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Brot und Spiele für den Powermetal.de-User: große Projekte der Community und umfassende Forenspiele finden hier ihren Platz
von Joe » Sonntag 23. März 2025, 19:33
Gruppe 7.
1. Queens of the Stone Age – Song for the Dead
Es ist großartig. Das Schlagzeug ist ikonisch. Ich mochte das Album schon damals, als es erschien, aber jetzt noch mehr. Bestnote.
2. Muse – Invincible BHaR war das letzte Muse-Album, das mir gefiel, und es war für mich schon auf dem absteigenden Ast. Aber es hatte einige Perlen, und dieses war eine davon. Ich erinnere mich noch gut an die Begeisterung der jungen Gitarristen für das Tapping-Solo. Insgesamt aber ein sehr guter Song.
3. Dream Theater – Never Enough
Toller Song.
4. Code – The Rattle of Black Teeth.
Kommt hart rein und bereist dann Orte. Hat mir sehr gut gefallen.
5. Into Eternity – Black Sea of Agony Knapp hinter Platz 4. Ein guter Song, der durchgehend interessant bleibt.
6. Brainstorm – Tear Down the Walls.
Großer Spaß.
7. Tourniquet – Where Moth and Rust Destroy Dieser Song war für mich am schwierigsten zu bewerten. Zwischendurch landete er auf Platz 10. Jetzt landet er auf Platz 7. Es gibt Dinge, die ich wirklich mag, und Dinge, die ich nicht mag, und es fällt mir schwer, genau zu wissen oder zu beschreiben, was sie sind. Aber es sieht so aus, als würde er in die nächste Runde kommen, also bekomme ich noch eine Chance.
8. Celtic Frost – Ground Ich habe Celtic Frost letztes Jahr zum ersten Mal gehört. Ich war begeistert, nachdem ich sie und ihren Ruf jahrelang kannte. Letztendlich war ich enttäuscht. Dasselbe gilt für diesen Song. Er ist okay, aber ich finde ihn nicht so toll. Vor allem im Vergleich zum hohen Niveau der Songs in diesem Wettbewerb.
9. Hammerfall – Hearts on Fire Lustig, aber zu viele Herzen, zu viel Feuer.
10. Mila Mar – Follow me Ich habe versehentlich zuerst die Version von 1997 gehört. Die hat mir besser gefallen.
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Joe
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von Joe » Sonntag 23. März 2025, 20:39
Salisbury hat geschrieben:Danach kommt gleich mein liebster PHARAOH-Song This doesn't surprise me, knowing your penchant for ABBA. "Darkness calling me to rise again! Lay all your looooove ooooon meeeee." What I hear every time. Still a great song though. Salisbury hat geschrieben:Dann EXPLOSIONS IN THE SKY. Nachdem ich MONO und OCEANSIZE hier auf #1 gesetzt habe, ist diese #6 eigentlich verwunderlich. Aber irgendwie spüre ich die Spannung hier nicht so sehr, die Melodien gehen weniger unter die Haut, und ich fühle, dass mir der Songaufbau zu langsam ist. Klingt unlogisch, weil MONO noch langsamer ist, es mich da aber gar nicht stört. Es sind eben Nuancen. This I also understand. I find EITS like the accessable "pop" version of post-rock, and can lack the depth of other bands, where bands like GY!BE is quite far into the other end of the spectrum with their songwriting and production dynamics. But where it's done well, there is nothing wrong with pop, and I find this song a good example. It also translates very faithfully to a live setting, so I have heard, because unfortunately I never got the chance to see them.
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Joe
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von Joe » Sonntag 23. März 2025, 20:46
Holger Andrae hat geschrieben:Celtic Frost : Eine Band, die für mich immer komplett allein steht. Von daher eigentlich automatisch meine Nummer Eins in dieser Gruppe, weil alles, was ich danach anhöre, automatisch weich gespült klingt. Da ich noch nicht final gerankt habe, bleibt es spannend, wo das landen wird. Wegweisend, auch in der Spätphase der Band. Das können nicht viele Bands von sich behaupten. Ich verstehe immer noch nicht, warum das so toll ist. Ist es einfach nicht mein Musikgeschmack oder übersehe ich etwas? Könntest du erklären, was du daran so besonders findest? Ihr Ruf ist so legendär, dass ich mich wirklich wundere.
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Joe
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von Joe » Sonntag 23. März 2025, 20:57
kingdiamond hat geschrieben:Eike hatte ich eigentlich auch als MASTODON-Möger im Kopf. Da verwunderte mich die Platzierung doch auch etwas. Wobei ich hier auch ganz klar den „Blutberg“ als Album auf Nr. 1 der Band setze.  Ich bin überrascht über das Lob hier für Blood Mountain. Aber ich bin froh, dass es ein fantastisches Album ist, das aufgrund der bekannteren Alben um ihn herum oft übersehen wird. Es ist wie Lob für Pink Floyds Animals. Verdient, aber selten ausgesprochen.
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Joe
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von Holger Andrae » Sonntag 23. März 2025, 21:43
Joe hat geschrieben:Holger Andrae hat geschrieben:Celtic Frost : Eine Band, die für mich immer komplett allein steht. Von daher eigentlich automatisch meine Nummer Eins in dieser Gruppe, weil alles, was ich danach anhöre, automatisch weich gespült klingt. Da ich noch nicht final gerankt habe, bleibt es spannend, wo das landen wird. Wegweisend, auch in der Spätphase der Band. Das können nicht viele Bands von sich behaupten. Ich verstehe immer noch nicht, warum das so toll ist. Ist es einfach nicht mein Musikgeschmack oder übersehe ich etwas? Könntest du erklären, was du daran so besonders findest? Ihr Ruf ist so legendär, dass ich mich wirklich wundere.
A bit hard to explain, but I listen to CF with very "emotional ears" if you know what I mean. I always sense the attitute behind the music. I think one can hear that. Obviously its just imagination and I this admiration got bigger during their reunion. I always admired their progressiveness with records such as "Into the Pandemonium". Its rooted so deeply in dark spirituality, anger and other dark parts of manking that I think I can feel that in the music. They never had that "hit" it always was the whole concept of VF/Triptykon it the fascination for that whole thing totally got me hooked in a time when the rebellious character of our music gets more and more lost.
Wenn ich vier Ohren hätte, könnte ich länger schlafen.
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Holger Andrae
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von Eike » Montag 24. März 2025, 14:17
G X1. Portishead - Magic Doors 2007 https://youtu.be/VCUtrLn42fc+ MAGIE + Und überhaupt hat PORTISHEAD mit diesem dritten Album noch einmal ganz neue Türen eröffnet. 2. Joyce Hotel - Take Me Home And Kill Me 2004 https://www.youtube.com/watch?v=jOxmrWU2L0kWuuhuuhh, das ist emotional heavy. Ich musste es mehrmals hören, bis es sich erschloss. Aber mit Abständen dazwischen. Sehr intensiv, zunächst anstrengend. Hier geht es nicht um Wohlgefühl... Der Aufbau ist richtig, richtig gut. Ich mag es, wie die Stimme zunächst im Vordergrund steht, bis sich die postpunkig/darkwaveig/gotischen Gitarrentexturen darüberlegen, wie die Stimme dann dagegen an und sich zurück kämpft, nahezu triumphiert, bis es dann, nach dieser Anstrengung, wieder ruhiger und aber auch deutlich melancholischer wird, bevor das Stück im Reverb ausfadet. Eine Reise durch die Verzweiflung, die man sich erst erarbeiten muss, die aber um so mehr zu berühren vermag. 3. Antimatter - Leaving Eden 2007 https://www.youtube.com/watch?v=brecMZGToLEMit einem etwas harschen Einstieg beginnt dieser Titelsong eines Albums, das auch deutlich zartere Momente hat. Wer sich hier an PEARL JAM erinnert fühlt, wird überrascht sein, wie anders dieses insgesamt klingt. Das Stück ist jedoch im Werkkontext kein Fremdkörper, gewinnt allerdings im Albumzusammenhang noch deutlich an Tiefe. Wer " Alternative 4" von ANATHEMA und " In Absentia" von PORCUPINE TREE mag, kann hier fündig werden. Doch der lange Atem im Gitarrengniedeln zum Songfinale hin ist etwas trügerisch. Die übrigen Songs wirken intimer, aber mindestens genauso gefühlvoll. 4. Neurosis - The Tide 2001 https://youtu.be/_YgFvfG4rKs?feature=sharedBerührend. Wer auch immer mit dem zweiten, BARONESS/ISIS/MASTODON/NEUROSIS-typischen Post-Hardcore/Metal/Sludge-Teil weniger anzufangen vermag, sollte trotzdem mal in ein folkiges Soloalbum des Sängers hineinlauschen, da entfaltet sich sein dunkler Gesang mit normaler Stimme nämlich noch mehr als hier im ersten Teil. 5. Cave, Nick - Fifteen Feet Of Pure White Snow 2001 https://www.youtube.com/watch?v=Y1P3WIyb9m4 Das gesamte Album ist toll. Was soll ich da noch groß zu schreiben? Hört selbst! 6. Jacobs Dream Kinescope 2000 https://www.youtube.com/watch?v=OO0R2wt5d8wDie Gesangslinien sind sehr stark an IRON MAIDEN orientiert, die Instrumentierung ist rifflastiger und orientiert sich stärker an Powermetal. Das ist keine üble Mischung. Auch wenn nicht viel hängen bleibt, kommt das gut, solange es läuft. 7. Green Day Boulevard Of Broken Dreams 2004 https://www.youtube.com/watch?v=Soa3gO7tL-cGuter Song, beinahe etwas zu repetitiv, aber das Riff hört man halt gerne auch nochmal. Sofortiger Ohrwurm. Daran kann man sich aber auch schnell leid hören; und unter anderem deshalb höre ich so gut wie nie Radio, wenn ich es vermeiden kann. Denn dieses Problem haben die meisten Pophits. Inzwischen geht es wieder halbwegs bei diesem hier. 8. Farmer Boys Here Comes The Pain 2000 https://www.youtube.com/watch?v=Y2tmGGgyzNYDas ist eine dieser Bands, von denen ich nach der Hochzeit des NuMetal nichts mehr mitbekommen habe. Guter Sänger, erinnert etwas an MUSE, ist aber weniger zupackend und exaltiert. Ganz ordentlich, der Song. 9. King Diamond Magic 2003 https://youtu.be/jLcvxjisRww?feature=sharedDer King kann's, kommt mir hier aber zu powermetallisch durchtaktet, zu routiniert und gleichzeitig etwas zu drüber daher. Es gibt Besseres von ihm. 10. Transatlantic We All Need Some Light 2000 https://www.youtube.com/watch?v=D00q0yhmYZoEinige gute Ansätze, hübsch ausproduzierter AOR, ein wenig wie die Light-Version von DIRE STRAITS, aber mir schon zu dick in Schmalz gepackt. Eine Gruppe, in der KING DIAMOND auf Platz Neun verwiesen wird, ist eine gute.
Music is the only religion that delivers the goods. (Frank Zappa * 21.12.1940 - 4.12.1993)
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Eike
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von salisbury » Donnerstag 27. März 2025, 00:07
Holger Andrae hat geschrieben:Joe hat geschrieben:Holger Andrae hat geschrieben:Celtic Frost : Eine Band, die für mich immer komplett allein steht. Von daher eigentlich automatisch meine Nummer Eins in dieser Gruppe, weil alles, was ich danach anhöre, automatisch weich gespült klingt. Da ich noch nicht final gerankt habe, bleibt es spannend, wo das landen wird. Wegweisend, auch in der Spätphase der Band. Das können nicht viele Bands von sich behaupten. Ich verstehe immer noch nicht, warum das so toll ist. Ist es einfach nicht mein Musikgeschmack oder übersehe ich etwas? Könntest du erklären, was du daran so besonders findest? Ihr Ruf ist so legendär, dass ich mich wirklich wundere.
A bit hard to explain, but I listen to CF with very "emotional ears" if you know what I mean. I always sense the attitute behind the music. I think one can hear that. Obviously its just imagination and I this admiration got bigger during their reunion. I always admired their progressiveness with records such as "Into the Pandemonium". Its rooted so deeply in dark spirituality, anger and other dark parts of manking that I think I can feel that in the music. They never had that "hit" it always was the whole concept of VF/Triptykon it the fascination for that whole thing totally got me hooked in a time when the rebellious character of our music gets more and more lost.
Ich bin hier auch eher bei Joe. CF hat mich noch nie allzu sehr abgeholt. Ich hab mir vor einiger Zeit die "To Mega Therion" zugelegt, aber ich höre und fühle da nichts von dem was Holger schreibt. Auf mich wirkt die Musik spröde, abweisend und auf Dauer einfach langweilig.
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von Holger Andrae » Donnerstag 27. März 2025, 00:47
salisbury hat geschrieben:Holger Andrae hat geschrieben:Joe hat geschrieben:Holger Andrae hat geschrieben:Celtic Frost : Eine Band, die für mich immer komplett allein steht. Von daher eigentlich automatisch meine Nummer Eins in dieser Gruppe, weil alles, was ich danach anhöre, automatisch weich gespült klingt. Da ich noch nicht final gerankt habe, bleibt es spannend, wo das landen wird. Wegweisend, auch in der Spätphase der Band. Das können nicht viele Bands von sich behaupten. Ich verstehe immer noch nicht, warum das so toll ist. Ist es einfach nicht mein Musikgeschmack oder übersehe ich etwas? Könntest du erklären, was du daran so besonders findest? Ihr Ruf ist so legendär, dass ich mich wirklich wundere.
A bit hard to explain, but I listen to CF with very "emotional ears" if you know what I mean. I always sense the attitute behind the music. I think one can hear that. Obviously its just imagination and I this admiration got bigger during their reunion. I always admired their progressiveness with records such as "Into the Pandemonium". Its rooted so deeply in dark spirituality, anger and other dark parts of manking that I think I can feel that in the music. They never had that "hit" it always was the whole concept of VF/Triptykon it the fascination for that whole thing totally got me hooked in a time when the rebellious character of our music gets more and more lost.
Ich bin hier auch eher bei Joe. CF hat mich noch nie allzu sehr abgeholt. Ich hab mir vor einiger Zeit die "To Mega Therion" zugelegt, aber ich höre und fühle da nichts von dem was Holger schreibt. Auf mich wirkt die Musik spröde, abweisend und auf Dauer einfach langweilig.
Die Diskussion hatten wir ja schon.
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von kingdiamond » Donnerstag 27. März 2025, 00:51
Kommt Zeit, kommt FROST… ich konnte zu meiner Anfangsphase auch Null mit CF anfangen, seit ein paar Jahren find ich es geil. Was ich zumindest von manch anderem Interpreten auch nach 25 Jahren nicht behaupten kann! Also hier bin ich „Team Holger“ und wohl sogar mal mit Eike auf Linie! 
Die Belohnung für Geduld ist Geduld! Was man anfängt, muss man auch zu En
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von Holger Andrae » Donnerstag 27. März 2025, 00:55
Ich kann das in diesem Fall noch weniger musikalisch beschreiben/erklären als bei anderen Favoriten, denn hier regiert bei mir tatsächlich fast ausschließlich die emotionale Ebene. Während ich bei anderen Helden, die Hektik, die Verspieltheit, den emotionalen Gesang, die Geschwindigkeit oder alles gleichzeitig abfeiere, ist es hier eher das Gesamtkunstwerk CF. Die rohe Schlichtheit, mit er hier Emotionen erzeugt werden. Dazu kommt ein bisschen die visuelle Umsetzung, der musikhistorische Aspekt und auch die Person (en). Alles Dinge, die für Thommy wenig Rolle spielen.
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