salisbury's top100

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Re: salisbury's top100

Beitragvon Teichfrosch » Montag 3. Januar 2011, 02:43

GUNS N ROSES: Joa, macht Spaß, hör ich aber nicht privat. Aber bockt gut.

Kürbisse: Nä.
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Re: salisbury's top100

Beitragvon Rüdiger Stehle » Montag 3. Januar 2011, 03:10

Änglagård -
Das ist sehr schön. Fragil. Schwedisch. Verträumt. Durchaus Rabenprog, wobei ich die ausufernde Länge sicher nur langsam verdauen könnte. Mag ich. Ist aber leider nicht unbedingt günstig zu bekommen, das gute Stück, oder?
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Re: salisbury's top100

Beitragvon Loenz » Montag 3. Januar 2011, 10:54

So um die 20 Euro wirst du wohl mindestens ausgeben müssen. Wenn nicht sogar mehr. Änglägard wollen wohl auch wieder ein neues Album aufnehmen hab ich letztens gelesen. Ich bin gespannt.
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Re: salisbury's top100

Beitragvon Jhonny » Montag 3. Januar 2011, 11:26

Also die Gunners sind natürlich ziemlich cool!
Für ne Party ist das absolut perfekte Mucke...


Helloween sind natürlich fast noch cooler :)
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Re: salisbury's top100

Beitragvon Rüdiger Stehle » Montag 3. Januar 2011, 13:09

Divine Regale:
Gefällt mir ebenfalls sehr gut. Schöner Gesang... ich mag solche Sänger unheimlich gerne. Sehr verspielt, bisweilen etwas ziellos, aber ohne den roten Faden zu verlieren. Allerdings ist es kompositorisch/instrumental doch sehr stark Genre-Prog der typischen Art. Schön, aber man fragt sich dann doch, ob man sich daran wieder erinnern kann. Da fand auch ich Änglagård spannender.

Anathema:
Ein ziemlich weißer Fleck in meiner musikalischen Bildung. Wobei ich da definitiv viel stärkeres Interesse an den Alben bis (einschließlich) "Alternative 4" habe. Das was danach kam, ist mir dann doch zu einschläfern, und das ist auch hier der Fall. Schön natürlich, auch emotional, aber zu beschaulich für mich.

The Gathering:
Eine der wenigen Bands, deren postmetallische Phase ich dem Frühwerk vorziehen würde. Was aber daran liegt, dass ich das Frühwerk ziemlich unspannend finde. Anneke ist natürlich eine ganz tolle und eigenständige Sängerin, wobei ich meine, dass ich da halt irgendwann die "Mandylion" eintüten und es damit bewenden lassen werde. Denn danach, wie auch hier, ist es mir dann wieder zu weit weg von meinem geliebten Faustfaktor, als dass ich damit wirklich warm werden könnte. Das Trippige ist halt nicht Meines. Noch nicht einmal bei meinen Faves von Hawkwind, die ich eher trotz des Trippigen als deswegen mag. Oder besser gesagt, weil sie das Trippige über weite Strecken sehr schön mit dem Rockigen verbinden. Die Songs, bei denen Hawkwind nur trippig sind, waren für mich immer die nervigsten.

salisbury hat geschrieben:
Loenz hat geschrieben:Wunderbar. Großartige Scheibe, beste Sängerin aller Zeiten.

Nö!
Ich kenn da noch Tori, Rose, Marcela, Kate, Agnete, Ava,Beth, Maria, Roya
...und das sind nur die mir spontan einfallen :P

Nennt auch mal jemand wirklich coole Sängerinnen? Also so etwas mit Röhre statt immer nur fragile Elfen, bei denen man sich sorgen muss, dass Lemmy sie beim Niesen an die Wand schnaubt, wenn er auf dem selben Festival spielt? Mag ja sein, dass da eine dabei war, die ich am Vornamen nicht erkannt habe, aber ich glaube nicht. Also so etwas vom Schlage Joan Jett, Doro Pesch, Leather Leone, Ann Boleyn, Karen Gilligan? Ich bin ja alles andere als ein Experte im Bereich "female fronted", aber ist es wirklich so, dass die weibliche Rockröhre völlig out ist, wenn hier jeder nur von den flatternden Feen schwärmt? Das geht jetzt nicht gegen Anneke, die finde ich auch stark, aber es wundert mich halt, dass der klassische Typ so gar nicht mehr gefragt scheint.

Guns'n'Roses:
Ich war nie ein großer Fan der Band, aber die Appetite ist natürlich ein Klassiker mit tollen Songs, die auch mir Spaß machen.

Helloween - Keeper II:
Die hatte ich auch drin, also muss sie toll sein.
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Re: salisbury's top100

Beitragvon Martin van der Laan » Montag 3. Januar 2011, 14:58

GUNS'N'ROSES fand ich ganz toll, als die Band richtig durchstartete. Weltklasse-Songs, Gute-Laune-Feeling ohne Plüsch, gigantische Konzerte... allerdings hat sich der Abnutzungseffekt relativ schnell eingestellt. Ich habe mir auch nie Platten von denen gekauft, weil man die Songs eh schon überall zu hören bekam. Ich drehe aber immer noch das Autoradio lauter, wenn 'Paradise City' gespielt wird.

Was HELLOWEEN betrifft: Ich finde die Erläuterungen von Sally dazu bemerkenswert. Aber so war es wohl für viele Metal-Heads, die in diesen Jahren jung waren. Zunächst waren HELLOWEEN und die "Keeper"-Album hip, dann wandte sich sehr viele ziemlich abrupt dem Death Metal zu und HELLOWEEN galten als "schwul". Habe ich ähnlich mitbekommen damals.
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Re: salisbury's top100

Beitragvon salisbury » Montag 3. Januar 2011, 16:13

@Rüdiger: Danke für Deine Bemerkungen zu den Alben. Mir sind ist die Meinungen des Raben auch wichtig :) .
Auch wenn ich sie gut vorhersehen kann. Wie zu Anathema and The Gathering. Ich mag halt so verträumtes Zeug. Für Metaller schwer nachvollziehbar, finde ich, daß der Einsatz von Elektronik (Rock)-Musik bereichern, teilweise auf eine ganz andere Ebene hieven kann.
Zu den Sängerinnen. Ich mag auch Liz Vandall von Sahara. Zählt die als amtliche Rüdiger-Rockerbraut? Ob Du willst oder nicht, wirst Du auch noch viel von Rose Kemp hören müssen :grins: . Diese als Elfe zu bezeichnen, ist aber genauso abwegig wie Glen Benton als Engel zu titulieren :D .

Schön, daß Änglagard so gut ankommt. Eigentlich hätt die noch viel weiter nach oben gehört. Aber so ganz bierernst solle man das Ranking in meiner Liste sowieso nicht nehmen. Außer die Top 20 vielleicht.

Ach, und Du magst Helloween? :?

@Martin: die entsprechenden Leute haben nach Helloween dann Death Metal und Grindcore gehört. Nach gut nem Jahr war dann auch das vorbei, Metal war generell Schrott und die Platten sind auf dem Müll (kein Witz jetzt) gelandet. Man wollte sich ja vor der Freudin nicht blamieren...ach ja und heute werd ich auf Klassentreffen von denen belächelt, weil ich diese Kindermusik IMMER NOCH höre.
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Re: salisbury's top100

Beitragvon frankjaeger » Montag 3. Januar 2011, 16:30

GNR: Gut, aber irgendwie immer so unter ferner liefen bei mir.

HELLOWEEN: Ja. Beide Keepers. Und noch einige andere. Einfach Klassiker!
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Re: salisbury's top100

Beitragvon salisbury » Montag 3. Januar 2011, 17:52

Ich fühle mich grad wohl in der Vergangenheit. Let's stay there for one more second. Ein paar Jahre sind ins Land gezogen, meine Klassenkameraden hören schon lang kein Metal mehr, dafür hatte der Metal MICH zu dieser Zeit fest im Griff. Zudem ist Grunge aufgezogen, und die Musiklandschaft war offen für schwermütige und anklagende Klänge. Es ist 1993. Die Zeit ist perfekt. Alles ist angerichtet für:

Platz 91:

Paradise Lost - Icon

Bild

Ich war unsterblich in ein Mädchen verliebt. Sie liebte diese Scheibe. Ich liebte diese Scheibe. Aber sie ist nicht mit mir zusammengekommen. Sondern mit meinem besten Kumpel. Mir blieb nur Paradise Lost. Abgesehen davon hat die Scheibe einfach in die Zeit gepasst. Und sie war wichtig, sehr wichtig, für den Metal und für meine weitere musikalische Prägung. Gregor Macintosh hat die "sorrow leads" erunden. Er war der prägende Einfluß für einen meiner absoluten Lieblings-Songwriter, Anders Nystöm (Katatonia). Und dann der harsche und trotzdem melodische Gesang von Nick Holmes. 'Icon' ist einfach eine Aneinanderreihung von Höhepunkten, wie man sie selten findet. Embers Fire, True Belief, Widow. Jepp, das isses.
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Re: salisbury's top100

Beitragvon Peter Kubaschk » Montag 3. Januar 2011, 17:59

Das mit weitem Abstand beste Album der Band. Die Frühwerke sind gut, die neue ist auch gut. Aber das ist wirklich super. Leider ging es schon mit dem müden "Icon"-Abklatsch "Draconian Times" drastisch abwärts. Und alles bis zum aktuellen Album war irgendwo zwischen öde und ganz nett (Ausnahme: der song 'One Second').
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