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Brot und Spiele für den Powermetal.de-User: große Projekte der Community und umfassende Forenspiele finden hier ihren Platz
von Chavo89 » Mittwoch 19. März 2025, 09:41
Gruppe 8:
Meine Liebe für BIFFY CLYRO hat über die Jahre ziemlich abgenommen. Aber ich mag die Band natürlich weiter gerne. Gerade die Alben 2007-2013 finde ich ganz wunderbar. 'Bubbles' entspringt diesem Zeitraum, gehört für mich aber eher in die zweite Reihe. Trotzdem schön.
BRAINSTORMs "Soul Temptation" könnte zu meinen Inselalben gehören. Ganz fantastisch. 'Highs Without Lows' passt als Stellvertreter für das ganze Album ebenfalls perfekt. Absolute Hymne.
FEVER RAY kenne ich nur wegen "Vikings". Das Serienintro mag ich da ganz gerne, weil es die Stimmung wirklich gut einfängt. Der Song hier gibt mir weniger. Zu viel Electro, da bin ich allergisch. Ist vielleicht gut zum Einschlafen, allerdings bin ich vor ein paar Stunden ja erst aufgestanden.
KATAKLYSM finde ich leider öde. Da passiert ja irgendwie gar nichts. Das ist ein durchgehendes Geräusch mit ein bisschen Rhythmus. Versteh ich nicht.
MASTODON musste ich mal im Vorprogramm von MAIDEN erleben. An irgendeinem Punkt waren wir alle ganz verwundert, weil die aus Versehen eine Melodie gespielt haben. Das ist viele Jahre her, seitdem haben sich meine Hörgewohnheiten geändert. Also versuche ich, unvoreingenommen an 'Hearts Alive' zu treten. Ich verspüre allerdings schon nach dreieinhalb Minuten den Drang, andere Musik anzumachen und meine kostbare Zeit nicht hiermit zu verschwenden. Aber ich möchte fair bleiben. Also bleib ich dran. Aber nein: mein Fokus wandelt konsequent von der Musik zu meinem leckeren Haferbrei. Dagegen hat das Rumgesludge hier keine Chance. Ich langweile mich.
Und gleich nochmal. 'Oblivion'? Ist der Name Programm? Abwarten. Das Lied ist immerhin kürzer und kommt auch mehr auf den Punkt. Gefallen finde ich daran trotzdem nicht. Der Jaul-Gesang geht mir ziemlich auf den Keks. Und dahinter schrubbt man sich auf der Gitarre einen zurecht, da kann ich gar nicht mehr nachvollziehen, was da passiert.
Da lobe ich mir PRIMORDIAL. Das sind nachvollziehbare Klänge und Songstrukturen. 'The Coffin Ships' halte ich für eine absolute Glanzleistung. Hmm, ich sollte bei PRIMORDIAL vielleicht mal aufstocken. Mein letztes Album ist das von 2011...
CALVIN RUSSELL gefällt mir gut. Gibt ja inzwischen auch vegane Hackfleischbällchen. Schön basisch und doch saftig dargeboten. Würde ich nicht wegdrücken, wenn's im Radio liefe.
An THE GATHERING kam ich bislang nicht ran. Ändert sich das jetzt? Ein bisschen vielleicht. Das ist wunderschön gesungen und mir gefallen die kurzen, lauten Ausbrüche sehr. Schöner Aufbau. Ich bin angetan.
Auch TOOL lief bei jedem Versuch immer nur an mir vorbei. So auch dieses Mal. Irgendwie finde ich da keinen Ton, der mich wirklich packt. Ist mir wahrscheinlich zu hoch oder so.
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Chavo89
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von Holger Andrae » Samstag 22. März 2025, 01:03
Gruppe 7:
Brainstorm : Gewohnt gutklassiger Power Metal, der diesen Namen auch verdient. Eine der wenigen europäischen Bands, die das umsetzen kann. Dazu der tolle Gesang von Andy. Allerdings gibt es von dieser Band deutlich kraftvollere Nummern.
Celtic Frost : Eine Band, die für mich immer komplett allein steht. Von daher eigentlich automatisch meine Nummer Eins in dieser Gruppe, weil alles, was ich danach anhöre, automatisch weich gespült klingt. Da ich noch nicht final gerankt habe, bleibt es spannend, wo das landen wird. Wegweisend, auch in der Spätphase der Band. Das können nicht viele Bands von sich behaupten.
Code : Hm, progressive Prog-Core? Wie immer man das nennen mag, es ist spannend. Ein bisschen Barren Earth, da die Gitarren an manchen Stellen schön gurgeln.
Dream Theater : Die Scheibe läuft hier sehr selten, sodass ich die Nummer erstmal wieder antesten musste. Ja, gewohnte Kost, die heute bei mir leider nur noch "objektiven Applaus" auslöst, aber leider keinen emotionalen mehr.
Hammerfall : So gut ich das Debüt fand, so langweilig finde ich alles danach. Glatt gebügelter Fernsehgarten-Heavy-Metal.
Into Eternity : Mit diesem Album und der Tour war ich totaler Fan. Danach ließ das schnell wider nach, weil man in den Kleister-Eimer fiel. Ändert nichts daran, dass dieses Album sensationell ist und dieser Song ein Highlight davon.
Mila Mar : Stimmliche sehr interessant und eventuell auf Albumlänge auch sehr fein. So als einzelner Song insgesamt etwas um den Punkt herum gespielt. Wahrscheinlich ist es immer meine falsche Erwartungshatung als Rock-Hörer, dass es sich irgendwie auch rhythmisch steigert.
Muse : Ein ewiges Rätsel, weshalb ausgerechnet diese Band so erfolgreich geworden ist. Weit entfernt vom Mainstream und damit eigentlich interessant für mich. Leider ist diese Stimme so etwas wie kreide essende Bruder von Onkel Kürsch. Obendrein sind diese innovativen Quietsch-Soli natürlich auch ganz wunderbar ... not.
QOTSA : Eine so genannte Supergruppe, die mir relativ wenig gibt, weil da mal wieder zu viel Wüste im Gebälk knirscht. Obendrein singt diese Stimme nach meinem Befinden auch relativ weit neben dem eigentlich Song entlang.
Tourniquet : Eine Band, mit der ich mich immer beschäftigen wollte. Ein Album habe ich als Sicherheitskopie. Beim Anhören jetzt erinnere mich an meinen Stolperstein. So krass toll die Musik ist, so seltsam klingt sie.Irgendwie fehlt mir da eine Spur Dynamik, etwas Punch. Lief jetzt mehrmals. Ich bleibe am Ball.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Holger Andrae
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von Eike » Samstag 22. März 2025, 17:46
Gruppe 10 wird hammerhart werden. Menschenskinder, sind da Kracher bei!
Music is the only religion that delivers the goods. (Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
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Eike
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von Eike » Samstag 22. März 2025, 17:57
Holger Andrae hat geschrieben:Mila Mar : Stimmliche sehr interessant und eventuell auf Albumlänge auch sehr fein. So als einzelner Song insgesamt etwas um den Punkt herum gespielt. Wahrscheinlich ist es immer meine falsche Erwartungshatung als Rock-Hörer, dass es sich irgendwie auch rhythmisch steigert.
Dann, falls du vertiefen möchtest, nicht dieses Album ("Elfensex") nehmen, sondern "Nova": Das geht statt elektronischer eher in die Richtung von Ethno/Welt-Musik, gerade auch rhythmisch; und es wird auch wieder interessant gesungen, ich meine in einer Art lautmalerischer Phantasiesprache. Und das dann bei MILA MAR noch vor den Isländern von SIGUR ROS. Das selbstbetitelte Debüt und die Alben nach "Elfensex" kenne ich nicht, fand von den beiden mir bekannten aber auch "Nova" etwas besser/erdiger/interessanter/wärmer im Klang, obgleich die Stimme natürlich dieselbe ist und mich daher eher klar, relativ hoch/mittig, ätherisch anmutet als "warm" und alles andere als "erdig" - aber das ergibt somit eben eine schöne Kontrastierung und einen insgesamt willkommen hypnotischen Klang. Da du Frau Amos und TRIBE AFTER TRIBE magst, könnte das vielleicht für dich funktionieren, auch in zeitlupiger und ohne E-Gitten-Riffs. Habe ich ewig nimmer gehört, da nur auf MC vorliegend bei kaputtem Abspieler. Fand ich aber erleuchtend gut damals! Habe das in meiner Erinnerung so verbucht, dass es sich bei einer TIAMAT-"Wildhoney"-Stimmungslage sehr gut zum Imanschlusshören anbietet, um noch träumerischer davonzugleiten und herunterzukommen, ohne dabei gleich einzuschlafen.
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von kingdiamond » Sonntag 23. März 2025, 13:15
Eike hat geschrieben:Gruppe 10 wird hammerhart werden. Menschenskinder, sind da Kracher bei!
Aber hallo, grad mal durchgehört… Kracher ja, hammerhart nein. 5x Licht, 2x Halbschatten, 3x Schatten… damit in Gänze eine eher (unter)durchschnittliche Gruppe für mich. 
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von salisbury » Sonntag 23. März 2025, 18:38
Gruppe 4 hat sechs tolle Songs, die bei mir nur hauchdünn auseinander sind. Auf eins landet dann eben der Song, den ich am längsten kenne und den ich am öftesten gehört habe. "Mechanized Warfare" war mein Einstieg in JAG PANZER, die Band ist lange an mir vorbei gegangen, obwohl ich komischerweise TITAN FORCE-Schallplatten seit Ende der 80iger in meinem Regal stehen habe.
Dahinter ADRAMELCH, auch etwas, das ich sehr spät entdeckt habe, ich denke durch unseren lieben Holg. Den wird es sicher ärgern wenn ich schreibe, dass der BLIND GUARDIAN-Song bei mir nur sehr knapp dahinter landet. Beim ersten Hör war das ein Klangoverkill und ich gebe zu, dass ich in den 2000ern kaum BG gehört habe, dieses Epos mir also gar nicht geläufig war. Nach 2-3 Spins bleibt aber schon was hängen und ein paar Passagen munden mir dann sehr. BEYOND FEAR habe ich vorher noch nie gehört, aber ja, das ist Ripper Owens, eine Stimme die ich mag, mit einem coolen, speedigen Powermetal-Song. Zu JOHNNY CASH muss man nicht viel sagen. Es gibt Tage, da ist das zu emotional, da möchte man lieber speedigen Powermetal hören. An anderen Tagen landet der Song ganz vorne. Platz 6 dann für COUNT RAVEN, hier war auch mein Argument für die Platzierung, dass das so sehr nach SABS mit Ozzy klingt, dass es erstaunlich ist, dass es nicht SABS mit Ozzy ist. Das ist Metal Me aber egal, denn ansonsten ist ein sehr guter Song, der bei ihr auf #1 landet.
ORDER OF NINE fand ich gut bis ordentlich. EIVOR müsste eigentlich mein Ding sein, ich wurde sogar als Nominator vorgeschlagen. Ich finde die Stimme auch super, aber insgesamt ist der Song etwas zu verschwurbelt, irgendwie versteh ich nicht so genau, was da um die Stimme herum passiert. Mit FALCONER komme ich auch hier nicht klar, obwohl ich den 'Mindtraveller' besser finde als den aus der ersten Gruppe. THE DISTILLERS ist dann gar nicht meins.
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von Joe » Sonntag 23. März 2025, 19:06
Gruppe 6.
Eine gemischte Mischung. Mein bisheriger Lieblingssong, mein bisher schlechtester und alles dazwischen.
1. Jake Leg – Baroness Baroness begann als Neugierde und entwickelte sich zu einer meiner Lieblingsbands. Blue bleibt mein Lieblingsalbum von ihnen. Ich höre es immer noch mehrmals im Jahr, es wird mir nie langweilig. Ich finde, es hat eine tolle Mischung aus Komplexität und Melodie, mit einem treibenden Rhythmus, der die Energie hochhält. Jedes Instrument glänzt, aber keines überstrahlt die anderen. Live sind sie eine fantastische Band.
2. Raining Dogs – Lab Das erinnert mich sehr an die frühen Muse. Was super ist, denn ich mag die frühen Muse.
3. Eating the Cannibals – Heaven and Hell Hell yeah. Hörner hoch. Toller Refrain.
4. Heal the Waters – Ark Ich wusste schon beim ersten „Biddle-a-dwibble-a-dib“ ziemlich genau, was mich erwartet. Aber der Gesang hat tatsächlich mehr Soul als erwartet. Guter Song.
5. Thrown to the Wolves – Death Angel Bin noch nicht dazu gekommen, mir das neue Death Angel anzuhören. Sollte ich wahrscheinlich.
6. Hiking Metal Punks – Darkthrone Macht Spaß. Beim ersten Hören war ich nicht begeistert. Aber es hat sich bis auf Platz 6 hochgearbeitet.
7. Angel de la Muerte – Avalanch Schön, hat mir gefallen, aber ich fand es nicht so einprägsam.
8. Life, Love and Everything – The Cage Ist ok.
9. I Hate Everything About You – Three Days Grace Dieser Song erinnert mich sehr an die Zeit, als er im Radio so oft gespielt wurde. Ich hätte ihn nicht so oft hören müssen und ärgere mich deshalb immer noch darüber. Eigentlich ganz okay, wenn ich es zum ersten Mal höre. Wenn ich jetzt noch einmal zuhöre, bemerke ich, dass sich das Intro gut aufbaut und einen schönen Hauch von Tremolo aufweist. Aber noch immer nein.
10. Terrible Angels – Cocorosie Nö. „Hey, der Song ist okay. Lass ihn uns nervig machen.“
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von kingdiamond » Sonntag 23. März 2025, 19:09
salisbury hat geschrieben:EIVOR müsste eigentlich mein Ding sein, ich wurde sogar als Nominator vorgeschlagen. Ich finde die Stimme auch super, aber insgesamt ist der Song etwas zu verschwurbelt, irgendwie versteh ich nicht so genau, was da um die Stimme herum passiert.
Naja, da ich EIVOR zuvor noch nicht kannte, habe ich das Suchfeld auf der Hauptseite bemüht. Und da ja nicht alles von Eike oder Susanne kommen kann, was mir nicht so liegt, schlussfolgerte ich aufgrund des Reviews einfach mal auf dich. https://www.powermetal.de/review/review ... 34821.html
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von salisbury » Sonntag 23. März 2025, 19:18
kingdiamond hat geschrieben:salisbury hat geschrieben:EIVOR müsste eigentlich mein Ding sein, ich wurde sogar als Nominator vorgeschlagen. Ich finde die Stimme auch super, aber insgesamt ist der Song etwas zu verschwurbelt, irgendwie versteh ich nicht so genau, was da um die Stimme herum passiert.
Naja, da ich EIVOR zuvor noch nicht kannte, habe ich das Suchfeld auf der Hauptseite bemüht. Und da ja nicht alles von Eike oder Susanne kommen kann, was mir nicht so liegt, schlussfolgerte ich aufgrund des Reviews einfach mal auf dich. https://www.powermetal.de/review/review ... 34821.html
Oh, wow, da hast Du recht. Muss ich mal wieder reinhören. Vielleicht war es ja nur der eine Song hier im Game, der mich nicht so geflashed hat.
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von salisbury » Sonntag 23. März 2025, 19:18
An Gruppe 5 haben wir lange laboriert. Wenn es 45 Min dauert, 4 Songs zu hören, kann man da schonmal hängen bleiben. Einer dieser ganz Langen macht es bei mir dann auch auf die #1, nämlich COMMUNIC. Ich denke, 'Fooled By A Serpent' ist meine liebster Track der Band und der Refrain bleibt einfach nachhaltig bei mir hängen. Ich stimme aber auch zu, dass das ob des Sounds anstrengend zu hören ist. Dieser erste Rang ist keinesfalls ein Stein gemeißelt. Danach kommt gleich mein liebster PHARAOH-Song, dann die Überraschung der Gruppe. Obwohl ich die ersten AYREON-Scheiben verschlungen habe, ist mir STAR ONE damals schon durch die Lappen gegangen, aber diese Liveaufnahme ist ja mal fantastisch! Ziemlich cool, dass in der selben Gruppe noch ein DAMIAN WILSON-Song ist. Der hat so eine wunderbare Stimme, die sich gerade bei zarten Song entfalten kann. Auch sehr stark. SLOUGH FEG, au ja! Das habe ich tatsächlich Ewigkeiten nicht mehr gehört, aber ich kann mich nur zu gut an einen harten Kinnhaken erinnern, den ich auf einem SF-Konzert bekommen habe. Nur, wo das Konzert war, das weiß ich nimmer, ich glaube auf einem Festival. Den Song hier kenne ich allerdings nicht, der Charme ist unvergleichlich, aber ich glaube auch, es gibt noch bessere SF-Songs.
Dann EXPLOSIONS IN THE SKY. Nachdem ich MONO und OCEANSIZE hier auf #1 gesetzt habe, ist diese #6 eigentlich verwunderlich. Aber irgendwie spüre ich die Spannung hier nicht so sehr, die Melodien gehen weniger unter die Haut, und ich fühle, dass mir der Songaufbau zu langsam ist. Klingt unlogisch, weil MONO noch langsamer ist, es mich da aber gar nicht stört. Es sind eben Nuancen. Insgesamt gefällt mir die Musik aber sehr und Joes Worte zu dem Song finde ich auch wunderbar! Danach ein weiteres der Ewig-Lang-Epen. Ich habe das Gefühll, dass HEATHEN hier ein Best-Of-Metallica-Album in einen Song quetschen möchte, ich finde jedenfalls viele Passagen, die mich an die METALLICATs erinnern. Mir gefällt das gut, aber irgendwie fehlt es dem Endprodukt dann doch an der Klasse, die mich nach Mehr schreien lässt. Aber ich möchte METALLICA hören.
Mit MANILLA ROAD habe ich mich die letzten Jahre angefreundet, so ist der schwache Sound dann auch nicht mehr ein so großes Hindernis, um mich an dem Charme eines MR-Song zu ergötzen. Allerdings hat auch dieser Song zu viele Längen, man wartet, bis es dann endlich vorbei es, vor allem nach 3-4 Durchgängen.
NERCROS CHRISTOS finde ich ziemlich interessant. Die morbid Atmoshäre wird gut eingefangen, für Death Metal ist es auch nicht zu schlabbernd-grunzig, ich könnte davon mehr hören, es könnte wachsen. HAREM SCAREM ist dann mega catchy aber irgendetwas nervt mich auch an dem Song.
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