIBE meine ich hier auch leichte Anklänge an JETHRO TULL und RIVERSIDE zu vernehmen. 3. Nevermore We Disintegrate 2000 https://www.youtube.com/watch?v=UUlsuPmKwx4Powermetal, der bei FIGHT, bei ICED EARTH, bei JUDAS PRIEST und was weiß ich wo in die Schule gegangen ist. Sowas hat hier gute Chancen. SANCTUARY soll mehr oder weniger ein Vorläufer gewesen sein, falls mein Gedächtnis nicht versagt. 4. Overlorde - Starcastle 2004 https://www.youtube.com/watch?v=pvX9_KLX01I Klassischer Heavy Metal. Kopf schütteln, Kopf kreisen lassen. Am geilsten ist die rhythmische Dynamik. Aber auch sonst passt eigentlich alles. 5. 3 Doors Down - Kryptonite 2000 https://www.youtube.com/watch?v=xPU8OAjjS4k Ich mag ja lieber ' Pocket Full of Kryptonite (Jimmy Olsen's Blues)'. Aber das ist ja aus den Neunzigern. 'Kryptonite' kann ich mir hin und wieder auch mal anhören. Aber bis auf das eine Lick gibt mir das nicht viel. Dennoch ein Ohrwurm. Den kennen bestimmt viele noch. 6. Europe - The Beast 2009 https://www.youtube.com/watch?v=Q1KsrFsBzG8 Trockene Groove-und-Riff-Orgie, klassischer Hardrock. Rauscht so durch, wenig bleibt kleben. 7. Oceansize - Only Twin ("Frames" live) 2007 https://www.youtube.com/watch?v=EssKdPZ0EXoAnstrengend aber nicht schlecht. Wer das mag / nominierte, könnte vielleicht mal DEUS aus der Zeit, ELBOW, frühe MUSE, ganz frühe RADIOHEAD ("Pablo Honey") antesten. Beim zweiten Durchlauf noch gewachsen. 8. Exodus - War Is My Shepherd 2004 https://www.youtube.com/watch?v=0hI9b4f9cJA Knüppelgrundriss, basisch aber okay. 9. Blind Guardian - Punishment divine 2002 https://www.youtube.com/watch?v=7MF9v7xpwJg Oh, eine offizielle Liveversion. Ich darf gespa- wie, (C) 2017? Nee, dann das Original. Aha, 2002. Oh weh, sooo viele Noten! Zu viele? Ziemlich thrashig noch, oder wieder? Und dann der Bombast obendrauf. Oder gegenan? An sich finde ich es ja gut, wenn da nicht nochmal das Gleiche obendrauf gespielt wird. Aber, das bedarf einer Zweitlauschung. Der Erstdurchlauf ist noch too much... Mal sehen, ob ich da noch mehr Ordnung aus dem methodischen Chaos werde heraushören können... - Ja, ein wenig wächst es tatsächlich, doch mein Gruppenliebling wird das nicht. 10. Cash, Johnny - Solitary Man 2000 https://www.youtube.com/watch?v=-OVHnWyDmdw Der Hansi klingt immer ziemlich basisch. Mal funktioniert das sehr gut, dann wieder weniger. Hier fehlt mir ein bisschen was zum Dranfesthalten, es klingt alles ziemlich knochig und karg, aber leider auch nicht so markant, wie ich es bräuchte.
Music is the only religion that delivers the goods. (Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
-

Eike
- Metaller mit zu viel Zeit
-
- Beiträge: 24503
- Registriert: Montag 1. März 2010, 16:30
von Rüdiger Stehle » Dienstag 18. Februar 2025, 18:10
(Eine sehr späte) Gruppe 1:
Warrior - Kill The Machine => Für mich ist das Album trotz und wegen Rob Rock nur auf Platz 3 der Diskographie. Ein wunderbarer Sänger, der mir besser gefällt als Marc Storace auf dem Nachfolger, aber Parramore McCarty ist halt das Original und die ersten beiden Scheiben unschlagbar. In der Gruppe gleichwohl relativ unangefochten auf der Nummer 1.
Styx - These Are The Imes => Das Zupfgitarrenintro mit dem gefühlvollen Gesang ist sehr schön. Mystisch. Episch. Mag ich total. Auch die Steigerung der Heaviness ist grandios umgesetzt. Refrain ebenfalls klasse. Ja, doch... ein weiterer Zeuge dafür, dass STYX was für mich ist. Muss ich beizeiten auch mal angreifen.
Petra - Jekyll & Hyde => Kenne ich vom Namen her recht gut, aber auch nicht viel mehr. Auch die Herkunft aus der frommen Szene. Der Gitarrensound ist überraschend heavy. Starker Gesang. Mag ich sehr.
Wolf - Curse Of Salem => Eine der gar nicht so zahlreichen Band der jüngeren Generation, die ich auf komplettierende Weise behandle; das aktuellste Album fehlt noch, sonst vollständig. Niklas ist ein toller Sänger, und ich mag auch den Klampfensound gerne. Jetzt keine Jahrhundertband oder so, aber doch, das macht immer Spaß.
Rose Kemp - Wholeness Sounds => Rose Kemp mag ich sehr. Schöner, individuelle Stilmix; dunkle, mystische Stimmung, tolle Stimme. Habe leider nur das Nachfolgealbum, aber auch die Elsternscheibe ist toll. Hab sie mir mal an einem angemessen bepreisenden Ort in den Warenkorb gepackt. Mal sehen...
Kino - Losers' Day Parade => Das ist offenbar nicht die russische 1980er-Band gleichen Namens, was? Kenne ich nicht, und finde ich auch nicht. Ah... Prog-"Allstars"... da hat man sich einen toll suchbaren Bandnamen ausgesucht. Entweder findet man Filme oder die alte russische Band. Die Dynamik des Songs hat teilweise was von einem James-Bond-Titelsong, bis das 1920er-Break kommt. Gefällt mit tatsächlich ziemlich gut.
Amenra - Razoreater => Die Stimmung, Atmosphäre und Klangbild gefallen mir. Grundsätzlich sogar der Gesang. Allerdings stört mich ein bisschen, dass der hysterische Gesangsanteil bei mir recht unartikuliert ankommt, und der Klargesangsanteil bisweilen ein wenig hinter der Wall of Sound verschwindet. Trotzdem cool.
Kaiser Chiefs - Ruby => Hier hat mich der Bandname irgendwie immer abgeschreckt. Gar nicht so weit weg von den Arctic Monkeys. Ein bisschen heavier vom Ton her. Liegt mir einen Tick näher und läuft nett nebenher.
Arctic Monkeys - Fluorescent Adolescent => Trotz des wilden Videos ein wenig zu fröhliche Musik für meinen Geschmack, wobei ich die analog angezerrten Gitarren mag, und den sehr deutlichen britischen Akzent.
Turbostaat - Harm Rochel => Jau. Äh. Das ist nun so gar nichts für mich. Gibt mir auch keiner einzigen Ebene Zugang. Nicht stilistisch, nicht gesanglich, nicht lyrisch. Tut jetzt auch nicht weh, aber es hat nichts, was mich ansprechen könnte.
alias Hugin der Rabe. Ravnen fra steinfjellet. Háv. 38
-

Rüdiger Stehle
- Musikredaktion
-
- Beiträge: 35316
- Registriert: Samstag 6. Februar 2010, 22:52
- Wohnort: Schwabenland
-
von Eike » Dienstag 18. Februar 2025, 19:31
Oh, du hast die Elsternplatte eingetütet, fein. Die ist äußerst abwechslungsreich und fließt durch wie ein Film mit wenigen aber sinnvollen Wendungen. Von hart bis zart.
Music is the only religion that delivers the goods. (Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
-

Eike
- Metaller mit zu viel Zeit
-
- Beiträge: 24503
- Registriert: Montag 1. März 2010, 16:30
von Jhonny » Dienstag 18. Februar 2025, 22:17
Der PETRA-Song ist für die Diskografie nicht repräsentativ! Nur dieses Album ist so dermaßen heavy. Die paar Scheiben davor Ende der 90er, Anfang der 00er, sind fast schon reine Popmusik. Und die ganz frühen Sachen sind etwa so hart wie die BEATLES. Aber von Anfang der 80er bis Anfang, vielleicht Mitte der 90er, ist das wirklich eine ganz wunderbare Band zwischen AOR und Hard Rock.
-

Jhonny
- Musikredaktion
-
- Beiträge: 36921
- Registriert: Sonntag 7. Februar 2010, 16:48
- Wohnort: Landshut
Zurück zu Musica et Circenses
Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast
Powered by phpBB © 2000, 2002, 2005, 2007 phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.deTime : 0.133s | 11 Queries | GZIP : Off
|
|