Einhundert Umarmungen sind es mir wert! - Pilles Top 100

Hier geht es um das alles, was den Rocker / Metaller / Goth so bewegt.

Re: Einhundert Umarmungen sind es mir wert! - Pilles Top 100

Beitragvon Pillamyd » Sonntag 4. Mai 2025, 14:17

Platz 27

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The Police | Outlandos d'Amour
Genre: New Wave/Post-Punk
VÖ: 1978


„The Police“ ist sicherlich eines der Bands in meiner Top 100, die ich am längsten kenne. Zu verdanken habe ich dies meinem Vater, der immer mal wieder eine Best Of der Band laufen ließ. Aus dieser Erinnerung heraus und dem Gefallen an dem Sound, war es nur eine Frage der Zeit, bis ich auch an dieser Band nochmal neues Gefallen daran gefunden habe.

Das Muster, dass ich ein Faible für Debüt Alben habe, zieht sich auch hier durch.

„Outlandos d’Amour“ läuft vor allem immer dann, wenn die ersten Sonnenstrahlen im Jahr ihre Wirkung entfalten und man im T-Shirt sein Bier im freien genießen kann. Erstaunliche Glücksgefühle, die diese Album ausschütten lassen. Nur zu empfehlen. Dieses Album ist geprägt von puristischem Sound, wirkungsvollen Hits, die nichts von ihrem Zauber verlieren. Dabei kann das Album aber auch ruppig, wie „Peanuts“ beweist. Und trotzdem sind es die eingängigen Refrains von Songs wie „Can’t Stand Losing You“, die einfach hängenbleiben. Das erinnert in Teilen schon fast an ziemlich frühe Beatles Musik. Eine Signatur-Geschmeidigkeit, die Sting und Co. da zelebrieren.

„Outlandos d’Amour“ ist für mich das nahbarste Album der Band. Diese Mischung aus New Wave, dem gewissen Post-Punk und dieser Schlüssigkeit, ist das, was die Band ausmacht, wie ich finde. Wenn ich das Album höre, höre ich nicht nur Vorbilder heraus. Sondern schätze auch, dass dieses Album mehr Einfluss auf Bands hatte, als man vermuten würde. Manchmal frage ich mich schon, wie oft eine Band, wie den RHCP, mir zustimmen würden, dass dieses Album ein wichtige Bedeutung hatte.

Hörbeispiele:
So Lonely
Peanuts
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Re: Einhundert Umarmungen sind es mir wert! - Pilles Top 100

Beitragvon frankjaeger » Sonntag 4. Mai 2025, 18:37

Ah, THE POLICE, nice. Unter den ersten drei Alben tue ich mich immer schwer, eines besser zu finden. Gut, dass du die Auswahl getroffen hast :grins: Für mich wäre aber auch "Regatta De Blanc" oder "Zenyatta Mondatta" genauso schlüssig gewesen. Der Punkeinfluss ist hier aber deutlich am größten, in der Tat. Ein sehr schönes Album.
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Re: Einhundert Umarmungen sind es mir wert! - Pilles Top 100

Beitragvon Pillamyd » Sonntag 4. Mai 2025, 18:50

"Walking On The Moon" hätte mich fast dazu gebracht die "Regatta De Blanc" zu wählen. Die wirkt etwas erwachsener, natürlich auch ausgereifter und etwas tiefer im Songwriting. Nicht minder schlecht. Aber das ist keines der Alben der Band, auch wenn es nach der dritten Scheibe nur noch "gut" ist.
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Re: Einhundert Umarmungen sind es mir wert! - Pilles Top 100

Beitragvon Pillamyd » Mittwoch 7. Mai 2025, 11:44

Platz 26

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Manowar | Hail To England
Genre: Heavy Metal
VÖ: 1984


In meiner frühesten Metal Phase, so lernte ich schnell, gehörte es zum guten Ton, die Band in jeder Hinsicht zu verpönen. Ein bisschen ließ ich mich dahingehend hinreißen die Band links liegen zu lassen. Es folgten irgendwann die ersten beiden Alben und das fand ich vom Sound irgendwie ziemlich komisch. Aber wie das so ist, entwickelt man sich weiter und so wuchs auch das Gefühl und Gehör und Jahre später, warich dann doch überrascht, wie gut ich das dann doch finde.

Eisbrecher und die große Liebe für den Song, der bis heute anhält, hört auf den Namen „Blood Of My Enemies“. Dieser wuchtige, metallklare Anfang, der Gesang von Eric war der heiße Sonnenstrahl, der das Feuer entfachte. Und so wuchs das Album über die Jahre ins unermessliche. Die Erkenntnis, dass da mehr als nur übertünchender Fellhosen-Eskapismus im Sword & Power Stil stattfindet, traf mich wie eine Wucht. Die Jungs können richtig was und vor allem Eric ist und bleibt wohl die stärkste Kraft in der Band.

Mit „Hail To England“ wuchsen auch die anderen Alben und jüngst hat sich „The Triumph Of Steel“ sich mein Herz erobert. Man merkt auch, dass selbst nach Jahren trotz der ein oder andere peinlichen für manche aber sehr unterhaltsamen Eskapaden vergessen lassen und man immer wieder zur Musik zurückkommt. Wenn eine Band das vergessen lassen kann, haben sie irgendetwas richtig gemacht.

Hörbeispiele:

Blood Of My Enemies
Each Dawn I Die
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Re: Einhundert Umarmungen sind es mir wert! - Pilles Top 100

Beitragvon Jhonny » Mittwoch 7. Mai 2025, 12:27

:bier2: :blumen: :weihraucher: :riffing:

Was soll am man da sagen?

Mega gut.
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Re: Einhundert Umarmungen sind es mir wert! - Pilles Top 100

Beitragvon Rüdiger Stehle » Mittwoch 7. Mai 2025, 13:52

Jo. Besser geht halt nicht. Muss ich nicht viel mehr dazu sagen, denke ich.
alias Hugin der Rabe.
Ravnen fra steinfjellet.
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Re: Einhundert Umarmungen sind es mir wert! - Pilles Top 100

Beitragvon Pillamyd » Donnerstag 8. Mai 2025, 13:39

Platz 25

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Voivod | Killing Technology
Genre: Progressive Thrash Metal
VÖ: 1987


Noch vor Jahren, hätte an dieser Stelle „Nothingface“ gestanden und selbst mit der Weiterentdeckung wäre auch „Angel Rat“ ein potenzieller Kandidat für diese Top 100 gewesen. Ich habe mich aber für „Killing Technology“ entschieden.

Die Entscheidung kommt da nicht von ungefähr. Stellt das Album für mich die Schnittstelle dar, für das was mal war und dem was noch folgen sollte. Eine Weiterentwicklung des hardcorigen wilden Punk und der Disharmonie, welche die Band immer wieder verfeinert hat. Man höre nur mal den Treffer (auch was die Titelgebung anbelangt) "Tornado". Manchmal frage ich mich schon, wie der Song noch ein oder zwei Alben zuvor geklungen hätte.

Diese Weiterentwicklung ist deutlich hör- und spürbar. Und zwar über alle Phasen, die die Band durchschritten hat.
„Killing Technology“ ist rückblickend vielleicht sogar das klassischste Album der Band. Das liegt aber auch vor allem an der überwiegenden thrashigen Ausrichtung und den aufkommenden Songstrukturen, die Band seither wesentlich fokussierter verfolgt hat. Ich denke Harris Johns hatte da einen wesentlichen Anteil daran. Trotzdem findet die Band eine Weg, den Gang zu verschachteln, urplötzlich Mauern hochzureißen, um den Weg zu versperren, und deutlich macht: „Jungchen nicht mit uns, such dir einen anderen Weg, wähle ihn aber mit Bedacht!“. „Voivod“ klingen nur nach sich selbst und egal welches Album man hören mag, man verbindet es allein durch die Atmosphäre direkt mit der Band in unter 0 Sekunden. Ich bin schon der Überzeugung, dass allein der Gang zur heimischen Anlage mit dieser Scheibe schon eine besondere Atmosphäre mitschwinkt, die alle im Umkreis mitkriegen.

Letztens habe ich erfahren, dass die Band an einem Videospiel arbeiten und ich dachte dabei nur, wenn nicht „Voivod“, wer dann? Diese Sci-Fi Thematik und die Umsetzung dessen, passt wie die Faust aufs Auge.

Hörbeispiele:
Tornado
Ravenous Medicine
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Re: Einhundert Umarmungen sind es mir wert! - Pilles Top 100

Beitragvon Pillamyd » Donnerstag 8. Mai 2025, 14:01

Platz 24

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Magnum | On A Sotryteller's Night
Genre: Melodic Rock
VÖ: 1985


Da ich Diskographie im Bandeigenen Thread hier im Forum durchbesprochen hatte, kopier ich den Text, etwas verändert, dazu hier raus.

Verhältnismäßig spät kam ich zu diesem Album. Ich wusste natürlich, dass dies das Referenzwerk schlechthin ist. Im Grunde genommen, hat es keinen größeren Grund gehabt diese Platte erst später in meine Sammlung zu stellen. Es ist einfach nur so geschehen.

Mit „On A Storyteller’s Night“ hat die Band ihr (Achtung!!!) Magnum Opus erschaffen. Hier hat die Band das geschafft, was sich schon zuvor angedeutet hatte. Dieser Höhepunkt der Band beinhaltet noch tollere Melodien, eine überaus charismatischen Stimme, die mit kompositorischer Klasse jeden Song zu einem Volltreffer macht. In der Band hat jeder seine Rolle nochmal auf eine neue Ebene gehievt. Eine wichtige Rolle spielt der glasklare Sound der Platte. Denn auch heute, sage und schreibe 40 Jahre später, klingt das ganze Album so vital, als sei es gestern entstanden. Kein Tag gealtert das Album. Wer in den 80ern an der Band vorbeigekommen ist, hat echt ein Kunststück vollbracht. Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass auch nur einer diesen Klassiker übergehen konnte.

Immer wieder erwische ich mich, wie ich den Kopf schüttele, ob der Genialität der Songs. Die Refrains, die Gitarren, die Keyboards, Catley. Es hat sich in der kurzen Zeit in der ich dieses Album besitze (nun auch schon etwas länger) in meine Top 10 geschlichen und das kommt nicht von ungefähr. Was ein ohrwurmiges Fest!!!

Hörbeispiele:
How Far Jerusalem
On A Storyteller's Night
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Re: Einhundert Umarmungen sind es mir wert! - Pilles Top 100

Beitragvon Loomis » Donnerstag 8. Mai 2025, 15:44

Zu Hail to England: Großartige Platte, die zu Recht hier auftaucht.

Zu Manowar kam ich ja damals mit The Triumph of Steel und war von da an direkt Feuer und Flamme für die Band, auch wenn die in meinem damaligen Umfeld sonst niemand mochte.
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Re: Einhundert Umarmungen sind es mir wert! - Pilles Top 100

Beitragvon Jhonny » Donnerstag 8. Mai 2025, 19:30

Das MAGNUM-Album ist auch mein Band-Favorit. Völlig phänomenale Scheibe!
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